ABS TOYOTA RAV4 2018 Betriebsanleitungen (in German)
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4 4-2. Fahrvorgänge
Fahren
■Wenn die “S”-Anzeige nicht aufleuchtet
oder die “D”-Anzeige erscheint, obwohl
der Schalt-/Wählhebel auf “S” geschal-
tet wurde
Dies kann auf eine Funktionsstörung des
Automatikgetriebesystems hindeuten. Las-
sen Sie das Fahrzeug sofort von einem
Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-
Vertragswerkstatt oder einer anderen zuver-
lässigen Werkstatt überprüfen. (In dieser
Situation verhält sich das Getriebe, als sei
der Schalt-/Wählhebel auf “D” geschaltet.)
*: Falls vorhanden
*1: Schalten Sie den Schalt-/Wählhebel zur
Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und
Fahrgeräuschen für normales Fahren auf
“D”.
*2: Nur Fahrzeuge mit Gangwahlschaltern:
Die Auswahl des Gangs in Position “D”
ermöglicht eine situationsgerechte Nut-
zung der Motorbremswirkung. (S.296)
*3: Die Auswahl des Gangs in Position “M”
ermöglicht eine situationsgerechte Nut-
zung der Motorbremswirkung durch
Betätigung des Schalt-/Wählhebels.
■Notbetriebssteuerung des Multidrive-
Getriebes
Das System erkennt die vom On-Board-Dia-
gnosesystem gezielt überwachten Teile (alle
Magnetschalter der Schaltfunktion), die eine
Funktionsstörung aufweisen, und ergreift
Notbetriebsmaßnahmen, indem es beispiels-
weise die Schaltfunktion einschränkt oder in
die Übersetzungsverhältnis-Steuerung ein-
greift. Tritt dieser Fall ein, leuchtet die Motor-
Multidrive-Getriebe*
Wählen Sie je nach Absicht und
Situation die passende Fahrstufe.
Funktionen der verschiedenen
Fahrstufen
FahrstufeZweck oder Funktion
PParken des Fahrzeugs/Star-
ten des Motors
RZurücksetzen
NLeerlauf
DNormales Fahren*1, 2
M
Fahren im sequenziellen 10-
Gang-Shiftmatic-Sportmo-
dus
*3 (S.296)
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2944-2. Fahrvorgänge
kontrollleuchte auf.
■Beim Fahren mit aktivierter Geschwin- digkeitsregelung, aktivierter dynami-scher Radar-Geschwindigkeitsregelung
oder aktivierter dynamischer Radar- Geschwindigkeitsregelung mit Abstandsregelung über den gesamten
Geschwindigkeitsbereich (falls vorhan- den)
Auch wenn Sie beim Fahren in “D” durch Wechseln in den Sport-Modus versuchen,
eine Motorbremswirkung zu erzielen, ist dies nicht möglich, da die Geschwindigkeitsrege-lung, die dynamische Radar-Geschwindig-
keitsregelung bzw. die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung mit Abstandsrege-lung über den gesamten Geschwindigkeits-
bereich nicht ausgeschaltet wird. ( S.442)
■Wenn “Getriebeöltemperatur hoch. An sicherer Stelle anhalten und Betriebs-anleitung lesen.” auf dem Multi-Infor-
mationsdisplay angezeigt wird
Kehren Sie unbedingt zum Fahren in Position
“D” zurück* und verringern Sie die Geschwin- digkeit, indem Sie langsam den Fuß vom Gaspedal nehmen. Halten Sie das Fahrzeug
an einer sicheren Stelle an, schalten Sie den Schalt-/Wählhebel auf “P” und lassen Sie den
Motor im Leerlauf laufen, bis die Warnmel- dung erlischt.*: Wenn Sie einen Gang in “D” gewählt
haben ( S.296), kehren Sie unbedingt
zum normalen Fahren in Position “D”
zurück. (Nur Fahrzeuge mit Gangwahl-
schaltern)
Wenn die Warnmeldung erlischt, kann das Fahrzeug wieder gefahren werden.
