ABS TOYOTA BZ4X 2023 Betriebsanleitungen (in German)
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5-3. Betrieb der Leuchten und Scheibenwischer
Fahren
*: Je nach Ausstattung
Helligkeit und Ausleuchtungsbe-
reich des Fernlichts werden entspre-
chend der Fahrzeuggeschwindigkeit
angepasst.
Beim Durchfahren einer Kurve ver-
wendet das System das Fernlicht,
um den Bereich in der Richtung, in
der sich das Fahrzeug bewegt, hell
auszuleuchten.
Das Fernlicht wird dabei so ausge-
strahlt, dass der Bereich um ein vor-
ausfahrendes Fahrzeug nicht
getroffen wird. (Abgedunkeltes Fern-
licht)
Die abgedunkelten Fernlichter optimieren
die Sicht nach vorne und sorgen gleichzeitig
dafür, dass die Fahrer der vorausfahrenden
Fahrzeuge nicht geblendet werden.
Ausleuchtungsbereich des Fern-
lichts
Ausleuchtungsbereich des
Abblendlichts
Der Ausleuchtungsbereich des
Abblendlichts wird entsprechend
dem Abstand zu einem vorausfah-
renden Fahrzeug angepasst.
1 Drücken Sie den Schalter des adap-
tiven Fernlichtsystems.
AHS (adaptives Fer nlicht-
system)*
Das adaptive Fernlichtsystem ver-
wendet eine Frontkamera im obe-
ren Bereich der Frontscheibe, um
die Helligkeit der Lichter der vor-
ausfahrenden Fahrzeuge, der
Straßenbeleuchtung usw. zu
erfassen, und reguliert automa-
tisch die Lichtverteilung der
Scheinwerfer.
WARNUNG
■Sicherer Betrieb
Verlassen Sie sich nicht zu stark auf das adaptive Fernlichtsystem. Fahren Sie immer vorsichtig, achten Sie auf Ihre
Umgebung und schalten Sie das Fernlicht nach Bedarf von Hand ein oder aus.
■Vermeidung einer unbeabsichtigten
Betätigung des adaptiven Fernlicht- systems
●Wenn das System deaktiviert werden muss: S.270
Systemfunktionen
Verwenden des adaptiven Fern-
lichtsystems
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5-3. Betrieb der Leuchten und Scheibenwischer
Fahren
punkt, zu dem die Scheinwerfer zum Abblendlicht wechseln, haben:• Die Helligkeit der Lichter der vorausfahren-
den Fahrzeuge • Die Bewegung und Richtung von voraus-fahrenden Fahrzeugen
• Der Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem vorausfahrenden Fahrzeug• Wenn die Beleuchtung eines vorausfah-
renden Fahrzeugs nur auf einer Seite funk- tioniert• Wenn es sich beim vorausfahrenden Fahr-
zeug um ein Zweiradfahrzeug handelt • Die Straßenbedingungen (Steigung, Kurve, Zustand der Straßenoberfläche usw.)
• Die Anzahl der Insassen und die Menge des Gepäcks
●Die Lichtverteilungssteuerung der Schein-werfer kann anders als vom Fahrer erwar-tet erfolgen
●Fahrräder oder andere kleine Fahrzeuge werden unter Umständen nicht erkannt.
