ESP TOYOTA RAV4 2023 Betriebsanleitungen (in German)
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3885-4. Verwenden der weiteren Innenraumausstattung
Wiederholtes Blinken (orange) im
Abstand von einer SekundeBlinkt wiederholt 3-mal hintereinan-
der (orange)
Vermutliche Ursa-
chenErforderliche Vorge-
hensweise
Kommunikationsver-
lust zwischen Fahr-
zeug und Ladegerät.
Wenn das Hybridsy-
stem läuft, schalten
Sie das Hybridsy-
stem aus und starten
Sie es dann erneut.
Wenn sich der Start-
Schalter auf ACC
befindet, starten Sie
das Hybridsystem.
(S.225)
Vermutliche Ursa-
chenErforderliche Vorge-
hensweise
Erfassung eines
Fremdkörpers:
Ein metallischer
Fremdkörper befin-
det sich im Ladebe-
reich, weshalb die
Funktion zum Schutz
vor einer anormalen
Erwärmung aktiviert
wurde
Entfernen Sie den
Fremdkörper aus
dem Ladebereich.
Tragbares Gerät
falsch ausgerichtet:
Die Ladespule im
tragbaren Gerät hat
den Ladebereich ver-
lassen, weshalb die
Funktion zum Schutz
vor einer anormalen
Erwärmung aktiviert
wurde
Entfernen Sie das
tragbare Gerät von
der Ladeablage, ver-
gewissern Sie sich,
dass die Betriebs-
kontrollleuchte
zurück zu grün wech-
selt, und legen Sie
das Gerät dann
erneut mittig auf die
Ladeablage. Wenn
am tragbaren Gerät
eine Hülle oder
Abdeckung ange-
bracht ist, entfernen
Sie sie.
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5 5-4. Verwenden der weiteren Innenraumausstattung
Innenraumausstattung
Blinkt wiederholt 4-mal hintereinan-
der (orange)
■Voraussetzung für den Betrieb des
kabellosen Ladegeräts
Der Start-Schalter befindet sich auf ACC
oder ON.
■Geeignete tragbare Geräte
●Kompatible Geräte, die dem Qi-Standard
für kabellose Stromversorgung entspre-
chen, können verwendet werden. Es kann
jedoch nicht garantiert werden, dass alle
Geräte, die dem Qi-Standard entsprechen,
kompatibel sind.
●Die Funktion ist zunächst für tragbare
Geräte wie Mobiltelefone und Smart-
phones vorgesehen, die lediglich eine
Stromversorgung von maximal 5 W benöti-
gen.
●Die folgenden tragbaren Geräte unterstüt-
zen allerdings ein Laden mit mehr als 5 W.
• Ein Laden mit höchstens 7,5 W wird von
iPhones unterstützt, die ein Laden mit
7,5 W erlauben.
• Ein Laden mit höchstens 10 W wird von
tragbaren Geräten unterstützt, die der
EPP-Spezifikation gemäß der Definition
von Ver. 1.2.4 des WPC-Standards ent-
sprechen.
■Verwenden des intelligenten Zugangs-
und Startsystems
Wenn das intelligente Zugangs- und Startsy-
stem den Schlüssel erfasst, während gerade
ein Gerät geladen wird, wird der Ladevor-
gang vorübergehend unterbrochen.
■Falls Abdeckungen oder Zubehör an
den tragbaren Geräten angebracht sind
Laden Sie ein tragbares Gerät nicht, wenn
Abdeckungen oder Zubehör die Qi-Funktion
beeinträchtigen können. Je nach Art der
Abdeckung (dies gilt auch für bestimmte Ori-
ginalteile) oder des Zubehörs ist das Laden
u. U. nicht möglich. Wenn das tragbare Gerät
nicht geladen wird, obwohl es auf dem Lade-
bereich liegt, entfernen Sie die Abdeckung
und das Zubehör.
