Bodenfreiheit JEEP GRAND CHEROKEE 2013 Betriebsanleitung (in German)
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Um den optimalen Betrieb Ihres Fahrzeugs
sicherzustellen, empfehlen wir Ihnen, es in re-
gelmäßigen Abständen von Ihrem Vertrags-
händler oder Vertriebspartner warten zu lassen.
Ihr Vertragshändler verfügt zu diesem Zweck
über das nötige Fachpersonal sowie über spe-
zielle Werkzeuge und Geräte für die sachge-
rechte Durchführung aller Wartungsarbeiten.
Der Hersteller und seine Fachhändler sind sehr
daran interessiert. dass Sie in jeder Hinsicht mit
diesem Fahrzeug zufrieden sind. Bei Proble-
men mit der Wartung oder der Garantie, die
nicht zu Ihrer Zufriedenheit gelöst werden kön-
nen, besprechen Sie die Angelegenheit mit der
Geschäftsleitung Ihres Vertragshändlers oder
Vertriebspartners.
Ihr Vertragshändler oder Vertriebspartner ist
Ihnen gern bei allen Fragen rund um Ihr Fahr-
zeug behilflich.WARNUNG VOR
ÜBERSCHLAGEN
Nutzfahrzeuge haben eine bedeutend höhere
Überschlagshäufigkeit als andere Arten von
Fahrzeugen. Dieses Fahrzeug hat eine größere
Bodenfreiheit und einen höheren Schwerpunkt
als viele Pkw. Es ist daher für das Fahren in
unterschiedlichem Gelände weitaus besser ge-
eignet. Bei unsicherer Fahrweise können alle
Fahrzeuge außer Kontrolle geraten. Wegen des
höheren Schwerpunkts kann sich dieses Fahr-
zeug überschlagen, wenn es außer Kontrolle
gerät, während dies bei anderen Fahrzeugen in
derselben Situation nicht der Fall sein muss.
Vermeiden Sie aggressives Kurvenfahren so-
wie abrupte oder andere gefährliche Fahrmanö-
ver, die zum Verlust der Kontrolle über das
Fahrzeug führen können. Die nicht sichere Be-
dienung dieses Fahrzeug kann zu einer Kolli-
sion, einem Überschlag des Fahrzeugs und zu
schweren oder lebensgefährlichen Verletzun-
gen führen. Fahren Sie vorsichtig.Nicht angelegte Fahrer- und Beifahrer-
Sicherheitsgurte sind eine wesentliche Ursache
für schwere oder lebensgefährliche Verletzun-
gen. Bei einem Unfall mit Überschlag ist das
Leben einer nicht angeschnallten Person be-
deutend stärker gefährdet als das Leben einer
Person, die einen Sicherheitsgurt angelegt hat.
Schnallen Sie sich immer an.
Warnaufkleber Überschlag
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•Raising Vehicle Ride Height (with icon)
(Bodenfreiheit des Fahrzeugs wird vergrö-
ßert (mit Symbol))
• Lowering Vehicle Ride Height (with icon)
(Bodenfreiheit des Fahrzeugs wird verringert
(mit Symbol))
•
Normal Vehicle Ride Height (Normale Boden-
freiheit des Fahrzeugs) – Diese Meldung wird
fünf Sekunden lang angezeigt, wenn das Fahr-
zeug die normale Bodenfreiheit erreicht hat.
•Off Road Ride Height Level 1 (Gelände-
Bodenfreiheit 1) – Diese Nachricht wird fünf
Sekunden lang angezeigt, wenn das Fahrzeug
die Gelände-Bodenfreiheit 2 erreicht hat.
•Off Road Ride Height Level 2 (Gelände-
Bodenfreiheit 2) – Diese Nachricht wird fünf
Sekunden lang angezeigt, wenn das Fahrzeug
die Gelände-Bodenfreiheit 2 erreicht hat.