●In den folgenden Situationen kann das System unter Umständen die Helligkeit der
Umgebung nicht präzise einschätzen. Das kann dazu führen, dass das Abblendlicht eingeschaltet bleibt oder dass Fußgänger
oder vorausfahrende bzw. entgegenkom- mende Fahrzeuge vom Fernlicht geblendet werden. In diesem Fall muss manuell zwi-
schen Fern- und Abblendlicht gewechselt werden.• Wenn in der Umgebung Lichter vorhanden
sind, die Scheinwerfern oder Schlus- sleuchten ähneln.• Wenn Scheinwerfer oder Schlussleuchten
von entgegenkommenden bzw. vorausfah- renden Fahrzeugen ausgeschaltet, ver-schmutzt, verfärbt oder nicht korrekt
eingestellt sind • Wenn die Scheinwerfer wiederholt zwi-schen Fernlicht und Abblendlicht umge-
schaltet werden. • Wenn die Verwendung des Fernlichts nicht angebracht ist oder wenn das Fernlicht
Fußgänger oder andere Fahrer blenden könnte.• Wenn das Fahrzeug in einem Land bewegt
wird, in dem der Verkehr in die entgegen- gesetzte Richtung fährt, wie z.B. wenn ein Rechtslenker-Fahrzeug in einem Land mit
Linksverkehr oder umgekehrt gefahren
wird • Wenn das System deaktiviert werden muss: S.270
• Situationen, in denen die Sensoren unter Umständen nicht ordnungsgemäß funktio-nieren: S.275
■Kundenspezifische Anpassung
Die Einstellungen einiger Funktionen können
geändert werden. ( S.570)
■Umschalten auf Fernlicht
Drücken Sie den Hebel nach vorn.
Die AHS-Kontrollleuchte erlischt und die
Kontrollleuchte für das Fernlicht leuchtet auf.
Ziehen Sie den Hebel in seine Ausgangs-
stellung, um das adaptive Fernlichtsystem
wieder zu aktivieren.
■Umschalten auf Abblendlicht
Drücken Sie den Schalter des adapti-
ven Fernlichtsystems.
Die AHS-Kontrollleuchte erlischt.
Drücken Sie den Schalter, um das adaptive
Fernlichtsystem wieder zu aktivieren.
Manuelles Ein-/Ausschalten
des Fernlichts
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5-3. Betrieb der Leuchten und Scheibenwischer
Es wird empfohlen, auf Abblendlicht
umzuschalten, wenn die Verwendung
des Fernlichts nicht angemessen ist
oder wenn das Fernlicht zu Problemen
für andere Fahrer oder Fußgänger in
der Nähe führen oder sie stören kann.
Ziehen Sie den Hebel nach hinten und
bringen Sie ihn anschließend wieder in
seine Ausgangsstellung.
Während Sie den Hebel ziehen, bleibt das
Fernlicht eingeschaltet, doch nach dem
Zurückdrücken des Hebels in seine Aus-
gangsstellung ist für einen bestimmten Zeit-
raum das Abblendlicht eingeschaltet.
Anschließend ist das adaptive Fernlichtsy-
stem wieder in Betrieb.
*: Je nach Ausstattung
1 Drücken Sie den automatischen
Fernlichtschalter.
Vorübergehendes Umschalten
auf Abblendlicht
AHB (Automatisches Fern-
licht)*
Das automatische Fernlicht ver-
wendet eine Frontkamera im obe-
ren Bereich der Frontscheibe, um
die Helligkeit der Leuchten der
vorausfahrenden Fahrzeuge, der
Straßenbeleuchtung usw. zu
erfassen, und schaltet die Schein-
werfer automatisch zwischen
Fernlicht und Abblendlicht um.
WARNUNG
■Sicherer Betrieb
Verlassen Sie sich nicht zu stark auf das automatische Fernlicht. Fahren Sie immer vorsichtig, achten Sie auf Ihre Umgebung
und schalten Sie das Fernlicht nach Bedarf von Hand ein oder aus.
■Vermeidung einer unbeabsichtigten
Betätigung des automatischen Fern- lichts
Wenn das System deaktiviert werden muss: S.270
Verwenden des automatischen
Fernlichtsystems
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5-3. Betrieb der Leuchten und Scheibenwischer
Fahren
2Drehen Sie den Scheinwerferschal-
ter in die Stellung oder .
Wenn der Hebel des Scheinwerferschalters in der Abblendlichtstellung steht, wird das
AHB-System aktiviert und die AHB-Kontroll- leuchte leuchtet auf.
