4WD FIAT FULLBACK 2017 Betriebsanleitung (in German)
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134)Verwenden Sie den Bereich „4HLc“
oder „4LLc“ nicht auf trockenen,
asphaltierten Straßen und Autobahnen.
Andernfalls kann es zu übermäßigem
Reifenverschleiß, erhöhtem
Kraftstoffverbrauch und höherer
Geräuschentwicklung kommen. Außerdem
kann die Temperatur des Differenzialöls
steigen, was zu Schäden am
Antriebssystem führen kann. Zudem wird
der Antriebsstrang einer übermäßigen
Belastung ausgesetzt, die zu Ölaustritt,
festgefressenen Komponenten oder
anderen schwerwiegenden Problemen
führt. Wählen Sie auf trockenen,
asphaltierten Straßen und Autobahnen
immer den Bereich „2H“ oder „4H“.
135)Betätigen Sie nicht den
Fahrmodus-Drehregler, wenn die
Hinterräder des Fahrzeugs auf Schnee oder
Eis rutschen.
136)Bei einem Problem im
Umschaltsystem wird eine
Schutzvorrichtung aktiviert. Die Vorderrad-
und die Hinterrad-Kontrollleuchte
erlöschen, die Kontrollleuchte für das
Zentraldifferenzial blinkt schnell (zweimal
pro Sekunde) und das Umschalten ist nicht
mehr möglich Abb. 276. Stellen Sie das
Fahrzeug an einer sicheren Stelle ab und
schalten Sie den Motor einen Moment aus.
Lassen Sie den Motor wieder an. Die
Kontrollleuchte sollte jetzt wie üblich
funktionieren. Wenn die Kontrollleuchten
weiterhin blinken, lassen Sie das Fahrzeug
möglichst bald von einer Fiat-Werkstatt
überprüfen.HINTERE
DIFFERENZIALS-
PERRE
(bei entsprechender Ausstattung)
Wenn eins der Räder durchdreht und
das Fahrzeug selbst mit dem
Allradantrieb nicht mehr freigefahren
werden kann, können Sie mit dem
Schalter für die hintere
Differenzialsperre (A) diese aktivieren,
um die Traktion zu verbessern.
Verwenden der hinteren
Differenzialsperre
1. Bringen Sie das Fahrzeug zum
Stillstand.
2. Stellen Sie den Fahrmodus-
Drehregler auf „4L“ oder „4H“ (Easy
Select 4WD) bzw. „4LLc“ oder „4HLc“
(Super Select 4WD II).
3. Zum Einschalten der hinteren
Differenzialsperre drücken Sie den
entsprechenden Schalter (A).4. Zum Ausschalten der hinteren
Differenzialsperre drücken Sie den
entsprechenden Schalter (B).
137)
Die hintere Differenzialsperre funktioniert
nicht, wenn der Fahrmodus-Drehregler
auf „2H“ (Easy Select 4WD), „2H“ oder
„4H“ (Super Select 4WD II) gestellt ist.
Wenn das hintere Differenzial gesperrt
ist und der Fahrmodus-Drehregler auf
„4L“ oder „4H“ (Easy Select 4WD) bzw.
„4LLc“ oder „4HLc“ (Super Select 4WD
II) gestellt ist, wird das hintere
Differenzial automatisch entsperrt,
sobald Sie den Fahrmodus-Drehregler
auf „2H“ (Easy Select 4WD), „2H“ oder
„4H“ (Super Select 4WD II) stellen.
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Kontrollleuchte für hintere
Differenzialsperre
Wenn der Zündschlüssel oder der
Betriebsmodus auf ON gestellt wird,
leuchtet die Kontrollleuchte für die
hintere Differenzialsperre (A) im
Kombiinstrument einige Sekunden lang
und zeigt dann den Betriebsstatus der
hinteren Differenzialsperre (ein- oder
ausgeschaltet) an.Auch die Kontrollleuchte für
Zweirad-/Allradantrieb leuchtet einige
Sekunden lang auf, wenn Sie den
Zündschlüssel oder den Betriebsmodus
auf ON stellen. Siehe „Kontrollleuchte
für Zweirad-/Allradantrieb“. Die
Kontrollleuchte für die hintere
Differenzialsperre blinkt oder leuchtet
stetig, je nach Status der hinteren
Differenzialsperre (durch Drücken des
entsprechenden Schalters festgelegt).
