ABS Seat Arona 2017 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2017, Model line: Arona, Model: Seat Arona 2017Pages: 324, PDF-Größe: 6.81 MB
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Sicherheit
Tragen Sie deshalb immer den Sicherheits-
gur t
u
nd achten Sie darauf, dass Ihre Mitfah-
rer den Sicherheitsgurt vor Fahrtantritt richtig
angelegt haben!
Wichtige Sicherheitshinweise zur Ver-
wendun
g der Sicherheitsgurte –
Tragen Sie den Sicherheitsgurt immer so,
wie e s
in diesem Abschnitt beschrieben
wird.
– Stellen Sie sicher, dass die Sicherheitsgur-
te j eder
zeit angelegt werden können und
nicht beschädigt sind. ACHTUNG
● Wenn Sie die
Sicherheitsgurte nicht tragen
oder falsch angelegt haben, so erhöht sich
das Risiko lebensgefährlicher oder tödlicher
Verletzungen. Die optimale Schutzwirkung
der Sicherheitsgurte wird nur erreicht, wenn
Sie die Sicherheitsgurte richtig benutzen.
● Legen Sie den Sicherheitsgurt vor jeder
Fahrt
- auch im Stadtverkehr - immer richtig
an. Das gilt auch für Ihren Beifahrer und die
Mitfahrer auf den Rücksitzen, da ansonsten
Verletzungsgefahr besteht.
● Für die optimale Schutzwirkung der Sicher-
heitsgurt
e ist der Gurtbandverlauf von großer
Bedeutung. ●
Mit einem Sic
herheitsgurt dürfen sich nie-
mals zwei Personen (auch Kinder nicht) an-
gurten.
● Lassen Sie beide Füße im Fußraum vor dem
Sitz, solan
ge das Fahrzeug in Bewegung ist.
● Lösen Sie niemals den angelegten Sicher-
heitsgurt, so
lange das Fahrzeug in Bewegung
ist – Lebensgefahr!
● Das Gurtband darf beim Tragen des Sicher-
heitsgurt
es nicht verdreht sein.
● Das Gurtband darf nicht über feste oder
zerbrec
hliche Gegenstände (Brille, Kugel-
schreiber etc.) führen, weil dadurch bei Unfäl-
len Verletzungen verursacht werden können.
● Das Gurtband darf nicht eingeklemmt oder
besc
hädigt sein oder an scharfen Kanten
scheuern.
● Tragen Sie den Sicherheitsgurt niemals un-
ter dem Arm oder in einer anderen f
alschen
Position.
● Stark auftragende, lose Kleidung (z.B. Man-
tel über
Sakko) beeinträchtigt den einwand-
freien Sitz und die Funktion der Sicherheits-
gurte.
● Der Einführtrichter für die Schlosszunge
darf
nicht durch Papier oder Ähnliches ver-
stopft sein, da sonst die Schlosszunge nicht
sicher einrasten kann.
● Verändern Sie niemals den Gurtbandverlauf
durch Gur
tbandklammern, Halteösen oder
Ähnliches.
● Ausgefranste oder eingerissene Sicher-
heitsgurt
e, Beschädigungen der Gurtverbin-
dungen, des Aufrollautomaten oder des Schlossteils können im Falle eines Unfalles
sc
h
were Verletzungen verursachen. Prüfen
Sie deshalb regelmäßig den Zustand aller Si-
cherheitsgurte.
● Sicherheitsgurte, die während eines Un-
fal
ls beansprucht und dadurch gedehnt wur-
den, müssen von einem Fachbetrieb erneuert
werden. Die Erneuerung kann notwendig
sein, auch wenn keine offensichtliche Be-
schädigung vorliegt. Außerdem sind die Ver-
ankerungen der Sicherheitsgurte zu prüfen.
● Versuchen Sie niemals, die Sicherheitsgur-
te selb
st zu reparieren. Die Sicherheitsgurte
dürfen niemals in irgendeiner Art und Weise
verändert oder ausgebaut werden.
● Das Gurtband muss sauber gehalten wer-
den, da durc
h grobe Verschmutzung die Funk-
tion des Gurtaufrollautomaten beeinträchtigt
werden kann. 82
Page 89 of 324

Airbag-System
ACHTUNG
● Das f
alsche Tragen der Sicherheitsgurte so-
wie jede falsche Sitzposition kann zu lebens-
gefährlichen oder tödlichen Verletzungen
führen.
● Alle Insassen - auch Kinder -, die nicht rich-
tig ange
gurtet sind, können sich lebensge-
fährlich oder tödlich verletzen, wenn der Air-
bag auslöst. Transportieren Sie Kinder im Al-
ter bis 12 Jahre stets auf dem Rücksitz. Neh-
men Sie niemals Kinder im Fahrzeug mit,
wenn diese ungesichert oder nicht ihrem Ge-
wicht entsprechend gesichert sind.