■Betriebsbedingungen des automati-schen Fernlichts
●Wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind, wird das Fernlicht automatisch einge-schaltet:
• Die Fahrzeuggeschwindigkeit beträgt ca. 30 km/h oder mehr.• Der Bereich vor dem Fahrzeug ist dunkel.
• Es sind keine vorausfahrenden Fahrzeuge mit eingeschalteter Beleuchtung vorhan-den.
• An der Straße vor dem Fahrzeug befinden sich nur wenige Straßenlaternen oder andere Leuchten.
●Wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist, wird vom Fernlicht zum Abblend-
licht umgeschaltet: • Die Fahrzeuggeschwindigkeit fällt unter etwa 25 km/h.
• Der Bereich vor dem Fahrzeug ist nicht dunkel.• Es ist ein vorausfahrendes Fahrzeug mit
eingeschalteter Beleuchtung vorhanden. • An der Straße vor dem Fahrzeug befinden sich viele Straßenlaternen oder andere
Leuchten.
■Erkennung durch die Frontkamera
●In den folgenden Situationen wird das
Fernlicht unter Umständen nicht automa- tisch auf das Abblendlicht umgeschaltet:
• Wenn ein Fahrzeug vor Ihrem Fahrzeug einschert• Wenn ein anderes Fahrzeug vor dem
Fahrzeug vorbeifährt • Wenn vorausfahrende Fahrzeuge bedingt durch aufeinanderfolgende Kurven, Stra-
ßenabtrennungen oder Bäume wiederholt sichtbar und nicht sichtbar sind• Wenn sich ein vorausfahrendes Fahrzeug
von einer weit entfernten Spur annähert • Wenn sich ein vorausfahrendes Fahrzeug in großer Entfernung befindet
• Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug ohne Beleuchtung fährt• Wenn die Beleuchtung eines Fahrzeugs
schwach ist • Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug star-kes Licht ausstrahlt, wie z.B. von den eige-
nen Scheinwerfern • Situationen, in denen die Sensoren unter Umständen nicht ordnungsgemäß funktio-
nieren: S.275
●Die Scheinwerfer können auf das Abblend-
licht umgeschaltet werden, wenn ein vor- ausfahrendes Fahrzeug mit eingeschalteten Nebelscheinwerfern und
ohne eingeschaltete Scheinwerfer erkannt wird.
●Gebäudebeleuchtung, Straßenbeleuch-tung, Verkehrssignale und beleuchtete Werbetafeln oder Zeichen können dazu
führen, dass vom Fernlicht zum Abblend- licht gewechselt wird oder dass das Abblendlicht eingeschaltet bleibt.
●Die folgenden Aspekte können Einfluss auf den Zeitpunkt haben, zu dem die Schein-
werfer auf das Abblendlicht umgeschaltet werden:• Die Helligkeit der Lichter der vorausfahren-
den Fahrzeuge • Die Bewegung und Richtung von voraus-fahrenden Fahrzeugen
• Der Abstand zwischen dem Fahrzeug und einem vorausfahrenden Fahrzeug• Wenn die Beleuchtung eines vorausfah-
renden Fahrzeugs nur auf einer Seite funk- tioniert• Wenn es sich beim vorausfahrenden Fahr-
zeug um ein Zweiradfahrzeug handelt • Die Straßenbedingungen (Steigung, Kurve, Zustand der Straßenoberfläche usw.)
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Toyota Safety Sense
Das Toyota Safety Sense-System
umfasst die Fahrerassistenzsy-
steme und trägt zu einem sicheren
und komfortablen Fahrerlebnis
bei:
WARNUNG
■Toyota Safety Sense
Das Toyota Safety Sense-System wurde so konzipiert, dass der Fahrer das Fahr-
zeug sicher bewegen kann. Mit dem System werden die Folgen für die Insas-sen bei einer Kollision minimiert. Zudem
wird der Fahrer bei normalen Fahrsituatio- nen wirkungsvoll unterstützt. Da die Erkennungsgenauigkeit und die Kontroll-
leistung, die dieses System bieten kann, beschränkt sind, sollten Sie sich nicht zu stark auf dieses System verlassen. Der
Fahrer ist allein dafür verantwortlich, genau auf die Umgebung zu achten und das Fahrzeug sicher zu bewegen.
