display Seat Toledo 2017 Betriebsanleitung (in German)
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Page 128 of 260

Bedienung
Hinweis
● Wenn bei P o
sition des Lichtschalters der
Zündschlüssel abgezogen und die Fahrertür
geöffnet wird, ertönt ein akustisches Warn-
signal. Mit dem Schließen der Fahrertür (Zün-
dung aus) wird das akustische Warnsignal
abgestellt. Das Standlicht bleibt derweil ein-
geschaltet, um das abgestellte Fahrzeug bei
Bedarf zu beleuchten.
● Bei kühlen bzw. feuchten Witterungsver-
hältnis
sen können die Scheinwerfer innen vo-
rübergehend beschlagen. Ausschlaggebend
ist der Temperaturunterschied zwischen In-
nen- und Außenbereich des Scheinwerfergla-
ses. Bei eingeschaltetem Fahrlicht ist die
Lichtaustrittsfläche nach kurzer Zeit frei von
Beschlag. Eventuell kann das Scheinwerfer-
glas an den Randbereichen noch beschlagen
sein. Es können auch Rücklicht und Blinker
davon betroffen sein. Dies hat keinen Einfluss
auf die Lebensdauer der Beleuchtungsanlage. Kontrollleuchten
Leuchtet auf
Nebelschlussleuchte eingeschaltet
››› Seite 130.
Leuchtet auf
Nebelscheinwerfer* angeschaltet
››› Seite 129..
Leuchtet auf
Blinkleuchte links oder rechts.
Die Kontrollleuchte blinkt doppelt so schnell, wenn ein
Blinker defekt ist
››› Seite 128.
Leuchtet auf
Fernlicht eingeschaltet oder Lichthupe betätigt
››› Sei-
te 128.
Leuchtet auf
Defekte Glühlampe
››› Seite 89
Auf dem Infodisplay steht zum Beispiel:
Rechtes vorderes Abblendlicht kontrollie- ren! Beim Einschalten der Zündung leuchten eini-
g
e
W
arn- und Kontrollleuchten zur Funktions-
prüfung kurz auf. Sie erlöschen nach weni-
gen Sekunden. ACHTUNG
Beachten Sie die Sicherheitshinweise ›››
in
Warn- u nd K
ontrollleuchten auf Seite 105. Hinweis
Die hinteren Scheinwerfer des Standlichts
und der K enn
zeichenbeleuchtung verfügen
über verschiedene Glühbirnen. Die Kontroll-
leuchte leuchtet nur auf, wenn alle Glüh-
lampen der Kennzeichenbeleuchtung oder
des Standlichts (bei einem kombinierten
Rücklicht) ausfallen. Aus diesem Grund wird empfohlen, die Funktion der Glühbirnen re-
gelmäßig
z
u überprüfen. Stand- und Abblendlicht
Abb. 131
Kombiinstrument: Lichtschalter Standlicht einschalten
– Drehen Sie den Lichtschalter ››
›
Abb. 131 in
Stellung .
Abblendlicht einschalten – Drehen Sie den Lichtschalter ›››
Abb. 131 in
Stellung .
Licht ausschalten (außer Tagfahrlicht) – Drehen Sie den Lichtschalter ›››
Abb. 131 in
die Position 0.
126
Page 161 of 260

Klima
peratur der ausströmenden Luft, die Gebläse-
s t
uf
en und die Luftverteilung selbsttätig ver-
ändert. Auch Sonneneinstrahlung wird durch
die Anlage berücksichtigt, so dass ein Nach-
regeln von Hand überflüssig ist. Sie hat auch
einen Feuchtigkeitssensor, der dabei hilft,
die Windschutzscheibe automatisch zu ent-
nebeln.
Der Automatikbetrieb ››› Seite 159 gewähr-
leistet ein höchstmögliches Wohlbefinden zu
jeder Jahreszeit.
Beschreibung der Climatronic
Die Kühlung arbeitet nur, wenn folgende Be-
dingungen erfüllt sind:
● Motor läuft,
● Außentemperatur über ca. +2°C (+36°F)
und
●
›
››
Abb. 172 18 eingeschaltet.
Inbetrie bn
ahme der C
limatronic
Wenn Sie eine Taste drücken, wird die jeweili-
ge Funktion eingeschaltet und die Klimaauto-
matik in Betrieb genommen, falls diese aus-
geschaltet war, dies außer bei Taste 17 (Um-
luf t).
C lim
atronic ausschalten
● Drehen Sie den Schalter 10 nach links, bis
s ic
h die
Segmente der Spalte 9
› ›
› Abb. 172
ausschalten. ●
Nach Abl
auf von 1 Sekunde drehen Sie den
Schalter erneut, damit sich das Display aus-
schaltet.
