ABS TOYOTA BZ4X 2023 Betriebsanleitungen (in German)
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
jedoch nur jeweils 1 Parkplatz auf jeder Seite des Fahrzeugs erkannt werden.
Nachdem das Fahrzeug angehalten
wurde, kann mit der Funktion für die
Vorwärts- und Rückwärtsbewegung
Unterstützung für die Einfahrt des Fahr-
zeugs in eine Garage usw. bereitge-
stellt werden.
1 Stellen Sie das Fahrzeug an der
Position ab, an der die Unterstüt-
zung gestartet werden soll.
2 Drücken Sie den Hauptschalter des
Advanced Park-Systems. ( S.373)
3 Wählen Sie und wählen Sie
dann [Vorwärts/rückwärts].
4 Wählen Sie [OK].
5 Verlassen Sie das Fahrzeug und
tragen Sie dabei den elektronische
Schlüssel und Ihr Smartphone bei
sich. Starten Sie dann die Remote
Park-App auf dem Smartphone.
Der Erkennungsbereich des elektronischen
Schlüssels befindet sich in einem Radius von ca. 3 m um das Fahrzeug.
6 Überprüfen Sie von einer Position
außerhalb des Fahrzeugs die Fahr-
trichtung am Bildschirm des Smart-
phones und wählen Sie dann die
Starttaste.
Starten Sie die Ausführung der Fernbedien- funktion, während Sie sich in einem Abstand von ca. 50 cm oder mehr vom Fahrzeug und
außerhalb des Pfads des Fahrzeugs befin- den. Der Erkennungsbereich des elektroni-
schen Schlüssels befindet sich in einem Radius von ca. 3 m um das Fahrzeug.
7 Überprüfen Sie die Sicherheit des
Bereichs um das Fahrzeug und
streichen Sie kontinuierlich über
den Betriebsbereich am Bildschirm
des Smartphones. Das Fahrzeug
setzt sich in Bewegung und die Ein-
parkunterstützung wird durchge-
führt.
Wenn die Bedienung des Bildschirms des
Smartphones eingestellt wird, kann die Unterstützung unterbrochen und das Fahr-zeug angehalten werden. Nach dem Beginn
der Unterstützung ist es jederzeit möglich, die Unterstützung abzubrechen oder die Fahrtrichtung des Fahrzeugs zu ändern.
8 Wählen Sie die Betriebstaste am
Bildschirm des Smartphones. Der
Startschalter wird ausgeschaltet
und die Türen werden automatisch
verriegelt.
■Ändern der Fahrtrichtung
Während der Unterstüt zung kann die Fahr- trichtung des Fahrzeugs mit der Funktion für
die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung geändert werden. Wenn sich hinter dem Fahrzeug eine Mauer usw. befindet, kann
das Fahrzeug mit den Richtungswechselta- sten am Bildschirm des Smartphones ein Stück nach vorn bewegt werden, um den Kof-
ferraum zu beladen, und kann dann wieder in die ursprüngliche Position gebracht werden.
Fahrzeug mit der Fernbedien-
funktion vorwärts und rück-
wärts bewegen
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
der unmittelbaren Nähe eines Parkplat-
zes steht, der zuvor in der Speicher-
funktion registriert wurde. Wenn
außerdem in Abhängigkeit von den
Bedingungen des Parkplatzes usw. ein
Richtungswechsel des Fahrzeugs
erforderlich ist, kann die Schaltstellung
durch die Assistenzregelung geändert
werden.
1 Halten Sie das Fahrzeug so an,
dass es sich in der Mitte des Ziel-
parkplatzes befindet. ( S.385)
2 Drücken Sie den Hauptschalter des
Advanced Park-Systems und über-
prüfen Sie, ob ein geeigneter Park-
platz in der Multimedia-Anzeige
angezeigt wird. ( S.385)
3 Wählen Sie die Taste und
wählen Sie dann [Rechtwinklig/par-
allel].
4 [OK].