■Sicherer Betrieb
●Verlassen Sie sich nicht zu stark auf das System. Der Fahrer ist allein dafür ver-
antwortlich, genau auf die Umgebung zu achten und das Fahrzeug sicher zu bewegen. Dieses System funktioniert
unter Umständen nicht in allen Situatio- nen und die bereitgestellte Unterstüt-zung kann eingeschränkt sein. Wenn
sich der Fahrer im Hinblick auf die Fahr- zeugsicherheit zu sehr auf dieses System verlässt, kann dies zu Unfällen
mit schweren oder sogar tödlichen Ver- letzungen führen.
●Versuchen Sie nicht, den Betrieb des
Systems zu testen, da es unter Umstän- den nicht ordnungsgemäß funktioniert, was zu einem Unfall führen kann.
●Wenn Ihr Eingreifen erforderlich ist, während Fahrmanöver durchgeführt
werden, oder wenn eine Systemstö- rung auftritt, wird eine Warnmeldung angezeigt oder es ertönt ein Warnsum-
mer. Wenn eine Warnmeldung in der Anzeige eingeblendet wird, folgen Sie den angezeigten Anweisungen.
●In Abhängigkeit von den Außengeräu-schen, von der Lautstärke des Audiosy-stems usw. kann der Warnsummer
unter Umständen schwer zu hören sein. Darüber hinaus kann je nach den Stra-ßenbedingungen der Betrieb des
Systems nur schwer wahrnehmbar sein.
■Wenn das System deaktiviert werden muss
Deaktivieren Sie in den folgenden Situatio-
nen das System.
Andernfalls funktioniert das System unter Umständen nicht ordnungsgemäß, was zu Unfällen mit schweren oder sogar tödli-
chen Verletzungen führen kann.
●Wenn das Fahrzeug aufgrund einer Überladung oder eines platten Reifens
stark geneigt ist
●Beim Fahren mit extrem hohen Geschwindigkeiten
●Beim Abschleppen eines anderen Fahr-zeugs
●Wenn das Fahrzeug auf einem Lkw,
Schiff, Zug usw. transportiert wird
●Wenn das Fahrzeug angehoben ist und die Räder sich frei drehen können
●Bei der Inspektion des Fahrzeugs mit einem Trommeltester, wie z. B. einem Rollenprüfstand oder einem Tachome-
tertester, oder bei der Verwendung einer Auswuchtmaschine
●Wenn das Fahrzeug sportlich gefahren
oder im Gelände bewegt wird
●Reinigen des Fahrzeugs in einer auto- matischen Autowaschanlage
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
●Wenn ein erkennbares Fahrzeug eine extrem große Bodenfreiheit hat
●Wenn ein erkennbares Fahrzeug eine Ladung befördert, die über den Ladebe-reich hinausragt
●Wenn ein erkennbares Fahrzeug nur wenige freiliegende Metallflächen besitzt,
wie z.B. ein Fahrzeug, dass mit Textilmate- rialien eingehüllt ist usw.
●Wenn ein erkennbares Fahrzeug eine unregelmäßige Form aufweist, wie z.B. ein Traktor, ein Seitenwagen usw.