Um bei hoher Belastung des Motors die Küh-
lung zu gewährleisten, wird der Klimakom-
pressor bei hoher Kühlmitteltemperatur aus-
geschaltet.
Empfohlene Einstellung für alle Jahreszeiten
● Stellen Sie die gewünschte Temperatur ein;
wir empfeh
len +22°C (+72°F).
● Drücken Sie die Taste 13
› ›
› Abb
. 172.
● Stellen Sie die Luftaustrittsdüsen 3 und 4
›
›› Seite 155 so ein, dass der Luftstrom leicht
nach oben gerichtet ist.
Umschalten zwischen Grad Celsius und Grad
Fahrenheit
Drücken Sie gleichzeitig 2 Sekunden lang die
Tasten und ››› Abb. 172 . Auf dem
Display erscheinen die Daten in der ge-
wünschten Einheit. Hinweis
● Wir empf eh
len Ihnen, die Reinigung der Cli-
matronic einmal pro Jahr von einem Fachbe-
trieb durchführen zu lassen.
● Im unteren Teil befindet sich der Innen-
raumtemper
atursensor 11
››› Abb . 172. Über-
k
leben oder überdecken Sie den Sensor
nicht, da sonst die Climatronic ungünstig be-
einflusst werden könnte. Automatikbetrieb
Der Automatikbetrieb dient dazu, die Tempe-
rat
ur k
onstant zu halten und ein Beschlagen
der Fensterscheiben im Fahrzeuginnenraum
zu verhindern.
Automatikbetrieb einschalten
● Stellen Sie eine Temperatur zwischen
+16°C (+64°F) und +29°C
(+84°F) ein.
● Stellen Sie die Luftaustrittsdüsen 3 ›››
Sei-
te 155 und 4 so ein, dass der Luftstrom leicht
nach oben gerichtet ist.
● Drücken Sie die Taste 13
› ›
›
Abb. 172.
Auf dem Display erscheint AUTO.
Den Automatikbetrieb schalten Sie aus, in-
dem Sie eine Taste für die Luftverteilung drü-
cken oder die Gebläsedrehzahl erhöhen oder
verringern. Die Temperatur wird trotzdem ge-
regelt.
Temperatur einstellen ●
Nach dem Einschalten der Zündung können
Sie mit dem Dr
ehr
egler 1
› ›
›
Abb. 172 die
gewünschte Innentemperatur einstellen.
Die Innenraumtemperatur können Sie zwi-
schen +16°C (+64°F) und +29°C (+84°F) ein-
stellen. In diesem Bereich wird die Innen-
raumtemperatur automatisch geregelt. Wenn
Sie eine niedrigere Temperatur als +16°C »
159
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 162 of 260

Bedienung
(+64°F) wählen, erscheint das Symbol „LO“.
W enn
Sie eine höher
e Temperatur als +29°C
(+84°F) wählen, erscheint das Symbol „HI“.
In beiden Endstellungen läuft die Climatronic
mit maximaler Kühl- bzw. Heizleistung. Es er-
folgt keine Temperaturregelung.
Bei langzeitiger und ungleichmäßiger Vertei-
lung der Luftströmung aus den Düsen (insbe-
sondere im Fußraum) und großen Tempera-
turunterschieden, z. B. beim Aussteigen aus
dem Fahrzeug, kann es bei empfindlicheren
Personen zu Erkältungskrankheiten kommen.
Umluft Im Umluftbetrieb wird weitgehend verhin-
der
t, d
a
ss verunreinigte Außenluft in den
Fahrzeuginnenraum gelangt, z. B. beim
Durchfahren eines Tunnels oder im Stau.
Umluftbetrieb einschalten
● Drücken Sie die Taste 17
› ›
›
Abb. 172.
Das Symbol erscheint auf dem Display.
Umluftbetrieb ausschalten
● Drücken Sie die Taste 17
› ›
›
Abb. 172.
Das Symbol auf dem Display verschwin-
det. ACHTUNG
Lesen und beachten Sie die Warnhinweise
›› ›
in Allgemeine Hinweise auf Seite 153.
Hinweis
Wenn der Umluftbetrieb ca. 15 eingeschaltet
is t, be
ginnt das Symbol als Hinweis auf
einen langzeitigen Umluftbetrieb auf dem
Display zu leuchten. Wenn Sie den Umluftbe-
trieb nicht ausschalten, blinkt das Symbol ca.