Sollte die Warnmeldung auch nach längerer Wartezeit nicht erlöschen, lassen Sie Ihr
Fahrzeug von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt über-
prüfen.
■Reduzierung der Motorleistung bei plötzlichem Anfahren (Anfahrkontrolle)
S.265
■Elektronische Schaltsteuerung G AI- SHIFT
Die Funktion G AI-SHIFT wählt automatisch einen geeigneten Gang für sportliches Fah-
ren entsprechend den Fahreingaben des Fahrers und den Fahrbedingungen. Die Funktion G AI-SHIFT arbeitet automatisch,
wenn sich der Schalt-/Wählhebel auf “D” befindet und als Fahrmodus der Sport-Modus gewählt ist. (Die Funktion wird ausgeschaltet,
wenn Sie den Normalmodus auswählen oder den Schalt-/Wählhebel auf “M” schalten.)
WARNUNG
■Beim Fahren auf rutschiger Fahrbahn
Vermeiden Sie plötzliches Beschleunigen
und abruptes Schalten. Durch eine plötzliche Änderung der Motor-bremswirkung kann das Fahrzeug ausbre-
chen oder ins Schleudern geraten und ein Unfall wäre die Folge.
Betätigen des Schalt-/Wählhe-
bels
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4
4-2. Fahrvorgänge
Fahren
■Verwendung im Winter
S.460
Drücken Sie den Schalter für die Brake-
Hold-Funktion, um das Brake-Hold-
System einzuschalten.
Die Kontrollleuchte für Standby der Brake-
Hold-Funktion (grün) leuchtet auf. Wäh-
rend das System die Bremse betätigt hält,
leuchtet die Kontrollleuchte für aktivierte
Brake-Hold-Funktion (gelb) auf.
■Betriebsbedingungen für das Brake-
Hold-System
Unter folgenden Bedingungen kann das
WARNUNG
■Beim Parken des Fahrzeugs
Lassen Sie Kinder nicht allein im Fahrzeug zurück. Die Feststellbremse könnte verse-
hentlich gelöst werden und das Fahrzeug könnte wegrollen, was zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen
führen kann.
■Feststellbremsschalter
Stellen bzw. legen Sie keine Gegenstände in die Nähe des Feststellbremsschalters.
Die Gegenstände könnten die Betätigung des Schalters behindern oder die Fest-stellbremse könnte unabsichtlich betätigt
werden.
HINWEIS
■Beim Parken des Fahrzeugs
Schalten Sie vor dem Verlassen des Fahr-
zeugs in Fahrstufe “P”, betätigen Sie die Feststellbremse und stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug nicht wegrollt.
■Bei einer Funktionsstörung des Systems
Halten Sie das Fahrzeug an einer sicheren Stelle an und lesen Sie die Warnmeldun-
gen.
■Wenn die Feststellbremse aufgrund einer Funktionsstörung nicht gelöst
werden kann
Fahren mit betätigter Feststellbremse führt zum Überhitzen von Bauteilen des Brems-systems, wodurch die Bremsleistung
beeinträchtigt wird und es zu erhöhtem Bremsenverschleiß kommt. Lassen Sie das Fahrzeug in diesem Fall sofort von
einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer ande-ren zuverlässigen Werkstatt überprüfen.
Brake-Hold-Funktion
Die Brake-Hold-Funktion sorgt
dafür, dass die Bremse betätigt
bleibt, wenn sich der Schalt-/Wähl-
hebel in einer Position für Vor-
wärtsfahrt oder auf “N” befindet,
das System aktiviert ist und das
Bremspedal getreten wurde, um
das Fahrzeug anzuhalten. Das
System löst die Bremse, wenn das
Gaspedal getreten wird, während
sich der Schalt-/Wählhebel in einer
Position für Vorwärtsfahrt befin-
det, um ein sanftes Anfahren zu
ermöglichen.