● Wenn Sie nicht angegurtet sind, sich wäh-
rend der Fahr
t seitwärts oder nach vorne leh-
nen oder eine falsche Sitzposition einneh-
men, so erhöht sich die Verletzungsgefahr er-
heblich. Diese erhöhte Verletzungsgefahr
steigert sich noch, wenn Sie in solch einem
Fall vom auslösenden Airbag getroffen wer-
den.
● Legen Sie den Sicherheitsgurt immer rich-
tig an, um das
Verletzungsrisiko durch einen
auslösenden Airbag zu reduzieren.
● Stellen Sie die Vordersitze immer richtig
ein. Beschreibung des Airbag-Systems
Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 20. Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Si-
cherheitsgurt! Da
s Airbag-System bietet im
Zusammenwirken mit den Sicherheitsgurten
einen zusätzlichen Schutz für den Fahrer und
Beifahrer.
Das Airbag-System besteht (je nach Fahr-
zeugausstattung) im wesentlichen aus:
● einer elektronischen Steuerungs- und Über-
wachu
ngseinrichtung (Steuergerät);
● Frontairbags für Fahrer und Beifahrer,
● Seitenairbags,
● Kopfairbags,
● einer Kontrollleuchte im Kombiin
stru-
ment ››› Seite 88.
● einem Schlüsselschalter zum Abschalten
des B
eifahrer-Frontairbags,
● einer Kontrollleuchte für Ab-/Einschaltung
des B
eifahrer-Frontairbags.
Die Funktionsbereitschaft des Airbag-Sys-
tems wird elektronisch überwacht. Nach je-
dem Einschalten der Zündung leuchtet die
Airbag-Kontrollleuchte für einige Sekunden
auf (Selbstdiagnose).
Eine Störung des Systems liegt vor, wenn die
Kontrollleuchte :
● leuchtet beim Einschalten der Zündung
nicht auf
››› Seite 88,
● nach dem Einschalten der Zündung nicht
nach etw
a 4 Sekunden erlischt; ●
nach dem Ein
schalten der Zündung erlischt
und wieder aufleuchtet;
● leuchtet während der Fahrt auf oder blinkt.
Das Airb
ag-System wird nicht ausgelöst bei:
● ausgeschalteter Zündung;
● leichten Frontalkollisionen;
● leichten Seitenkollisionen;
● Heckkollisionen;
● das Fahrzeug überschlägt sich. ACHTUNG
● Die max im
ale Schutzwirkung der Sicher-
heitsgurte und des Airbag-Systems wird nur
in der richtigen Sitzposition erreicht ››› Sei-
te 75, Richtige Sitzposition der Fahrzeugin-
sassen.
● Wenn eine Störung im Airbag-System vor-
liegt, mu
ss das System umgehend durch ei-
nen Fachbetrieb überprüft werden. Es besteht
sonst die Gefahr, dass das Airbag-System bei
einem Frontalunfall gar nicht oder nicht ein-
wandfrei ausgelöst wird. Airbagaktivierung
Das Entfalten des Airbags erfolgt in Sekun-
denbruc
ht
ei
len und mit hoher Geschwindig-
keit, um bei einem Unfall den zusätzlichen
Schutz bieten zu können. Beim Entfalten des
Airbags kann feiner Staub entstehen. Das ist »
87
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 90 of 324

Sicherheit
normal und lässt nicht auf einen Brand im
F ahr
z
eug schließen.
Das Airbagsystem ist nur bei eingeschalteter
Zündung betriebsbereit.
Bei besonderen Unfallsituationen können
verschiedene Airbags gleichzeitig ausgelöst
werden.
Bei leichten Frontal- und Seitenkollisionen,
Heckkollisionen, Überschlagen oder Kippen
des Fahrzeugs werden die Airbags nicht aus-
gelöst.
Auslösefaktoren
Die Umstände, die eine Aktivierung des Air-
bag-Systems verursachen, können nicht ver-
allgemeinert werden. Einige Faktoren spielen
dabei eine wichtige Rolle, wie bspw. die Be-
schaffenheit des Objekts, auf das das Fahr-
zeug aufprallt (weich/hart), der Aufprallwin-
kel, die Fahrzeuggeschwindigkeit, usw.
Entscheidend für die Auslösung der Airbags
ist der Verzögerungsverlauf.
Das Steuergerät analysiert den Kollisionsver-
lauf und löst das jeweilige Rückhaltesystem
aus.
Bleibt die während der Kollision aufgetretene
und gemessene Fahrzeugverzögerung unter-
halb der im Steuergerät vorgegebenen Refe-
renzwerte, werden die Airbags nicht ausge-
löst, obwohl das Fahrzeug in Folge des Un-
falls durchaus stark deformiert sein kann. Bei heftigen Frontalkollisionen erfolgt die
Auslös
ung folgender Airbags
● Fahrer-Frontairbag.
● Beifahrer-Frontairbag.
Bei heftig
en Seitenkollisionen erfolgt die
Auslösung folgender Airbags
● Seitenairbag vorn auf der Unfallseite.