Betriebs-
status der
hinteren
Differenzials-
perreKontrollleuchte für
hintere
Differenzialsperre
Easy
Select
4WDSuper
Select
4WD II
Hintere
Differenzialsperre
ausgeschaltet
Umschalten
wird ausgeführt
Hintere
Differenzialsperre
eingeschaltet
Blinkt
Leuchtet
Leuchtet nichtDie Kontrollleuchte blinkt, während die
hintere Differenzialsperre ein- bzw.
ausgeschaltet wird. Sobald die
Umschaltung erfolgt ist, leuchtet die
Kontrollleuchte stetig oder erlischt.
ESC (elektronisches
Stabilitätsprogramm) und ABS sind
ausgeschaltet, solange die hintere
Differenzialsperre eingeschaltet ist. Die
ESC-Kontrollleuchte, die ESC
OFF-Kontrollleuchte und die
ABS-Warnleuchte leuchten, solange
diese Funktionen deaktiviert sind. Dabei
handelt es sich nicht um eine
Fehlfunktion. Sobald die hintere
Differenzialsperre ausgeschaltet wird,
erlöschen die Leuchten und
funktionieren wieder normal. Siehe
„ABS-Warnleuchte“, „ESC-
Kontrollleuchte, ESC OFF-
Kontrollleuchte“.
Wenn die Kontrollleuchte weiterhin
blinkt, nachdem der Schalter gedrückt
wurde, um die hintere Differenzialsperre
auszuschalten, halten Sie das Lenkrad
auf Geradeausfahrt gestellt und treten
mehrmals langsam das Gaspedal und
lassen es wieder los.
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190
START UND BETRIEB
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230) 231)
ZUR BEACHTUNG
228)Es ist sehr gefährlich, bei
eingeschalteter hinterer Differenzialsperre
den Fahrmodus „4L“ oder „4H“ (Easy
Select 4WD) bzw. „4LLc“ oder „4HLc“
(Super Select 4WD II) zu wählen, denn es
treten folgende Phänomene auf. Schalten
Sie die hintere Differenzialsperre auf
normalen Straßen unbedingt aus. Wenn die
hintere Differenzialsperre versehentlich auf
einer asphaltierten Straße eingeschaltet
wird: Bei eingeschalteter hinterer
Differenzialsperre ist die Schubkraft in
Vorwärtsrichtung sehr stark, sodass es
schwierig sein kann, das Lenkrad zu
drehen.
229)Wenn die hintere Differenzialsperre
versehentlich beim Durchfahren einer
Kurve oder beim Abbiegen an einer
Kreuzung eingeschaltet wird: Das Fahrzeug
lässt sich unter Umständen nicht nach links
bzw. rechts lenken und fährt geradeaus.
230)Wenn die hintere Differenzialsperre
versehentlich für andere Zwecke genutzt
wird, als im Notfall auf einer verschneiten
oder vereisten Straße anzufahren: Es wird
schwierig, Kurven oder Abbiegungen
gleichmäßig zu durchfahren.231)Wenn der linke und der rechte Reifen
auf unterschiedlichem Untergrund stehen
(ein Reifen auf Asphalt, der andere auf Eis),
ändert das Fahrzeug bei Einsatz der
Motorbremse oder beim Beschleunigen
eventuell abrupt die Richtung. Verwenden
Sie die hintere Differenzialsperre
ausschließlich im Notfall beim Anfahren auf
verschneiter oder vereister Straße.
Verwenden Sie ansonsten den
Allradantrieb.
ZUR BEACHTUNG
137)Betätigen Sie den Schalter für die
hintere Differenzialsperre erst, wenn sich
die Räder nicht mehr drehen. Wenn Sie
den Schalter drücken, solange sich die
Räder noch drehen, fährt das Fahrzeug
unter Umständen in eine unerwartete
Richtung los.