■Wichtige Hinweise zum kabellosen
Ladegerät
●Wenn der elektronische Schlüssel nicht im
Fahrzeug erfasst werden kann, ist kein
Laden möglich. Wenn eine Tür geöffnet
und geschlossen wird, kann das Laden
vorübergehend unterbrochen werden.
●Beim Laden werden das kabellose Lade-
gerät und das tragbare Gerät warm, was
jedoch nicht auf eine Funktionsstörung hin-
deutet.
Wenn ein tragbares Gerät beim Laden
warm wird, kann der Ladevorgang durch
die Schutzfunktion des tragbaren Geräts
abgebrochen werden. Laden Sie in diesem
Fall das tragbare Gerät erneut, wenn seine
Temperatur erheblich gesunken ist.
Eventuell wird zur Senkung der Temperatur
im Inneren des kabellosen Ladegeräts das
Gebläse aktiviert, was jedoch nicht auf eine
Funktionsstörung hindeutet.
■Betriebsgeräusche
Ein Summen kann zu hören sein, wenn der
Stromversorgungsschalter zum Einschalten
der Stromversorgung gedrückt wird, wenn
der Start-Schalter bei eingeschalteter Strom-
versorgung des kabellosen Ladegeräts auf
ACC oder ON geschaltet wird oder wenn ein
tragbares Gerät erfasst wird. Dabei handelt
es sich jedoch nicht um eine Funktionsstö-
rung.
■Wenn das Betriebssystem des Smart-
phones aktualisiert wurde
Wenn das Betriebssystem des Smartphones
auf eine neuere Version aktualisiert wurde,
können sich seine Ladespezifikationen
erheblich geändert haben. Lesen Sie die
Informationen auf der Website des Herstel-
Vermutliche Ursa-
chenErforderliche Vorge-
hensweise
Sicherheitsabschal-
tung, da die Tempe-
ratur im Inneren des
kabellosen Ladege-
räts den eingestellten
Wert überschritten
hat
Beenden Sie den
Ladevorgang, entfer-
nen Sie das tragbare
Gerät von der Lade-
ablage, warten Sie,
bis die Temperatur
gesunken ist, und
starten Sie den Lade-
vorgang dann erneut.
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5
5-4. Verwenden der weiteren Innenraumausstattung
Innenraumausstattung
HINWEIS
●Wenn sich die Ladespule des tragbaren
Geräts nicht richtig im Ladebereich befindet (insbesondere kleine tragbare Geräte, wie z. B. klappbare Geräte,
können während der Fahrt aus dem Ladebereich geraten)
●Das tragbare Gerät ist größer als die
Ladeablage
●Die Kameralinse ragt 3 mm oder mehr aus dem tragbaren Gerät heraus
●Das Fahrzeug befindet sich in einem Bereich, in dem starke elektromagneti-sche Wellen ausgesendet werden oder
elektrisches Rauschen auftritt, wie etwa in der Nähe eines Fernsehturms, eines Elektrizitätswerks, einer Tankstelle,
eines Rundfunksenders, eines großen Bildschirms, eines Flughafens usw.
●Eines der folgenden Objekte mit einer
Stärke von mindestens 2 mm befindet sich zwischen der Ladeseite des tragba-ren Geräts und dem Ladebereich
• Dicke Hüllen oder Abdeckungen
• Dicke Verzierungen
• Zubehör, wie Fingerringe, Schlaufen usw.