• Vehicle Lowered To Entry/Exit (Park) Height
(Fahrzeug auf Ein- und Ausstiegsbodenfrei-
heit (Parkstellung) abgesenkt) – Diese Mel-
dung wird fünf Sekunden lang angezeigt,
wenn das Fahrzeug die Bodenfreiheit der
Parkstellung erreicht hat. •
Entry/Exit (Park) Height in Progress (Ein- und
Ausstiegsbodenfreiheit (Parkstellung) wird
eingestellt) – Diese Nachricht wird fünf Sekun-
den lang angezeigt, wenn bei einer Fahrzeug-
geschwindigkeit zwischen 25 km/h und
40 km/h (15 mph und 25 mph) die Einstellung
der Ein- und Ausstiegsbodenfreiheit ausgelöst
wurde. Dadurch wird angezeigt, dass das
System die Anforderung erkannt hat und die
Ein- und Ausstiegsbodenfreiheit einstellt,
sobald die Fahrzeuggeschwindigkeit unter
25 km/h (15 mph) liegt.
•
Service Air Suspension System (Luftfede-
rungssystem warten) – Diese Meldung wird
angezeigt, wenn ein Fehler im System auf-
getreten ist. Das System ist ab diesem Punkt
nur eingeschränkt funktionsfähig.
• Immediate Air Suspension Service/Repair
Required (Sofortige Wartung/Reparatur der
Luftfederung erforderlich) – Diese Meldung
wird angezeigt, wenn ein Fehler im System
aufgetreten ist, der zu einer vollständigen
Systemabschaltung führt. Das System ist ab
diesem Punkt nicht mehr funktionsfähig. •
Reduce Speed To Maintain Selected Ride
Height (Geschwindigkeit verringern, um die
ausgewählte Bodenfreiheit beizubehalten) –
Diese Meldung wird als Vorwarnung für den
Fahrer angezeigt, dass das Fahrzeug auf die
nächstniedrigere voreingestellte Position ab-
gesenkt wird, sofern die Geschwindigkeit
nicht verringert wird.
• Selected Ride Height Not Permitted (Ausge-
wählte Bodenfreiheit nicht zulässig) – Die
Fahrgeschwindigkeit ist zu hoch, um einen
der voreingestellten Bodenfreiheitswerte
(Ein- und Ausstiegsbodenfreiheit, Gelände-
Bodenfreiheit 1, Gelände-Bodenfreiheit 2) er-
reichen zu können.
• Air Suspension System Cooling Down – Ple-
ase Wait (Luftfederungssystem wird abge-
kühlt, bitte warten) – Diese Meldung wird
angezeigt, wenn die Kompressortemperatur
zu hoch ist. Die Funktion der Höhenregelung
wird unterbrochen, bis der Kompressor ab-
gekühlt ist.
• Vehicle Cannot Be Lowered – Door Open
(Fahrzeug kann nicht abgesenkt werden, Tür
offen) – Diese Meldung wird angezeigt, wenn
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eine Tür oder die Heckklappe einen Spalt-
breit offen steht, und die Funktion der Höhen-
regelung unterbrochen ist.
• Die Luftfederung ist vorübergehend zum Auf-
bocken und Reifenwechsel ausgeschaltet.
• Aerodynamic Ride Height (Aerodynamische
Bodenfreiheit) – diese Meldung wird fünf
Sekunden lang angezeigt, wenn das Fahr-
zeug die aerodynamische Bodenfreiheit er-
reicht hat.
Infodisplay (EVIC) – weiße
Kontrollleuchten
In diesem Bereich werden die konfigurierbaren
weißen Kontrollleuchten angezeigt. Diese Kon-
trollleuchten umfassen:
•Wählhebelstatus
Angezeigt werden die Wählhebelstellungen
„P,R,N,D,L,5,4,3,2,1“. Die Kontrollleuchten
„5,4,3,2,1“ zeigen an, dass die elektronische
Bereichswahl (ERS) eingeschaltet wurde; an-
gezeigt wird der gewählte Gang. Weitere Infor-
mationen zur elektronischen Bereichswahl
(ERS) siehe „Start und Betrieb“. •
Tempomat Ein
Diese Leuchte zeigt an, dass der
Tempomat eingeschaltet ist. Wei-
tere Informationen dazu finden Sie
unter „Tempomat“ in „Erläuterung
der Funktionen Ihres Fahrzeugs“.
