ABS TOYOTA BZ4X 2023 Betriebsanleitungen (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: TOYOTA, Model Year: 2023, Model line: BZ4X, Model: TOYOTA BZ4X 2023Pages: 678, PDF-Größe: 117.86 MB
Page 334 of 678

332
Owner’s Manual_Europe_M9A890_de
5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Anzeige
Wenn die Sensoren ein Objekt erken-
nen, wie z.B. eine Mauer, wird eine
Grafik in der Multimedia-Anzeige in
Abhängigkeit von der Position und vom
Abstand zum Objekt angezeigt. (Wenn
sich der Abstand zum Objekt verringert,
können die Entfernungssegmente unter
Umständen blinken.)
Multimedia-Anzeige (Fahrzeuge
ohne Advanced Park)
Multimedia-Anzeige (Fahrzeuge mit
Advanced Park)
Erkennung mit vorderem Ecksensor
Erkennung mit vorderem Mittelsen-
sor
Erkennung mit hinterem Ecksensor
Erkennung mit hinterem Mittelsen-
sor
Vordere Seitensensoren
Hintere Seitensensoren
Verwenden Sie zum Aktivieren/Deakti-
vieren des Toyota Einparkhilfe-Sensors
die Anzeigenregelschalter. ( S.166)
1 Drücken Sie auf oder , um
auszuwählen.
2 Drücken Sie auf oder , um
auszuwählen, und drücken
Sie dann auf .
Wenn die Toyota Einparkhilfe-Sensor-Funk-
tion deaktiviert ist, leuchtet die Anzeige für
ausgeschalteten Toyota Einparkhilfe-Sensor
( S.159).
Um das System nach der Deaktivierung wie-
der zu aktivieren, wählen Sie in der
Multi-Informationsanzeige und wählen dann
und “Ein”. Wenn die Deaktivierung mit
dieser Methode vorgenommen wurde, wird
das System nicht wieder aktiviert, wenn der
Startschalter ausgeschaltet und dann auf
ON gedreht wird.
Ein-/Ausschalten des Toyota
Einparkhilfe-Sensors
Page 336 of 678

334
Owner’s Manual_Europe_M9A890_de
5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
●Bei der Verwendung können folgende Situationen eintreten.• In Abhängigkeit von der Form des Objekts
und von anderen Faktoren besteht die Möglichkeit, dass sich die Erkennungsdi-stanz verringert oder dass die Erkennung
nicht möglich ist. • Die Erkennung kann unmöglich sein, wenn sich Objekte zu nahe am Sensor befinden.
• Zwischen der Erkennung und der Anzeige (Warnsummer ertönt) eines statischen Objekts kann eine kurze Verzögerung auf-
treten. Auch bei niedrigen Geschwindigkei- ten besteht die Möglichkeit, dass ein Objekt in einen Bereich von 30 cm eintritt,
bevor die Anzeige erscheint und der Warnsummer ertönt.• In Abhängigkeit von der Lautstärke des
Audiosystems oder des Gebläsegeräuschs der Klimaanlage kann der Summer unter Umständen überhört werden.
• Bedingt durch die Summer anderer Systeme kann es schwierig sein, die Töne dieses Systems zu hören.
■Objekte, die das System unter Umstän-
den nicht ordnungsgemäß erkennt
Die Form eines Objekts kann verhindern, dass der Sensor das Objekt erkennt. Achten Sie besonders auf die folgenden Objekte:
●Drähte, Zäune, Seile usw.
●Baumwolle, Schnee und andere Materi-alien, die Schallwellen absorbieren
●Scharfkantige Gegenstände
●Niedrige Objekte
●Hohe Objekte, deren oberer Bereich in Richtung Ihres Fahrzeugs hervorsteht
Personen werden unter Umständen nicht
erkannt, wenn sie bestimmte Arten von Klei- dung tragen.
■Situationen, in denen das System unter Umständen nicht ordnungsgemäß
arbeitet
Bestimmte Fahrzeugbedingungen und die Umgebung können sich auf die Möglichkeit des Sensors auswirken, Objekte korrekt zu
erkennen. Bestimmte Fälle, in denen dies auftreten kann, sind nachfolgend aufgelistet.