5 Minuten weiter. Gebläse regeln
Die Climatronic regelt die Gebläsestufen au-
t
om
ati
sch in Abhängigkeit von der Innen-
raumtemperatur. Die Gebläsestufen können
Sie jedoch manuell Ihren Bedürfnissen an-
passen.
● Drehen Sie den Regler 10
› ›
›
Abb. 172 nach
links (Gebläsedrehzahl verringern) bzw. nach
rechts (Gebläsedrehzahl erhöhen).
Wenn Sie das Gebläse ausschalten, wird
auch die Climatronic ausgeschaltet. ACHTUNG
Lesen und beachten Sie die Warnhinweise
›› ›
in Allgemeine Hinweise auf Seite 153. Frontscheibe entfrosten
Frontscheibe entfrosten - einschalten
● Drücken Sie die Taste 12 ›››
Abb. 172.
Fr ont
scheibe entfrosten - ausschalten
● Drücken Sie mehrmals die Taste 12 ›››
Abb. 172 oder drücken Sie die Taste .
Die
Temperaturregelung erfolgt automatisch.
Aus den Luftaustrittsdüsen 1 ››› Seite 155
und 2 strömt mehr Luft. 160
Page 164 of 260

Bedienung
●
Nach dem Ab s
tellen des Motors kann auch
bei ausgeschalteter Zündung der Lüfter für
Kühlmittel noch etwa 10 Minuten weiterlau-
fen.
● Springt der Motor beim zweiten Versuch
nicht an, k
ann die Sicherung für die Kraft-
stoffpumpe defekt sein. Prüfen Sie die Siche-
rung und tauschen Sie sie ggf. aus ››› Sei-
te 85, oder wenden Sie sich an einen Fachbe-
trieb.
● Grundsätzlich sollten Sie immer die Len-
kun
g sperren, wenn Sie das Fahrzeug verlas-
sen. So wird ein möglicher Diebstahl Ihres
Fahrzeugs erschwert. Servolenkung
Die Servolenkung ermöglicht Ihnen das Len-
k
en mit
w
eniger Kraft.
Bei einem Ausfall der Servolenkung oder bei
stehendem Motor (Abschleppen) bleibt das
Fahrzeug weiterhin voll lenkfähig. Zum Len-
ken müssen Sie jedoch mehr Kraft aufwen-
den.
Kontrollleuchten und Fahrerhinweise (rot) Lenkung defekt! Fahr-
zeug abstellen
Wenn die Kontrollleuchte dauerhaft leuchtet
und der Fahrerhinweis erscheint, kann die
Lenkunterstützung ausgefallen sein. Fahren Sie
nicht w
eiter. Fachmännische Hilfe
in Anspruch nehmen.
(in gelb) Lenkung: Systemstö-
rung! Weiterfahrt möglich.
Wenn die Kontrollleuchte leuchtet, kann die
Lenkung schwergängiger oder empfindlicher
als gewohnt reagieren. Desweiteren kann das
Lenkrad beim Geradeausfahren schief ste-
hen.
Fahren Sie mit verminderter Geschwindigkeit
zu einem Fachbetrieb und lassen Sie die Stö-
rung beheben. (in gelb) Lenkungssperre:
¡Defekt! Servicebetrieb aufsu-
chen
Es liegt eine Störung der elektronischen
Lenkungsverriegelung vor.
Fahren Sie baldmöglichst zu einem Fachbe-
trieb und lassen Sie die Störung beheben. ACHTUNG
Lassen Sie Störung umgehend in einer Fach-
werk s
tatt beheben – Unfallgefahr! Hinweis
Wenn die Kontrollleuchte (rot) oder
(g
elb) nur kurz leuchtet, ist eine Weiterfahrt
möglich. Sicherheitssystem, um die Zündung
z
u s
perr
en (Wegfahrsperre) Im Schlüsselkopf befindet sich ein elektron-
is
c
her Chip. Mit dessen Hilfe wird die Weg-
fahrsicherung beim Einstecken des Schlüs-
sels in das Zündschloss deaktiviert. Wenn
Sie den Zündschlüssel aus dem Zündschloss
ziehen, aktiviert sich die elektronische Weg-
fahrsicherung automatisch.
Der Motor kann nur mit einem autorisierten
Schlüssel angelassen werden.
Im Informations-Display wird angezeigt:
Wegfahrsicherung aktiviert!
Zündschloss Abb. 173
Positionen des Zündschlüssels162
Page 165 of 260

Fahren
Benzinmotoren 1 – Zündung ausgeschaltet, Motor abge-
s t
el
lt, die Lenkung kann gesperrt werden
2 – Zündung eingeschaltet
3 – Motor anlassen
Die selmot
or
en
1 – Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr,
Zündu n
g au
sgeschaltet, Motor abgestellt, die
Lenkung kann gesperrt werden
2 – Motor vorglühen, Zündung eingeschal-
t et
3 – Motor anlassen
Z um
S
perren der Lenkung bei abgezogenem
Zündschlüssel drehen Sie das Lenkrad, bis
der Lenkungssperrbolzen hörbar einrastet.