●Wenn das tragbare Gerät mit einem der
folgenden Metallgegenstände in Berüh- rung kommt oder davon abgedeckt wird:
• Eine Karte, auf der sich Metall (Alumini-
umfolie usw.) befindet
• Eine Zigarettenschachtel, die Alumini- umfolie enthält
• Eine Brieftasche oder andere Tasche aus Metall
• Münzen
• Ein Heizkissen
• CDs, DVDs oder andere Medien
• Ein Zubehörteil aus Metall
• Eine Hülle oder Abdeckung aus Metall
• Eine Hülle, an der sich ein Magnet auf der Ladeseite des tragbaren Geräts
befindet
●Fernbedienungen, die mit elektroma- gnetischen Wellen arbeiten, werden in
der Nähe verwendet
●Der elektronische Schlüssel befindet sich nicht im Fahrzeug
●2 oder mehr tragbare Geräte werden gleichzeitig auf die Ladeablage gelegt
Falls aus einem anderen Grund nicht nor- mal geladen wird oder die Betriebskontroll-
leuchte nicht aufhört zu blinken, liegt möglicherweise eine Funktionsstörung des kabellosen Ladegeräts vor. Setzen Sie
sich so bald wie möglich mit einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer ande-
ren zuverlässigen Werkstatt in Verbin- dung.
■So vermeiden Sie Funktionsstörun-
gen und Datenbeschädigungen
●Wenn Sie während des Ladens eine Kreditkarte oder andere Magnetkarte bzw. ein magnetisches Speicherme-
dium nahe an den Ladebereich heran- bringen, kann es durch magnetische Influenz zu einer Löschung der gespei-
cherten Daten kommen. Bringen Sie auch keine Armbanduhr und kein ande-res Präzisionsinstrument nahe an den
Ladebereich heran, da es anderenfalls zu einer Funktionsstörung kommen kann.
●Laden Sie nicht, wenn sich eine kontakt-lose Chipkarte wie z. B. eine Verkehrs-system-Chipkarte zwischen der
Ladeseite des tragbaren Geräts und dem Ladebereich befindet. Der Chip kann sehr heiß werden und das trag-
bare Gerät oder die Chipkarte beschädi- gen. Achten insbesondere darauf, kein tragbares Gerät zu laden, das sich
innerhalb einer Hülle oder Abdeckung befindet, an der eine kontaktlose Chip-karte angebracht ist.
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3966-1. Wartung und Pflege
6-1.Wartung und Pfle ge
Spülen Sie Karosserie, Radkästen
und Fahrzeugunterboden mit reich-
lich Wasser ab, um jeglichen
Schmutz und Staub zu entfernen.
Gehen Sie dabei von oben nach
unten vor.
Waschen Sie die Karosserie mit
einem Schwamm oder einem wei-
chen Tuch, z. B. einem Fensterle-
der.
Verwenden Sie bei hartnäckigen
Verschmutzungen Autoreiniger und
spülen Sie mit reichlich Wasser
nach.
Wischen Sie das Wasser ab.
Wachsen Sie das Fahrzeug, wenn
die wasserfeste Beschichtung abge-
nutzt ist.
Wenn das Wasser auf einer sauberen Ober-
fläche nicht abperlt, tragen Sie bei kalter
Karosserie Wachs auf.
■Automatische Waschanlagen
●Vor dem Waschen des Fahrzeugs:
• Klappen Sie die Spiegel ein
• Deaktivieren Sie die elektrische Heck-
klappe (falls vorhanden)
Beginnen Sie beim Waschen des Fahrzeugs
an der Vorderseite. Klappen Sie vor Fahrtan-
tritt die Spiegel unbedingt wieder aus.
●Die in automatischen Waschanlagen ver-
wendeten Bürsten können die Fahrzeugo-
berfläche sowie verschiedene Teile (Räder usw.) zerkratzen und den Lack Ihres Fahr-
zeugs angreifen.
●Der Heckspoiler kann in einigen automati-
schen Waschanlagen nicht gewaschen
werden. Es besteht außerdem ein erhöh-
tes Risiko der Fahrzeugbeschädigung.
■Hochdruck-Waschanlagen
Halten Sie die Düsenspitze nicht nahe an die
Spalte rund um die Türen oder die Ränder
der Fenster und richten Sie den Wasserstrahl
nicht ununterbrochen auf diese Bereiche, da
anderenfalls Wasser in den Innenraum
gelangen kann.