● Seitenairbag hinten auf der Unfallseite.
● Kopfairbag auf der Unfallseite.
Fal
ls es zu einem Unfall mit Airbagauslösung
kommt:
● leuchtet die Innenbeleuchtung (wenn der
Schalt
er für die Innenbeleuchtung in der Tür-
kontaktstellung steht);
● wird die Warnblinkanlage eingeschaltet;
● werden alle Türen entriegelt;
● wird die Kraftstoffzufuhr zum Motor unter-
brochen.
K
ontrollleuchte Airbag-System und
Gurts
traffer Die Kontrollleuchte überwacht alle im Fahr-
z
eug ein
g
ebauten Airbags und Gurtstraffer
einschließlich Steuergeräte und Kabelverbin-
dungen. Überwachung des Airbag- und Gurtstraffer-
Sys
tems
Die Funktionsbereitschaft des Airbag- und
Gurtstraffer-Systems wird dauernd elektro-
nisch überwacht. Nach jedem Einschalten der
Zündung leuchtet die Kontrollleuchte für
einige Sekunden auf (Selbstdiagnose).
Das System muss überprüft werden, wenn
die Kontrollleuchte :
● leuchtet beim Einschalten der Zündung
nicht auf
,
● nach dem Einschalten der Zündung nicht
nach etw
a 4 Sekunden erlischt;
● nach dem Einschalten der Zündung erlischt
und wieder aufl
euchtet;
● leuchtet während der Fahrt auf oder blinkt.
Im Fall
e einer Störung leuchtet die Kontroll-
leuchte dauerhaft. Lassen Sie das Airbag-
System umgehend von einem Fachbetrieb
überprüfen.
Bei Abschaltung einer der Airbags durch eine
Fachwerkstatt blinkt die Kontrollleuchte nach
Durchführung der Prüfung einige Sekunden
länger auf und erlischt dann, wenn keine Stö-
rung vorliegt. ACHTUNG
● Lieg t
eine Störung vor, kann das Airbag-
und Gurtstraffer-System seine Schutzfunkti-
on nicht richtig erfüllen. 88
Page 92 of 324

Sicherheit
●
An den T ei
len des Airbag-Systems dürfen
keinerlei Veränderungen vorgenommen wer-
den.
● Die Steuerung der Seiten- und Kopfairbags
erfo
lgt mittels Sensoren, die sich im Innern
der Vordertüren befinden. Um die korrekte
Funktion der Seiten- und Kopfairbags nicht zu
beeinträchtigen, dürfen weder die Türen noch
die Türverkleidungen verändert werden (z. B.
durch den nachträglichen Einbau von Laut-
sprechern). Schäden an der Vordertür können
die korrekte Funktion des Airbag-Systems be-
einträchtigen. Alle Arbeiten an der Vordertür
müssen in einem Fachbetrieb ausgeführt wer-
den.
● Bei einem seitlichen Aufprall werden die
Seitenairb
ags nicht ausgelöst, wenn die Sen-
soren den Druckanstieg im Innern der Türen
nicht korrekt messen, da die Luft aus Berei-
chen mit Löchern oder Öffnungen in den Tür-
verkleidungen entweicht.
● Fahren Sie nicht, wenn Teile der inneren
Türverk
leidungen ausgebaut wurden oder
nicht korrekt ausgerichtet sind.
● Fahren Sie nicht, wenn die Lautsprecher in
den Türv
erkleidungen ausgebaut wurden; es
sei denn, die Lautsprecheröffnungen wurden
ordnungsgemäß abgedeckt.
● Stellen Sie immer sicher, dass die Öffnun-
gen abg
edeckt oder verschlossen wurden,
nachdem zusätzliche Lautsprecher oder an-
deres Zubehör in den inneren Türverkleidun-
gen eingebaut wurden. ●
All
e Arbeiten an den Türen müssen in ei-
nem zugelassenen Fachbetrieb ausgeführt
werden. Kopfairbags*
Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 22
. ACHTUNG
● Damit die Kopf
airbags ihre volle Schutzwir-
kung entfalten können, muss die durch die Si-
cherheitsgurte vorgegebene Sitzposition
während der Fahrt immer beibehalten wer-
den.
● Aus Sicherheitsgründen muss bei Fahrzeu-
gen, in denen eine Innenraum-
Trennscheibe
eingebaut wird, der Kopfairbag abgeschaltet
werden. Wenden Sie sich zur Ausführung die-
ser Abschaltung an Ihren Fachbetrieb.
● Zwischen den Insassen und dem Austritts-
bereich der K
opfairbags dürfen sich keine
weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände
befinden, damit sich die Kopfairbags unge-
hindert entfalten und ihre maximale Schutz-
funktion ausüben können. Deshalb dürfen an
den Seitenscheiben keine Art von Rollos an-
gebaut werden, die nicht ausdrücklich für die
Verwendung in Ihrem Fahrzeug freigegeben
sind.