Wenn die Taste [MODUS] angezeigt wird,
kann die Taste ausgewählt werden, um zwi- schen der Speicherfunktion, der rechtwinkli-gen Einparkfunktion (vorwärts/rückwärts)
und der parallelen Einparkfunktion zu wäh- len.
5 Verlassen Sie das Fahrzeug und
tragen Sie dabei den elektronische
Schlüssel und Ihr Smartphone bei
sich. Starten Sie dann die Remote
Park-App auf dem Smartphone.
Der Erkennungsbereich des elektronischen Schlüssels befindet sich in einem Radius
von ca. 3 m um das Fahrzeug. Wenn sich ein Verkehrskegel oder ein anderes Hinder-nis im Pfad des Fahrzeugs befindet, räumen
Sie den Kegel oder das Hindernis nach dem Aussteigen aus dem Fahrzeug aus dem Weg.
6 Überprüfen Sie von einer Position
außerhalb des Fahrzeugs aus den
Parkplatz am Bildschirm des Smart-
phones und wählen Sie dann die
Starttaste.
Starten Sie die Ausführung der Fernbedien- funktion, während Sie sich in einem Abstand von ca. 50 cm oder mehr vom Fahrzeug und
außerhalb des Pfads des Fahrzeugs befin- den.
7 Überprüfen Sie die Sicherheit des
Bereichs um das Fahrzeug und
streichen Sie kontinuierlich über
den Betriebsbereich am Bildschirm
des Smartphones. Das Fahrzeug
setzt sich in Bewegung und die Ein-
parkunterstützung wird durchge-
führt.
Wenn die Bedienung des Bildschirms des Smartphones eingestellt wird, kann die Unterstützung unterbrochen und das Fahr-
zeug angehalten werden. Die Türen werden automatisch verriegelt, bevor sich das Fahr-zeug in Bewegung setzt.
8 Wenn die Parkposition erreicht ist,
nachdem das Fahrzeug mit der
Feststellbremse gestoppt wurde,
wird die Schaltstellung zu P geän-
dert. Der Startschalter wird ausge-
schaltet, die Türen werden
verriegelt und die Spiegel werden
eingeklappt.
Auf dem Smartphone wird anschließend ein Abschlussbildschirm angezeigt.
Führen Sie die folgenden Schritte
durch, bevor Sie die Fernbedienfunk-
Vor der Verwendung der Fernbe-
dienfunktion
Vor der Verwendung
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Die Unterstützung wird abgebro-
chen, wenn
In folgenden oder ähnlichen Situatio-
nen wird der Betrieb des Advanced
Park-Systems abgebrochen.
Da der Betrieb des Systems abgebrochen
wurde, starten Sie den Betrieb erneut oder
setzen Sie den Einparkvorgang manuell
unter Verwendung des Lenkrads fort.
Der Hauptschalter des Advanced
Park-Systems wird gedrückt
Die Schaltstellung wurde zu P
gewechselt
Die Feststellbremse wird angezogen
Eine der hinteren Türen wird geöff-
net
Der Sicherheitsgurt des Fahrersitzes
wird gelöst
Die Außenspiegel werden einge-
klappt
TRAC oder VSC wird ausgeschaltet
TRAC, VSC oder ABS ist in Betrieb
Der Startschalter wird gedrückt
HINWEIS
●Wenn der Startschalter ausgeschaltet
ist, wenn die Fernbedienfunktion been- det oder abgebrochen wird, werden die Türen automatisch verriegelt. Wenn
eine Tür jedoch geöffnet ist, wird sie unter Umständen nicht verriegelt. Über-prüfen Sie den Fahrzeugzustand, nach-
dem die Fernbedienfunktion beendet wurde.
●Wenn die Türen verriegelt werden,
nachdem die Fernbedienfunktion been- det oder abgebrochen wurde, kann ein Alarm ertönen, wenn jemand im Fahr-
zeuginneren erkannt wird.