■Hinweis zum intelligenten Zugangs-
und Startsystem (Fahrzeuge mit
Zugangsfunktion)
Falls der Türgriff nass wird, während sich der
elektronische Schlüssel im Wirkungsbereich
befindet, ver- und entriegelt sich die Tür unter
Umständen mehrmals hintereinander. Um
das zu verhindern, gehen Sie beim Waschen
des Fahrzeugs wie folgt vor:
●Legen Sie den Schlüssel an einer minde-
stens 2 m vom Fahrzeug entfernten Stelle
ab, während das Fahrzeug gewaschen
wird. (Achten Sie darauf, dass der Schlüs-
sel nicht gestohlen werden kann.)
●Aktivieren Sie den Batteriesparmodus des
elektronischen Schlüssels, um das intelli-
gente Zugangs- und Startsystem zu deak-
tivieren. (S.167)
■Räder und Radzierkappen
●Entfernen Sie Schmutz sofort mit einem
neutralen Reinigungsmittel.
●Waschen Sie das Reinigungsmittel sofort
nach Gebrauch mit Wasser ab.
●Beachten Sie zum Schutz des Lacks vor
Beschädigung unbedingt die folgenden
Vorsichtsmaßregeln.
• Verwenden Sie keine säurehaltigen, alkali-
schen oder scheuernden Reinigungsmittel.
• Verwenden Sie keine harten Bürsten.
• Verwenden Sie kein Reinigungsmittel an
den Felgen, wenn diese heiß sind, wie
etwa nach dem Fahren oder nach dem
Parken bei heißem Wetter.
●Bei Fahrzeugen mit matt lackierten Felgen:
Die Felgen werden nicht auf die gleiche
Reinigung und Schutz der
Fahrzeugaußenseiten
Gehen Sie wie folgt vor, um das
Fahrzeug zu schützen und in
gutem Zustand zu halten:
Reinigung
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4166-3. Wartung in Eigenregie
zum Verriegeln/Entriegeln der Türen.
●Starten Sie das Hybridsystem mit dem
Start-Schalter auf ACC. Das Hybridsy- stem startet eventuell nicht, wenn der Start-Schalter ausgeschaltet ist. Beim
zweiten Versuch wird das Hybridsystem jedoch normal arbeiten.
●Der Modus des Start-Schalters wird vom Fahrzeug gespeichert. Wird die 12-V-Bat-terie wieder angeklemmt, schaltet das
Fahrzeug den Modus des Start-Schalters zurück in den Zustand vor dem Abklem-men der 12-V-Batterie. Achten Sie darauf,
vor dem Abklemmen der 12-V-Batterie den Start-Schalter auszuschalten. Seien Sie beim Anklemmen der 12-V-Batterie beson-
ders vorsichtig, wenn der Modus des Start- Schalters vor einer Entladung der Batterie nicht bekannt ist.
Lässt sich das Hybridsystem auch nach
mehrmaligen Versuchen mit keiner der oben beschriebenen Methoden starten, setzen Sie sich mit einem Toyota-Vertragshändler bzw.
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Verbin-dung.
WARNUNG
■Chemikalien in der 12-V-Batterie
Die 12-V-Batterie enthält giftige und ätzende Schwefelsäure und kann ent-
flammbares und explos ives Wasserstoff- gas produzieren. Befolgen Sie bei Arbeiten im Bereich der 12-V-Batterie die
folgenden Vorsichtsmaßregeln, um das Risiko tödlicher oder schwerer Verletzun-gen zu minimieren:
●Berühren Sie die Pole der 12-V-Batterie nicht mit Werkzeugen, um Funkenbil-dung zu vermeiden.
●Rauchen Sie nicht und zünden Sie kein Streichholz in der Nähe der 12-V-Batte-rie an.
●Vermeiden Sie Kontakt mit Augen, Haut oder Kleidung.
●Elektrolyt darf keinesfalls eingeatmet
oder verschluckt werden.