● An den Kleiderhaken im Fahrzeug darf nur
leicht
e Bekleidung aufgehängt werden. In
den Taschen der Kleidungsstücke dürfen sich keine schweren und scharfkantigen Gegen-
stände befinden. Außer
dem dür
fen Sie zum
Aufhängen der Kleidung keine Kleiderbügel
verwenden.
● Die Airbags schützen Sie nur bei einem Un-
fal
l und müssen nach einer Auslösung ersetzt
werden.
● Alle Arbeiten am Kopfairbag sowie der Aus-
und Einbau
von Systemteilen wegen anderer
Reparaturarbeiten (z.B. Dachhimmel ausbau-
en) dürfen nur von einem Fachbetrieb ausge-
führt werden. Ist dies nicht der Fall, kann eine
Störung des Airbag-Systems auftreten.
● An den Teilen des Airbag-Systems dürfen
keinerlei
Veränderungen vorgenommen wer-
den.
● Die Steuerung der Seiten- und Kopfairbags
erfo
lgt mittels Sensoren, die sich im Innern
der Vordertüren befinden. Um die korrekte
Funktion der Seiten- und Kopfairbags nicht zu
beeinträchtigen, dürfen weder die Türen noch
die Türverkleidungen verändert werden (z. B.
durch den nachträglichen Einbau von Laut-
sprechern). Schäden an der Vordertür können
die korrekte Funktion des Airbag-Systems be-
einträchtigen. Alle Arbeiten an der Vordertür
müssen in einem Fachbetrieb ausgeführt wer-
den. 90
Page 93 of 324

Airbag-System
Airbags abschalten Ab s
c
haltung des Beifahrer-Frontair-
bags* Abb. 102
Schlüsselschalter zum Ein- und Ab-
s c
h
alten des Beifahrerairbags. Abb. 103
Instrumententafel-Mittelteil: Kon-
tr o
l
lleuchte für abgeschalteten Beifahrer-
Frontairbag. Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 21
Bei Befestigung eines rückwärtsgerichteten
Kindersitzes auf dem Beifahrersitz muss der
Frontairbag für den Beifahrer abgeschaltet
werden.
Wenn der Beifahrerairbag abgeschaltet ist,
bedeutet dies, dass nur der Frontairbag auf
der Beifahrerseite abgeschaltet ist. Alle ande-
ren Airbags im Fahrzeug sind weiterhin funk-
tionsfähig.
Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
ge Sekunden lang die Kontrollleuchten
und auf ››› Abb. 103. Nach Ablauf eini-
ger Sekunden leuchtet nur noch die aktive
Kontrollleuchte. Bei abgeschaltetem Airbag
leuchtet sie dauerhaft. Bei eingeschal-
tetem Airbag leuchtet sie ca. 60 Sekun-
den lang und erlischt dann.
Beifahrer-Frontairbag einschalten
– Schalten Sie die Zündung aus.
– Tür auf der Beifahrerseite öffnen.
– Den Schlüsselbart in den für die Abschal-
tun
g des Beifahrerairbags vorgesehenen
Schlitz einstecken ››› Abb. 102. Dabei sollte
der Schlüsselbart etwa zu 3/4 seiner Länge
bis zum Anschlag eingeführt werden.
– Drehen Sie den Schlüssel nun vorsichtig
auf die Po
sition . Üben Sie keinen über-
mäßigen Druck aus, wenn Sie Widerstand verspüren, und stellen Sie sicher, dass der
Schlüs
selbart bis zum Anschlag einge-
steckt ist.
– Überprüfen Sie, dass bei eingeschalteter
Zündung die Airb
ag-Kontrollleuchte
in der Instrumenten-
tafel ››› Abb. 103 nicht aufleuchtet ››› .
– Die Kontrollleuchte l euc
ht
et 60 Se-
kunden lang im Instrumententafel-Mittel-
teil. ACHTUNG
● Die V er
antwortung für die richtige Stellung
des Schlüsselschalters liegt beim Fahrer.
● Der Beifahrer-Frontairbag darf nur dann ab-
ges
chaltet werden, wenn Sie in Ausnahmefäl-
len auf dem Beifahrersitz einen Kindersitz
verwenden müssen, bei dem das Kind mit
dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt ››› Sei-
te 92, Sicherheit von Kindern .
● Befestigen Sie niemals einen Kindersitz auf
dem Beifahr
ersitz, wenn das Kind mit dem
Rücken zur Fahrtrichtung sitzt und der Bei-
fahrer-Frontairbag funktionsfähig ist - Le-
bensgefahr!
● Sobald der Kindersitz auf dem Beifahrersitz
nicht mehr benutz
t wird, schalten Sie den
Beifahrer-Frontairbag wieder ein.