■Situationen, in denen die Funktion unter Umständen nicht ordnungsge-
mäß ausgeführt werden kann
●Wenn die Funktionen des intelligenten Einstiegs- und Startsystems nicht ord-nungsgemäß ausgeführt werden kön-
nen: S.198
●Wenn sich das Fahrzeug in der Nähe einer Neonbeleuchtung befindet
■Funkwellen-Interferenzen
S.199
■Batterieverbrauch des elektroni-
schen Schlüssels
●Wenn die Fernbedienfunktion verwen- det wird, wird die Batterie des elektroni-schen Schlüssels verbraucht, da der
elektronische Schlüssel kontinuierlich Funkwellen sendet und empfängt.
●Wenn die Batterie des elektronischen
Schlüssels leer ist: S.500
■Situationen, in denen die Sensoren unter Umständen nicht ordnungsge-
mäß funktionieren
S.334
●Bei der Verwendung der Fernbedien- funktion kann die Sicht im Bereich um das Fahrzeug eingeschränkt sein. Über-
prüfen Sie Folgendes, bevor Sie die Fernbedienfunktion verwenden.
• Das Fahrzeug und der Bereich um das Fahrzeug sind deutlich sichtbar
• Es befinden sich keine Personen, Tiere oder Objekte im Pfad des Fahrzeugs
• Es kann ein angemessener Abstand
zum Fahrzeug eingehalten und die Sicherheit für Sie und andere gewährlei-stet werden
• Die Vorsichtsmaßnahmen im Bereich um das Fahrzeug werden immer einge-halten und es besteht kein Gefahrenpo-
tenzial
• Sie können die Fernbedienfunktion bei Bedarf sofort abbrechen
Deaktivieren/Anhalten von
Advanced Park
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
chen.
Wenn die Bluetooth-Kommunikation
zwischen Smartphone und Multime-
diasystem abbricht
Wenn die kontinuierliche Bedienung
des Smartphones unterbrochen wird
Wenn die Remote Park-App in den
Hintergrund gedrängt wird (bei
einem eingehenden Anruf, beim
Drücken der Home-Taste usw.)
Wenn der elektronische Schlüssel
nicht erkannt wird
Wenn ein Hindernis in der Bewe-
gungsrichtung des Fahrzeugs vor-
handen ist
Wenn das Fahrzeug bedient wird,
während es von der Unterstützung
gefahren wird
Wenn der intelligente Schlüssel ver-
wendet wird, während das Fahr-
zeug von der Unterstützung
gefahren wird
Wenn eine Tür entriegelt wird, wäh-
rend das Fahrzeug von der Unter-
stützung gefahren wird
Wenn eine Tür geöffnet wird, wäh-
rend das Fahrzeug gefahren wird
Wählen Sie in der Multimedia-
Anzeige und wählen Sie dann “Advan-
ced Park”.
■Remote Park
Die Fernbedienfunktion kann ein-/aus-
geschaltet werden.
■Geschwindigkeitsprofil
Die Geschwindigkeit, mit der das Fahr-
zeug während der Unterstützung
bewegt wird, kann festgelegt werden.
Diese Einstellung kann nicht geändert wer-
den, wenn ein Parkplatz in der Speicher-
funktion registriert wird.
■Erkennungsbereich
Der Abstand zu Objekten, der bei der
Ausführung der Unterstützung einge-
halten werden soll, kann festgelegt wer-
den.
■Einpark- methode
Die bevorzugte Einparkrichtung, die
angezeigt wird, wenn auf einem Park-
platz das rechtwinklige (vorwärts/rück-
wärts) und das parallele Einparken
möglich sind, kann festgelegt werden.
■Einparkrichtung
Die bevorzugte Einparkrichtung, die
angezeigt wird, wenn auf einem Park-
platz das rechtwinklige (vorwärts/rück-
wärts) Einparken möglich ist, kann
ausgewählt werden.
■Ausparkrichtung:Rechtw.
Die bevorzugte Ausparkrichtung, die
angezeigt wird, wenn auf einem Park-
platz das Vorwärts- oder Rückwärtsau-
sparken nach links oder rechts möglich
ist, kann ausgewählt werden.