●Ein Sensor ist mit Schmutz, Schnee, Was-sertropfen oder Eis bedeckt. (Dieses Pro-
blem kann durch die Reinigung der Sensoren gelöst werden.)
●Ein Sensor ist eingefroren. (Dieses Pro-blem kann durch Auftauen des Sensors gelöst werden.)
Wenn bei besonders kalter Witterung ein Sensor eingefroren is t, ist die Sensoran- zeige unter Umständen ungewöhnlich oder
Objekte, wie z.B. eine Wand, werden nicht erkannt.
●Wenn ein Sensor oder der Bereich um einen Sensor extrem heiß oder kalt ist.
●Bei einer extrem holprigen Straße, an Stei-gungen, auf Kies oder auf Gras.
●Wenn Fahrzeughupen, Fahrzeugdetekto-ren, Motorradmotoren, Druckluftbremsen
von großen Fahrzeugen, der Begrenzungssonar anderer Fahrzeuge oder andere Vorrichtungen, die Ultraschall-
wellen generieren, in der Nähe des Fahr- zeugs betrieben werden
●Ein Sensor ist mit Spritzwasser oder Regentropfen bedeckt.
●Wenn sich Objekte zu nahe am Sensor befinden.
●Wenn ein Fußgänger Kleidung trägt, die keine Ultraschallwellen reflektiert (z.B. Fal-ten- oder Rüschenröcke).
●Wenn sich Objekte im Erkennungsbereich befinden, die nicht senkrecht zum Boden
stehen, die sich nicht senkrecht zur Fahr- trichtung des Fahrzeugs befinden, die ungleichmäßig sind oder die schwanken.
●Wenn starker Wind weht
●Beim Fahren bei schlechten Wetterbedin-gungen, z. B. bei Nebel, Schneefall oder Sandstürmen
●Wenn sich ein Objekt, das nicht erkannt werden kann, zwischen dem Fahrzeug und
einem erkannten Objekt befindet
Page 337 of 678

335
5
Owner’s Manual_Europe_M9A890_de
5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
●Wenn ein Objekt, wie z.B. ein Fahrzeug, ein Motorrad, ein Fahrrad oder ein Fuß-gänger, sich vor dem Fahrzeug befindet
oder von der Seite einschert
●Wenn die Ausrichtung eines Sensors
durch eine Kollision oder eine andere Stoßeinwirkung verstellt wurde
●Wenn Vorrichtungen montiert sind, die einen Sensor verdecken, wie z.B. eine Abschleppöse, ein Stoßfängerschutz
(zusätzliche Zierleiste usw.), ein Fahrradt- räger oder ein Schneeschild
●Wenn die Fahrzeugfront durch die Bela-dung angehoben oder abgesenkt wird
●Wenn das Fahrzeug nicht stabil gefahren werden kann, wie z. B. nach einem Unfall oder einer Funktionsstörung
●Wenn Schneeketten, ein Notrad oder ein Notfall-Reparatur-Kit für Reifen verwendet
wird
■Situationen, in denen das System unter Umständen aktiv ist, auch wenn keine Kollisionsgefahr besteht
In manchen Situationen, wie z.B. in den fol-
genden Fällen, ist das System unter Umstän- den aktiv, auch wenn keine Kollisionsgefahr besteht.
●Beim Fahren auf einer schmalen Straße
●Beim Fahren unter einem Banner oder einer Fahne, einem niedrig hängenden Ast oder einem Schlagbaum (wie z.B. an
Bahnübergängen, an Mautstellen oder in Parkhäusern)
●Wenn auf der Fahrbahnoberfläche Spurril-len oder Löcher vorhanden sind
●Beim Fahren über eine Metallabdeckung (Gitterrost), wie z.B. über einen Kanaldec-kel
●Bei Bergab- oder Bergauffahrten
●Wenn große Wassermengen auf einen Sensor treffen, wie z.B. beim Fahren auf einer überfluteten Straße
●Ein Sensor ist mit Schmutz, Schnee, Was-sertropfen oder Eis bedeckt. (Dieses Pro-
blem kann durch die Reinigung der Sensoren gelöst werden.)