● Schalten Sie den Beifahrer-Frontairbag nur
bei ausge
schalteter Zündung ab, sonst könn-
te eine Störung im Airbag-System verursacht » 91
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 95 of 324

Kinder sicher befördern
Wichtige Hinweise zum Beifahrer-
Fr ont
airb
agLesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
form
ationen dur
ch ›››
Seite 23.
Beachten Sie die Sicherheitshinweise folgen-
der Kapitel:
● Sicherheitsabstand zum Beifahrerairbag
›››
Seite 86.
● Gegenstände zwischen dem Beifahrer und
dem Beifahr
erairbag ››› in Frontairbags auf
Seit e 89
.
D
er funktionsfähige Beifahrer-Frontairbag
stellt für ein mit dem Rücken zur Fahrtrich-
tung sitzendes Kind eine große Gefahr dar,
da die Aufprallwucht des Airbags gegen den
Kindersitz lebensgefährliche oder tödliche
Verletzungen verursachen kann. Transportie-
ren Sie Kinder im Alter bis 12 Jahre stets auf
dem Rücksitz.
Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen drin-
gend, Kinder auf den Rücksitzen zu transpor-
tieren. Es ist der sicherste Ort im Fahrzeug.
Alternativ kann der Beifahrerairbag mit dem
Schlüsselschalter deaktiviert werden ›››
Sei-
te 91. Benutzen Sie für den Transport des
Kindes einen für das Alter und die Größe ge-
eigneten Kindersitz ›››
Seite 94. ACHTUNG
● Wenn auf dem B
eifahrersitz ein Kindersitz
montiert wird, erhöht sich im Falle eines Un-
falles für das Kind das Risiko lebensgefährli-
cher oder tödlicher Verletzungen.
● Ein auslösender Beifahrerairbag kann den
rückwär
tsgerichteten Kindersitz treffen und
diesen mit voller Wucht gegen die Tür, den
Dachhimmel oder die Rückenlehne katapul-
tieren.
● Befestigen Sie niemals einen Kindersitz auf
dem Beifahr
ersitz, wenn das Kind mit dem
Rücken zur Fahrtrichtung sitzt und der Bei-
fahrerairbag funktionsfähig ist – Lebensge-
fahr! Sollte es in Ausnahmefällen notwendig
sein, ein Kind auf dem Beifahrersitz zu trans-
portieren, schalten Sie immer den Beifahrer-
Frontairbag ab ››› Seite 91, Abschaltung des
Beifahrer-Frontairbags*. Wenn der Beifahrer-
sitz eine Höhenverstellung aufweist, bringen
Sie diesen in die hinterste und höchste Posi-
tion. Wenn Sie einen festmontierten Sitz ha-
ben, müssen Sie den Sitz in die hinterste Po-
sition bringen.
● Bei Modellausführungen ohne Schlüssel-
sch
alter müssen Sie für die Abschaltung des
Airbags eine Fachwerkstatt aufsuchen. Ver-
gessen Sie nicht, den Airbag wieder einzu-
schalten, wenn sich ein Erwachsener auf den
Beifahrersitz setzen möchte.
● Alle Fahrzeuginsassen – insbesondere Kin-
der – müssen während der F
ahrt die richtige
Sitzposition eingenommen haben und richtig
angegurtet sein. ●
Beför dern
Sie niemals Kinder oder Babys
auf dem Schoß – Lebensgefahr!
● Erlauben Sie einem Kind niemals, ungesi-
chert
im Fahrzeug mitgenommen zu werden
oder während der Fahrt im Fahrzeug zu ste-
hen bzw. auf den Sitzen zu knien. Im Falle ei-
nes Unfalls wird das Kind durch das Fahrzeug
geschleudert und kann sich und andere Mit-
fahrer dadurch lebensgefährlich verletzen.
● Wenn Kinder während der Fahrt eine fal-
sche
Sitzposition einnehmen, werden sie im
Falle eines plötzlichen Bremsmanövers oder
Unfalls einem erhöhten Verletzungsrisiko
ausgesetzt. Das gilt besonders für Kinder, die
auf dem Beifahrersitz befördert werden, wenn
das Airbag-System bei einem Unfall auslöst,
was zu schweren und lebensgefährlichen Ver-
letzungen führen kann.
● Ein geeigneter Kindersitz kann Kinder
schütz
en!
● Niemals ein Kind alleine im Kindersitz oder
im Fahrz
eug lassen, da in dem abgestellten
Fahrzeug, je nach Jahreszeit, sehr hohe bis
tödliche Temperaturen erreicht werden kön-
nen.
● Kinder unter 1,50 m Körpergröße dürfen
ohne Kindersitz
nicht mit einem normalen Si-
cherheitsgurt angegurtet werden, da es sonst
bei plötzlichen Bremsmanövern oder einem
Unfall zu Verletzungen im Bauch- und Halsbe-
reich kommen kann.