138)Bei einem Problem an der hinteren
Differenzialsperre wird eine
Schutzvorrichtung aktiviert. Die
Kontrollleuchte für die hintere
Differenzialsperre blinkt schnell (zweimal pro
Sekunde) und die hintere Differenzialsperre
wird ausgeschaltet. Stellen Sie das
Fahrzeug an einer sicheren Stelle ab und
schalten Sie den Motor einen Moment aus.
Lassen Sie den Motor wieder an. Wenn die
Kontrollleuchte wieder normal funktioniert,
können Sie weiterfahren. Wenn die
Kontrollleuchte für die hintere
Differenzialsperre beim erneuten
Einschalten der hinteren Differenzialsperre
blinkt, lassen Sie das Fahrzeug möglichst
bald von einer Fiat-Werkstatt überprüfen.
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START UND BETRIEB
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139)Verwenden Sie die hintere
Differenzialsperre ausschließlich im Notfall,
wenn das Fahrzeug festsitzt und auch im
Fahrmodus „4L“ oder „4H“ (Easy Select
4WD) bzw. „4LLc“ oder „4HLc“ (Super
Select 4WD II) nicht freigefahren werden
kann. Schalten Sie die hintere
Differenzialsperre sofort aus, wenn sie nicht
mehr benötigt wird.FAHREN MIT
ALLRADANTRIEB
Bei zugeschaltetem Allradantrieb sind
beide Achsen des Fahrzeugs starr
miteinander verbunden. Dadurch
verbessert sich die Traktion. Scharfe
Kurven oder mehrmaliges Vorfahren
und Zurücksetzen belasten jedoch den
Antriebsstrang, was sich als
Bremswirkung bemerkbar macht. Ein
Allradfahrzeug kann schneller und
reibungsloser beschleunigen.
Beachten Sie jedoch, dass der
Bremsweg nicht kürzer ist als bei
Fahrzeugen mit Heckantrieb.
Bei Einsatz des Allradantriebs bei
schwierigen Straßenverhältnissen
(Schnee, Schlamm, Sand usw.) ist es
wichtig, das Fahrzeug richtig zu
bedienen.
ANMERKUNG Sitzen Sie aufrechter
und näher am Lenkrad als üblich.
Stellen Sie den Sitz so ein, dass Sie
Lenkrad und Pedale gut bedienen
können. Legen Sie unbedingt den
Sicherheitsgurt an.
ANMERKUNG Überprüfen Sie nach
Fahrten bei schwierigen
Straßenverhältnissen alle Fahrzeugteile
und reinigen Sie das Fahrzeug sorgfältig
mit Wasser. Siehe „Fahrzeugpflege“ und
„Inspektion und Wartung nach Fahrten
bei schwierigen Straßenverhältnissen“.Fahren auf trockenen, asphaltierten
Straßen und Autobahnen
Wählen Sie für Fahrten auf trockenen,
asphaltierten Straßen die Position „2H“
(Easy Select 4WD) bzw. „2H“ oder „4H“
(Super Select 4WD II). Wählen Sie
besonders auf trockenen Autobahnen
nie die Position „4H“ oder „4L“ (Easy
Select 4WD) bzw. „4HLc“ oder „4LLc“
(Super Select 4WD II).
140)
Fahren auf verschneiten oder
vereisten Straßen
Stellen Sie den Fahrmodus-Drehregler
je nach den Straßenverhältnissen auf
„4H“ (Easy Select 4WD) bzw. „4H“ oder
„4HLc“ (Super Select 4WD II) und
fahren Sie ruckfrei an, indem Sie das
Gaspedal langsam treten. Halten Sie
den Druck auf dem Gaspedal möglichst
stetig und fahren Sie langsam.
ANMERKUNG Verwenden Sie
Winterreifen und/oder bei Bedarf
Schneeketten.
ANMERKUNG Halten Sie einen
ausreichenden Sicherheitsabstand.
Vermeiden Sie abruptes Bremsen und
verwenden Sie die Motorbremse
(Herunterschalten).