●Ein Sensor ist mit Spritzwasser oder Regentropfen bedeckt
●Beim Fahren bei schlechten Wetterbedin-gungen, z. B. bei Nebel, Schneefall oder Sandstürmen
●Wenn starke Winde wehen
●Wenn Fahrzeughupen, Fahrzeugdetekto-ren, Motorradmotoren, Druckluftbremsen von großen Fahrzeugen, der
Begrenzungssonar anderer Fahrzeuge oder andere Vorrichtungen, die Ultraschall-wellen generieren, in der Nähe des Fahr-
zeugs betrieben werden
●Wenn die Fahrzeugfront durch die Bela-
dung angehoben oder abgesenkt wird
●Wenn die Ausrichtung eines Sensors
durch eine Kollision oder eine andere Stoßeinwirkung verstellt wurde
●Wenn sich das Fahrzeug einem hohen oder gewölbten Bordstein nähert
●Beim engen Vorbeifahren an Pfeilern (H-förmige Stahlträger usw.) in Parkhäusern, auf Baustellen usw.
●Wenn das Fahrzeug nicht stabil gefahren werden kann, wie z. B. nach einem Unfall
oder einer Funktionsstörung
●Bei einer extrem holprigen Straße, an Stei-
gungen, auf Kies oder auf Gras
Page 339 of 678

337
5
Owner’s Manual_Europe_M9A890_de
5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Abstand und Summer
Fahrzeuge ohne Advanced Park
*: Die automatische Summerstummschaltung ist aktiviert. (S.338)
Fahrzeuge mit Advanced Park
Ungefährer Abstand zum HindernisSummer
Vorderer Sensor:
Ca. 100 cm bis 60 cm*
Hinterer Sensor:
Ca. 150 cm bis 60 cm*
Langsam
Ca. 60 cm bis 45 cm*Mittel
Ca. 45 cm bis 30 cm*Schnell
Ca. 30 cm bis 15 cmDauerhaftWeniger als ca. 15 cm
Ungefährer Abstand zum HindernisSummer
Vorderer Mittelsensor:
Ca. 200 cm bis 100 cm
Hinterer Mittelsensor:
Ca. 200 cm bis 150 cm
Seitensensor:
Ca. 200 cm bis 165 cm
Ecksensor:
Ca. 200 cm bis 60 cm
Kein Summton (nur Anzeige)
Vorderer Mittelsensor:
Ca. 100 cm bis 60 cm*
Hinterer Mittelsensor:
Ca. 150 cm bis 60 cm*
Seitensensor:
Ca. 165 cm bis 60 cm*
Langsam
Seitensensor: Ca. 60 cm bis 40 cm*
Anderer Sensor als Sei tensensor: Ca. 60 cm
bis 45 cm*
Mittel
Page 340 of 678

338
Owner’s Manual_Europe_M9A890_de
5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
*: Die automatische Summerstummschaltung ist aktiviert. (S.338)
■Summerbetrieb und Entfernung
zu einem Objekt
Ein Summer ertönt, wenn der Sensor in
Betrieb ist.
Der Summer piept schneller, wenn
sich das Fahrzeug einem Objekt
nähert.
Wenn sich das Fahrzeug dem
Objekt bis auf ca. 30 cm genähert
hat, ertönt der Summer dauerhaft.
Wenn 2 oder mehr Sensoren gleich-
zeitig ein statisches Objekte erken-
nen, ertönt der Summer für das
Objekt, zu dem der Abstand am
geringsten ist.
Auch wenn die Sensoren arbeiten,
wird der Summer in manchen Situa-
tionen stummgeschaltet. (Automati-
sche Summerstummschaltung)
■Ändern der Summerlautstärke
Die Summerlautstärke kann in der
Multi-Informationsanzeige angepasst
werden.
Verwenden Sie zum Ändern der Ein-
stellungen die Anzeigenregelschalter.
( S.166)
1 Drücken Sie im Bereich der Anzei-
genregelschalter auf oder
und wählen Sie .
2 Drücken Sie im Bereich der Anzei-
genregelschalter auf oder ,
wählen Sie und halten Sie
dann gedrückt.
3 Wählen Sie die Lautstärke und
drücken Sie anschließend .
Mit jedem Druck auf den Schalter wird zwi- schen den Lautstärkestufen 1, 2 und 3 gewechselt.
