lock TOYOTA AVENSIS 2016 Betriebsanleitungen (in German)
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3024-6. Verwenden der Fahrerassistenzsysteme
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Fahrerassistenzsysteme
◆ABS (Antiblockiersystem)
Verhindert ein Blockieren der Räder, wenn die Bremsen plötzlich oder auf
rutschiger Fahrbahn betätigt werden.
◆Bremsassistent
Erzeugt beim Treten des Bremspedals eine höhere Bremskraft, wenn das
System eine Notbremsung erkennt.
◆VSC (elektronisches Stabilitätsprogramm)
Hilft dem Fahrer, bei plötzlichen Ausweichmanövern oder scharfen Kurven
auf rutschiger Fahrbahn das Fahrzeug unter Kontrolle zu halten.
◆VSC + (elektronisches Stabilitätsprogramm VSC +)
Kombiniert die Steuerung von ABS, TRC, VSC und EPS.
Hilft, durch Kontrolle der Lenkbarkeit die Richtungsstabilität bei einem Aus-
brechen auf rutschiger Fahrbahn aufrechtzuerhalten.
◆TRC (Antriebsschlupfregelung)
Hilft, die Antriebsleistung aufrecht zu erhalten und ein Durchdrehen der
Vorderräder zu verhindern, wenn auf rutschiger Fahrbahn angefahren oder
beschleunigt wird.
◆Berganfahrkontrolle
Verhindert, dass das Fahrzeug beim Anfahren an einer Steigung oder
einem rutschigen Hang zurückrollt.
◆EPS (elektrische Servolenkung)
Verringert mithilfe eines Elektromotors den zum Einschlagen des Lenkrads
benötigten Kraftaufwand.
Die folgenden Systeme arbeiten au tomatisch als Reaktion auf verschie-
dene Fahrsituationen, um so zu einer erhöhten Fahrsicherheit und
Leistungsfähigkeit beizutragen. Bedenken Sie jedoch, dass es sich um
Zusatzsysteme handelt, auf die Sie sich während der Fahrt nicht zu
sehr verlassen sollten.
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3044-6. Verwenden der Fahrerassistenzsysteme
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■Ausschalten von sowohl TRC- als auch VSC-System
Halten Sie bei stehendem Fahrzeug mehr als 3 Sekunden gedrückt, um das
TRC- und das VSC-System auszuschalten.
Die Kontrollleuchte VSC OFF leuchtet auf und auf dem Multi-Informationsdisplay wird
“TRC AUS” angezeigt.
*
Drücken Sie erneut, um die Systeme wieder einzuschalten.
*: Bei Fahrzeugen mit PCS-System (Pre-Crash-Sicherheitssystem) werden auch der
Pre-Crash-Bremsassistent und das Pre-Crash-Bremssystem deaktiviert. ( →S. 262)
■ Wenn auf dem Multi-Informationsdisplay die Meldung angezeigt wird, dass TRC
deaktiviert wurde, obwohl der Schalter VSC OFF nicht gedrückt wurde
Die Antriebsschlupfregelung (TRC) und die Berganfahrkontrolle können nicht genutzt
werden. Setzen Sie sich mit einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Vertragswerk-
statt oder einer anderen qualifizierten und entsprechend ausgerüsteten Fachwerkstatt
in Verbindung.
■ Von ABS, Bremsassistent, TRC, VSC und Berganfahrkontrolle verursachte
Geräusche und Vibrationen
●Beim Starten des Motors oder direkt nach dem Anfahren kann bei wiederholtem Tre-
ten des Bremspedals ein Geräusch aus dem Motorraum zu hören sein. Dieses
Geräusch deutet nicht auf eine Störung eines dieser Systeme hin.
● Die folgenden Situationen können eintreten, wenn die oben genannten Systeme
arbeiten. Nichts davon weist auf eine Funktionsstörung hin.
• Es können Vibrationen durch Karosserie und Lenkung spürbar sein.
• Nach dem Anhalten des Fahrzeugs kann ein Betriebsgeräusch zu hören sein.
• Das Bremspedal kann nach Aktivierung des ABS leicht pulsieren.
• Das Bremspedal kann sich nach Aktivierung des ABS leicht abwärts bewegen.
■ EPS-Betriebsgeräusch
Beim Drehen des Lenkrads kann ein Betriebsgeräusch (Summen) zu hören sein. Dies
weist nicht auf eine Störung hin.