■Ausparkrichtung:Par.
Die bevorzugte Ausparkrichtung, die
angezeigt wird, wenn auf einem paral-
lelen Parkplatz das Ausparken nach
links oder rechts möglich ist, kann aus-
gewählt werden.
■Parkansicht
Der Anzeigewinkel des Kamerabilds
bei der Verwendung der rechtwinkligen
Einparkfunktion (vorwärts/rückwärts)
und der parallelen Einparkfunktion kann
festgelegt werden.
Ändern der Einstellungen des
Advanced Park-Systems
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
tion, an der ein Parkplatz oder Parkplatzmar- kierungen erkannt werden können.
■Wenn “Im aktuellen Zustand nicht ver-fügbar” angezeigt wird
Bewegen Sie das Fahrzeug zu einer anderen
Position und verwenden Sie das System.
■Wenn “Platz zum Verlassen zu gering” angezeigt wird
Die parallele Ausparkfunktion kann nicht ver- wendet werden, da z.B. der Abstand zwi-
schen Ihrem Fahrzeug und den vor oder hinter Ihrem Fahrzeug geparkten Fahrzeu-gen gering ist oder weil ein Objekt in Auspar-
krichtung vorhanden ist usw.
Überprüfen Sie die Bedingungen des Bereichs um Ihr Fahrzeug und parken Sie manuell aus.
■Wenn “Geschwindigk. kann nicht kon-
trolliert werden” angezeigt wird
Das System hat festgestellt, dass es die Geschwindigkeit des Fahrzeugs nicht anpas-sen kann, wenn das System in einem
Bereich mit einem starken Gefälle oder Anstieg verwendet wird, und hat die Unter-stützung abgebrochen.
Verwenden Sie das System auf einem ebe-
nen Untergrund.
■Wenn “Hindernis erkannt” angezeigt wird
Die Notbremse wurde betätigt und die Unter- stützung wurde unterbrochen.
Überprüfen Sie die Bedingungen des umge-
benden Bereichs. Um die Unterstützung fort- zusetzen, wählen Sie die Taste “Start” in der Multimedia-Anzeige.
■Wenn “Keine verfügbare Parklücke zum
Speichern” angezeigt wird
Diese Meldung wird angezeigt, wenn auf
einem Parkplatz ausgewählt wird, der nicht
erkannt werden kann.
Verwenden Sie das System auf einem Park- platz, an dem Unterschiede in der Straßen-oberfläche erkannt werden können.
( S.385)
*: Je nach Ausstattung
Drücken Sie den Schalter des Snow-
Modus.
Wenn der Schalter gedrückt wird, wird der
Snow-Modus aktiviert und die Kontroll-
leuchte des Snow-Modus in der Multi-Infor-
mationsanzeige leuchtet auf. Wenn der
Schalter erneut gedrückt wird, erlischt die
Kontrollleuchte des Snow-Modus.
■Automatische Deaktivierung des Snow- Modus
Der Snow-Modus wird automatisch deakti-
viert, wenn der Startschalter ausgeschaltet oder der Regenerationsschub ausgewählt wird.
■Wenn der Snow-Modus nicht verfügbar ist
Wenn der Regenerationsschub ausgewählt ist, kann nicht zum Snow-Modus gewechselt
werden.
Snow-Modus*
Der Snow-Modus kann beim Fah-
ren auf rutschigen Straßenoberflä-
che, z.B. bei Schnee, ausgewählt
werden, um das Fahrverhalten an
die Bedingungen anzupassen.
Systembetrieb
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Geschwindigkeit erhöhen
Geschwindigkeit verringern
Kontrollleuchten
■Betrieb der Antriebsschlupfrege-
lung
Im Systembetrieb leuchtet die Kontroll-
leuchte der Antriebsschlupfregelung
grün. Wenn die Kontrollleuchte der
Antriebsschlupfregelung weiß leuchtet,
lösen Sie das Bremspedal, um das
System zu aktivieren.