●Wenn der Abstand zwischen dem Fahr-zeug und einem erkennbaren Fahrzeug
extrem gering geworden ist
●Wenn sich ein erkennbares Fahrzeug in
einer versetzten Position befindet
●Wenn Schnee, Schlamm usw. an einem
erkennbaren Fahrzeug anhaftet
●Beim Fahren auf Straßen mit der folgen-
den Charakteristik: • Straßen mit scharfen Kurven oder kurven-reiche Straßen
• Straße mit Gefällewechseln, wie z.B. plötz- liche Anstiege oder Bergabstrecken• Straßen, die nach links oder rechts abfal-
len • Straßen mit tiefen Spurrillen• Straßen, die uneben oder schlecht gewar-
tet sind • Straßen, die häufig wellig oder holprig sind
●Wenn das Lenkrad häufig oder plötzlich betätigt wird
●Wenn das Fahrzeug keine konstante Posi-tion innerhalb einer Spur hält
●Wenn Teile des Systems, die Bremsen usw. kalt oder extrem heiß, nass usw. sind.
●Wenn die Räder falsch ausgerichtet sind
●Beim Fahren auf rutschigen Fahrbahnen,
z.B. auf Eis, Schnee, Schotter usw.
●Wenn der Kurs des Fahrzeugs von der
Form einer Kurve abweicht
●Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit beim
Eintritt in eine Kurve extrem hoch ist
●Beim Ein-/Ausfahren in/aus einen(m) Park-
platz, eine(r) Garage, einen(m) Fahr- zeugaufzug usw.
●Beim Fahren auf einem Parkplatz
●Beim Fahren in einem Bereich, in dem Hin-
dernisse mit Ihrem Fahrzeug in Kontakt kommen können, z.B. hohes Gras, Baum-zweige, Vorhänge usw.
■Situationen, in denen die Spur unter
Umständen nicht erkannt wird
●Wenn die Spur extrem breit oder schmal ist
●Direkt nach einem Spurwechsel oder nach dem Passieren einer Kreuzung
●Beim Fahren in einer temporären Spur oder in einer Spur im Baustellenbereich
●Wenn in der Umgebung bauliche Struktu-ren, Muster oder Schatten vorhanden sind,
die Spurlinien ähneln
●Wenn die Spurlinien nicht deutlich erkenn-
bar sind oder beim Fahren auf einer nas- sen Straßenoberfläche
●Wenn sich eine Spurlinien auf einem Bord-stein befindet
●Beim Fahren auf einem hellen, reflektie-renden Straßenbelag wie Beton
■Situationen, in denen einige oder alle Funktionen des Systems nicht verwen-
det werden können
●Wenn eine Störung im System oder in
einem verbundenen System erkannt wird, wie z.B. Bremsen, Lenkung usw.
●Wenn VSC, TRC oder andere sicherheits-
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
●Das LTA-System erkennt Spurlinien oder den Pfad von vorausfahrenden oder umge-benden Fahrzeugen (außer wenn das vor-
ausfahrende Fahrzeug klein ist, wie z.B. ein Motorrad).
●Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-regelung ist in Betrieb.
●Die Spurbreite beträgt ca. 3 bis 4 m.
●Der Hebel für den Fahrtrichtungsanzeiger
wird nicht betätigt.
●Das Fahrzeug wird nicht durch eine
scharfe Kurve gefahren.
●Das Fahrzeug beschleunigt oder verzögert
nicht um mehr als ein bestimmtes Maß.
●Das Lenkrad wird nicht mit großem Kraft-
aufwand betätigt.
●Die Warnung für Hände nicht am Lenkrad
( S.291) ist nicht aktiv.
●Das Fahrzeug wird in der Mitte der Spur
gefahren.
■Vorübergehende Deaktivierung der Funktionen
●Wenn die Betriebsbedingungen nicht mehr erfüllt sind, kann eine Funktion vorüberge-hend deaktiviert werden. Wenn die
Betriebsbedingungen später wieder erfüllt werden, wird die Funktion automatisch wieder aktiviert. ( S.290)
●Wenn die Betriebsbedingungen einer Funktion nicht mehr erfüllt sind, während
die Funktion aktiv ist, kann ein Summer ertönen um darauf hinzuweisen, dass die Funktion vorübergehend abgeschaltet
wurde.
●Die Lenkungsunterstützung der Funktion
kann aufgehoben werden, wenn der Fah- rer das Lenkrad betätigt.