141)
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Fahren auf sandigen oder
schlammigen Straßen
Stellen Sie den Fahrmodus-Drehregler
auf „4H“ oder „4L“ (Easy Select 4WD)
bzw. „4HLc“ oder „4LLc“ (Super Select
4WD II) und fahren Sie ruckfrei an,
indem Sie das Gaspedal langsam
treten. Halten Sie den Druck auf dem
Gaspedal möglichst stetig und fahren
Sie langsam.
142) 143)
232)
ANMERKUNG Vermeiden Sie abruptes
Bremsen und Beschleunigen und
heftige Lenkbewegungen, da sich das
Fahrzeug sonst festfahren könnte.
ANMERKUNG Wenn sich das
Fahrzeug in Sand oder Schlamm
festgefahren hat, lässt es sich häufig
freischaukeln. Verschieben Sie den
Wählhebel rhythmisch zwischen „D“
(FAHREN) und „R“ (RÜCKWÄRTS) (bei
Schaltgetriebe wechseln Sie zwischen
dem 1. und dem Rückwärtsgang) und
treten Sie gleichzeitig leicht auf das
Gaspedal.
ANMERKUNG Es empfiehlt sich, beim
Anfahren die Feststellbremse teilweise,
aber nicht ganz anzuziehen. Ziehen Sie
dazu den Hebel der Feststellbremse
leicht nach oben. Vergessen Sie nicht,
die Feststellbremse wieder zu lösen,
sobald das Fahrzeug freigefahren
wurde.ANMERKUNG Bei sehr schlammigen
Straßen empfiehlt sich der Einsatz von
Ketten. Da sich die Tiefe von Schlamm
nur schwer abschätzen lässt und sich
das Fahrzeug sehr tief festfahren
könnte, sollten Sie langsam fahren.
Steigen Sie möglichst vorher aus und
prüfen Sie die Straßenverhältnisse.
ANMERKUNG Das Salz auf
Küstenstraßen und Streusalz kann Rost
verursachen. Waschen Sie das
Fahrzeug möglichst bald nach dem
Einsatz auf solchen Straßen.
Bergauffahrt an Steilhängen
Stellen Sie den Fahrmodus-Drehregler
auf „4L“ (Easy Select 4WD) bzw. „4LLc“
(Super Select 4WD II), um das
Motordrehmoment zu maximieren.
233) 234)
ANMERKUNG Wählen Sie eine Strecke
mit möglichst wenigen Steinen oder
anderen Hindernissen.
ANMERKUNG Gehen Sie die Strecke
vorab zu Fuß ab und vergewissern Sie
sich, dass das Fahrzeug die Steigung
bewältigen kann.
Bergabfahrt an Steilhängen
Stellen Sie den Fahrmodus-Drehregler
auf „4L“ (Easy Select 4WD) bzw. „4LLc“
(Super Select 4WD II), nutzen Sie die
Motorbremse (Herunterschalten) und
fahren Sie den Hang langsam hinab.
235)
ANMERKUNG Wenn bei der
Bergabfahrt an einem Hindernis abrupt
gebremst wird, kann die Kontrolle über
das Fahrzeug verloren gehen. Gehen
Sie den Hang vorab zu Fuß ab und
suchen Sie einen geeigneten Weg.
ANMERKUNG Der richtige Gang muss
vor der Bergabfahrt gewählt werden.
Vermeiden Sie es während der
Bergabfahrt, den Gang zu wechseln
oder die Kupplung zu treten.
ANMERKUNG Fiat haftet nicht für
Schäden oder Verletzungen des
Fahrzeugführers oder
Schadensersatzansprüche Dritter, die
auf den unsachgemäßen oder
fahrlässigen Einsatz eines Fahrzeugs
zurückzuführen sind. Alle hier
beschriebenen Fahrtechniken hängen
vom Können und von der Erfahrung
des Fahrzeugführers sowie der
beteiligten Dritten ab und jede
Abweichung von den oben genannten
empfohlenen Betriebsanweisungen
geschieht auf eigene Gefahr.