■ Automatische Reaktivierung des TRC- und des VSC-Systems
Nach dem Ausschalten des TRC- und des VSC-Systems werden diese Systeme in
den folgenden Situationen automatisch reaktiviert:
●Wenn der Motorschalter in Stellung “LOCK” (Fahrzeuge ohne intelligentes Zugangs-
und Startsystem) bzw. ausgeschaltet wird (Fahrzeuge mit intelligentem Zugangs-
und Startsystem).
● Wurde nur das TRC-System ausgeschaltet, schaltet es sich wieder ein, wenn die
Geschwindigkeit zunimmt.
Wurden sowohl das TRC- als auch das VSC-System ausgeschaltet, werden diese
Systeme auch bei zunehmender Geschwindigkeit nicht automatisch reaktiviert.
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3094-7. Fahrhinweise
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Fahren
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Beschleunigen Sie langsam, halten Sie einen Sicherheitsabstand zum vor-
ausfahrenden Fahrzeug ein und fahren Si e mit verminderter, den Fahrbahn-
bedingungen angepasster Geschwindigkeit.
Parken Sie das Fahrzeug und schalten Sie den Schalt-/Wählhebel auf “P”
(Multidrive-Getriebe) oder “R” (Schaltgetriebe), ohne die Feststellbremse zu
betätigen. Die Feststellbremse kann festfrieren und dann nicht mehr zu lösen
sein. Blockieren Sie gegebenenfalls die Räder, um ein ungewolltes Rutschen
oder Wegrollen zu verhindern.
Verwenden Sie Schneeketten der korrekten Größe.
Für jede Reifengröße gibt es passende Schneeketten.
Seitliche Kette
(Durchmesser 3,0 mm)
Laufflächenkette
(Durchmesser 4,0 mm)
● Die Vorschriften für die Verwendung von Schneeketten unterscheiden sich
von Land zu Land und je nach Straßenart. Machen Sie sich daher immer
mit den jeweiligen örtlichen Vorschriften vertraut, bevor Sie Schneeketten
aufziehen.
● Bringen Sie die Schneeketten an den Vorderreifen an.
● Ziehen Sie die Ketten nach einer Fahrtstrecke von 0,5 bis 1 km nach.
Während der Fahrt
Beim Parken des Fahrzeugs
Auswahl der Schneeketten
1
2
Vorschriften zur Verwendung von Schneeketten
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4367-1. Wartung und Pflege des Fahrzeugs
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Reinigung und Schutz des Fahrzeuginnenraums
Entfernen Sie Schmutz und Staub mit einem Staubsauger. Wischen Sie ver-
schmutzte Oberflächen mit einem in lauwarmem Wasser getränkten Tuch ab.
●Entfernen Sie Schmutz und Staub mit einem Staubsauger.
● Wischen Sie weiteren Schmutz und Staub mit einem in verdünntem Reini-
gungsmittel getränkten, weichen Tuch ab.
Verwenden Sie eine verdünnte Wasserlösung mit ca. 5 % neutralem Woll-Reini-
gungsmittel.
●Wringen Sie überschüssiges Wasser aus dem Tuch aus und wischen Sie
alle noch verbleibenden Reinigungsmittelspuren gründlich ab.
● Wischen Sie die Oberfläche mit einem trockenen, weichen Tuch ab, um
noch vorhandene Feuchtigkeit zu beseitigen. Lassen Sie das Leder im
Schatten an einem gut belüfteten Ort trocknen.
● Entfernen Sie lockeren Schmutz mit einem Staubsauger.
● Tragen Sie mit einem Schwamm oder einem weichen Tuch eine milde Sei-
fenlösung auf das Kunstleder auf.
● Lassen Sie die Lösung einige Minuten einziehen. Entfernen Sie den
Schmutz und wischen Sie die Lösung mi t einem sauberen, feuchten Tuch
ab.
Mit den folgenden Verfahren schützen Sie den Innenraum Ihres Fahr-
zeugs und erhalten ihn in einem Top-Zustand:
Schutz des Fahrzeuginnenraums
Reinigung der Lederbereiche
Reinigung der Kunstlederbereiche
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4447-3. Wartung in Eigenregie
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WARNUNG
Im Motorraum befinden sich zahlreiche Mechanismen und Flüssigkeiten, die sich plötz-
lich bewegen, heiß werden oder sich elektrisch aufladen können. Beachten Sie fol-
gende Vorsichtsmaßregeln, um tödliche oder schwere Verletzungen zu vermeiden.