Im Systembetrieb können das Gaspe-
dal und das Bremspedal verwendet
werden, um das Fahrzeug vorüberge-
hend zu beschleunigen oder abzu-
bremsen. Wenn das Gaspedal oder
das Bremspedal nicht mehr betätigt
wird, kehrt das Fahrzeug wieder zur
Sollgeschwindigkeit zurück.
■Wenn die Antriebsschlupfrege-
lung deaktiviert wird
• Drücken Sie auf den Schalter “X-
MODE”
Wenn die Antriebsschlupfregelung deakti-
viert wird, erlischt die Betriebsanzeige der
Antriebsschlupfregelung und nach kurzer
Zeit leuchtet die Kontrollleuchte des Bergab-
fahrassistenzsystems auf.
Fahren Sie vorsichtig, wenn Sie die
Antriebsschlupfregelung während der Fahrt
deaktivieren.
■Betriebsbedingungen der Antriebs- schlupfregelung
• Wenn der “X-MODE” aktiv ist
• Wenn die Schaltstellung D ausgewählt ist
• Wenn die Feststellbremse gelöst wurde
• Wenn die Fahrertür geschlossen ist
• Wenn das Fahrzeug durch die Betätigung der Bremse angehalten ist oder sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 2 bis 10
km/h bewegt
■Automatische Deaktivierung der Antriebsschlupfregelung
In den folgenden Fällen wird die Antriebs- schlupfregelung deaktiviert.
• Wenn das Fahrzeug durch die Betätigung der Bremse angehalten wird
• Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit 20 km/h überschreitet
• Wenn eine andere Schaltstellung als D ausgewählt wird
• Wenn die Feststellbremse betätigt wird
• Wenn die Fahrertür geöffnet ist
• ABS/VSC wird aktiviert.
• Wenn die Bremssteuerung und die Lei- stungsdrosselung durch das Fahrerassi-
stenzsystem aktiviert sind (Beispiel: Pre- Collision-System, Einparkunterstützungs-Bremse (je nach Ausstattung))
• Wenn das System feststellt, dass es den Betrieb in der aktuellen Umgebung nicht
fortsetzen kann
• Wenn der Startschalter ausgeschaltet wird
■Wenn die Antriebsschlupfregelung
nicht verfügbar ist
In den folgenden Situationen ist die Antriebs- schlupfregelung nicht verfügbar.
• Wenn eine Störung des Bremssystems oder EV-Systems vorliegt
• Nach dem Start des EV-Systems und bis
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
das Fahrzeug eine gewisse Zeit lang gefahren wurde
■Bremsenarretierungssystem
Das Bremsenarretierungssystem wird ausge- schaltet, wenn die Antriebsschlupfregelung
verwendet wird. Treten Sie fest auf das Bremspedal und betätigen Sie den Schalter.
Wenn Sie das Bremsenarretierungssystem wieder verwenden möchten, schalten Sie das
Bremsenarretierungssystem wieder ein, nachdem Sie die Antriebsschlupfregelung deaktiviert haben.
■ECB (elektronisch geregeltes
Bremssystem)
Das elektronisch geregelte Bremssy-
stem erzeugt eine Bremskraft, die der
Intensität der Bremsbetätigung ent-
spricht
■ABS (Antiblockiersystem)
Verhindert ein Blockieren der Räder,
wenn die Bremsen abrupt betätigt wer-
den oder wenn beim Fahren auf rut-
schiger Straße gebremst wird
■Bremsassistent
Erzeugt nach dem Betätigen des
Bremspedals eine höhere Bremskraft,
wenn das System eine Notbremssitua-
tion erkennt
■VSC (Fahrzeugstabilitätsrege-
lung)
Hilft dem Fahrer bei plötzlichem Spur-
wechsel oder bei Kurvenfahrten auf rut-
schigen Fahrbahnen, ein Schleudern
des Fahrzeugs zu verhindern.