■Vorübergehendes Stummschal-
ten eines Summers
Wenn ein Objekt erkannt wird, wird der
Schalter für die vorübergehende
Stummschaltung in der Multimedia-
Anzeige angezeigt.
Wählen Sie , um die Summer des
Toyota Einparkhilfe-Sensors, des
RCTA-Systems und des RCD-Systems
stummzuschalten.
Die Stummschaltung wird in den folgen-
den Situationen automatisch aufgeho-
ben:
Wenn die Schaltstellung geändert
wird.
Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
eine bestimmte Geschwindigkeit
überschreitet.
Seitensensor: Ca. 40 cm bis 30 cm*
Anderer Sensor als Sei tensensor: Ca. 45 cm
bis 30 cm*
Schnell
Weniger als ca. 30 cmDauerhaftWeniger als ca. 15 cm
Ungefährer Abstand zum HindernisSummer
Page 346 of 678

344
Owner’s Manual_Europe_M9A890_de
5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
●Kleine Motorräder, Fahrräder, Fußgänger
usw.*
●Fahrzeuge, die sich von Ihrem Fahrzeug weg bewegen
●Fahrzeuge, die sich von einem Parkplatz
neben Ihrem Fahrzeug annähern*
●Der Abstand zwischen dem Sensor und dem sich nähernden Fahrzeug wird zu gering*: In Abhängigkeit von den Bedingungen
kann die Erkennung eines Fahrzeugs
und/oder Objekts erfolgen.
■Situationen, in denen das System unter Umständen nicht ordnungsgemäß
arbeitet
In den folgenden Situationen kann die RCTA- Funktion Fahrzeuge unter Umständen nicht ordnungsgemäß erkennen:
●Wenn der Sensor durch einen starken Stoß gegen den Sensor oder seinen umge-
benden Bereich falsch ausgerichtet ist
●Wenn Schlamm, Schnee, Eis, Aufkleber
usw. den Sensor oder den umgebenden Bereich oberhalb der hinteren Stoßstange verdecken
●Beim Fahren auf einer Fahrbahnoberflä-che, die wetterbedingt durch starke Regen-
oder Schneefälle oder durch Nebel nass ist oder auf der sich stehendes Wasser befin-det
●Wenn sich mehrere Fahrzeuge annähern, die nur einen geringen Abstand unterein-
ander haben
●Wenn sich ein Fahrzeug mit hoher
Geschwindigkeit nähert
●Wenn Vorrichtungen montiert sind, die
einen Sensor verdecken, wie z.B. eine Abschleppöse, ein Stoßfängerschutz (zusätzliche Zierleiste usw.), ein Fahrradt-
räger oder ein Schneeschild
●Beim Rückwärtsfahren auf einer Bergab-
strecke mit einer starken Änderung des Gefälles
●Beim Ausparken aus einem Parkplatz mit
spitzem Winkel
●Direkt nach dem Einschalten der RCTA- Funktion
●Direkt nach dem Starten des EV-Systems bei eingeschalteter RCTA-Funktion
●Wenn die Sensoren bedingt durch Hinder-nisse ein Fahrzeuge nicht erkennen kön-nen
●Wenn Sie einen Anhänger ziehen
●Wenn der Höhenunterschied zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Fahrzeug, das in den Erkennungsbereich gelangt, signifi-
kant ist
●Wenn ein Sensor oder der Bereich um
einen Sensor extrem heiß oder kalt ist
●Wenn das Fahrwerk modifiziert wurde oder
Reifen mit einer von den Spezifikationen abweichenden Größe montiert sind
●Wenn die Fahrzeugfront durch die Bela-dung angehoben oder abgesenkt wird