• Tempomat EINGESTELLT
Diese Leuchte zeigt an, dass der
Tempomat EINGESTELLT ist. Wei-
tere Informationen dazu finden Sie
unter „Tempomat“ in „Erläuterung
der Funktionen Ihres Fahrzeugs“.
• Abstandstempomat (ACC) Ein
Diese Leuchte zeigt an, dass die
adaptive Geschwindigkeitsrege-
lung eingeschaltet ist. Weitere
Informationen dazu finden Sie un-
ter „Abstandstempomat“ in „Erläu-
terung der Funktionen Ihres Fahrzeugs“. •
Abstandstempomat (ACC) EINGESTELLT
Diese Leuchte zeigt an, dass die
adaptive Geschwindigkeitsregelung
eingestellt ist. Weitere Informationen
dazu finden Sie unter „Abstandstem-
pomat“ in „Erläuterung der Funktio-
nen Ihres Fahrzeugs“.
•Servolenksystem-Übertemperatur –
je nach Ausstattung
Wenn die Meldung „POWER STEE-
RING SYSTEM OVER TEMP“
(Servolenkung-Übertemperatur) und
ein Symbol auf dem Infodisplay
(EVIC) angezeigt werden, weist dies
darauf hin, dass extreme Lenkmanöver durchge-
führt wurden, die zu einer Überhitzung der Servo-
lenkung geführt haben. Die Servolenkung wird
zeitweilig ausgeschaltet, bis die Übertemperatur
abgebaut ist. Sobald die Straßenverhältnisse dies
zulassen, fahren Sie an den Straßenrand heran
und lassen Sie den Motor im Leerlauf laufen. Nach
fünf Minuten hat sich das System abgekühlt und
kehrt zu normalem Betrieb zurück. Weitere Infor-
mationen hierzu finden Sie unter „Servolenkung“
in „Start und Betrieb“.
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•Felsen – Geländekalibrierung, die nur im
Bereich 4WD LOW verfügbar ist. Das Fahr-
zeug wird (je nach Ausstattung mit Luftfede-
rung) für verbesserte Bodenfreiheit angeho-
ben. Auf Traktion basierendes Tuning mit
verbesserter Lenkfähigkeit für den Einsatz
auf Geländeoberflächen mit hoher Traktion.
Aktivieren Sie die Bergabfahrhilfe für steile
Bergabfahrten. Zum Einsatz bei Hindernis-
sen bei niedrigen Geschwindigkeiten, wie
großen Felsen, tiefen Furchen usw. Je nach
Ausstattung mit Luftfederung wird die Ni-
veauregulierung in Off-Road-2 geändert.
Wenn sich der Selec-Terrain ™ Schalter im
FELSEN-Modus befindet und das Verteiler-
getriebe von 4WD Low auf 4WD High ge-
schaltet wird, kehrt das Selec-Terrain™-
System in den Modus AUTO zurück.Meldungen im Infodisplay (EVIC)Wenn die entsprechenden Bedingungen vorlie-
gen, wird eine Nachricht im Infodisplay ange-
zeigt. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Infodisplay (EVIC)“ in „Instrumententafel“.
QUADRA-LIFT™—JENACH
AUSSTATTUNG
BeschreibungDas Quadra-Lift ™-Luftfederungssystem bietet
eine permanente Niveauregulierung sowie die
Möglichkeit, die Fahrzeughöhe durch den
Druck einer Taste einzustellen.
