ABS TOYOTA RAV4 2018 Betriebsanleitungen (in German)
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
WARNUNG
●Das Fahrzeug wird auf einer anderen
Fahrspur als einer Fahrspur einer Auto- bahn oder Schnellstraße gefahren.
●Wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug einen
Anhänger ziehen* oder Abschlepphilfe leisten*: Für Anhängerbetrieb geeignete Fahr-
zeuge. ( S.273)
■So vermeiden Sie Funktionsstörun-
gen und ein irrtümliches Eingreifen des LDA-Systems
●Nehmen Sie keine Veränderungen an den Scheinwerfern vor und bringen Sie
keine Aufkleber usw. an den Oberflä- chen der Leuchten an.
●Verändern Sie nicht die Radaufhängung
usw. Falls die Radaufhängung usw. ausgetauscht werden muss, setzen Sie sich mit einem Toyota-Vertragshändler
bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werk-statt in Verbindung.
●Bringen Sie keine Gegenstände an der Motorhaube oder am Grill an. Bringen Sie auch keinen Frontschutzbügel (Bul-
lenfänger usw.) an.
●Falls die Windschutzscheibe repariert werden muss, setzen Sie sich mit einem
Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Ver-
bindung.
■Bedingungen, unter denen die Funk- tionen möglicherweise nicht ord-
nungsgemäß arbeiten
In den folgenden Situationen arbeiten die Funktionen möglicherweise nicht ord-nungsgemäß, weshalb das Fahrzeug von
seiner Spur abweic hen kann. Fahren Sie umsichtig, behalten Sie Ihre Umgebung stets aufmerksam im Blick, betätigen Sie
das Lenkrad, um die Fahrlinie des Fahr- zeugs zu korrigieren, und verlassen Sie
sich nicht ausschließlich auf die Funktio- nen des Systems.
●Das Fahrzeug wird durch eine scharfe Kurve gefahren.
●Am Straßenrand befinden sich Gegen-stände oder Muster, die für weiße (gelbe) Linien gehalten werden könnten
(Schutzplanken, Bordsteinkanten, Leit- pfosten usw.).
●Das Fahrzeug befindet sich auf einer Gabelung, Einmündung usw.
●Es sind aufgrund von Straßenarbeiten Reparaturmarkierungen auf dem Asphalt, weiße (gelbe) Linien usw. vor-
handen.
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3564-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Spurwechsel-Warnfunktion
Wenn das System feststellt, dass das
Fahrzeug die Fahrspur bzw. den Fahr-
weg* zu verlassen droht, wird auf dem
Multi-Informationsdisplay eine Warnung
angezeigt und ein Warnsummer ertönt,
um den Fahrer zu warnen.
Wenn der Warnsummer ertönt, überprüfen
Sie den Bereich rund um Ihr Fahrzeug und
bringen Sie das Fahrzeug mit vorsichtigen
Lenkbewegungen wieder zurück in die Mitte
der Fahrspur.
WARNUNG
●Es gibt Schatten auf der Straße, die par-
allel zu den weißen (gelben) Linien ver- laufen oder diese verdecken.
●Das Fahrzeug fährt in einem Bereich
ohne weiße (gelbe) Linien, wie etwa vor einer Mautstation oder Kontrollstelle oder auf einer Kreuzung usw.
●Die weißen (gelben) Linien sind unter-brochen oder es sind Markierungs-knöpfe oder Steine vorhanden.
●Die weißen (gelben) Linien sind auf-grund von Sand usw. nicht oder nur schwer zu sehen.
●Das Fahrzeug wird auf einer Fahrbahn gefahren, die aufgrund von Regen, Wasserpfützen usw. nass ist.
●Die Fahrspurmarkierungen sind gelb (und somit eventuell schwerer zu erken-nen als weiße Linien).
●Die weißen (gelben) Linien führen über einen Bordstein usw.
●Das Fahrzeug wird auf einer hellen
Fahrbahn gefahren, beispielsweise einer aus Beton.
●Wenn der Rand der Fahrbahn nicht klar erkennbar oder gerade ist.
●Das Fahrzeug wird auf einer Fahrbahn
gefahren, die aufgrund von reflektiertem Licht usw. hell ist.