Aktivieren des Systems
A
B
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323
4
4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
4-5.Verwende n d er Fah runterstü tzungss ysteme
*: Falls vorhanden
■PCS (Pre-Collision System)
S.335
■LTA (Spurfolge-Assistent) (falls
vorhanden)
S.343
■LDA (Spurwechselwarnung mit
Steuerung der Lenkung) (falls vor-
handen)
S.354
■Fernlichtassistent
S.311
■RSA (Verkehrszeichenerken-
nung) (falls vorhanden)
S.362
■Dynamische Radar-Geschwindig-
keitsregelung mit Abstandsrege-
lung über den gesamten
Geschwindigkeitsbereich (falls
vorhanden)
S.366
■Dynamische Radar-Geschwindig-
keitsregelung (falls vorhanden)
S.378
Zwei Arten von Sensoren, die sich hin-
ter dem Frontgrill bzw. hinter der Wind-
schutzscheibe befinden, erfassen die
für den Betrieb der Fahrerassistenzsy-
steme erforderlichen Informationen.
Radarsensor
Frontkamera
Toyota Safety Sense*
Toyota Safety Sense umfasst die
folgenden Fahrerassistenzsy-
steme und trägt zu einem sicheren
und angenehmen Fahrerlebnis
bei:
Fahrerassistenzsystem
WARNUNG
■Toyota Safety Sense
Toyota Safety Sense dient bei einer siche-
ren Fahrweise dazu, die Auswirkungen einer Kollision auf die Insassen und das Fahrzeug zu reduzieren bzw. den Fahrer
bei normalen Fahrbedingungen zu unter- stützen.Da der Grad der Erfassungsgenauigkeit
und der Eingriffsleistung dieses Systems begrenzt ist, sollten Sie sich nicht zu sehr auf dieses System verlassen. Der Fahrer
ist stets dafür verantwortlich, die Straße und die Umgebung des Fahrzeugs im Blick zu behalten und das Fahrzeug sicher
zu führen.
Sensoren
A
B
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4
4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Aktivieren/Deaktivieren des Pre-
Collision Systems
Das Pre-Collision System kann auf
WARNUNG
■Pre-Collision Bremssystem
●Wenn das Pre-Collision Bremssystem
eingreift, werden die Bremsen sehr stark betätigt.
●Wenn das Fahrzeug durch Eingreifen
des Pre-Collision Bremssystems ange- halten wurde, wird der Eingriff des Pre-Collision Bremssystems nach ca.
2 Sekunden abgebrochen. Treten Sie dann bei Bedarf das Bremspedal.
●Das Pre-Collision Bremssystem greift
möglicherweise nicht ein, wenn der Fahrer bestimmte Vorgänge durchführt. Wenn das Gaspedal kräftig getreten
oder das Lenkrad eingeschlagen wird, geht das System möglicherweise davon aus, dass der Fahrer Maßnahmen zur
Vermeidung einer Kollision ergreift, wor- aufhin ein Eingreifen des Pre-Collision Bremssystems eventuell unterbunden
wird.
●In einigen Situationen wird der Eingriff des Pre-Collision Bremssystems mögli-
cherweise abgebrochen, weil das Gas- pedal kräftig getreten oder das Lenkrad eingeschlagen wird und das System
davon ausgeht, dass der Fahrer Maß- nahmen zur Vermeidung einer Kollision
ergreift.
●Wenn das Bremspedal getreten wird, geht das System möglicherweise davon
aus, dass der Fahrer die erforderlichen Korrekturmaßnahmen ergreift, und das Eingreifen des Pre-Collision Bremssy-
stems kann sich verzögern.