● Das Gurtband darf beim Tragen nicht ver-
drehen und der
Sicherheitsgurt muss korrekt
angelegt sein ››› Seite 80. » 93
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 99 of 324

Unfalldatenspeicher (Event Data Recorder)
Unfalldatenspeicher (Event
Dat a R
ec
order)
Beschreibung und Funktionsweise Ihr Fahrzeug verfügt über einen Unfalldaten-
speic
her (EDR).
Die EDR
-Funktion besteht darin, Daten bei ei-
nem leichten oder schweren Unfall aufzu-
zeichnen. Diese Daten dienen zur Unterstüt-
zung bei der Analyse zum Verhalten der ver-
schiedenen Fahrzeugsysteme.
Der EDR zeichnet über eine verringerte Zeit-
spanne (normalerweise 10 Sekunden oder
weniger) dynamische Fahrdaten und Daten
der Rückhaltesysteme auf, wie zum Beispiel:
● Wie die verschiedenen Systeme im Fahr-
zeug f u
nktionierten.
● Ob der Fahrer und Beifahrer die Sicher-
heitsgurte trug
en.
● Wie der Fahrer das Gas- oder Bremspedal
benutzt h
at.
● Fahrzeuggeschwindigkeit.
Diese Daten tr
agen dazu bei, ein besseres
Verständnis für die Umstände zu entwickeln,
durch die Verkehrsunfälle entstehen.
Ebenso werden Daten der Fahrassistenzsys-
teme aufgezeichnet. Diese beinhalten Anga-
ben darüber, ob das System inaktiv oder ak- tiv war und ob dessen Tätigkeit einen Ein-
fluss
auf das dynamische Verhalten des Fahr-
zeugs hatte, indem es durch Beschleunigen
oder Abbremsen in den zuvor beschriebenen
Situationen seine Fahrstrecke änderte.
Je nach Ausstattung des Fahrzeugs schließt
dies folgende Systemdaten ein:
● Automatische Distanzregelung (ACC).
● Umweltbeobachtungssystem (Front Assist).
● Einparkhilfe (ParkPilot).
Die Daten aus
der EDR werden ausschliess-
lich in besonderen Unfallsituationen aufge-
zeichnet. Bei normalen Fahrbedingungen
werden keine Daten aufgezeichnet.
Es werden keine Audio- oder Videodaten im
Fahrzeuginnenraum oder der Fahrzeugumge-
bung aufgezeichnet. Persönliche Daten wie
Name, Alter oder Geschlecht werden unter
keinen Umständen aufgezeichnet. Jedoch ist
es möglich, dass andere Parteien (wie z. B.
die Strafverfolgungsbehörden) den Inhalt
des Unfalldatenspeichers mit anderen Daten-
quellen verknüpfen und eine persönliche Be-
urteilung in Bezug auf die Unfalluntersu-
chung erstellen können.
Um die EDR-Daten auslesen zu können, be-
nötigen Sie, wie gesetzlich vorgeschrieben,
Zugang zur OBD-Schnittstelle („On-Board-Di-
agnose“) Ihres eingeschalteten Fahrzeugs. SEAT hat keinen Zugang auf die EDR-Daten,
es sei denn der Eig
entümer (oder bei „Lea-
sing“ der Leasingnehmer) erteilt seine Zu-
stimmung dazu. Ausnahmen sind unter ge-
setzlichen oder vertraglichen Bestimmungen
möglich.
Aufgrund der gesetzlichen Anforderungen
der Produkte in Bezug auf Ihre Sicherheit,
kann SEAT die Daten des Unfalldatenspei-
chers für diesen Untersuchungsbereich ver-
wenden und die Qualität der Systeme des
Fahrzeugs verbessern. Die Daten, die für For-
schungszwecke verwendet werden, werden
absolut anonym behandelt (d.h. ohne Bezug
auf das Fahrzeug, seinen Eigentümer oder
Leasingnehmer).
97
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 100 of 324

Notsituationen
Notsituationen
Sel b
s
thilfe
Ausstattung für den Notfall Warndreieck* In einigen Ländern ist die Verwendung des
Warndr
eiec
ks in Notfällen vorgeschrieben.
Ebenfalls ist in einigen Ländern das Mitfüh-
ren von einem Verbandskasten und Ersatz-
lampen Vorschrift.
Das Warndreieck befindet sich im Ablagefach
unter der Ladebodenabdeckung im Gepäck-
raum des Fahrzeugs. Hinweis
● Das
Warndreieck gehört nicht zur Serien-
ausstattung des Fahrzeugs.
● Das Warndreieck muss den gesetzlichen
Auflagen ent
sprechen. Verbandskasten und Feuerlöscher*
Der Verbandskasten kann sich im Ablagefach
u
nt
er der La
debodenabdeckung im Gepäck-
raum des Fahrzeugs befinden. Der Feuerlöscher* befindet sich auf dem Ge-
päckr
aumboden, mit Klettverschluss befes-
tigt. Hinweis
● Der V
erbandskasten und der Feuerlöscher
gehören nicht zur Serienausstattung des
Fahrzeugs.