■Anhängerschlingerkontrolle
Unterstützt den Fahrer beim Auftreten
von Schlingern eines Anhängers durch
HINWEIS
■Dauernutzung
Wenn das System dauerhaft über einen längeren Zeitraum verwendet wird, kann die Temperatur der Bremsen ansteigen
und das System vorübergehend angehal- ten werden.
■Betriebsgeräusche und Vibrationen
• Aus dem Motorraum können Betriebs-
geräusche zu hören sein. Dies stellt jedoch keine Funktionsstörung dar.
• Wenn das Bremspedal betätigt wird, kann es steifer als im Normalfall sein
oder sich anders anfühlen. Dies stellt jedoch keine Funktionsstörung dar.
■Wenn die Betriebsanzeige in der Anzeige auch nach der Betätigung des Schalters nicht aufleuchtet
Das System funktioniert unter Umständen
nicht ordnungsgemäß. Lassen Sie das Fahrzeug umgehend von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Ver-
tragswerkstatt oder einem anderen kom- petenten Fachbetrieb überprüfen.
Fahrerassistenzsysteme
Um die Sicherheit beim Fahren
und die Leistung zu gewährlei-
sten, arbeiten die folgenden
Systeme in bestimmten Fahrsitua-
tionen automatisch. Bedenken Sie
jedoch, dass es sich hierbei um
zusätzliche Systeme handelt, auf
die Sie sich im Fahrbetrieb nicht
zu stark verlassen sollten.
Zusammenfassung der Fah-
rerassistenzsysteme
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
die selektive Verteilung der Bremskraft
auf einzelne Räder und die Reduzie-
rung des Antriebsdrehmoments.
■TRC (Antriebsschlupfregelung)
Verhindert das Durchdrehen der
Antriebsräder beim Anfahren oder
Beschleunigen auf rutschigem Unter-
grund
■Aktiver Kurvenassistent (ACA)
Verhindert beim Beschleunigen in einer
Kurve ein Abdriften des Fahrzeugs
nach außen, indem an den inneren
Rädern ein Bremssteuerungseingriff
vorgenommen wird
■Berganfahrhilfe
Verhindert das Zurückrollen des Fahr-
zeugs beim Anfahren an einer Steigung
■EPS (Elektrische Servolenkung)
Reduziert die zum Drehen des Lenk-
rads erforderlich Kraft mit Hilfe eines
Elektromotors
■Notbremssignal
Wenn die Bremsen plötzlich betätigt
werden, blinken die Bremsleuchten
automatisch, um das nachfolgende
Fahrzeug zu warnen.
■Die Sekundärkollisionsbremse
Wenn der SRS-Airbag-Sensor eine Kol-
lision erkennt und das System auslöst,
werden Bremsen und Bremsleuchten
automatisch aktiviert, um die Fahrzeug-
geschwindigkeit zu verringern und wei-
tere Schäden durch eine
Sekundärkollision nach Möglichkeit zu
verhindern.
■Wenn die Systeme
TRC/VSC/ABS/Anhängerschlingerkon- trolle aktiv sind
Die Kontrollleuchte für den Radschlupf blinkt, während die Systeme TRC/VSC/ABS/Anhän-
gerschlingerkontrolle aktiv sind.
■Deaktivieren des TRC-Systems
Wenn das Fahrzeug in Schlamm, Sand oder
Schnee stecken bleibt, kann das TRC-
System die Kraftübertragung vom EV-System
auf die Räder reduzieren. Wenn Sie die Taste
drücken, um das System auszuschal-
ten, kann es für Sie einfacher sein, das Fahr-
zeug durch Schaukeln zu befreien.
Drücken Sie kurz die Taste und lassen
Sie sie sofort wieder los, um das TRC-
System auszuschalten.
“TRC AUSGESCHALTET” wird in der Multi-
Informationsanzeige angezeigt.
Drücken Sie die Taste erneut, um das
System wieder einzuschalten.
■Ausschalten des TRC- und VSC-
Systems und der Anhängerschlinger- kontrolle
Halten Sie die Taste länger als 3 Sekun-
den gedrückt, um das TRC- und das VSC-
System und die Anhängerschlingerkontrolle
auszuschalten.