■Situationen, in denen das Pre-Colli- sion System deaktiviert werden muss
Deaktivieren Sie das System in den fol-
genden Situationen, da es möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktioniert, was zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren
Verletzungen führen kann:
●Wenn das Fahrzeug abgeschleppt wird
●Wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug Abschlepphilfe leisten
●Beim Transportieren des Fahrzeugs mit einem LKW, Schiff, Zug oder ähnlichem
Transportmittel
●Wenn das Fahrzeug bei laufendem Motor mit einer Hebebühne angehoben
wird und sich die Räder frei drehen kön- nen
●Beim Überprüfen des Fahrzeugs auf
einem Trommelprüfstand, wie etwa einem Fahrleistungsprüfstand oder Tachometertester, oder bei Verwendung
einer Auswuchtmaschine für am Fahr- zeug montierte Räder
●Wenn der Frontstoßfänger oder Front-
grill bei einem Unfall oder aus einem anderen Grund einem starken Stoß aus-gesetzt wurde
●Wenn das Fahrzeug nicht stabil gefah-ren werden kann, wie etwa nach einem Unfall oder bei einer Funktionsstörung
des Fahrzeugs
●Wenn das Fahrzeug auf sportliche Weise oder im Gelände gefahren wird
●Wenn der Reifendruck nicht den vorge-schriebenen Werten entspricht
●Bei stark abgenutzten Reifen
●Wenn Reifen mit einer anderen als der vorgeschriebenen Größe montiert sind
●Wenn Schneeketten aufgezogen sind
●Wenn ein Notrad oder ein mit dem Rei-fenreparaturset reparierter Reifen ver-wendet wird
●Wenn am Fahrzeug vorübergehend eine Ausstattung (Schneepflug usw.) angebracht ist, die den Radarsensor
oder die Frontkamera verdecken könnte
Ändern der Einstellungen des
Pre-Collision Systems
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4 4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
*1: Gilt für Fahrzeuge, die für Länder/Regio-
nen vorgesehen sind, in denen die Erfas-
sung von Fahrradfahrern nicht möglich ist
(S.335)
*2: Gilt für Fahrzeuge, die für Länder/Regio-
nen vorgesehen sind, in denen die Erfas-
sung von Fußgängern und/oder
Fahrradfahrern möglich ist (S.335)
■Bei deaktiviertem VSC
●Wenn das elektronische Stabilitätspro-
gramm VSC deaktiviert wird (S.453),
werden der Pre-Collision Bremsassistent
und das Pre-Collision Bremssystem eben-
falls deaktiviert.
●Die PCS-Warnleuchte leuchtet auf und
“VSC ausgeschaltet. PCS-Bremse nicht
verfügbar.” wird auf dem Multi-Informati-
onsdisplay angezeigt.
*: Falls vorhanden
LTA (Spurfolge-Assistent)*
Beim Fahren auf Autobahnen oder
Schnellstraßen mit weißen (gel-
ben) Fahrspurmarkierungen warnt
diese Funktion den Fahrer, wenn
das Fahrzeug die Fahrspur bzw.
den Fahrweg
* zu verlassen droht,
und bietet ihm Unterstützung,
indem sie das Lenkrad betätigt,
um das Fahrzeug in der Spur bzw.
auf dem Fahrweg
* zu halten. Dar-
über hinaus bietet das System
Lenkunterstützung, wenn die
dynamische Radar-Geschwindig-
keitsregelung mit Abstandsrege-
lung über den gesamten
Geschwindigkeitsbereich in
Betrieb ist, um das Fahrzeug in
der Spur zu halten.
Das LTA-System erkennt weiße
(gelbe) Fahrspurmarkierungen
bzw. einen Fahrweg
* mithilfe der
Frontkamera. Zusätzlich erkennt
es vorausfahrende Fahrzeuge mit
der Frontkamera und dem Radar.
*: Grenze zwischen dem Asphalt und
dem Straßenrand, gekennzeichnet
z. B. durch Gras, Erde oder eine Bord-
steinkante
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3444-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
WARNUNG
■Vor der Verwendung des LTA- Systems
●Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf das LTA-System. Das LTA-System
fährt das Fahrzeug nicht automatisch und senkt auch nicht das Maß an Auf-merksamkeit, das Sie dem Bereich vor
dem Fahrzeug schenken müssen. Sie haben weiterhin die volle Verantwortung dafür, dass Sie sicher fahren, indem Sie
stets die Umgebungsbedingungen genau beachten und das Lenkrad betä-tigen, um die Fahrlinie des Fahrzeugs
zu korrigieren. Legen Sie außerdem angemessene Pausen ein, wenn Sie etwa vom Fahren einer langen Strecke
erschöpft sind.