● Das Verbandskissen oder der Verbandskas-
ten mus
s den gesetzlichen Anforderungen
entsprechen.
● Achten Sie beim Verbandskissen / Ver-
bandsk
asten auf das Verfalldatum der Inhal-
te. Nach Ablauf des Verfalldatums sollten Sie
so schnell wie möglich ein neues Verbands-
kissen / Verbandskasten kaufen.
● Der Feuerlöscher muss den jeweils gültigen
gesetz
lichen Anforderungen entsprechen.
● Achten Sie bei einem Feuerlöscher darauf,
das
s dieser auch betriebsbereit ist. Deshalb
muss ein Feuerlöscher regelmäßig überprüft
werden. Wann die nächste Überprüfung ist,
erkennen Sie am aufgeklebten Prüfsiegel.
● Beachten Sie vor dem Kauf von Zubehör-
und Ers
atzteilen die Hinweise unter „Zubehör
und Ersatzteile“ ››› Seite 270. Bordwerkzeug
Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 63 Je nach Ausstattung befinden sich das Bord-
werkzeug u
nd das Pannenset* im Gepäck-
raum unter der Ladebodenabdeckung.
Das Bordwerkzeug besteht aus folgenden
Teilen:
● Adapter für Radschraubensicherung*
● Abschleppöse.
● Radschlüssel*
● Wagenheber*
● Haken zum Abziehen der Radvollblen-
den*/Klammer für Ra
dschraubenabdeckung.
Einige der aufgeführten Werkzeuge gehören
nur zu bestimmten Modellausführungen bzw.
sind Mehrausstattungen. ACHTUNG
● Der ab W
erk mitgelieferte Wagenheber ist
nur für Ihren Fahrzeugtyp vorgesehen. Heben
Sie auf gar keinen Fall damit schwerere Fahr-
zeuge oder andere Lasten an - Verletzungsge-
fahr!
● Verwenden Sie den Wagenheber nur auf
fes
tem, ebenem Untergrund.
● Den Motor niemals bei angehobenem Fahr-
zeug st
arten - Unfallgefahr!
● Wenn Arbeiten unter dem Fahrzeug ausge-
führt w
erden müssen, muss das Fahrzeug mit
geeigneten Hilfsmitteln abgestützt werden.
Anderenfalls besteht Verletzungsgefahr! 98
Page 101 of 324

Selbsthilfe
Hinweis
Der Wagenheber muss im Allgemeinen nicht
gew ar
tet werden. Falls erforderlich, mit All-
zweckfett einfetten. Reifenreparatur
Pannen set
TMS (Tyre Mobility Sys-
tem)* Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 62
Mit dem Pannenset* (Tyre Mobility System)
können Reifenbeschädigungen zuverlässig
abgedichtet werden, die durch Fremdkörper
oder Stichverletzungen bis etwa 4 mm Durch-
messer verursacht wurden. Der Fremdkörper
(z.B.Schraube oder Nagel) darf nicht aus
dem Reifen entfernt werden!
Nachdem das Dichtmittel im Reifen eingefüllt
ist, etwa 10 Minuten nach Fahrtantritt den
Reifenfülldruck unbedingt wieder kontrollie-
ren.
Das Pannenset zum Befüllen eines Reifens
nur dann verwenden, wenn das Fahrzeug si-
cher abgestellt ist, die notwendigen Hand-
lungen und Sicherheitsvorkehrungen vertraut
sind und das richtige Pannenset zur Verfü-
gung steht! Sonst fachmännische Hilfe in An-
spruch nehmen. Das Reifendichtmittel darf nicht verwendet
werden:
● B
ei Schäden an der Felge.
● Bei Außentemperaturen unterhalb von
-20°C (-4°F).
● Bei
Schnitten oder Einstichen im Reifen,
die größer als 4
mm sind.
● Wenn mit sehr niedrigem Reifenfülldruck
oder luftleer
em Reifen gefahren wurde.
● Wenn das Haltbarkeitsdatum auf der Rei-
fenfüllfl
asche abgelaufen ist. ACHTUNG
Das Verwenden des Pannensets kann gefähr-
lich sein, v
or allem wenn der Reifen am Stra-
ßenrand aufgefüllt wird. Um das Risiko
schwerer Verletzungen zu reduzieren, folgen-
des beachten:
● Halten Sie das Fahrzeug an, sobald es mög-
lich und s
icher ist. Das Fahrzeug in sicherer
Entfernung zum fließenden Verkehr abstel-
len, um den Reifen befüllen zu können.
● Sicherstellen, dass der Untergrund eben
und fe
st ist.
● Alle Mitfahrer und insbesondere Kinder
müssen sic
h immer in sicherer Entfernung
und außerhalb des Arbeitsbereichs aufhalten.
● Warnblinkanlage einschalten, um andere
Verkehr
steilnehmer zu warnen.
● Das Pannenset nur dann verwenden, wenn
man mit den notw
endigen Handlungen ver- traut ist. Sonst fachmännische Hilfe in An-
spruc
h nehmen.