Wenn die Lenkung gesperrt ist und der Zünd-
schlüssel sich nicht oder nur schwer in die
Stellung 2 drehen lässt, bewegen Sie das
L enk
r
ad etwas hin und her – die Lenksperre
wird dadurch entlastet. Starterknopf Abb. 174
In der Lenksäule: Starterknopf des
s c
h
lüssellosen Schließ- und Startsystem Key-
less Access. Bei Rechtslenker-Fahrzeugen ist
die Anordnung symmetrisch. Abb. 175
Notstart bei Fahrzeugen mit Keyless
A c
c
ess. Der Starterknopf kann nur bedient werden,
w
enn s ic
h ein gültiger Fahrzeugschlüssel im
Fahrzeug befindet. Beim Verlassen des Fahrzeugs
wird bei au
s-
geschalteter Zündung durch das Öffnen der
Fahrertür die elektronische Lenksäulenverrie-
gelung aktiviert.
Zündung ein- und ausschalten
● Starterknopf ››› Abb. 174
einmal kurz drü-
cken, ohne das Brems- oder Kupplungspedal
zu betätigen ››› .
Not s
t
artfunktion
Wenn kein gültiger Fahrzeugschlüssel im
Fahrzeuginnenraum erkannt wurde, muss die
Notstartfunktion durchgeführt werden. Im
Display des Kombiinstruments erscheint eine
entsprechende Anzeige. Das kann z. B. bei
einer schwachen oder entladenen Batterie im
Fahrzeugschlüssel der Fall sein:
● Fahrzeugschlüssel unmittelbar nach dem
Drücken de
s Starterknopfs an die Lenksäule
halten ››› Abb. 175.
● Die Zündung wird automatisch eingeschal-
tet u
nd ggf. wird der Motor gestartet.
Notabschaltung
Wenn sich der Motor nicht durch kurzes Drü-
cken des Starterknopfs abstellen lässt, muss
eine Notabschaltung durchgeführt werden:
● Starterknopf zweimal innerhalb 1 Sekunde
drücken oder einm
al länger als 2 Sekunden
drücken ››› .
»
163
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 166 of 260

Bedienung
● Der Mot
or s
chaltet automatisch ab.
Motorneustart-Funktion
Wenn nach dem Abstellen des Motors kein
gültiger Fahrzeugschlüssel im Fahrzeugin-
nenraum erkannt wird, ist ein erneutes Anlas-
sen des Motors nur innerhalb von etwa 5 Se-
kunden möglich Eine entsprechende Mel-
dung wird im Display des Kombi-Instruments
angezeigt.
Nach Ablauf der Zeit kann der Motor ohne ei-
nen gültigen Funkschlüssel im Fahrzeugin-
nenraum nicht mehr gestartet werden. ACHTUNG
Jede unbedachte Bewegung des Fahrzeugs
kann s c
hwere Verletzungen verursachen.
● Beim Betätigen des Starterknopfs nicht
das
Brems- oder Kupplungspedal treten, da der
Motor sonst sofort starten könnte. ACHTUNG
Eine unachtsame oder unbeaufsichtigte Be-
nutzu n
g der Fahrzeugschlüssel kann Unfälle
und schwere Verletzungen verursachen.
● Bei jedem Verlassen des Fahrzeugs immer
all
e Fahrzeugschlüssel mitnehmen. Kinder
oder unbefugte Personen können sonst das
Fahrzeug verriegeln, den Motor starten oder
die Zündung einschalten und damit elektri-
sche Ausstattungen betätigen (z. B. Fenster-
heber). Hinweis
● Bei F ahr
zeugen mit Dieselmotor und
Keyless Access kann der Motorstart verzögert
einsetzen, wenn der Motor vorgeglüht wer-
den muss.
● Bei längerem Stillstand des Fahrzeugs bei
einge
schalteter Zündung kann sich die Batte-
rie entladen, und unter Umständen kann der
Motor nicht angelassen werden. Motor anlassen
Fahrzeuge mit
Dieselmot
or
sind mit einer
Vorglühanlage ausgerüstet. Nach dem Ein-
schalten der Zündung leuchtet die Vorglüh-
Kontrollleuchte . Nach dem Erlöschen der
Kontrollleuchte kann der Motor sofort ange-
lassen werden.