●Das Fahrzeug wird in einem Bereich
gefahren, in dem sich die Helligkeit abrupt ändert, wie etwa an Tunnelein-fahrten oder -ausfahrten usw.
●Das Licht der Scheinwerfer eines entge-genkommenden Fahrzeugs, der Sonne usw. strahlt direkt in die Kamera.
●Das Fahrzeug wird an einem Hang gefahren.
●Das Fahrzeug wird auf einer nach links
oder rechts geneigten Straße oder auf einer kurvigen Straße gefahren.
●Das Fahrzeug wird auf einer unbefestig-ten oder schlechten Straße gefahren.
●Die Fahrspur ist extrem schmal oder breit.
●Das Fahrzeug ist aufgrund schwerer
Beladung oder falschen Reifendrucks extrem stark zur Seite geneigt.
●Der Abstand zum vorausfahrenden
Fahrzeug ist extrem gering.
●Das Fahrzeug bewegt sich beim Fahren aufgrund des Fahrbahnzustands stark
auf und ab (schlechte Straßen oder Straßenfugen).
●Beim Fahren in einem Tunnel oder bei
Nacht mit ausgeschalteten Scheinwer- fern oder wenn ein Scheinwerfer nur schwach leuchtet, weil die Linse ver-
schmutzt ist oder der Scheinwerfer falsch ausgerichtet ist.
●Das Fahrzeug wird von Seitenwind
erfasst.
●Das Fahrzeug hat gerade erst die Fahr- spur gewechselt oder eine Kreuzung
überquert.
●Es werden Reifen unterschiedlicher Struktur, Hersteller, Marken oder Lauff-
lächenmuster verwendet.
●Winterreifen usw. sind montiert.
Funktionen des LDA-Systems
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4 4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
Die angezeigten Linien sind innen
weiß
Zeigt an, dass das System weiße (gelbe)
Linien oder einen Fahrweg* erkennt. Wenn
das Fahrzeug aus der Spur abweicht, blinkt
die weiße Linie auf der Seite orange, auf der
das Fahrzeug die Spur verlässt.
Die angezeigten Linien sind innen
schwarz
Zeigt an, dass das System keine weißen
(gelben) Linien oder einen Fahrweg* erken-
nen kann oder vorübergehend deaktiviert ist.
*: Grenze zwischen dem Asphalt und dem
Straßenrand, gekennzeichnet z. B. durch
Gras, Erde oder eine Bordsteinkante
■Betriebsbedingungen der einzelnen
Funktionen
●Spurwechsel-Warnfunktion
Diese Funktion ist betriebsbereit, wenn alle
folgenden Bedingungen erfüllt sind.
• Das LDA-System ist eingeschaltet.
• Die Geschwindigkeit beträgt mindestens
ca. 50 km/h.
• Das System erkennt weiße (gelbe) Fahr-spurmarkierungen oder einen Fahrweg
*.
(Wenn nur auf einer Seite eine weiße
[gelbe] Linie oder ein Fahrweg
* erkannt
wird, arbeitet das System nur für die
erkannte Seite.)
• Die Fahrspur ist mindestens ca. 3 m breit.
• Der Blinkerhebel wird nicht betätigt. (Fahr-
zeuge mit Spurwechsel-Assistent: Dies gilt
nicht, wenn sich ein anderes Fahrzeug in
der Spur befindet, in deren Richtung der
Blinker betätigt wurde)
• Das Fahrzeug wird nicht durch eine
scharfe Kurve gefahren.
• Es werden keine Funktionsstörungen des
Systems erfasst. (S.361)
*: Grenze zwischen dem Asphalt und dem
Straßenrand, gekennzeichnet z. B. durch
Gras, Erde oder eine Bordsteinkante
●Lenkunterstützungsfunktion
Diese Funktion ist betriebsbereit, wenn
zusätzlich zu den für die Spurwechsel-
Warnfunktion geltenden Betriebsbedingun-
gen auch alle folgenden Bedingungen erfüllt
sind.