●Tragen Sie beim Arbeiten in der Nähe der 12-V-Batterie eine Schutzbrille.
●Halten Sie Kinder von der 12-V-Batterie fern.
■Geeignete Orte für das Aufladen der
12-V-Batterie
Laden Sie die 12-V-Batterie immer in einem offenen Bereich auf. Laden Sie die 12-V-Batterie nicht in einer Garage oder
einem geschlossenen Raum ohne ausrei- chende Belüftung auf.
■Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kontakt
mit Elektrolyt
●Bei Kontakt des Elektrolyts mit Ihren Augen
Spülen Sie Ihre Augen mindestens
15 Minuten lang mit klarem Wasser und
suchen Sie sofort einen Arzt auf. Wenn
möglich, tragen Sie auf dem Weg zum
nächsten Arzt weiterhin Wasser mit Hilfe
eines Schwamms oder Tuchs auf.
●Bei Kontakt des Elektrolyts mit Ihrer
Haut
Spülen Sie die betroffene Stelle gründlich
mit Wasser ab. Wenn Sie danach noch
immer Schmerzen oder ein Brennen ver-
spüren, suchen Sie sofort einen Arzt auf.
●Bei Kontakt des Elektrolyts mit Ihrer Kleidung
Der Elektrolyt kann durch die Kleidung auf
die Haut dringen. Legen Sie die Kleidung
umgehend ab und befolgen Sie, wenn
nötig, die o. g. Schritte.
●Bei versehentlichem Verschlucken von Elektrolyt
Trinken Sie reichlich Wasser oder Milch.
Suchen Sie sofort einen Arzt auf.
■Wenn nicht ausreichend Flüssigkeit
in der 12-V-Batterie vorhanden ist
Verwenden Sie die 12-V-Batterie nicht, wenn nicht ausreichend Batterieflüssigkeit vorhanden ist. Es besteht die Gefahr, dass
die 12-V-Batterie explodiert.
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4206-3. Wartung in Eigenregie
Fahrzeuge ohne normales Reser-
verad
Vorn
Fahrzeuge mit normalem Reser-
verad
Vorn
Ihr Fahrzeug ist mit einem Reifendruck-
kontrollsystem ausgestattet, das mit-
hilfe von speziellen Ventilen und
Sendern einen zu niedrigen Reifen-
druck erfasst, bevor ernsthafte Pro-
bleme entstehen.
Falls der Reifendruck unter einen
bestimmten Wert sinkt, wird der Fahrer
durch eine Meldung und eine Warn-
leuchte gewarnt. (S.470)
■Routinemäßige Kontrollen des Reifen-
drucks
Das Reifendruckkontrollsystem ersetzt nicht
die routinemäßigen Reifendruckkontrollen.
Überprüfen Sie den Reifendruck im Rahmen
Ihrer täglichen routinemäßigen Fahrzeugkon-
trollen.
■Situationen, in denen das Reifendruck-
kontrollsystem eventuell nicht richtig
funktioniert
●In den folgenden Fällen funktioniert das
Reifendruckkontrollsystem eventuell nicht
richtig.
• Wenn keine Original-Toyota-Räder ver-
wendet werden.
• Ein Reifen wurde durch einen anderen
ersetzt, der nicht der Originalausstattung
entspricht.
• Ein Reifen wurde durch einen anderen
ersetzt, der nicht die vorgeschriebene
Größe hat.
• Schneeketten usw. werden verwendet.
• Ein Run-Flat-Reifen mit Stützring wird ver-
wendet.
• Wenn eine Fenstertönung angebracht ist,
die die Funksignale beeinträchtigt.
• Wenn sich viel Schnee oder Eis auf dem
Fahrzeug befindet, insbesondere um die
Räder oder Radkästen herum.
• Wenn der Reifendruck bedeutend höher ist
als der vorgeschriebene Wert.
• Wenn Räder ohne Ventile und Sender für
das Reifendruckkontrollsystem verwendet
werden.