Während vorgeglüht wird, sollten keine grö-
ßeren elektrischen Verbraucher eingeschal-
tet sein – die Fahrzeugbatterie wird sonst
unnötig belastet.
Motor anlassen
● Bringen Sie vor dem Anlassen den Wahlhe-
bel in die Po
sition P oder N und ziehen Sie
die Handbremse fest an.
● Kupplungspedal ganz durchtreten und Mo-
tor st
arten 3
› ›
›
Abb. 173 ›››
Seite 162, ohne
das Gaspedal zu betätigen. Halten Sie das Kupplungspedal getreten, bis der Motor an-
spring
t.
● Sobald der Motor anspringt, lassen Sie den
Zündsc
hlüssel los. Der Schlüssel springt in
die Stellung 2 zurück.
● Sollte der Motor nach ca 10 Sekunden nicht
an s
prin
gen, drehen Sie den Schlüssel wieder
in die Position 1 . Wiederholen Sie den Ver-
s uc
h n
ach ca. 30 Sekunden.
● Lösen Sie vor dem Anfahren die Handbrem-
se.
Motor mit dem Schlüssel abstellen Den Motor schalten Sie durch Drehen des
Zünd
s
c
hlüssels in Stellung 1
› ›
› Abb. 173
››› Seite 162 aus.
Bremsen und Bremskraftver-
stärker Ein
leitung zum Thema ACHTUNG
● Der Br emsk
raftverstärker arbeitet nur bei
laufendem Motor. Sie müssen bei abgestell-
tem Motor mehr Kraft zum Bremsen aufwen-
den – Unfallgefahr! 164
Page 167 of 260

Fahren
●
Beim Ha lt
e- oder Bremsvorgang mit einem
Fahrzeug mit Benzinmotor und manuellem
Getriebe im niedrigen Drehzahlbereich treten
Sie das Kupplungspedal. Ansonsten kann es
zur Funktionseinschränkung des Bremskraft-
verstärkers kommen – Unfallgefahr!
● Bei einer Beschädigung eines serienmäßi-
gen Front
spoilers bzw. der nachträglichen
Montage eines anderen Frontspoilers, Rad-
vollblenden usw. muss sichergestellt sein,
dass die Luftzufuhr zu den Vorderradbremsen
nicht beeinträchtigt wird. Anderenfalls kann
es zur Funktionseinschränkung der Bremsen
kommen – Unfallgefahr!!
● Lösen Sie die Handbremse immer vollstän-
dig. Eine nur zum
Teil gelöste Handbremse
kann zum Überhitzen der hinteren Bremsen
führen und somit die Funktion der Bremsanla-
ge negativ beeinflussen – Unfallgefahr!
● Lassen Sie niemals Kinder unbeaufsichtigt
im Fahrz
eug zurück. Die Kinder könnten sonst
z. B. die Handbremse lösen oder den Gang
herausnehmen. Das Fahrzeug könnte sich in
Bewegung setzen - Unfallgefahr!
● Bei zu niedrigem Kraftstoffstand kann der
Motor unr
egelmäßig funktionieren oder aus-
gehen. Dadurch kann die Wirksamkeit der
bremsunterstützenden Systeme beeinträch-
tigt werden – Unfallgefahr!
● Passen Sie die Fahrweise immer den Sicht-,
Wetter
-, Fahrbahn- und Verkehrsverhältnis-
sen an. Die erhöhte Fahrsicherheit, die die
bremsunterstützenden Systeme bieten, sollte
Sie niemals dazu verleiten, ein erhöhtes Si-
cherheitsrisiko einzugehen – Unfallgefahr! VORSICHT
● Be ac
hten Sie die Hinweise zu neuen Brems-
belägen ››› Seite 174.
● Ein leichter Druck auf das Bremspedal ohne
die Notwendigkeit
einer Bremsung führt zu
einem vorzeitigem Verschleiß. Dies führt zum
Überhitzen der Bremsen und damit zu einem
längeren Bremsweg und zu größerem Ver-
schleiß.
● Um die einwandfreie Funktion des Brems-
ass
istenten sicherzustellen, müssen alle
Räder mit vom Hersteller zugelassenen Rei-
fen ausgestattet sein. Hinweis
● Bei einer Not br
emsung, die vom Bremssys-
tem als gefährlich für die nachfolgenden
Fahrzeuge bewertet wird, blinkt automatisch
das Bremslicht. Nachdem die Geschwindig-
keit auf unter 10 km/h (6 mph) reduziert oder
das Fahrzeug angehalten wurde, wird das
Blinken des Bremslichts beendet und es
schaltet sich die Warnblinkanlage ein. Nach
dem Beschleunigen oder beim Wiederanfah-
ren wird die Warnblinkanlage automatisch
ausgeschaltet.