Durchfahren scharfer Kurven
Beim langsamen Durchfahren scharfer
Kurven in der Position „4H“ oder „4L“
(Easy Select 4WD) bzw. „4HLc“ oder
„4LLc“ (Super Select 4WD II) ist ein
gewisser Unterschied in der Lenkung
spürbar, so als würde die Bremse
betätigt. Die Bremswirkung in engen
Kurven ist darauf zurückzuführen, dass
alle 4 Räder unterschiedlich weit von
der Kurve entfernt sind.
194
START UND BETRIEB
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Durchqueren von Gewässern
Fahrzeuge mit Allradantrieb sind nicht
unbedingt wasserdicht. Wenn
elektrische Schaltkreise nass werden,
ist eine Weiterfahrt nicht möglich.
Durchqueren Sie Gewässer daher nur,
wenn es absolut unvermeidbar ist.
Wenn Sie ein Gewässer durchqueren
müssen, gehen Sie wie folgt vor:
Prüfen Sie vorher Tiefe und
Untergrund des Gewässers und
durchqueren Sie es an einer
möglichst flachen Stelle.Stellen Sie
den Fahrmodus-Drehregler auf „4L“
(Easy Select 4WD) bzw. „4LLc“
(Super Select 4WD II).Fahren Sie
mit maximal 5 km/h, damit das
Wasser nicht zu stark aufspritzt.
144) 145)
Inspektion und Wartung nach
Fahrten bei schwierigen
Straßenverhältnissen
Nachdem das Fahrzeug unter rauen
Bedingungen eingesetzt wurde, führen
Sie unbedingt die folgenden
Inspektions- und Wartungsarbeiten
durch:
Prüfen Sie das Fahrzeug auf
Schäden durch Steine, Schotter usw.
Reinigen Sie das Fahrzeug sorgfältig
mit Wasser.Fahren Sie das Fahrzeug langsam und
betätigen Sie leicht das Bremspedal,
damit die Bremsen trocknen. Die
Bremsen funktionieren noch nicht
richtig. Wenden Sie sich an eine
Fiat-Werkstatt, um die Bremse zu
überprüfen.
Entfernen Sie Insekten, trockenes
Gras usw., die den Kühlerblock und
den Ölkühler des Automatikgetriebes
verstopfen.
Nach dem Durchqueren eines
Gewässers müssen die folgenden
Maßnahmen ergriffen und die folgenden
Teile von einer Fiat-Werkstatt geprüft
werden:
Überprüfen Sie das Bremssystem
und lassen Sie es bei Bedarf warten.
Überprüfen Sie Füllpegel und
Trübung von Motor-, Getriebe-,
Verteilergetriebe- und Differenzialöl bzw.
-fett. Wenn das Öl bzw. Fett milchig ist,
wurde es mit Wasser verunreinigt.
Tauschen Sie das Öl bzw. Fett gegen
neues aus.
Schmieren Sie die Kardanwelle.
Überprüfen Sie den Innenraum des
Fahrzeugs. Falls Wasser eingedrungen
ist, trocknen Sie die Fußmatten usw.
Überprüfen Sie die Scheinwerfer.
Wenn Wasser in die Scheinwerfer
eingedrungen ist, lassen Sie es
ablaufen.
ZUR BEACHTUNG
140)Bei Auswahl von „4H“ oder „4L“ (Easy
Select 4WD) bzw. „4HLc“ oder „4LLc“
(Super Select 4WD II) auf trockenen,
asphaltierten Straßen kommt es zu
erhöhtem Kraftstoffverbrauch, höherer
Geräuschentwicklung und vorzeitigem
Reifenverschleiß. Außerdem kann die
Temperatur des Differenzialöls steigen, was
zu Schäden am Antriebssystem führen
kann. Außerdem wird der Antriebsstrang
einer übermäßigen Belastung ausgesetzt,
die möglicherweise zu Ölaustritt,
festgefressenen Komponenten oder
anderen schwerwiegenden Problemen
führen kann.
141)Vermeiden Sie abruptes Bremsen und
Beschleunigen sowie heftige
Lenkbewegungen, da das Fahrzeug sonst
ins Schleudern geraten oder sich drehen
könnte.