■Arbeiten im Motorraum
●Halten Sie Hände, Kleidung und Werkzeuge von einem sich bewegenden Lüfter
und Antriebsriemen fern.
● Berühren Sie Motor, Kühler, Auspuffkrümmer usw. nicht direkt nach der Fahrt, da
sie heiß sein können. Auch Öl und andere Flüssigkeiten können heiß sein.
● Lassen Sie keine leicht brennbaren Materialien wie Papier oder Lappen im Motor-
raum.
● Brennende Zigaretten, Funken oder offenes Feuer sind in der Nähe von Kraftstoff
oder der Batterie nicht zulässig. Die Dämpfe von Kraftstoff und Batterie sind ent-
flammbar.
● Lassen Sie bei Arbeiten an der Batterie äußerste Vorsicht walten. Sie enthält giftige
und ätzende Schwefelsäure.
● Seien Sie vorsichtig, denn Bremsflüssigkeit kann Ihre Hände und Augen verletzen
und lackierte Oberflächen beschädigen.
Wenn Hände oder Augen mit der Flüssigkeit in Kontakt kommen, spülen Sie den
betroffenen Bereich sofort mit sauberem Wasser ab.
Wenn Sie weiterhin Beschwerden haben, suchen Sie einen Arzt auf.
■ Arbeiten im Bereich des elektrischen Kühlerlüfters oder des Grills
XFahrzeuge ohne intelligentes Zugangs- und Startsystem
Stellen Sie sicher, dass sich der Motorschalter in Stellung “LOCK” befindet.
Befindet sich der Motorschalter in Stellung “ON”, kann der elektrische Kühlerlüfter
automatisch anspringen, wenn die Klimaanlage eingeschaltet und/oder die Kühlmit-
teltemperatur hoch ist. ( →S. 459)
XFahrzeuge mit intelligentem Zugangs- und Startsystem
Stellen Sie sicher, dass der Motorschalter ausgeschaltet ist.
Befindet sich der Motorschalter im Modus IGNITION ON, kann der elektrische Küh-
lerlüfter automatisch anspringen, wenn die Klimaanlage eingeschaltet und/oder die
Kühlmitteltemperatur hoch ist. ( →S. 459)
■ Schutzbrille
Tragen Sie eine Schutzbrille, um zu verhindern, dass umherfliegende oder herabfal-
lende Materialien oder Flüssigkeiten usw. in Ihre Augen gelangen.
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4557-3. Wartung in Eigenregie
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Wartung und Pflege des Fahrzeugs
■Nach dem Wechsel des Motoröls (Dieselmotor)
Die Motoröl-Wartungsdaten müssen zurückgesetzt werden. Gehen Sie wie folgt vor:
Schalten Sie die Anzeige auf das Element “Hinweis auf erforderliche Wartung” um
(→ S. 105), während sich der Motorschalter in Stellung “ON” (Fahrzeuge ohne intelli-
gentes Zugangs- und Startsystem) bzw. im Modus IGNITION ON (Fahrzeug mit
intelligentem Zugangs- und Startsystem) befindet.
Schalten Sie den Motorschalter in Stellung “LOCK” (Fahrzeuge ohne intelligentes
Zugangs- und Startsystem) bzw. aus (Fahrzeuge mit intelligentem Zugangs- und
Startsystem).
Drücken Sie den Schalter “TRIP” und schalten Sie gleichzeitig den Motorschalter in
Stellung “ON” (Fahrzeuge ohne intelligentes Zugangs- und Startsystem) bzw. in den
Modus IGNITION ON (Fahrzeuge mit intelligentem Zugangs- und Startsystem); dar-
aufhin erscheint die in der Abbildung gezeigte Meldung auf dem Display.
Halten Sie die Taste weiterhin gedrückt, bis auf dem Instrument “00000” angezeigt
wird; nun ist die Rücksetzung des Systems abgeschlossen.
XFahrzeuge mit Schwarz-Weiß-Display
XFahrzeuge mit Farbdisplay
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4607-3. Wartung in Eigenregie
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Das Batterieäußere
Stellen Sie sicher, dass die Batteriepole nicht korrodiert sind und dass
keine lockeren Anschlüsse, Risse oder lockere Klemmen vorhanden sind.
Anschlussklemmen
Haltebügel
■Vor dem Aufladen
Beim Aufladen produziert die Batterie entflammbares und explosives Wasserstoffgas.
Beachten Sie daher vor dem Aufladen Folgendes:
●Wird die Batterie im Fahrzeug aufgeladen, muss das Massekabel vorher abge-
klemmt werden.