• Wenn der ID-Code der Ventile und Sender
des Reifendruckkontrollsystems nicht im
Computer des Reifendruckkontrollsy-
stems gespeichert ist.
• Wenn sich das Reserverad an einem Ort
mit schlechtem Funksignalempfang befin-
det.
*
• Wenn sich ein großer Gegenstand aus
Metall, der den Signalempfang stören
kann, im Gepäckraum befindet.
*
*
: Nur Fahrzeuge mit normalem Reserverad
●In den folgenden Situationen kann die Lei-
stung beeinträchtigt werden.
• In der Nähe eines Fernsehturms, eines
Elektrizitätswerks, einer Tankstelle, eines
Radiosenders, eines großen Bildschirms,
Reifendruckkontrollsystem
A
A
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421
6
6-3. Wartung in Eigenregie
Wartung und Pflege
eines Flughafens oder einer anderen Ein- richtung, die starke Funkwellen oder elek-trisches Rauschen erzeugt
• Wenn Sie ein tragbares Funkgerät, ein Mobiltelefon, ein Schnurlostelefon oder ein anderes drahtloses Kommunikationsgerät
bei sich haben
●Wenn das Fahrzeug geparkt ist, kann es
länger dauern, bis die Warnung aktiviert bzw. deaktiviert wird.
●Wenn der Reifendruck rasch abfällt, z. B. bei einem geplatzten Reifen, funktioniert die Warnung u. U. nicht.
■Warnleistung des Reifendruckkontroll-
systems
Wann eine Warnung vom Reifendruckkon- trollsystem ausgegeben wird, hängt von den Bedingungen ab, unter denen das System
initialisiert wurde. Aus diesem Grund kann das System eine Warnung ausgeben, auch wenn der Reifendruck noch nicht seinen
unteren Grenzwert erreicht hat oder wenn der Reifendruck höher ist als der zum Zeit-punkt der Initialisierung des Systems einge-
stellte Druck.
Wenn Reifen oder Räder ausgetauscht
werden, müssen auch die Ventile und
Sender des Reifendruckkontrollsy-
stems angebracht werden.
Nachdem neue Ventile und Sender des
Reifendruckkontrollsystems angebracht
wurden, müssen neue ID-Codes im
Computer des Reifendruckkontrollsy-
stems gespeichert werden und das Rei-
fendruckkontrollsystem muss initialisiert
werden. Lassen Sie die ID-Codes der
Ventile und Sender des Reifendruck-
kontrollsystems von einem Toyota-Ver-
tragshändler bzw. einer Toyota-
Vertragswerkstatt oder einer anderen
zuverlässigen Werkstatt speichern.
( S.424)
■Beim Wechseln von Reifen und Rädern
Wenn der ID-Code des Ventils und Senders
des Reifendruckkontrollsystems nicht gespei- chert ist, funktioniert das Reifendruckkontroll-system nicht ordnungsgemäß. Nach ca.
10 Minuten Fahrt blinkt die Reifendruck- Warnleuchte 1 Minute lang und leuchtet dann dauerhaft, um eine Funktionsstörung des
Systems anzuzeigen.
Anbringen der Ventile und Sen-
der des Reifendruckkontrollsy-
stems
HINWEIS
■Reparieren oder Wechseln von Rei- fen, Rädern, Ventilen und Sendern
des Reifendruckkontrollsystems und Ventilkappen
●Setzen Sie sich zum Demontieren oder Montieren von Rädern, Reifen oder
Ventilen und Sendern des Reifendruck- kontrollsystems mit einem Toyota-Ver-tragshändler bzw. einer Toyota-
Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Verbindung, da die Ventile und Sender des Reifen-
druckkontrollsystems bei unsachgemä- ßer Handhabung beschädigt werden können.
●Denken Sie daran, die Ventilkappen anzubringen. Bei fehlenden Ventilkap-pen kann Wasser in die Ventile des Rei-
fendruckkontrollsystems eindringen, sodass diese klemmen könnten.