■Spurabweichungswarnung bei aktivem LTA-System
●Auch wenn die LDA-Warnmethode zur Vibration des Lenkr ads geändert wird, wird
der Fahrer anhand des Warnsummers gewarnt, wenn das Fahrzeug bei aktivem LTA-System von der Spur abweicht.
●Wenn die Stärke der Lenkradbetätigung darauf schließen lässt, dass ein Spurwech-
sel beabsichtigt ist, interpretiert das
System diesen Vorgang nicht als Spurab- weichung und gibt keine Warnung aus.
■Warnung für Hände nicht am Lenkrad
In den folgenden Situationen werden eine Meldung mit einer Aufforderung an den Fah-
rer, das Lenkrad festzuhalten, sowie das in der Abbildung dargestellte Symbol in der Multi-Informationsanzeige angezeigt, um den
Fahrer zu warnen. Wenn das System fest- stellt, dass das Lenkrad festgehalten wird, wird die Warnung beendet. Wenn Sie das
System verwenden, halten Sie das Lenkrad immer mit gut fest, auch wenn die Warnung nicht aktiv ist.
●Wenn das System feststellt, dass der Fah-rer das Lenkrad nicht festhält, während die
Funktion aktiv ist
Wenn über einen bestimmten Zeitraum keine Lenkradbetätigung erkannt wird, ertönt ein Summer. Gleichzeitig wird eine Warnung
ausgegeben und die Funktion wird vorüber- gehend abgeschaltet. Diese Warnung kann auch aktiviert werden , wenn der Fahrer das
Lenkrad dauerhaft nur leicht betätigt.
In Abhängigkeit vom Fahrzeugzustand, von den Betätigungsbedingungen und von der Straßenoberfläche ist die Warnfunktion unter
Umständen nicht aktiv.
Mit jedem Druck auf den LTA-Schalter
wird das LTA-System abwechselnd
aktiviert/deaktiviert.
Wenn das LTA-System aktiviert ist, leuchtet
die LTA-Kontrollleuchte.
Aktivieren/Deaktivieren des
Systems
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Betriebsbedingungen der einzelnen Funktionen
●Spurwechselwarnung/Spurabweichungs-vermeidung
Diese Funktion ist einsatzbereit, wenn die fol-
genden Bedingungen erfüllt sind:
• Die Fahrzeuggeschwindigkeit beträgt ca. 50 km/h oder mehr. Der Betrieb ist mög-
lich, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit ca. 40 km/h oder mehr beträgt und Fahr-zeuge, Motorräder, Fahrräder oder Fuß-
gänger in der Nähe der Spur erkannt werden.• Das System erkennt eine Spur oder einen
Straßenverlauf*. (Wenn nur auf einer Seite
eine Spur- oder Straßenverlaufsmarkie- rung erkannt wird, funktioniert das System nur für die erkannte Seite.)
• Die Breite der Fahrspur beträgt ca. 3 m oder mehr.• Der Hebel für den Fahrtrichtungsanzeiger
wird nicht betätigt. (Außer wenn ein Fahr- zeug in der Richtung er kannt wird, in der der Hebel für den Fahrtrichtungsanzeiger
betätigt wurde.) • Das Fahrzeug wird nicht durch eine scharfe Kurve gefahren.
• Das Fahrzeug beschleunigt oder verzögert nicht um mehr als ein bestimmtes Maß.• Das Lenkrad wird nicht ausreichend stark
betätigt, um einen Spurwechsel durchzu- führen.*: Abgrenzung zwischen dem Asphalt und
Gras, Erde usw. oder baulichen Strukturen,
wie z.B. Bordsteine, Leitplanken usw.
●Pausenempfehlungsfunktion
Diese Funktion ist einsatzbereit, wenn die fol-
genden Bedingungen erfüllt sind:
• Die Fahrzeuggeschwindigkeit beträgt ca.