142)Belasten Sie das Fahrzeug nicht
übermäßig und fahren Sie auf Sand
vorsichtig. Im Vergleich mit normalen
Straßenverhältnissen unterliegen der Motor
und die übrigen Komponenten des
Antriebssystems bei einem solchen
Untergrund extremen Belastungen und dies
könnte zu Unfällen führen.
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ZUR BEACHTUNG
318)Große Hindernisse auf der Straße (wie
beispielsweise Schneehaufen oder Material
irgendwelcher Art) dürfen nicht durch
Abschleppen überwunden werden.
319)Das Abschleppen darf ausschließlich
auf einer befestigten Straße erfolgen. Wenn
das Fahrzeug von der Straße abgekommen
ist, dürfen Sie das Fahrzeug nicht mithilfe
der Abschleppvorrichtung bergen.
320)Da Ihr Fahrzeug mit elektronischer
Stabilitätskontrolle (Electronic Stability
Control - ESC) ausgestattet ist, wird beim
Abschleppen, wenn der Zündschlüssel
oder der Betriebsmodus auf ON gestellt ist
und nur die Vorder- oder die Hinterräder
vom Boden angehoben sind, unter
Umständen die aktive Traktionskontrolle
aktiviert und es kann zu einem Unfall
kommen.321)Vermeiden Sie abruptes Bremsen und
Beschleunigen und heftige
Lenkbewegungen. Andernfalls kann es zu
Schäden an der Abschleppöse oder am
Abschleppseil kommen. Dabei können
umstehende Personen zu Schaden
kommen.
322)Auf einer langen Gefällstrecke können
die Bremsen überhitzen, sodass die
Bremswirkung sinkt. Lassen Sie das
Fahrzeug mit einem Abschleppwagen
abschleppen.
323)Der Fahrer im abgeschleppten
Fahrzeug muss auf die Bremsleuchten des
abschleppenden Fahrzeugs achten und
dafür sorgen, dass das Seil immer straff
gespannt ist.
324)Verwenden Sie zum Abschleppen
keine elastischen Seile und vermeiden Sie
ruckartiges Anfahren. Stellen Sie beim
Abschleppen sicher, dass die
Verbindungsstellen keine umliegenden
Komponenten beschädigen.
325)Beachten Sie beim Abschleppen des
Fahrzeugs die relevanten Vorschriften der
Straßenverkehrsordnung zum
Abschleppfahrzeug und Abschleppen auf
der Straße.
326)Beim Abschleppen des Fahrzeugs
nicht den Motor anlassen.
327)Das Abschleppen darf ausschließlich
auf einer befestigten Straße erfolgen. Wenn
das Fahrzeug von der Straße abgekommen
ist, dürfen Sie das Fahrzeug nicht mithilfe
der Abschleppvorrichtung bergen.
328)Große Hindernisse auf der Straße (wie
beispielsweise Schneehaufen oder Material
irgendwelcher Art) dürfen nicht durch
Abschleppen überwunden werden.329)Beim Abschleppen müssen beide
Fahrzeuge (das abschleppende und das
abgeschleppte) bestmöglich hintereinander
fahren. Auch beim Abschleppen mit
Fahrzeugen von Pannendiensten müssen
die beiden Fahrzeuge möglichst
hintereinander fahren.
ZUR BEACHTUNG
169)Das Fahrzeug darf nicht mit einem
Abschleppwagen mit der in der Abbildung
gezeigten Abschleppvorrichtung (Typ A)
abgeschleppt werden Abb. 405. Bei einer
solchen Abschleppvorrichtung werden
Stoßfänger und Fahrzeugfront beschädigt .
170)Stellen Sie bei Fahrzeugen mit
Allradantrieb den Fahrmodus-Drehregler
unbedingt auf „2H“ und transportieren Sie
das Fahrzeug mit den Antriebsrädern auf
einem Träger (Typ D oder E), wie in der
Abbildung gezeigt. Versuchen Sie nie, das
Fahrzeug abzuschleppen, wenn der
Fahrmodus-Drehregler auf „4H“ oder „4L“
(Easy Select 4WD) bzw. „4H“, „4HLc“ oder
„4LLc“ (Super Select 4WD II) eingestellt ist
und die Vorder- oder Hinterräder wie in der
Abbildung gezeigt Bodenkontakt haben
(Typ B oder C). Andernfalls kann es zu
Schäden am Antriebssystem kommen und
das Fahrzeug könnte plötzlich auf den
Träger auffahren. Wenn Sie den
Fahrmodus-Drehregler nicht auf „2H“
stellen können oder das Getriebe nicht
richtig funktioniert oder beschädigt ist,
transportieren Sie das Fahrzeug mit allen
Rädern auf einem Träger (Typ D oder E),
wie in der Abbildung gezeigt.