●Verwenden Sie beim Ersetzen der Ven-
tilkappen nur Ventilkappen des vorge- schriebenen Typs. Die Kappe kann sonst festklemmen.
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4246-3. Wartung in Eigenregie
erforderlich ist, stellen Sie den Reifendruck auf den vorgeschriebenen Wert bei kalten Reifen ein und führen Sie die Initialisierung
erneut durch.
■Wenn die Initialisierung des Reifendruc- kkontrollsystems fehlschlägt
Die Initialisierung kann in wenigen Minuten durchgeführt werden. In den folgenden Fäl-
len werden die Einstellungen jedoch nicht gespeichert und das System funktioniert nicht ordnungsgemäß. Falls wiederholte Ver-
suche zur Speicherung der Reifendruck-Ein- stellungen erfolglos bleiben, lassen Sie das Fahrzeug von einem Toyota-Vertragshänd-
ler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt über-prüfen.
●Die Reifendruck-Warnleuchte blinkt nicht 3-mal, wenn der Schalter zum Zurückset-
zen des Reifendruckkontrollsystems gedrückt wird.
●Nachdem Sie nach Abschluss der Initiali-sierung für einen bestimmten Zeitraum gefahren sind, blinkt die Warnleuchte
1 Minute und leuchtet dann dauerhaft.
Alle Ventile und Sender des Reifen-
druckkontrollsystems besitzen einen
individuellen ID-Code. Neben dem
ursprünglich für das Fahrzeug gespei-
cherten Satz ID-Codes für den Sensor
des Reifendruckkontrollsystems kann
einer zweiter Satz ID-Codes gespei-
chert werden. Ein zweiter Satz ID-
Codes für den Sensor des Reifendruck-
kontrollsystems kann von einem
Toyota-Vertragshändler bzw. einer
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer
anderen zuverlässigen Werkstatt
gespeichert werden. Wenn 2 Sätze ID-
Codes gespeichert wurden, können Sie
einen der beiden ID-Code-Sätze aus-
wählen.
WARNUNG
■Beim Initialisieren des Reifendruck-
kontrollsystems
Führen Sie eine Initialisierung des Reifen- drucks nur durch, nachdem Sie zuvor den Reifendruck auf den vorgeschriebenen
Wert eingestellt haben. Anderenfalls leuchtet die Reifendruck-Warnleuchte eventuell nicht auf, obwohl der Reifen-
druck niedrig ist, oder sie leuchtet auf, obwohl der Reifendruck normal ist.
Speichern der ID-Codes
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4847-2. Vorgehen im Notfall
12Starten Sie das Hybridsystem.
( S.225)
13 Schalten Sie den Kompressorschal-
ter ein, um das Dichtmittel einzu-
spritzen und den Reifen
aufzupumpen.
14 Pumpen Sie den Reifen auf, bis der
vorgeschriebene Druck erreicht ist.
Das Dichtmittel wird eingespritzt
und der Druck steigt auf 300 kPa
(3,0 kgf/cm2 oder bar) bis 400 kPa
(4,0 kgf/cm2 oder bar) an und nimmt
dann allmählich ab.
Der Reifendruckmesser zeigt den
tatsächlichen Reifendruck ca. 1 bis
5 Minuten nach dem Einschalten
des Schalters an.
Schalten Sie den Kompressorschalter aus
und kontrollieren Sie anschließend den Rei-
fendruck. Wiederholen Sie die Kontrolle und
das Aufpumpen, bis der vorgeschriebene
Reifendruck erreicht ist, wobei darauf zu
achten ist, den Reifen nicht zu stark aufzu-
pumpen.