● Achten Sie darauf, dass das Ladegerät beim An- und Abklemmen der Ladekabel an
die Batterie ausgeschaltet ist.
■ Nach dem Aufladen der Batterie (Fahrzeuge mit intelligentem Zugangs- und
Startsystem)
Der Motor startet möglicherweise nicht. Gehen Sie wie folgt vor, um das System zu ini-
tialisieren.
Schalten Sie den Schalt-/Wählhebel in Stellung “P” (Multidrive-Getriebe) oder treten
Sie das Bremspedal bei Schalt-/Wählhebel in Stellung “N” (Schaltgetriebe).
Öffnen und schließen Sie eine der Türen.
Starten Sie den Motor erneut.
■ Beim Austausch der Batterie
Verwenden Sie nur eine geeignete Batterie. Setzen Sie sich mit einem Toyota-Ver-
tragshändler bzw. einer Vertragswerkstatt oder einer anderen qualifizierten und ent-
sprechend ausgerüsteten Fachwerkstatt in Verbindung.
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4677-3. Wartung in Eigenregie
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Wartung und Pflege des Fahrzeugs
◆Initialisieren des Reifendruckkontrollsystems
■Das Reifendruckkontrollsystem mu ss unter den folgenden Umstän-
den initialisiert werden:
● Nach dem Umsetzen von Vorder- und Hinterrädern mit unterschiedli-
chem Reifendruck
● Nach einer Änderung der Reifengröße
● Nach einer Änderung des Reifendrucks, z. B. bei einer Änderung der
Fahrgeschwindigkeit
● Beim Wechseln zwischen zwei gespeicherten Radsätzen
Bei der Initialisierung des Reifendruc kkontrollsystems wird der aktuelle
Reifendruck als Bezugswert festgelegt.
■So initialisieren Sie d as Reifendruckkontrollsystem
Halten Sie das Fahrzeug an einer sicheren Stelle an und schalten Sie
den Motorschalter in Stellung “LOCK” (Fahrzeuge ohne intelligentes
Zugangs- und Startsystem) bzw. aus (Fahrzeuge mit intelligentem
Zugangs- und Startsystem).
Die Initialisierung kann nicht bei fahrendem Fahrzeug durchgeführt werden.
Stellen Sie den Reifendruck auf den für den empfohlenen Reifendruck
bei kalten Reifen angegebenen Wert ein. ( →S. 627)
Stellen Sie den Reifendruck unbedingt auf den für den empfohlenen Reifendruck
bei kalten Reifen angegebenen Wert ein. Das Reifendruckkontrollsystem arbei-
tet auf der Basis dieses Druckwerts.
Schalten Sie den Motorschalter in Stellung “ON” (Fahrzeuge ohne intel-
ligentes Zugangs- und Startsystem) bzw. in den Modus IGNITION ON
(Fahrzeuge mit intelligentem Zugangs- und Startsystem).
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4737-3. Wartung in Eigenregie
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Wartung und Pflege des Fahrzeugs
■Situationen, in denen das Reifendruckkontrollsystem (falls vorhanden) eventuell
nicht richtig funktioniert
●In den folgenden Fällen funktioniert das Reifendruckkontrollsystem eventuell nicht
richtig.
• Wenn keine Original-Toyota-Räder verwendet werden.
• Ein Reifen wurde durch einen anderen ersetzt, der nicht der Originalausstattung
entspricht.
• Ein Reifen wurde durch einen anderen ersetzt, der nicht die vorgeschriebene Größe hat.
• Schneeketten usw. werden verwendet.
• Ein Run-Flat-Reifen mit Stützring wird verwendet.
• Wenn eine Fenstertönung angebracht ist, die die Funksignale beeinträchtigt.
• Wenn sich viel Schnee oder Eis auf dem Fahrzeug befindet, insbesondere um die Räder oder Radkästen herum.
• Wenn der Reifendruck bedeutend höher ist als der vorgeschriebene Wert.
• Wenn Reifen benutzt werden, die nicht mit Ventilen und Sendern des Reifen-
druckkontrollsystems ausgestattet sind.
• Wenn der ID-Code auf den Ventilen und Sendern des Reifendruckkontrollsystems
nicht im Computer des Reifendruckkontrollsystems gespeichert ist.
• Wenn ein zweiter Radsatz gespeichert wurde und der ausgewählte Radsatz nicht mit dem am Fahrzeug montierten Radsatz übereinstimmt.