408AHZ101027
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171)Wenn bei Fahrzeugen mit
Zweiradantrieb das Getriebe nicht richtig
funktioniert oder beschädigt ist,
transportieren Sie das Fahrzeug mit den
Antriebsrädern auf einem Träger (Typ C, D
oder E), wie in der Abbildung gezeigt.
172)Wenn bei Fahrzeugen mit
Automatikgetriebe die Antriebsräder beim
Abschleppen Bodenkontakt haben (Typ B),
wie in der Abbildung gezeigt, müssen Sie
unbedingt die unten angegebenen Werte
für Abschleppgeschwindigkeit und -strecke
einhalten, da es andernfalls zu Schäden am
Getriebe kommen kann.
Abschleppgeschwindigkeit: 30 km/h,
Abschleppstrecke: 80 km. Beachten Sie die
örtlichen Verkehrsregeln und -vorschriften
zu Abschleppgeschwindigkeit und -strecke.
173)Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe
dürfen die Antriebsräder beim Abschleppen
keinen Bodenkontakt haben (Typ B), wie in
der Abbildung gezeigt.
174)Schleppen Sie auf keinen Fall ein
Fahrzeug mit Automatikgetriebe so ab,
dass die Vorderräder angehoben sind und
die Hinterräder Bodenkontakt haben (Typ
B), wenn der Automatikgetriebeölfüllstand
niedrig ist. Andernfalls kann es zu schweren
Schäden am Getriebe kommen, die eine
teure Reparatur nötig machen.
175)Wenn der Motor nicht läuft,
funktionieren der Bremskraftverstärker und
die Servolenkungspumpe nicht. Das heißt,
dass die Betätigung des Bremspedals und
das Drehen des Lenkrads mehr
Kraftaufwand erfordern. Das Fahrzeug lässt
sich also nur sehr schwer kontrollieren.176)Lassen Sie den Zündschlüssel nicht
auf „LOCK“ oder den Betriebsmodus auf
OFF gestellt. Andernfalls rastet die
Lenkradsperre ein und Sie verlieren die
Kontrolle über das Fahrzeug.
177)Wenn Sie mit einem Fahrzeug mit
Super Select 4WD II ein anderes Fahrzeug
abschleppen, stellen Sie den
Fahrmodus-Drehregler auf „4H“. Wenn Sie
„2H“ einstellen, kann die Temperatur des
Differenzialöls steigen, was zu Schäden am
Antriebssystem führen kann. Außerdem
wird der Antriebsstrang einer übermäßigen
Belastung ausgesetzt, die möglicherweise
zu Ölaustritt, festgefressenen
Komponenten oder anderen
schwerwiegenden Problemen führen kann.BETRIEB BEI
SCHWIERIGEN
STRASSENVER-
HÄLTNISSEN
Auf überfluteten Straßen
Meiden Sie überflutete Straßen. Beim
Fahren auf überfluteten Straßen kann es
zu den folgenden schweren Schäden
am Fahrzeug kommen.
Abwürgen des Motors
Kurzschlüsse in der Fahrzeugelektrik
Motorschäden durch eindringendes
Wasser
Nach einer Fahrt auf überfluteten
Straßen muss das Fahrzeug von einer
Fiat-Werkstatt geprüft und
gegebenenfalls gewartet bzw. repariert
werden.
Bei Regen, auf regennasser Straße
oder in einer Waschanlage kann Wasser
in die Scheibenbremsen gelangen,
sodass die Bremswirkung zeitweilig
deutlich verringert ist. Treten Sie in
solchen Fällen leicht das Bremspedal,
um die Bremsen zu prüfen. Wenn sie
nicht ordnungsgemäß funktionieren,
treten Sie das Pedal während der Fahrt
mehrmals leicht, damit die
Bremsbeläge trocknen.