Der Reifen kann (je nach Außentemperatur)
ca. 5 bis 20 Minuten lang aufgepumpt wer-
den. Liegt der Reifendruck nach 25-minüti-
gem Aufpumpen noch immer unter dem
vorgeschriebenen Wert, ist der Reifen zu
stark beschädigt, um ihn reparieren zu kön-
nen. Schalten Sie den Kompressorschalter
aus und setzen Sie sich mit einem Toyota-
Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertrags-
werkstatt oder einer anderen zuverlässigen
Werkstatt in Verbindung.
Wenn der Reifendruck den vorgeschriebe-
nen Wert übersteigt, lassen Sie etwas Luft
ab. ( S.486, 523)
15Lösen Sie bei ausgeschaltetem
Kompressor den Schlauch vom
Ventil am Reifen und ziehen Sie
anschließend den Anschlussstecker
aus der Bordnetz-Steckdose.
Beim Entfernen des Schlauchs kann etwas Dichtmittel austreten.
16 Bringen Sie die Ventilkappe auf
dem Ventil des notfallmäßig repa-
rierten Reifens an.
17 Bringen Sie die Luftablasskappe am
Schlauchende an.
Wird die Luftablasskappe nicht angebracht, kann Dichtmittel austreten und das Fahr-
A
B
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4867-2. Vorgehen im Notfall
kann Dichtmittel austreten und das Fahr- zeug verschmutzen.
24 Bewahren Sie die Flasche mit ange-
schlossenem Luftkompressor im
Gepäckraum auf.
25 Fahren Sie vorsichtig ohne plötzli-
ches Bremsen, plötzliches
Beschleunigen oder scharfes
Abbiegen mit weniger als 80 km/h
zum nächstgelegenen Toyota-Ver-
tragshändler bzw. einer Toyota-Ver-
tragswerkstatt oder einer anderen
zuverlässigen Werkstatt, der bzw.
die weniger als 100 km entfernt ist,
um den Reifen reparieren oder aus-
tauschen zu lassen.
Wenden Sie sich für die Reparatur bzw. den Austausch eines Reifens oder für die Entsor-gung des Reifenreparatursets an einen
Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota- Vertragswerkstatt oder an eine andere zuverlässige Werkstatt.
Informieren Sie den Toyota-Vertragshändler
bzw. die Toyota-Vertragswerkstatt oder die andere zuverlässige Werkstatt, den bzw. die Sie mit der Reparatur oder dem Austausch
des Reifens beauftragen, unbedingt dar- über, dass Dichtmittel eingespritzt wurde.
■Herausnehmen des Wagenhebers (falls vorhanden)
Nehmen Sie den Wagenheber aus dem Abla-
gefach unter dem Gepäckraumboden her- aus.
Berühren Sie nicht den Gewindebereich des
Wagenhebers, da er eingefettet ist.
■Wenn der Reifendruck über dem vorge- schriebenen Wert liegt
1 Lösen Sie den Schlauch vom Ventil.
2 Bringen Sie die Luftablasskappe am
Schlauchende an und drücken Sie die Nase der Luftablasskappe in das Reifen-ventil, um etwas Luft abzulassen.
3 Lösen Sie den Schlauch vom Ventil, ent- fernen Sie die Luftablasskappe vom
Schlauch und schließen Sie dann den Schlauch wieder an.
4 Schalten Sie den Kompressorschalter ein, warten Sie mehrere Sekunden und
schalten Sie ihn dann wieder aus. Stellen Sie sicher, dass der Reifendruckmesser den vorgeschriebenen Luftdruck anzeigt.
Liegt der Luftdruck unter dem vorgeschriebe-
nen Wert, schalten Sie den Kompressor- schalter wieder ein und wiederholen Sie den Aufpumpvorgang, bis der vorgeschriebene
Luftdruck erreicht ist.
■Nach einer Reifenreparatur mit dem Reifenreparaturset
●Das Ventil und der Sender des Reifendruc-kkontrollsystems müssen ausgetauscht werden.
●Selbst wenn der Reifendruck dem vorge-schriebenen Luftdruck entspricht, kann es
vorkommen, dass die Reifendruck-Warn-