●Beim Wenden während des Rückwärtsfah-rens
Page 347 of 678

345
5
Owner’s Manual_Europe_M9A890_de
5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
●Wenn ein Fahrzeug beim Abbiegen in den Erkennungsbereich gelangt
■Situationen, in denen das System unter Umständen aktiv ist, auch wenn keine Kollisionsgefahr besteht
In den folgenden Situationen kann es ver-
mehrt vorkommen, dass die RCTA-Funktion unnötigerweise ein Fahrzeug und/oder Objekt erkennt:
●Wenn der Parkplatz zu einer Straße gerichtet ist und auf dieser Straße Fahr-
zeuge fahren
●Wenn der Abstand zwischen Ihrem Fahr-
zeug und metallischen Objekten, wie z.B. Leitplanken, Wände, Verkehrsschilder oder geparkte Fahrzeuge, die elektrische
Wellen in Richtung der Rückseite des Fahrzeugs reflektieren, gering ist
●Wenn Vorrichtungen montiert sind, die einen Sensor verdecken, wie z.B. eine Abschleppöse, ein Stoßfängerschutz
(zusätzliche Zierleiste usw.), ein Fahrradt- räger oder ein Schneeschild
●Wenn ein anderes Fahrzeug Ihr Fahrzeug seitlich passiert
●Wenn ein erkanntes Fahrzeug abbiegt, während es sich dem Fahrzeug nähert
●Wenn sich drehende Objekte in der Nähe Ihres Fahrzeugs befinden, wie z.B. der Lüf-ter einer Klimaanlage
●Wenn Wasser auf den Heckstoßfänger gespritzt oder gesprüht wird, wie z.B. von
einem Rasensprenger
●Bewegliche Objekte (Fahnen, Abgaswol-
ken, große Regentropfen oder Schneefloc- ken, Regenwasser auf der Fahrbahn usw.)
●Wenn der Abstand zwischen Ihrem Fahr-zeug und einer Leitplanke, Wand usw. innerhalb des Erkennungsbereichs gering
ist
Page 351 of 678

349
5
Owner’s Manual_Europe_M9A890_de
5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
Arten von Fußgängern, werden unter Umständen nicht von der Heckkamera-Erkennungsfunktion erkannt, was dazu
führt, dass die Funktion nicht ordnungsge- mäß ausgeführt wird:• Fußgänger, die sich nach vorn beugen
oder in die Hocke gehen • Fußgänger, die am Boden liegen• Fußgänger, die schnell laufen
• Fußgänger, die plötzlich in den Erken- nungsbereich eintreten• Personen auf einem Fahrrad, Skateboard
oder einem anderen Leichtfahrzeug • Fußgänger, die übergroße Bekleidung (z.B. einen Regenmantel, ein langes Kleid
usw.) tragen, wodurch sich ihre Silhouette nicht klar und deutlich abzeichnet• Fußgänger, deren Körper teilweise durch
ein Objekt verdeckt sind, z.B. durch einen Einkaufswagen oder Regenschirm• Fußgänger, die in der Dunkelheit (z.B.
nachts) nur schwer erkennbar sind
●In manchen Situationen, wie z.B. in den
folgenden Fällen, werden Fußgänger unter Umständen nicht von der Heckkamera-Erkennungsfunktion erkannt, was dazu
führt, dass die Funktion nicht ordnungsge- mäß ausgeführt wird:• Beim Rückwärtsfahren bei widrigen Witte-
rungsverhältnissen (Regen, Schnee, Nebel usw.)• Wenn die Heckkamera mit Anhaftungen
(Schmutz, Schnee, Eis usw.) bedeckt oder zerkratzt ist• Wenn eine sehr helle Lichtquelle, wie z.B.