• Die Einstellung für “Lenkunterstütz.” auf
dem Bildschirm des Multi-Informati-
onsdisplays lautet “EIN”. (S.133)
• Das Fahrzeug wird nicht in einem
bestimmten Maß oder darüber hinaus
beschleunigt oder abgebremst.
• Das Lenkrad wird nicht mit der für einen
Spurwechsel erforderlichen Kraft betätigt.
• ABS, VSC, TRC und PCS greifen nicht ein.
• Das TRC- oder VSC-System ist nicht aus-
geschaltet.
• Die Warnung bei vom Lenkrad genomme-
nen Händen wird nicht angezeigt.
(S.360)
●Fahrzeugschlinger-Warnfunktion
Diese Funktion ist betriebsbereit, wenn alle
folgenden Bedingungen erfüllt sind.
• Die Einstellung für “Schlingerwarn.” auf
dem Bildschirm des Multi-Informati-
onsdisplays lautet “EIN”. (S.133)
• Die Geschwindigkeit beträgt mindestens
ca. 50 km/h.
• Die Fahrspur ist mindestens ca. 3 m breit.
• Es werden keine Funktionsstörungen des
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3664-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
dem eine andere Geschwindigkeitseinheit
gilt.
■Anzeige von Geschwindigkeitsbe-
grenzungszeichen
Wenn der Motorschalter auf OFF geschaltet
wurde, während ein Geschwindigkeitsbe-
grenzungszeichen auf dem Multi-Informati-
onsdisplay angezeigt wurde, wird das gleiche
Verkehrszeichen erneut angezeigt, wenn der
Motorschalter wieder auf ON geschaltet wird.
■Falls “RSA-Fehlfunktion. Bitte Händler
kontaktieren.” angezeigt wird
Es liegt möglicherweise eine Funktionsstö-
rung des Systems vor. Lassen Sie das Fahr-
zeug von einem Toyota-Vertragshändler bzw.
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer
anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.
■Persönliche Einstellungen
Einige Funktionen können angepasst wer-
den. (S.139)
*: Falls vorhanden
Dynamische Radar-
Geschwindigkeitsregelung
mit Abstandsregelung über
den gesamten Geschwin-
digkeitsbereich
*
Im Abstandsregelungsmodus
erfolgen Beschleunigung,
Abbremsen und Anhalten des
Fahrzeugs automatisch in Über-
einstimmung mit der sich ändern-
den Geschwindigkeit des
vorausfahrenden Fahrzeugs, auch
wenn das Gaspedal nicht getre-
ten wird. Im Konstantgeschwin-
digkeitsregelungsmodus fährt das
Fahrzeug mit gleichbleibender
Geschwindigkeit.
Verwenden Sie die dynamische
Radar-Geschwindigkeitsregelung
mit Abstandsregelung über den
gesamten Geschwindigkeitsbe-
reich auf Autobahnen oder
Schnellstraßen.
Abstandsregelungsmodus
(S.370)
Konstantgeschwindigkeitsrege-
lungsmodus (S.374)
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Instrumentenanzeige
Multi-Informationsdisplay
Eingestellte Geschwindigkeit
Kontrollleuchten
■Bedienschalter
Schalter für das Abstandsregelsy-
stem
Schalter “+RES”
Hauptschalter für die Geschwindig-
keitsregelung
Deaktivierungsschalter
Schalter “-SET”
Komponenten des Systems
A
B
C
A
B
C
D
E
WARNUNG
■Vor der Verwendung der dynami-
schen Radar-Geschwindigkeitsrege- lung mit Abstandsregelung über den gesamten Geschwindigkeitsbereich
●Als Fahrer sind allein Sie für das sichere
Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf das System, fahren Sie umsichtig
und behalten Sie Ihre Umgebung stets aufmerksam im Blick.
●Die dynamische Radar-Geschwindig-
keitsregelung mit Abstandsregelung über den gesamten Geschwindigkeits-bereich unterstützt den Fahrer, um ihn
während der Fahrt zu entlasten. Die Unterstützung, die das System bieten kann, ist jedoch begrenzt.
Lesen Sie die folgenden Bedingungen
sorgfältig durch. Verlassen Sie sich nicht
zu sehr auf dieses System und fahren Sie
stets vorsichtig.