●Bei unangemessener Fahrweise und mangelnder Aufmerksamkeit kann es zu
einem Unfall mit tödlichen oder schwe- ren Verletzungen kommen.
●Schalten Sie das LTA-System mit dem
LTA-Schalter aus, wenn Sie das System nicht verwenden möchten.
■Situationen, für die das LTA-System nicht geeignet ist
Schalten Sie in den folgenden Situationen das System mit dem LTA-Schalter aus.
Anderenfalls kann es zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen kommen.
●Das Fahrzeug wird auf einer Fahrbahn gefahren, die aufgrund von Regen, Schnee, Frost usw. rutschig ist.
●Das Fahrzeug wird auf einer schneebe-deckten Straße gefahren.
●Die weißen (gelben) Linien sind durch Regen, Schnee, Nebel, Staub usw. schwer zu erkennen.
●Das Fahrzeug wird aufgrund von Bauar-beiten auf einer Baustellenspur oder einer eingeengten Fahrspur gefahren.
●Das Fahrzeug wird in einem Baustellen-bereich gefahren.
●Ein Reserverad ist montiert, Schneeket-
ten sind aufgezogen usw.
●Wenn die Reifen stark abgenutzt sind oder wenn der Reifendruck niedrig ist.
●Wenn Reifen mit einer anderen als der vorgeschriebenen Größe montiert sind.
●Das Fahrzeug wird auf einer anderen
Fahrspur als einer F ahrspur einer Auto- bahn oder Schnellstraße gefahren.
●Wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug einen
Anhänger ziehen* oder Abschlepphilfe leisten*: Für Anhängerbetrieb geeignete Fahr-
zeuge. ( S.273)
■So vermeiden Sie Funktionsstörun-
gen und ein irrtümliches Eingreifen des LTA-Systems
●Nehmen Sie keine Veränderungen an den Scheinwerfern vor und bringen Sie
keine Aufkleber usw. an den Oberflä- chen der Leuchten an.
●Verändern Sie nicht die Radaufhängung
usw. Falls die Radaufhängung usw. ausgetauscht werden muss, setzen Sie sich mit einem Toyota-Vertragshändler
bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werk-statt in Verbindung.
●Bringen Sie keine Gegenstände an der Motorhaube oder am Grill an. Bringen Sie auch keinen Frontschutzbügel (Bul-
lenfänger usw.) an.
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3464-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
WARNUNG
●Es sind aufgrund von Straßenarbeiten
Reparaturmarkierungen auf dem Asphalt, weiße (gelbe) Linien usw. vor-handen.
●Es gibt Schatten auf der Straße, die par-allel zu den weißen (gelben) Linien ver-
laufen oder diese verdecken.
●Das Fahrzeug fährt in einem Bereich ohne weiße (gelbe) Linien, wie etwa vor
einer Mautstation oder Kontrollstelle oder auf einer Kreuzung usw.
●Die weißen (gelben) Linien sind unter-
brochen oder es sind Markierungs- knöpfe oder Steine vorhanden.
●Die weißen (gelben) Linien sind auf-
grund von Sand usw. nicht oder nur schwer zu sehen.
●Das Fahrzeug wird auf einer Fahrbahn gefahren, die aufgrund von Regen, Wasserpfützen usw. nass ist.
●Die Fahrspurmarkierungen sind gelb (und somit eventuell schwerer zu erken-nen als weiße Linien).
●Die weißen (gelben) Linien führen über einen Bordstein usw.
●Das Fahrzeug wird auf einer hellen
Fahrbahn gefahren, beispielsweise einer aus Beton.
●Wenn der Rand der Fahrbahn nicht klar
erkennbar oder gerade ist.