die Sonne oder die Scheinwerfer eines anderen Fahrzeugs, direkt auf die Heckka-mera trifft
• Beim Rückwärtsfahren in einem Bereich, in dem sich die Umgebungshelligkeit plötzlich ändert, wie z.B. bei der Ein- oder Ausfahrt
in eine/aus einer Garage oder Tiefgarage • Beim Rückwärtsfahren in einer Umgebung mit schwachem Licht, z.B. in der Dämme-
rung oder in einer Tiefgarage • Wenn sich die Position und Ausrichtung der Kamera geändert haben
• Wenn ein Abschlepphaken montiert ist • Wenn Wassertropfen über die Kameralinse laufen
• Wenn die Fahrzeughöhe extrem stark ver- ändern wurde (Fahrzeugfront angehoben
oder abgesenkt) • Wenn Schneeketten oder Notfall-Repara-tur-Kits für Reifen verwendet werden
• Wenn der Heckscheibenwischer in Betrieb ist• Wenn das Fahrwerk modifiziert wurde oder
Reifen mit einer von den Spezifikationen abweichenden Größe montiert sind.• Wenn eine elektronische Komponente, wie
z.B. ein hintergrundbeleuchtetes Num- mernschild oder eine Nebelschlussleuchte, in der Nähe der Heckkamera montiert ist
• Wenn ein Stoßfängerschutz, wie z.B. eine zusätzliche Zierleiste, am Heckstoßfänger montiert ist
■Situationen, in denen das System uner-
wartet aktiviert werden kann
●Auch wenn sich keine Fußgänger im
Erkennungsbereich befinden, kann die Heckkamera-Erkennungsfunktion durch bestimmte Objekte, wie z.B. die folgenden
Objekte, aktiviert werden. • Dreidimensionale Objekte, wie z.B. Licht-masten, Pylonen, Zäune oder geparkte
Fahrzeuge • Bewegliche Objekte, wie z.B. Autos oder Motorräder
• Objekte, die sich beim Rückwärtsfahren zu Ihrem Fahrzeug hin bewegen, z.B. Fahnen oder Pfützen (oder Schwebstoffe wie
Rauch, Dampf, Regen oder Schnee) • Kopfsteinpflaster- oder Schotterstraßen, Bahnschienen, Straßenreparaturen, weiße
Linien, Fußgängerüberwege oder Laub auf der Straße• Metallabdeckungen (Gitter), wie z.B. auf
Entwässerungsrinnen • Objekte, die sich in Pfützen oder auf eine nassen Straßenoberfläche spiegeln
• Schatten an der Straße
●In manchen Situationen, wie z.B. in den
folgenden Fällen, kann die Heckkamera- Erkennungsfunktion unter Umständen akti-viert werden, obwohl sich keine Fußgänger
im Erkennungsbereich befinden. • Beim Rückwärtsfahren in Richtung Stra-ßenrand oder über eine Bodenunebenheit
• Beim Rückwärtsfahren in Richtung einer Bergauf-/Bergabstrecke• Wenn das Heck des Fahrzeugs durch die
Beladung angehoben oder abgesenkt wird
Page 352 of 678

350
Owner’s Manual_Europe_M9A890_de
5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
• Wenn ein Stoßfängerschutz, wie z.B. eine zusätzliche Zierleiste, am Heckstoßfänger montiert ist
• Wenn die Ausrichtung der Heckkamera verstellt wurde• Wenn eine Abschleppöse am Heck des
Fahrzeugs angebracht ist • Wenn Wasser über die Linse der Heckka-mera fließt
• Wenn die Heckkamera mit Anhaftungen (Schmutz, Schnee, Eis usw.) bedeckt oder zerkratzt ist
• Wenn im Erkennungsbereich blinkendes Licht vorhanden ist, wie z.B. die Warnblink-anlage eines anderen Fahrzeugs
• Wenn Schneeketten oder Notfall-Repara- tur-Kits für Reifen verwendet werden
●Situationen, in denen der Betrieb der Hec-kkamera-Erkennungsfunktion nur schwer wahrnehmbar ist
• Der Summer kann unter Umständen schwer zu hören sein, wenn die Umge-bungsgeräusche laut sind, die eingestellte
Lautstärke des Audiosystems hoch ist, die Klimaanlage verwendet wird usw.• Wenn die Temperatur im Innenraum hoch
oder niedrig ist, funktioniert der Bildschirm des Audiosystems unter Umständen nicht ordnungsgemäß.
*: Je nach Ausstattung
■Statische Objekte im Front- und
Heckbereich des Fahrzeugs (je
nach Ausstattung)
S.355
■Fahrende Fahrzeuge im Heckbe-
reich des Fahrzeugs (je nach Aus-
stattung)
S.358
PKSB (Einparkunterstüt-
zungs-Bremse)*
Das Einparkunterstützungs-
Bremssystem umfasst die folgen-
den Funktionen, die beim Fahren
mit niedriger Geschwindigkeit
oder beim Rückwärtsfahren, z.B.
beim Einparken, aktiv sind. Wenn
das System erkennt, dass eine
hohe Wahrscheinlichkeit eines
Zusammenstoßes mit einem
erkannten Objekt oder Fußgänger
besteht, wird eine Warnung aus-
gegeben, damit der Fahrer ein
Ausweichmanöver einleiten kann.