50 km/h oder mehr. • Die Breite der Fahrspur beträgt ca. 3 m oder mehr.
■Vorübergehende Deaktivierung der
Funktionen
Wenn die Betriebsbedingungen nicht mehr erfüllt sind, kann eine Funktion vorüberge-hend deaktiviert werden. Wenn die Betriebs-
bedingungen später wieder erfüllt werden,
wird die Funktion automatisch wieder akti- viert. ( S.296)
■Betrieb der Spurwechselwarnungsfunk- tion/Spurabweichungsvermeidungs-
funktion
●In Abhängigkeit von der Fahrzeugge-
schwindigkeit, den Straßenbedingungen, dem Winkel der Spurabweichung usw. kann der Fahrer den Betrieb der Spurab-
weichungsvermeidungsfunktion nicht wahrnehmen oder die Funktion ist nicht in Betrieb.
●In Abhängigkeit von den Bedingungen ertönt der Warnsummer unter Umständen,
auch wenn in der kundenspezifischen Ein- stellung die Vibration als Warnung ausge-wählt ist.
●Wenn ein Straßenverlauf* nicht klar
erkennbar oder gerade ist, wird die Spur- wechselwarnungsfunktion oder die Spur-abweichungsvermeidungsfunktion unter
Umständen nicht aktiviert.
●Die Spurwechselwarnungsfunktion oder
die Spurabweichungsvermeidungsfunktion wird unter Umständen nicht aktiviert, wenn das System feststellt, dass das Fahrzeug
absichtlich gelenkt wird, um einem Fuß- gänger oder einem geparkten Fahrzeug auszuweichen.
●Möglicherweise kann das System nicht erkennen, ob die Gefahr einer Kollision mit
einem Fahrzeug auf einem benachbarten Fahrstreifen besteht.
●Die Lenkungsunterstützung der Spurab-weichungsvermeidungsfunktion kann auf-gehoben werden, wenn der Fahrer das
Lenkrad betätigt.*: Abgrenzung zwischen dem Asphalt und
Gras, Erde usw. oder baulichen Strukturen,
wie z.B. Bordsteine, Leitplanken usw.
■Warnung für Hände nicht am Lenkrad
In den folgenden Situationen wird eine Mel-
dung angezeigt, um den Fahrer aufzufordern, die Hände an das Lenkrad zu nehmen. Außerdem wird zu Warnzwecken ein Symbol
eingeblendet und es ertönt ein Summer. Wenn Sie das System verwenden, halten Sie das Lenkrad immer mit gut fest, auch wenn
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5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
Dynamische Radar-
Geschwindigkeitsregelung
Diese dynamische Radar-
Geschwindigkeitsregelung
erkennt vorausfahrende Fahr-
zeuge, bestimmt den aktuellen
Fahrzeugabstand und hält einen
angemessenen Abstand zum vor-
ausfahrenden Fahrzeug. Der
gewünschte Fahrzeugabstand
kann mit dem Schalter für die
Fahrzeugabstandsregelung einge-
stellt werden.
Verwenden Sie die dynamische
Radar-Geschwindigkeitsregelung
nur auf Autobahnen und Schnell-
straßen.
WARNUNG
■Sicherer Betrieb
●Der Fahrer trägt die alleinige Verantwor- tung für die Gewährleistung der Fahrsi-cherheit. Verlassen Sie sich nicht zu
stark auf das System und achten Sie sorgfältig auf die Umgebungsbedingun-gen, um den sicheren Fahrbetrieb zu
gewährleisten.
●Die dynamische Radar-Geschwindig- keitsregelung unterstützt den Fahrer,
um seine Belastung zu reduzieren. Für diese Unterstützung gelten jedoch Ein-schränkungen. Lesen Sie die folgenden
Punkte sorgfältig durch. Verlassen Sie sich nicht zu stark auf das System und fahren Sie immer vorsichtig.