• Wenn der Sensor das Fahrzeug vor Ihnen möglicherweise nicht korrekt
erkennt: S.377
• Bedingungen, unter denen der
Abstandsregelungsmodus möglicher- weise nicht korrekt funktioniert: S.378
●Stellen Sie die Geschwindigkeit pas-
send zu der zulässigen Höchstge- schwindigkeit, dem Verkehrsfluss, den Straßenverhältnissen, den Witterungs-
bedingungen usw. ein. Es obliegt dem Fahrer, die eingestellte Geschwindigkeit zu kontrollieren.
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3684-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
WARNUNG
●Selbst wenn das System normal funktio-
niert, kann es sein, dass das System den Zustand des vorausfahrenden Fahrzeugs anders einschätzt als Sie.
Aus diesem Grund müssen Sie als Fah- rer stets aufmerksam bleiben, die Gefahren jeder Situation selbst beurtei-
len und umsichtig fahren. Wenn Sie sich ausschließlich auf dieses System ver-lassen oder annehmen, dass das Sys-
tem die Sicherheit beim Fahren garantiert, kann es zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen
kommen.
●Schalten Sie die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung mit
Abstandsregelung über den gesamten Geschwindigkeitsbereich mit dem Hauptschalter für die Geschwindigkeits-
regelung aus, wenn Sie sie nicht ver- wenden.
■Vorsichtsmaßregeln in Bezug auf die Fahrerassistenzsysteme
Da die vom System geleistete Unterstüt-
zung ihre Grenzen hat, sollten Sie die fol- genden Vorsichtsmaßregeln beachten. Anderenfalls kann es zu einem Unfall mit
tödlichen oder schweren Verletzungen kommen.
●Unterstützung bei der Einschätzung des Abstands zum vorausfahrenden Fahr-
zeug
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung mit Abstandsregelung über den
gesamten Geschwindigkeitsbereich ist
ausschließlich dafür gedacht, den Fahrer
bei der Einschätzung des Abstands zwi-
schen dem eigenen Fahrzeug und einem
direkt vorausfahrenden Fahrzeug zu
unterstützen. Es handelt sich nicht um
eine Vorrichtung, die ein nachlässiges
oder unaufmerksames Fahren ermöglicht,
und das System kann dem Fahrer auch
keine Hilfestellung in Situationen mit ein-
geschränkter Sicht leisten.
Der Fahrer muss die Straße und die
Umgebung des Fahrzeugs weiterhin stets
aufmerksam im Blick behalten.
●Unterstützung bei der Beurteilung des angemessenen Folgeabstands
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung mit Abstandsregelung über den
gesamten Geschwindigkeitsbereich über-
prüft, ob der Abstand zwischen dem eige-
nen Fahrzeug und einem direkt
vorausfahrenden Fahrzeug innerhalb
eines festgelegten Bereichs liegt. Sie kann
nichts anderes beurteilen. Der Fahrer
muss daher unbedingt weiterhin aufmerk-
sam bleiben und selbst bestimmen, ob in
einer bestimmten Situation Gefahr besteht
oder nicht.
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
WARNUNG
●Unterstützung bei der Bedienung des
Fahrzeugs
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung mit Abstandsregelung über den
gesamten Geschwindigkeitsbereich ver-
fügt über keine Funktionen, die eine Kolli-
sion mit einem vorausfahrenden Fahrzeug
verhindern. Der Fahrer muss daher im Fall
einer möglichen Gefahr sofort entspre-
chend reagieren, um die Sicherheit aller
Beteiligten zu gewährleisten.
■Situationen, für die die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung mit
Abstandsregelung über den gesam- ten Geschwindigkeitsbereich nicht geeignet ist
Verwenden Sie die dynamische Radar-
Geschwindigkeitsregelung mit Abstands- regelung über den gesamten Geschwin-digkeitsbereich nicht in folgenden
Situationen. Anderenfalls könnte die Geschwindigkeit in einer der Situation nicht angemessenen Weise geregelt wer-
den, wodurch es zu einem Unfall mit tödli- chen oder schweren Verletzungen
kommen kann.