● Da
s Pannenset ist nur für den Notfall bis
zum Erreic
hen des nächsten Fachbetriebes
gedacht.
● Einen mit dem Pannenset reparierten Rei-
fen umg
ehend ersetzen lassen.
● Dichtungsmittel ist gesundheitsschädlich
und mus
s bei Kontakt mit der Haut sofort ent-
fernt werden.
● Pannenset außerhalb der Reichweite von
Kindern aufbewahren.
● Niem
als einen Wagenheber verwenden,
selbs
t wenn der Wagenheber für das Fahr-
zeug zugelassen ist.
● Immer den Motor abstellen, die Handbrem-
se fes
t anziehen und beim Schaltgetriebe ei-
nen Gang einlegen, um das Risiko einer unbe-
absichtigten Fahrzeugbewegung zu reduzie-
ren. ACHTUNG
Ein mit Dichtungsmittel befüllter Reifen hat
nicht die gl
eichen Fahreigenschaften wie ein
herkömmlicher Reifen.
● Niemals schneller als 80 km/h (50 mph)
fahren.
● V
ollgasbeschleunigungen, starkes Bremsen
und ra
sante Kurvenfahrten vermeiden!
● Mit maximal 80 km/h (50 mph) nur 10 Mi-
nuten fahr
en, dann ist der Reifen zu kontrol-
lieren. » 99
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 103 of 324

Selbsthilfe
● Die F ahr
t
vorsichtig zum nächsten Fachbe-
trieb mit maximal 80 km/h (50 mph) fortset-
zen und Reifen wechseln lassen. ACHTUNG
Das Fahren mit einem nicht abzudichtenden
Reif en i
st gefährlich und kann Unfälle und
schwere Verletzungen verursachen.
● Nicht weiterfahren, wenn der Reifenfüll-
druck 1,3
bar (19 psi / 130 kPa) und geringer
ist.
● Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen. Wischerblätter wechseln
Fr ont
- u
nd Heckscheibenwischblätter
wechseln Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 72.
Ein einwandfreies Scheibenwischblatt sorgt
für klare Sicht. Beschädigte Scheibenwi-
scherblätter sollten umgehend gewechselt
werden.
Werkseitig werden Scheibenwischerblätter
eingebaut, die mit einer Grafitschicht be-
schichtet sind. Die Grafitschicht sorgt dafür,
dass das Scheibenwischerblatt leise über die
Scheibe wischt. Eine beschädigte Grafit-
schicht verursacht unter anderem einen er- höhten Geräuschpegel beim Wischen über
die Scheibe.
R
egelmäßig den Zustand der Scheibenwi-
scherblätter prüfen. Wenn die Wischblätter
das Glas verkratzen , müssen diese im Fall
von Verschleiß ausgewechselt oder im Fall
von Schmutz gereinigt werden ››› .
W enn d
a
s Problem dadurch nicht behoben
werden kann, ist möglicherweise der Stell-
winkel der Scheibenwischerarme verstellt.
Suchen Sie in diesem Fall einen Fachbetrieb
zur Kontrolle und Einstellung der Wischerar-
me auf. ACHTUNG
Nur fahren, wenn eine klare Sicht durch alle
Fen s
terscheiben besteht.
● Säubern Sie regelmäßig die Scheibenwi-
scherb
lätter und alle Fensterscheiben.
● Erneuern Sie die Scheibenwischerblätter
jährlich ein- bi
s zweimal. VORSICHT
● Be s
chädigte oder verschmutzte Scheiben-
wischerblätter können die Fensterscheibe
zerkratzen.
● Die Fensterscheiben nicht mit Kraftstoff,
Nagell
ackentferner, Lackverdünner oder ähn-
lichen Flüssigkeiten reinigen. Dadurch kön-
nen die Scheibenwischerblätter beschädigt
werden. ●
Ver s
tellen Sie den Front- oder Heckschei-
benwischer niemals von Hand. Sie könnten
beschädigt werden.
● Um Beschädigungen der Motorraumklappe
und der Sc
heibenwischerarme zu vermeiden,
die Wischerarme der Frontscheibenwischer
erst nach vorne klappen, wenn sie sich in der
Servicestellung befinden. Hinweis
● Die Wi
scherarme können nur dann in die
Servicestellung gebracht werden, wenn die
Motorraumklappe vollständig geschlossen
ist.
● Die Servicestellung können Sie beispiels-
weise auc
h nutzen, wenn Sie im Winter die
Frontscheibe mit einer Abdeckung vor Verei-
sung schützen wollen. Abschleppen und Starten durch
An
s
c
hleppen
Benutzerhinweise Lesen Sie aufmerksam die zusätzlichen In-
f
orm
ationen dur
ch ›››
Seite 69.
Anschleppen bedeutet, einen Motor zu star-
ten, während das Fahrzeug von einem ande-
ren Fahrzeug gezogen wird. »
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