● Bevor Sie eine längere Strecke mit starkem
Gefälle bef
ahren, verringern Sie bitte die Ge-
schwindigkeit, schalten Sie in den nächst
niedrigeren Gang (Schaltgetriebe) bzw. wäh-
len Sie eine niedrigere Fahrstufe (automati-
sches Getriebe). Dadurch nutzen Sie die
Bremswirkung des Motors aus und entlasten
die Bremsen. Müssen Sie zusätzlich brem- sen, so tun Sie dies nicht anhaltend, sondern
in Inter
v
allen.
● Änderungen am Fahrzeug (z. B. am Motor,
an den Bremsen, am Fahr
gestell oder eine an-
dere Kombination von Reifen und Felgen)
können die Funktion des bremsunterstützen-
den Systemen beeinflussen ››› Seite 205, Zu-
behör und technische Änderungen.
● Bei einer Störung des ABS-Systems schal-
ten sic
h automatisch auch das ESP, die ASR
und die EDS aus. Falls im ABS eine Störung
auftritt, wird dies durch die Kontrollleuchte
angezeigt ››› Seite 168. Kontrollleuchte
Die Warnleuchte
leuc
ht
et bei zu niedrigem
Bremsflüssigkeitsstand oder bei einer Stö-
rung der ABS-Anlage auf.
Im Informations-Display wird angezeigt:
Bremsflüssigkeit. Bedienungsan-
leitung!
Halten Sie an, schalten Sie den Motor aus
und überprüfen Sie den Bremsflüssigkeits-
stand ››› Seite 224. ACHTUNG
● Beim Öff nen de
s Motorraums zur Überprü-
fung der Bremsflüssigkeit beachten Sie bitte
folgende Anweisungen ››› Seite 216, Motor-
raum. » 165
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 169 of 260

Fahren
Im Informations-Display wird angezeigt: Lösen Sie die Handbremse!
Brems- und Stabilisierungs-
S y
s
teme
elektronisches Stabilisierungspro-
gramm (ESC) Das ESP verbessert die Kontrolle über das
Fahr
z
eug in Grenzsituationen, wie z. B. bei
plötzlicher Richtungsänderung. In bestimm-
ten Fahrsituationen reduziert das ESP die
Schleudergefahr und verbessert die Fahrsta-
bilität.
Durch die Lenkbewegung und die Fahrge-
schwindigkeit wird die vom Fahrer gewünsch-
te Fahrtrichtung bestimmt und fortlaufend
mit dem tatsächlichen Fahrzeugverhalten ver-
glichen. Bei Abweichungen, wie z. B. begin-
nendes Schleudern des Fahrzeugs, bremst
die ESC das entsprechende Rad automatisch
ab.
Während eines Eingriffs des Systems blinkt
die Kontrollleuchte im Kombi-Instrument.
In das elektronische Stabilisierungspro-
gramm (ESP) sind folgende Systeme integ-
riert:
● Antiblockiersystem (ABS), ●
Antrieb s
schlupfregelung (ASR),
● Elektronische Differenzialsperre (EDS),
● Hydraulischer Bremsassistent (HBA),
● Berganfahrassistent (HHC)
Die ASR sollt
e normalerweise immer einge-
schaltet sein. Nur in bestimmten Ausnahme-
situationen, wenn Schlupf erwünscht ist,
kann es sinnvoll sein, das System auszu-
schalten. Beispiele:
● beim Fahren mit Schneeketten,
● beim Fahren in Tiefschnee oder auf locke-
rem Grund,
● beim „Fr
eischaukeln“ des festgefahrenen
Fahrz
eugs.
Sobald es die Situation zulässt, schalten Sie
die ASR wieder ein.
Hydraulischer Bremsassistent (HBA)*
Der Bremsassistent wird durch die sehr
schnelle Betätigung des Bremspedals ausge-
löst. Er erhöht den Bremsdruck und trägt so
zu einer Verkürzung des Bremswegs bei. Zur
maximalen Reduzierung des Anhaltewegs
halten Sie bis zum Fahrzeugstillstand das
Bremspedal durchgetreten.
Dank der Unterstützung dieses Systems akti-
viert sich das ABS schneller und wirksamer.