Auf nassen Straßen
Bei Regen oder wenn sich viel Wasser
auf der Straße befindet, kann sich
zwischen den Reifen und der
Straßenoberfläche ein Wasserfilm
bilden.
246
IM NOTFALL
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Nr. Menge Schmiermittel
3 Kupplungsflüssigkeit Nach BedarfDOT4
TUTELA TOP 4/SContractual Technical Reference
N° F005.F15
4 MotorölÖlwanne 8,0 Liter
SELENIA MULTIPOWER C3Contractual Technical
Reference N° F129.F11 Ölfilter 0,3 Liter
Ölkühler 0,1 Liter
5 Servolenkung Nach BedarfTUTELA GI/ZContractual Technical Reference
N°F001.A16
6 Scheibenwaschflüssigkeit 4,2 LiterPETRONAS DURANCE SC 35Vertragliche technische
Referenznr. F001.D16
Automatikgetriebeöl 10,9 LiterTUTELA TRANSMISSION GI/PAContractual Technical
Reference N°F001.A16
Schaltgetriebeöl für 5-Gang-Schaltgetriebe
(1)2,2 LiterTUTELA TRANSMISSION GEARSYNTH Z3
Contractual Technical Reference N°F001.A16
Schaltgetriebeöl für 6-Gang-Schaltgetriebe
(1)TUTELA TRANSMISSION GEARSYNTH Z4
Contractual Technical Reference N°F002.A16
VerteilergetriebeölSuper Select 4WD II 1,34 Literfür 5-Gang-Schaltgetriebe:TUTELA TRANSMISSION
GEARSYNTH Z3Contractual Technical Reference
N°F001.A16
für 6-Gang-Schaltgetriebe, Automatikgetriebe:TUTELA
TRANSMISSION GEARSYNTH Z4Contractual
Technical Reference N°F002.A16 Easy Select 4WD 1,15 Liter
DifferenzialölZweiradantrieb 2,3 LiterTUTELA TRANSMISSION AXLE ZContractual
Technical Reference N°F002.A16
AllradantriebVorn 1,2 Liter
TUTELA TRANSMISSION AXLE Z-LSContractual
Technical Reference N°F003.A16
Hinten 2,3 Liter
(1) Bei entsprechender Ausstattung
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Nr. Menge Schmiermittel
Kältemittel (Klimaanlage)Menge 0,52 kg
HFC-134a(2)Co2-Äquivalent0,743 t
GWP 1.430
(2) Enthält fluorierte Treibhausgase
ANMERKUNG Verwenden Sie für das Automatikgetriebeöl nur Originalprodukte von Fiat. Durch die Verwendung eines anderen
Fluids kann das Getriebe beschädigt werden.
Nr. Menge Schmiermittel
Schaltgetriebeöl 2,2 LiterTUTELA TRANSMISSION GEARSYNTH Z3
Contractual Technical Reference N°F001.A16
VerteilergetriebeölSuper Select 4WD II 1,34 Literfür 5-Gang-Schaltgetriebe:TUTELA TRANSMISSION
GEARSYNTH Z3Contractual Technical Reference
N°F001.A16
für 6-Gang-Schaltgetriebe, Automatikgetriebe:TUTELA
TRANSMISSION GEARSYNTH Z4Contractual
Technical Reference N°F002.A16 Easy Select 4WD 1,15 Liter
DifferenzialölZweiradantrieb 2,3 LiterTUTELA TRANSMISSION AXLE ZContractual
Technical Reference N°F002.A16
AllradantriebVorn 1,2 Liter
TUTELA TRANSMISSION AXLE Z-LSContractual
Technical Reference N°F003.A16
Hinten 2,3 Liter
Kältemittel (Klimaanlage)Menge 0,52 kg
HFC-134a
(2)Co2-Äquivalent0,743 t
GWP 1.430
(2) Enthält fluorierte Treibhausgase
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TECHNISCHE DATEN