Die VSC OFF-Kontrollleuchte leuchtet auf und in der Multi-Informationsanzeige wird die Meldung “TRC AUSGESCHALTET” ange-
zeigt.*
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
Drücken Sie die Taste erneut, um die
Systeme wieder einzuschalten.*: PCS (Pre-Collision-System) wird ebenfalls
deaktiviert (nur die Pre-Collision-Warnung
ist verfügbar). Die PCS-Warnleuchte
leuchtet auf und in der Multi-Informations-
anzeige wird eine Meldung angezeigt.
( S.283)
■Wenn in der Multi-Informationsanzeige
die Meldung angezeigt wird, dass TRC
deaktiviert wurde, obwohl die Taste
nicht gedrückt wurde
TRC ist vorübergehend deaktiviert. Wenn die
Informationen weiterhin angezeigt werden, wenden Sie sich an einen Toyota-Vertrags-händler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt
oder einen anderen kompetenten Fachbe- trieb.
■Betriebsbedingungen der Berganfahr-hilfe
Unter den folgenden Bedingungen wird die
Berganfahrhilfe aktiviert:
●Der Schalthebel befindet sich in einer
anderen Stellung als P oder N (beim Anfahren vorwärts oder rückwärts an einer Steigung).
●Das Fahrzeug ist abgestellt
●Das Gaspedal ist nicht durchgedrückt
●Die Feststellbremse ist nicht angezogen
●Der Startschalter steht auf ON
■Automatische Deaktivierung der Berg-anfahrhilfe
Die Berganfahrhilfe wird in den folgenden
Situationen deaktiviert:
●Die Schaltstellung P oder N wird ausge-
wählt
●Das Gaspedal ist durchgedrückt
●Die Feststellbremse wird angezogen
●Max. 2 Sekunden sind seit dem Lösen des Bremspedals vergangen
●Der Startschalter steht auf OFF
■Von den Systemen ABS, Bremskraftver-stärker, VSC, Anhängerschlingerkon-trolle, TRC und Berganfahrhilfe
erzeugte Geräusche und Vibrationen
●Beim wiederholten Betätigen des
Bremspedals, beim Start des EV-Systems oder unmittelbar nac h dem Anfahren kann es vorkommen, dass ein Geräusch aus
dem Motorraum zu hören ist. Dieses Geräusch ist kein Anzeichen für eine Funk-tionsstörung in einem dieser Systeme.
●Wenn die obigen Systeme arbeiten, kann es zu den folgenden Phänomenen kom-
men. Diese deuten jedoch nicht auf eine Funktionsstörung hin.• Durch Fahrzeugkarosserie und Lenkung
spürbare Vibrationen. • Geräusch eines Elektromotors, nachdem das Fahrzeug zum Stillstand gekommen
ist.
■ECB-Betriebsgeräusch
Das ECB-Betriebsgeräusch kann in den fol- genden Fällen hörbar sein, was jedoch nicht auf eine Funktionsstörung hinweist.
●Betriebsgeräusch aus dem Motorraum beim Betätigen des Bremspedals.
●Betriebsgeräusch aus dem Motorraum, das nach ein bis zwei Minuten nach dem
Abschalten des EV-Systems hörbar ist.
■Betriebsgeräusche und Vibrationen des aktiven Kurvenassistenten
Wenn der aktive Kurvenassistent in Betrieb ist, können Betriebsgeräusche und Vibratio-
nen vom Bremssystem zu hören bzw. zu spü- ren sein. Dies ist jedoch keine Fehlfunktion.
■EPS-Betriebsgeräusch
Wenn das Lenkrad betätigt wird, ist mögli- cherweise ein Motorgeräusch (Surren) zu
hören. Dies deutet nicht auf eine Funktions- störung hin.