●Straßen, auf denen Fußgänger, Radfah- rer usw. unterwegs sind
●Bei starkem Verkehrsaufkommen
●Auf Straßen mit scharfen Kurven
●Auf Serpentinenstraßen
●Auf rutschiger Fahrbahn, z. B. bei
Regen, Eis oder Schnee
●Auf Straßen mit starkem Gefälle oder Straßen mit schnell wechselnden, stei-
len Bergauf- und Bergabpassagen
Die tatsächliche Geschwindigkeit kann bei
steilen Bergabfahrten die eingestellte
Geschwindigkeit überschreiten.
●An Autobahn- oder Schnellstraßenein- fahrten
●Bei so schlechten Witterungsverhältnis-sen, dass die korrekte Erfassung durch
die Sensoren möglicherweise verhindert wird (Nebel, Schneefall, Sandsturm, Starkregen usw.)
●Wenn sich Wasser, Schnee usw. auf der vorderen Oberfläche des Radars oder der Frontkamera befindet
●Bei Verkehrsbedingungen, die häufige wiederholte Beschleunigungs- und Abbremsmanöver erfordern
●Wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug einen
Anhänger ziehen* oder Abschlepphilfe leisten*: Für Anhängerbetrieb geeignete Fahr-
zeuge. ( S.273)
●Wenn der Abstandswarnsummer häufig ertönt
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3704-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
In diesem Modus erfasst ein Radar Fahrzeuge vor Ihnen bis zu einem Abstand von
ca. 100 m. Der aktuelle Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug wird ermittelt und
ein angemessener Folgeabstand aufrechterhalten. Zusätzlich kann der gewünschte
Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand durch Betätigen des Schalters für das Abstandsre-
gelsystem eingestellt werden.
Bei Bergabfahrten verringert sich der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand möglicherweise.
Beispiel für das Fahren mit konstanter Geschwindigkeit
Wenn keine Fahrzeuge vor Ihnen fahren
Das Fahrzeug fährt mit der vom Fahrer eingestellten Geschwindigkeit.
Beispiel für Abbremsen und Folgefahren
Wenn vor Ihnen ein Fahrzeug auftaucht, das langsamer fährt als mit der von
Ihnen eingestellten Geschwindigkeit
Wird ein vor Ihnen fahrendes Fahrzeug erfasst, verlangsamt das System Ihr Fahrzeug auto-
matisch. Falls eine deutlichere Verringerung der Gesc hwindigkeit erforderlich ist, betätigt das
System die Bremsen (und die Bremsleuchten leuc hten auf). Das System reagiert auf Änderun-
gen der Geschwindigkeit des vorausfahrenden F ahrzeugs, um so den vom Fahrer eingestell-
ten Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand beizubehalt en. Die Abstandswarnung warnt Sie, wenn
das System nicht ausreichend abbremsen kann, um ein zu dichtes Auffahren auf das Fahr-
zeug vor Ihnen zu verhindern.
Wenn das Fahrzeug vor Ihnen stoppt, wird Ihr Fahrzeug (durch die Systemsteuerung) eben-
falls angehalten. Nachdem das Fahrzeug vor Ihnen angefahren ist, drücken Sie den Schalter
“+RES” oder treten Sie das Gaspedal (Anfahrvorgang), um das Folgefahren fortzusetzen.
Wenn Sie den Anfahrvorgang nicht durchführen, wir d Ihr Fahrzeug weiterhin von der System-
steuerung angehalten.
Wenn Sie den Blinkerhebel betätigen und Ihr Fahrzeug auf die linke Spur (Fahrzeuge mit
Fahren im Abstandsregelungsmodus
A
B
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371
4 4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
Linkslenkung) bzw. auf die rechte Spur (Fahrzeuge mit Rechtslenkung) lenken, während Sie
mit einer Geschwindigkeit von mindestens 80 km/h fahren, beschleunigt das Fahrzeug
schnell, um Sie beim Überholen des vorausfahrenden Fahrzeugs zu unterstützen.
Beispiel für Beschleunigen
Wenn vor Ihnen keine Fahrzeuge mehr langsamer als mit der eingestellten
Geschwindigkeit fahren
Das System beschleunigt das Fahrzeug auf die eingestellte Geschwindigkeit. Dann kehrt das
System zum Fahren mit konstanter Geschwindigkeit zurück.