●Das Fahrzeug wird auf einer Fahrbahn gefahren, die aufgrund von reflektiertem
Licht usw. hell ist.
●Das Fahrzeug wird in einem Bereich gefahren, in dem sich die Helligkeit
abrupt ändert, wie etwa an Tunnelein- fahrten oder -ausfahrten usw.
●Das Licht der Scheinwerfer eines entge-
genkommenden Fahrzeugs, der Sonne usw. strahlt direkt in die Kamera.
●Das Fahrzeug wird an einem Hang
gefahren.
●Das Fahrzeug wird auf einer nach links oder rechts geneigten Straße oder auf
einer kurvigen Straße gefahren.
●Das Fahrzeug wird auf einer unbefestig- ten oder schlechten Straße gefahren.
●Die Fahrspur ist extrem schmal oder breit.
●Das Fahrzeug ist aufgrund schwerer
Beladung oder falschen Reifendrucks extrem stark zur Seite geneigt.
●Der Abstand zum vorausfahrenden
Fahrzeug ist extrem gering.
●Das Fahrzeug bewegt sich beim Fahren aufgrund des Fahrbahnzustands stark
auf und ab (schlechte Straßen oder Straßenfugen).
●Beim Fahren in einem Tunnel oder bei
Nacht mit ausgeschalteten Scheinwer- fern oder wenn ein Scheinwerfer nur schwach leuchtet, weil die Linse ver-
schmutzt ist oder der Scheinwerfer falsch ausgerichtet ist.
●Das Fahrzeug wird von Seitenwind
erfasst.
●Das Fahrzeug wird von dem Wind beeinträchtigt, den ein in einer angren-
zenden Fahrspur fahrendes Fahrzeug erzeugt.
●Das Fahrzeug hat gerade erst die Fahr-
spur gewechselt oder eine Kreuzung überquert.
●Es werden Reifen unterschiedlicher
Struktur, Hersteller, Marken oder Lauff- lächenmuster verwendet.
●Winterreifen usw. sind montiert.
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3484-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Gras, Erde oder eine Bordsteinkante
■Fahrzeugschlinger-Warnfunktion
Wenn das Fahrzeug innerhalb der
Fahrspur schlingert, ertönt der
Warnsummer und eine Meldung wird
auf dem Multi-Informationsdisplay
angezeigt, um den Fahrer zu warnen.
■Fahrspurmittenführung
Diese Funktion ist mit der dynamischen
Radar-Geschwindigkeitsregelung mit
Abstandsregelung über den gesamten
Geschwindigkeitsbereich verknüpft und
bietet die erforderliche Unterstützung,
indem sie das Lenkrad betätigt, um das
Fahrzeug in seiner aktuellen Fahrspur
zu halten.
Wenn die dynamische Radar-Geschwindig-
keitsregelung mit Abstandsregelung über
den gesamten Geschwindigkeitsbereich
deaktiviert ist, arbeitet die Fahrspurmitten-
führung nicht.
In Situationen, in denen die weißen (gelben)
Fahrspurmarkierungen schwer oder gar
nicht zu erkennen sind, wie etwa in einem
Stau, hilft diese Funktion dem Fahrer dabei,
einem vorausfahrenden Fahrzeug zu folgen,
indem sie die Position des vorausfahrenden
Fahrzeugs überwacht.
Wenn das System feststellt, dass das Lenk-
rad eine festgelegte Zeit lang nicht betätigt
wurde oder dass das Lenkrad nicht fest
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351
4 4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
ca. 50 km/h.*1
• Das System erkennt weiße (gelbe) Fahr-
spurmarkierungen oder einen Fahrweg*2.
(Wenn nur auf einer Seite eine weiße
[gelbe] Linie oder ein Fahrweg
*2 erkannt
wird, arbeitet das System nur für die
erkannte Seite.)
• Die Fahrspur ist mindestens ca. 3 m breit.