■Automatische Reaktivierung des TRC-Systems, der Anhängerschlingerkon-
trolle und des VSC-Systems
Wenn die TRC- und VSC-Systeme und die Anhängerschlingerkontrolle ausgeschaltet sind, werden sie in den folgenden Situationen
automatisch reaktiviert:
●Wenn der Startschalter ausgeschaltet wird
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
●Wenn nur das TRC-System ausgeschaltet sind, schaltet es sich ein, sobald die Fahr-zeuggeschwindigkeit erhöht wird. Wenn
sowohl das TRC- als auch das VSC- System ausgeschaltet sind, schalten sich beide Systeme nicht automatisch ein,
wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit erhöht wird.
■Betriebsbedingungen des aktiven Kur-venassistenten
Das System ist in den folgenden Situationen
aktiv.
●Die Betriebsbedingungen für das
TRC/VSC-System sind gegeben
●Der Fahrer versucht, in einer Kurve zu
beschleunigen
●Das System erkennt, dass das Fahrzeug
nach außen abdriftet
●Das Bremspedal wird losgelassen
■Verringerte Wirkung des EPS-Systems
Die Wirkung der elektrischen Servolenkung
(EPS) wird reduziert, um eine Überhitzung des Systems bei häufigen Lenkeinschlägen über einen längeren Zeitraum zu vermeiden.
Infolgedessen kann sich das Lenkrad schwergängig anfühlen. Vermeiden Sie in diesem Fall übermäßige Lenkbewegungen
oder halten Sie an und schalten das EV- System aus. Das EPS-System sollte inner-halb von 10 Minuten in den Normalzustand
zurückkehren.
■Betriebsbedingungen des Notbremssi- gnals
Wenn die folgenden Bedingungen zutreffen, wird das Notbremssignal aktiviert:
●Die Warnblinkanlage ist ausgeschaltet.
●Die aktuelle Fahrzeuggeschwindigkeit beträgt ca. 55 km/h.
●Das System bewertet die Fahrzeugverzö-gerung als plötzlichen Bremsvorgang.
■Automatische Deaktivierung des Not-bremssignals
Das Notbremssignal wird in den folgenden
Situationen deaktiviert:
●Die Warnblinkanlage ist eingeschaltet.
●Das System bewertet die Fahrzeugverzö-
gerung nicht als plötzlichen Bremsvorgang
■Betriebsbedingungen der Sekundärkol- lisionsbremse
Das System arbeitet, wenn der SRS-Airbag- Sensor eine Kollision erkennt, während das
Fahrzeug in Bewegung ist. Das System ist jedoch nicht aktiv, wenn Komponenten beschädigt sind.
■Automatische Deaktivierung der Sekun-
därkollisionsbremse
In den folgenden Situationen wird die Funk- tion des Systems automatisch aufgehoben.
●Die Fahrzeuggeschwindigkeit fällt unter etwa 0 km/h.
●Während des Betriebs verstreicht eine bestimmte Zeit.
●Das Gaspedal wird weit durchgetreten.
WARNUNG
■Das ABS arbeitet in folgenden Fällen nicht effektiv
●Die Grenzen des Haftungsvermögens
des Reifens wurden überschritten (z.B. bei Verwendung von stark abgefahre-nen Reifen auf schneebedeckten Stra-
ßen).
●Aquaplaning bei hoher Geschwindigkeit
auf nasser oder rutschiger Fahrbahn.
■Längerer Anhalteweg im Vergleich zu normalen Bedingungen trotz ABS
Das ABS ist nicht dafür ausgelegt, den
Bremsweg des Fahrzeugs zu verkürzen. Halten Sie insbesondere in den folgenden Situationen immer einen Sicherheitsab-
stand zu dem vorausfahrenden Fahrzeug ein:
●Beim Fahren auf unbefestigten Fahr-bahnen, Schotterstrecken oder schnee-
bedeckten Straßen
●Beim Fahren mit Schneeketten
●Beim Überfahren von Erhebungen in
der Fahrbahn
●Beim Fahren auf Straßen mit Schlaglö- chern oder auf unebener Fahrbahn