Wenn Sie das Bremspedal loslassen, wird der
Bremsassistent automatisch deaktiviert. Berganfahrassistent (HHC)*
Der Ber
ganfahrassistent erleichtert das An-
fahren an Steigungen. Das System hält den
durch die Bremspedalbetätigung erzeugten
Bremsdruck noch ca. 2 Sekunden nach Lösen
des Bremspedals. Der Fahrer kann also den
Fuß vom Bremspedal auf das Gaspedal wech-
seln und an der Steigung anfahren, ohne die
Handbremse betätigen zu müssen. Der
Bremsdruck sinkt allmählich ab, je mehr Gas
gegeben wird. Wenn das Fahrzeug nicht in-
nerhalb von 2 Sekunden anfährt, beginnt es
zurückzurollen.
Der Berganfahrassistent aktiviert sich ab ei-
ner Steigung von 5%, wenn die Fahrertür ge-
schlossen ist. Er wird nur beim Vorwärts- oder
Rückwärts-Anfahren an Steigungen aktiviert.
aktiv. Bei Bergabfahrten ist er inaktiv.
Kontrollleuchte
Blinkt die Kontrollleuchte , greift das ESP
regelnd ein.
Leuchtet die Kontrollleuchte beim Ein-
schalten der Zündung auf, kann es sein, dass
sich das ESP aus technischen Gründen aus-
geschaltet hat. Zündung aus- und wieder ein-
schalten. Wenn die Kontrollleuchte nach er-
neutem Einschalten der Zündung ausge-
schaltet ist, funktioniert das ESP wieder nor-
mal.
Leuchtet die Kontrollleuchte weiterhin auf,
liegt eine Störung am ESP vor. »
167
Technische Daten
Empfehlungen
Bedienung
Notsituationen
Sicherheit
Page 170 of 260

Bedienung
Im Informations-Display wird angezeigt: Störung: Elektronisches Stabili-
sierungsprogramm (ESP)
oder Störung: Antriebsschlupfregelung
(ASR)
W enden
Sie s
ich bitte an eine Vertragswerk-
statt. Hinweis
Wird die Batterie ein- und wieder ausgeschal-
tet, l euc
htet beim Einschalten die gelbe Kon-
trollleuchte auf . Diese Kontrollleuchte soll-
te nach einer kurzen Fahrtstrecke erlöschen. Antiblockiersystem (ABS)
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder
beim Br
emsen. Auf
die
se Weise behält der
Fahrer eine bessere Kontrolle über das Fahr-
zeug.
Die Funktion des ABS macht sich durch eine
pulsierende Bewegung des Bremspedals be-
merkbar, die mit Geräuschen verbunden ist.
Lassen Sie während des ABS-Eingriffs das
Bremspedal getreten. Bei Loslassen des
Bremspedals schaltet sich das ABS ab. Brem-
sen Sie während des ABS-Eingriffs niemals
unterbrochen! Kontrollleuchte
Leucht
et die Kontrollleuchte auf, liegt eine
Störung am ABS vor.
Im Informations-Display wird angezeigt:
Fehler ABS
Im Fahrzeug funktioniert nur das Bremssys-
tem ohne Unterstützung des ABS-Systems.
Wenden Sie sich bitte an eine Vertragswerk-
statt. ACHTUNG
● Leuc ht
et die Kontrollleuchte ››› Seite 165
zusammen mit der Kontrollleuchte , ,
das Fahrzeug anhalten! Wenden Sie sich bitte
an eine Vertragswerkstatt.
● Eine Störung am Antiblockiersystem (ABS)
kann läng
ere Bremswege verursachen - Un-
fallgefahr! Antriebsschlupfregelung (ASR)*
Bei durchdrehenden Rädern passt die ASR
die Antrie
b
sk
raft des Motors an die Fahrbe-
dingungen an. Die ASR erleichtert selbst bei
ungünstigen Fahrbedingungen das Anfahren,
Beschleunigen und Bergauffahren.
Blinkt die Kontrollleuchte auf, greift das
ASR regelnd ein.
Leuchtet die Kontrollleuchte beim Ein-
schalten der Zündung auf, kann es sein, dass sich das ASR-System aus technischen Grün-
den ausge
schaltet hat. Zündung aus- und
wieder einschalten. Wenn die Kontrollleuchte
nach erneutem Einschalten der Zündung aus-
geschaltet ist, funktioniert das ASR wieder
normal.
Leuchtet die Kontrollleuchte weiterhin auf,
liegt eine Störung am ASR vor.
Im Informations-Display wird angezeigt:
Störung: Antriebsschlupfregelung
(ASR)
Wenden Sie sich bitte an eine Vertragswerk-
statt.
Elektronische Differenzialsperre Wenn eines der Räder durchdreht, bremst die
ED
S
die
ses Rad ab und überträgt die An-
triebskraft auf die übrigen Räder. Dies erhöht
die Stabilität des Fahrzeugs und verbessert
den Fahrbetrieb.