• Der Blinkerhebel wird nicht betätigt. (Fahr-
zeuge mit Spurwechsel-Assistent: Dies gilt
nicht, wenn sich ein anderes Fahrzeug in
der Spur befindet, in deren Richtung der
Blinker betätigt wurde)
• Das Fahrzeug wird nicht durch eine
scharfe Kurve gefahren.
• Es werden keine Funktionsstörungen des
Systems erfasst. (S.353)
*1: Bei aktivierter Fahrspurmittenführung ist
die Funktion auch dann betriebsbereit,
wenn die Geschwindigkeit weniger als ca.
50 km/h beträgt.
*2: Grenze zwischen dem Asphalt und dem
Straßenrand, gekennzeichnet z. B. durch
Gras, Erde oder eine Bordsteinkante
●Lenkunterstützungsfunktion
Diese Funktion ist betriebsbereit, wenn
zusätzlich zu den für die Spurwechsel-
Warnfunktion geltenden Betriebsbedingun-
gen auch alle folgenden Bedingungen erfüllt
sind.
• Die Einstellung für “Lenkunterstütz.” auf
dem Bildschirm des Multi-Informati-
onsdisplays lautet “EIN”. (S.133)
• Das Fahrzeug wird nicht in einem
bestimmten Maß oder darüber hinaus
beschleunigt oder abgebremst.
• Das Lenkrad wird nicht mit der für einen
Spurwechsel erforderlichen Kraft betätigt.
• ABS, VSC, TRC und PCS greifen nicht ein.
• Das TRC- oder VSC-System ist nicht aus-
geschaltet.
• Die Warnung bei vom Lenkrad genomme-
nen Händen wird nicht angezeigt.
(S.352)
●Fahrzeugschlinger-Warnfunktion
Diese Funktion ist betriebsbereit, wenn alle
folgenden Bedingungen erfüllt sind.• Die Einstellung für “Schlingerwarn.” auf
dem Bildschirm des Multi-Informati-
onsdisplays lautet “EIN”. (S.133)
• Die Geschwindigkeit beträgt mindestens
ca. 50 km/h.
• Die Fahrspur ist mindestens ca. 3 m breit.
• Es werden keine Funktionsstörungen des
Systems erfasst. (S.353)
●Fahrspurmittenführung
Diese Funktion ist betriebsbereit, wenn alle
folgenden Bedingungen erfüllt sind.
• Das LTA-System ist eingeschaltet.
• Die Einstellung für “Lenkunterstütz.” und
“Spurmitte” auf dem Bildschirm des
Multi-Informationsdisplays lautet jeweils
“EIN”. (S.133)
• Diese Funktion erkennt weiße (gelbe)
Fahrspurmarkierungen bzw. die Position
eines vorausfahrenden Fahrzeugs (außer
wenn es sich beim vorausfahrenden Fahr-
zeug um ein kleines Fahrzeug handelt, wie
etwa ein Motorrad).
• Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung mit Abstandsregelung über den
gesamten Geschwindigkeitsbereich arbei-
tet im Abstandsregelungsmodus.
• Die Fahrspur ist ca. 3 bis 4 m breit.
• Der Blinkerhebel wird nicht betätigt.
• Das Fahrzeug wird nicht durch eine
scharfe Kurve gefahren.
• Es werden keine Funktionsstörungen des
Systems erfasst. (S.353)
• Das Fahrzeug wird nicht in einem
bestimmten Maß oder darüber hinaus
beschleunigt oder abgebremst.
• Das Lenkrad wird nicht mit der für einen
Spurwechsel erforderlichen Kraft betätigt.
• ABS, VSC, TRC und PCS greifen nicht ein.
• Das TRC- oder VSC-System ist nicht aus-
geschaltet.
• Die Warnung bei vom Lenkrad genomme-
nen Händen wird nicht angezeigt.
(S.352)
• Das Fahrzeug wird in der Mitte der Fahr-
spur gefahren.
• Die Lenkunterstützungsfunktion ist nicht in
Betrieb.
■Vorübergehende Deaktivierung von
Funktionen
●Wenn die Betriebsbedingungen nicht mehr