1Drücken Sie den Hauptschalter für
die Geschwindigkeitsregelung, um
die Geschwindigkeitsregelung zu
aktivieren.
Die Kontrollleuchte für die dynamische
Radar-Geschwindigkeitsregelung leuchtet
daraufhin auf und auf dem Multi-Informati-
onsdisplay wird eine Meldung angezeigt.
Drücken Sie den Schalter erneut, um die
Geschwindigkeitsregelung zu deaktivieren.
Wenn Sie den Hauptschalter für die
Geschwindigkeitsregelung mindestens
1,5 Sekunden lang gedrückt halten, schaltet
sich das System im Konstantgeschwindig-
keitsregelungsmodus ein. (S.374)
2Beschleunigen oder verlangsamen
Sie auf die gewünschte Geschwin-
digkeit (mindestens ca. 30 km/h)
durch entsprechendes Betätigen
des Gaspedals und drücken Sie zum Festlegen der Geschwindig-
keit den Schalter “-SET”.
Die “SET”-Kontrollleuchte der Geschwindig-
keitsregelung leuchtet daraufhin auf.
Die Regelung wird auf die Geschwindigkeit
eingestellt, mit der Sie beim Loslassen des
Schalters gefahren sind.
Um die eingestellte Geschwindigkeit zu
ändern, drücken Sie den Schalter
“+RES” oder “-SET” so lange, bis die
gewünschte Geschwindigkeit angezeigt
wird.
C
Einstellen der Geschwindig-
keit (Abstandsregelungsmo-
dus)
Ändern der eingestellten
Geschwindigkeit
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3724-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
1Geschwindigkeit erhöhen (außer
wenn das Fahrzeug von der
Systemsteuerung im Abstandsrege-
lungsmodus angehalten wurde)
2 Geschwindigkeit verringern
Feineinstellung: Drücken Sie den Schalter.
Grobeinstellung: Halten Sie den Schalter
zum Ändern der Geschwindigkeit gedrückt,
bis die gewünschte Geschwindigkeit erreicht
ist.
Im Abstandsregelungsmodus wird die
eingestellte Geschwindigkeit wie folgt
erhöht bzw. verringert:
Europa
Feineinstellung: Bei jedem Drücken des
Schalters um 5 km/h*1 bzw. 5 mph*2
Grobeinstellung: Die Geschwindigkeit wird in
Schritten von 5 km/h*1 bzw. 5 mph*2 so
lange erhöht bzw. verringert, wie der Schal-
ter gedrückt gehalten wird
Außer Europa
Feineinstellung: Bei jedem Drücken des
Schalters um 1 km/h*1 bzw. 1 mph*2
Grobeinstellung: Die Geschwindigkeit wird in
Schritten von 5 km/h*1 bzw. 5 mph*2 so
lange erhöht bzw. verringert, wie der Schal-
ter gedrückt gehalten wird
Im Konstantgeschwindigkeitsrege-
lungsmodus ( S.374) wird die einge-
stellte Geschwindigkeit wie folgt erhöht
bzw. verringert:
Feineinstellung: Bei jedem Drücken des
Schalters um 1 km/h*1 bzw. 1 mph*2
Grobeinstellung: Die Geschwindigkeit wird
so lange geändert, wie der Schalter
gedrückt gehalten wird.
*1: Wenn die eingestellte Geschwindigkeit in
“km/h” angezeigt wird
*2: Wenn die eingestellte Geschwindigkeit in
“MPH” angezeigt wird
Durch Drücken des Schalters wird der
Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand wie
folgt geändert:
1 Lang
2 Mittel
3 Kurz
Für den Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand
wird automatisch die Einstellung “Lang”
gewählt, wenn der Motorschalter auf ON
geschaltet wird.
Falls vor Ihnen ein Fahrzeug fährt, wird auch
das Symbol für ein vorausfahrendes Fahr-
zeug angezeigt.
Ändern des Fahrzeug-zu-Fahr-
zeug-Abstands (Abstandsrege-
lungsmodus)
A