Bedingungen, unter denen das System unter Umständen nicht ordnungsgemäß arbeitet: S.309
●Stellen Sie die Geschwindigkeit pas- send zur geltenden Geschwindigkeits-
begrenzung, zum Verkehrsfluss, zum Straßenzustand, zu den Wetterbedin-gungen usw. ein. Der Fahrer ist für die
Überprüfung der Sollgeschwindigkeit verantwortlich.
●Auch wenn das System ordnungsge-
mäß funktioniert, kann die Wahrneh- mung der Bedingungen eines vorausfahrenden Fahrzeugs durch den
Fahrer von der Erkennung des Systems abweichen. Daher muss der Fahrer immer aufmerksam sein, Risiken
abschätzen und die Sicherheit gewähr- leisten. Wenn sich der Fahrer im Hin-blick auf die Fahrz eugsicherheit zu sehr
auf dieses System verlässt, kann dies zu Unfällen mit schweren oder sogar tödlichen Verletzungen führen.
■Vorsichtsmaßnahmen für die Fah-rerassistenzsysteme
Beachten Sie die folgenden Sicherheits- maßnahmen, da für die vom System
bereitgestellte Unterstützung Einschrän- kungen gelten. Wenn sich der Fahrer zu sehr auf dieses System verlässt, kann dies
zu Unfällen mit schweren oder sogar tödli- chen Verletzungen führen.
●Details der Unterstützung für die Sicht
des Fahrers Die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung ist nur dafür konzipiert, den Fahrer beim Bestimmen
des Abstands zwischen dem eigenen Fahrzeug und dem vorausfahrenden Fahrzeug zu unterstützen. Es handelt
sich dabei um kein System, das sorglo- ses oder unaufmerksames Fahren zulässt. Das System ist auch nicht in
der Lage, den Fahrer bei schlechten Sichtbedingungen zu unterstützen. Der Fahrer muss immer auf seine Umge-
bung achten, auch wenn das Fahrzeug anhält.
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Owner’s Manual_Europe_M9A890_de
5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
WARNUNG
●Details der Unterstützung für die Ein-
schätzungen des Fahrers Die dynami- sche Radar-Geschwindigkeitsregelung ermittelt, ob der Abstand zwischen dem
eigenen Fahrzeug und einem voraus- fahrenden Fahrzeug innerhalb eines definierten Bereichs liegt. Es kann
jedoch keine anderen Arten von Ein- schätzungen abgeben. Deshalb ist es für den Fahrer absolut erforderlich,
wachsam zu bleiben und selbst einzu- schätzen, ob die Möglichkeit einer Gefahr besteht.
●Details der Unterstützung für die Bedi-envorgänge des Fahrer s Die dynami- sche Radar-Geschwindigkeitsregelung
umfasst keine Funktionen zur Vermei- dung von Kollisionen mit vorausfahren-den Fahrzeugen. In einer konkreten
Gefahrensituation muss deshalb der Fahrer sofort und direkt die Steuerung des Fahrzeugs übernehmen und ent-
sprechend agieren, um die Sicherheit zu gewährleisten.
■Situationen, in denen die dynami-
sche Radar-Geschwindigkeitsrege- lung nicht verwendet werden sollte
Verwenden Sie die dynamische Radar-
Geschwindigkeitsregelung nicht in den fol- genden Situationen. Da das System in die-sen Situationen keinen angemessenen
unterstützenden Eingriff vornehmen kann, kann die Verwendung des Systems zu einem Unfall mit schweren oder sogar töd-
lichen Verletzungen führen.
●Straßen, auf denen sich Fußgänger, Radfahrer usw. befinden
●Auf Auf- oder Abfahrten von Autobah-nen oder Schnellstraßen
●Wenn die Annäherungswarnung häufig
ertönt
●Situationen, in denen die Sensoren unter Umständen nicht ordnungsge-
mäß funktionieren: S.275
●Situationen, in denen die Spur unter Umständen nicht erkannt wird: S.276