Wenn das System feststellt, dass
die Wahrscheinlichkeit eines
Zusammenstoßes mit einem
erkannten Objekt oder Fußgänger
extrem hoch ist, werden die Brem-
sen automatisch betätigt, um den
Zusammenstoß zu vermeiden
oder die Wucht des Aufpralls zu
verringern.
PKSB-System (Einparkunter-
stützungs-Bremse)
Page 353 of 678

351
5
Owner’s Manual_Europe_M9A890_de
5-4. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Fußgänger im Heckbereich des
Fahrzeugs (je nach Ausstattung)
S.358
■Statische Objekte im Umfeld des
Fahrzeugs (Fahrzeuge mit Advan-
ced Park)
S.362
WARNUNG
■Warnhinweise bezüglich der Verwen-
dung des Systems
Verlassen Sie sich nicht zu stark auf das System, da es andernfalls zu einem Unfall kommen kann.
Prüfen Sie während der Fahrt immer die
Sicherheit in der Umgebung des Fahr- zeugs.
In Abhängigkeit von den Fahrzeug- und Straßenbedingungen, der Witterung usw.
arbeitet das System unter Umständen nicht.
Die Erkennungsfähigkeit der Sensoren und des Radarsystems ist begrenzt. Prü-
fen Sie während der Fahrt immer die Sicherheit in der Umgebung des Fahr-zeugs.
●Der Fahrer trägt die alleinige Verantwor-tung für die Fahrsicherheit. Fahren Sie
immer vorsichtig und beobachten Sie aufmerksam die umgebenden Bereiche des Fahrzeugs. Das Einparkunterstüt-
zungs-Bremssystem ist so konzipiert, dass der Fahrer unterstützt werden soll, um die Schwere von Zusammenstößen
zu senken. In manchen Situationen funktioniert es aber unter Umständen nicht.
●Das Einparkunterstützungs-Bremssy-stem ist nicht dafür konzipiert, das Fahr-zeug zu einem vollständigen Stillstand
zu bringen. Wenn das System das Fahr- zeug angehalten hat, muss das Bremspedal sofort betätigt werden, da
die Bremssteuerung nach ca. 2 Sekun- den abgebrochen wird.
●Es ist extrem gefährlich, die System-funktion zu überprüfen, indem das Fahr-
zeug absichtlich in die Richtung einer Wand usw. gefahren wird. Versuchen Sie niemals, solche Aktionen durchzu-
führen.
■Situationen, in denen die Einparkun- terstützungs-Bremse deaktiviert wer-
den muss
Deaktivieren Sie die Einparkunterstüt- zungs-Bremse in den folgenden Situatio-nen, da das System ansonsten unter
Umständen eingreift, auch wenn keine Kollisionsgefahr besteht.
●Bei der Inspektion des Fahrzeugs auf
einem Rollenprüfstand, einem Fahrlei- stungsprüfstand, oder einem Freilaufrol-lenprüfstand
●Beim Verladen des Fahrzeugs auf ein Boot, einen Lkw oder ein Frachtschiff
●Wenn das Fahrwerk modifiziert wurde
oder Reifen mit einer von den Spezifika- tionen abweichenden Größe montiert sind
●Wenn die Fahrzeugfront durch die Bela-dung angehoben oder abgesenkt wird
●Wenn Vorrichtungen montiert sind, die
einen Sensor verdecken, wie z.B. eine Abschleppöse, ein Stoßfängerschutz (zusätzliche Zierleiste usw.), ein Fahr-
radträger oder ein Schneeschild
●Wenn automatische Autowaschvorrich- tungen genutzt werden
●Wenn das Fahrzeug nicht stabil gefah-ren werden kann, wie z. B. nach einem Unfall oder einer Funktionsstörung
●Wenn das Fahrzeug sportlich gefahren oder im Gelände bewegt wird
●Wenn der Reifenfülldruck nicht korrekt
ist
●Wenn die Reifen stark abgefahren sind
●Wenn Schneeketten, ein Notrad oder
ein Notfall-Reparatur-Kit für Reifen ver- wendet wird