● In den folgenden Situationen kann die Leistung beeinträchtigt werden.
• In der Nähe eines Fernsehturms, Elektrizitätswerks, einer Tankstelle, eines Radi-
osenders, eines großen Bildschirms, eines Flughafens oder einer anderen Ein-
richtung, die starke Funkwellen oder elektrisches Rauschen erzeugt
• Wenn Sie ein tragbares Funkgerät, ein Mobiltelefon, ein Schnurlostelefon oder ein anderes drahtloses Kommunikationsgerät bei sich haben
● Wenn das Fahrzeug geparkt ist, kann sich der für den Beginn oder das Ende der
Warnung erforderliche Zeitraum verlängern.
● Wenn der Reifendruck rasch abfällt, z. B. bei einem geplatzten Reifen, funktioniert
die Warnung u. U. nicht.
■ Durchführung der Initialisierung (Fahrzeuge mit Reifendruckkontrollsystem)
●Führen Sie nach dem Einstellen des Reifendrucks unbedingt eine Initialisierung
durch.
Stellen Sie außerdem sicher, dass die Reifen kalt sind, bevor Sie die Initialisierung
vornehmen oder den Reifendruck einstellen.
● Wenn Sie den Motorschalter während der Initialisierung versehentlich in Stellung
“LOCK” (Fahrzeuge ohne intelligentes Zugangs- und Startsystem) bzw. ausschalten
(Fahrzeuge mit intelligentem Zugangs- und Startsystem), müssen Sie die Initialisie-
rung nicht erneut starten. Die Initialisierung beginnt automatisch erneut, wenn Sie
das nächste Mal den Motorschalter in Stellung “ON” (Fahrzeuge ohne intelligentes
Zugangs- und Startsystem) bzw. in den Modus IGNITION ON (Fahrzeuge mit intelli-
gentem Zugangs- und Startsystem) schalten.
● Falls Sie versehentlich die Initialisierung gestartet haben, obwohl keine Initialisierung
erforderlich ist, stellen Sie den Reifendruck auf den vorgeschriebenen Wert bei kal-
ten Reifen ein und führen Sie die Initialisierung erneut durch.
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4857-3. Wartung in Eigenregie
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Wartung und Pflege des Fahrzeugs
■Beim Entfernen der Radzierkappe (Fahrzeuge mit Radkappenabzieher)
■ Beim Ersetzen von Rädern (Fahrzeuge mit Reifendruckkontrollsystem)
Die Räder Ihres Toyota (mit Ausnahme des Reserverads) sind mit Ventilen und Sen-
dern ausgestattet, die es dem Reifendruckkontrollsystem ermöglichen, bei sinkendem
Reifendruck rechtzeitig eine Warnung auszugeben. Wenn Räder ersetzt werden, müs-
sen auch die Ventile und Sender des Reifendruckkontrollsystems angebracht werden.
(→ S. 466)
Entfernen Sie die Radzierkappe mit dem Rad-
kappenabzieher.
Der Radkappenabzieher ist im Kofferraum
bzw. Gepäckraum untergebracht. (
→S. 575)
WARNUNG
■ Austauschen der Räder
●Verwenden Sie keine Räder, deren Größe von der in der Betriebsanleitung ange-
gebenen Größe abweicht, da dies zum Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug
führen kann.
● Ein undicht gewordener schlauchloser Reifen darf keinesfalls durch Einziehen
eines Reifenschlauchs repariert werden. Dies kann einen Unfall mit tödlichen oder
schweren Verletzungen zur Folge haben.
■ Beim Anbringen der Radmuttern
●Verwenden Sie niemals Öl oder Fett an Radbolzen oder Radmuttern.
Öl und Fett können dazu führen, dass die Radmuttern zu fest angezogen werden,
wodurch es zu Schäden an Schrauben oder Felge kommen kann. Darüber hinaus
können sich die Radmuttern durch Öl oder Fett lockern, wodurch das Rad abfallen
und so einen Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen verursachen kann.
Entfernen Sie jegliches Öl und Fett von Radschrauben und Radmuttern.
●Die Radmuttern müssen mit der abge-
schrägten Seite nach innen aufgedreht wer-
den. Werden die Muttern mit der
abgeschrägten Seite nach außen aufge-
dreht, kann das Rad brechen und sich
schließlich während der Fahrt lösen. Dies
kann zu einem Unfall mit tödlichen oder
schweren Verletzungen führen.Abgeschrägter
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