Damit die Scheibenbremse des abgebrems-
ten Rades nicht zu sehr erhitzt, schaltet sich
die EDS bei ungewöhnlich starker Beanspru-
chung automatisch aus. Das Fahrzeug bleibt
betriebsfähig und hat die gleichen Eigen-
schaften wie ein Fahrzeug ohne EDS. Sobald
die Bremse abgekühlt ist, schaltet sich die
EDS automatisch wieder ein.
168
Page 172 of 260

Bedienung
Leerlaufdrehzahl die Kraftübertragung nicht
völlig u
nt
erbrochen wird und das Fahrzeug
kriecht.
● Bevor Sie die Motorraumklappe öffnen und
am laufenden Mot
or arbeiten, müssen Sie
den Wählhebel in Stellung P bringen und die
Handbremse fest anziehen – Unfallgefahr!
Beachten Sie unbedingt die Warnhinweise
››› Seite 216, Motorraum.
● Wenn Sie am Berg (Gefälle) anhalten, ver-
suchen
Sie nie das Fahrzeug mit eingelegter
Fahrstufe auf der Stelle mit der Hilfe des „Ga-
ses“ zu halten, dass heißt mit Hilfe der
schleifenden Kupplung. Es kann zur Überhit-
zung der Kupplung kommen. Wenn Überhit-
zungsgefahr der Kupplung infolge von Über-
lastung bestehen würde, würde die Kupplung
automatisch öffnen und das Fahrzeug würde
rückwärts rollen – Unfallgefahr!
● Wenn Sie auf einer Steigung anhalten müs-
sen, treten u
nd halten Sie das Bremspedal,
damit Sie das Zurückrollen des Fahrzeugs
verhindern.
● Bei glatter, rutschiger Fahrbahn können die
Antriebsräder dur
ch Betätigen der Kick-down-
Funktion durchdrehen – Schleudergefahr! VORSICHT
● Die Doppelk up
plung beim automatischen
Getriebe DSG ist mit einem Überlastschutz
ausgestattet. Wenn Sie den Berganfahrassis-
tenten nutzen und das Fahrzeug steht oder
langsam bergauf fährt, kommt es zur erhöh-
ten Wärmebeanspruchung der Kupplungen. ●
Wenn e s
zur Überhitzung der Kupplungen
kommt, erscheint im Informations-Display
das Symbol mit einem Warntext Getriebe
überhitzt. Anhalten! Bedienungsan-
leitung! Außerdem ertönt ein akustisches
Warnsignal. In diesem Fall das Fahrzeug an-
halten, den Motor ausschalten und warten,
bis das Symbol erlischt. Beschädigungsge-
fahr am Getriebe! Nachdem das Symbol erlo-
schen ist, können Sie die Fahrt fort setzen. Starten und Fahren
Starten
– Bremspedal treten und halten.
– Drücken Sie die Sperrtaste im Wählhebel-
griff , s
t
ellen Sie den Wählhebel in die ge-
wünschte Stellung ››› Seite 171 und lassen
Sie die Sperrtaste wieder los.
– Lassen Sie das Bremspedal los und geben
Sie Gas
.
Anhalten – Bei kurzen Stopps, z. B. an Kreuzungen, ist
es nic
ht erforderlich die Wählhebelstellung
N einzulegen. Es reicht aus, die Bremse zu
treten. Der Motor darf jedoch nur mit Leer-
laufdrehzahl laufen.
Einparken
– Treten Sie das Bremspedal. –
Ziehen Sie die Handbr
emse an.
– Drücken und halten Sie die Sperrtaste, stel-
len Sie den
Wählhebel auf P und lassen Sie
die Sperrtaste los.
Kick-down-Einrichtung
Die Kick-down-Funktion ermöglicht eine ma-
ximale Beschleunigung.
Wenn Sie das Gaspedal völlig durchtreten,
wird im beliebigen Fahrprogramm die Kick-
down-Funktion aktiviert. Diese Funktion ist
den Fahrprogrammen übergeordnet, ohne
Berücksichtigung der aktuellen Wählhebel-
stellung (D, S oder Tiptronic), und dient zur
maximalen Beschleunigung des Fahrzeugs
bei Ausnutzung des maximalen Leistungspo-
tenzials des Motors. Das Getriebe schaltet in
Abhängigkeit vom Fahrzustand um einen
oder auch mehrere Gänge nach unten und
das Fahrzeug beschleunigt. Das Hochschal-
ten in den höheren Gang erfolgt erst, wenn
die maximal vorgegebene Motordrehzahl er-
reicht wird.
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