•Normale Bodenfreiheit (NRH): Dies ist die
normale Position der Radaufhängung und für
normales Fahren gedacht.Selec-Terrain ™-Taste
1 – Taste „Up“
2 – Taste „Down“
3 – Anzeigeleuchte für die Parkstellung
4 – Anzeigeleuchte für die normale Bodenfreiheit
5 – Anzeigeleuchte Gelände 1
6 – Anzeigeleuchte Gelände 2
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•Gelände 1 (OR1) (hebt das Fahrzeug um
ungefähr 33 mm (1,3 Zoll) an: Dies ist die
Hauptposition für alle Geländefahrten, bis
OR2 notwendig ist. Damit erhöht sich der
Fahrkomfort. Drücken Sie die Taste „Nach
oben“ einmal aus der NRH-Position bei einer
Fahrgeschwindigkeit von unter 61 km/h
(38 mph). Wenn die Fahrgeschwindigkeit für
mehr als 20 Sekunden zwischen 64 km/h
(40 mph) und 80 km/h (50 mph) in der
Stellung OR1 verbleibt oder wenn die Fahr-
geschwindigkeit 80 km/h (50 mph) über-
schreitet, wird das Fahrzeug automatisch in
die Stellung NRH abgesenkt. Weitere Infor-
mationen finden Sie unter „Hinweise für das
Fahren im Gelände“ im Kapitel „Anlassen
und Bedienen des Fahrzeugs“.
• Gelände 2 (OR2) (hebt das Fahrzeug un-
gefähr 65 mm (2,6 Zoll) an: Diese Stellung
ist nur für Geländefahrten gedacht, bei
denen ein Maximum an Bodenfreiheit erfor-
derlich ist. Drücken Sie bei einer Fahrge-
schwindigkeit von unter 32 km/h (20 mph)
zweimal die Taste „Nach oben“ aus der NRH-
Stellung, um OR2 zu aktivieren. Wenn in
OR2 die Fahrgeschwindigkeit mehr als 40 km/h (25 mph) beträgt, wird die Boden-
freiheit automatisch auf OR1 abgesenkt.
Weitere Informationen finden Sie unter „Hin-
weise für das Fahren im Gelände“ im Kapitel
„Anlassen und Bedienen des Fahrzeugs“.
• Aero-Modus (senkt das Fahrzeug um un-
gefähr 13 mm (0,5 Zoll) ab: Diese Stellung
verbessert die Aerodynamik durch Absenken
des Fahrzeugs. Das Fahrzeug aktiviert auto-
matisch den Aero-Modus, wenn die Fahrge-
schwindigkeit mehr als 20 Sekunden lang
zwischen 99 km/h (62 mph) und 106 km/h
(66 mph) beträgt oder wenn die Fahrge-
schwindigkeit 106 km/h (66 mph) überschrei-
tet. Das Fahrzeug kehrt automatisch vom
Aero-Modus in den NRH-Modus zurück,
wenn die Fahrgeschwindigkeit mehr als
20 Sekunden lang zwischen 48 km/h
(30 mph) und 56 km/h (35 mph) beträgt oder
wenn die Fahrgeschwindigkeit 48 km/h
(30 mph) unterschreitet. Der Aero-Modus
wird unabhängig von der Fahrgeschwindig-
keit aktiviert, wenn der Selec-Terrain™-
Einstellknopf in die Stellung „SPORT“ ge-
dreht wird. Wenn Sie den Selec-Terrain ™-Knopf in die Stellung „AUTO“ drehen,
kehrt das System in den normalen Betrieb
zurück.
• Parkstellung (senkt das Fahrzeug unge-
fähr 38 mm (1,5 Zoll) ab: In dieser Stellung
wird das Fahrzeug abgesenkt, damit Passa-
giere leichter ein- und aussteigen können.
Außerdem wird das Heck des Fahrzeugs
abgesenkt, um Gepäck leichter laden und
entladen zu können. Um die Parkstellung zu
aktivieren, drücken Sie die Taste „Nach un-
ten“ einmal bei einer Fahrgeschwindigkeit
von unter 40 km/h (25 mph). Bei einer Fahr-
geschwindigkeit von unter 24 km/h (15 mph)
wird die Bodenfreiheit abgesenkt. Wenn die
Fahrgeschwindigkeit für mehr als 60 Sekun-
den zwischen 24 km/h (15 mph) und 40 km/h
(25 mph) verbleibt oder wenn die Fahrge-
schwindigkeit 40 km/h (25 mph) überschrei-
tet, wird die Änderung der Parkstellung auf-
gehoben. Um die Parkstellung zu verlassen,
drücken Sie die Taste „Nach oben“ einmal
bei einer Fahrgeschwindigkeit von über
24 km/h (15 mph).
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HINWEISE FÜR DAS FAHREN
AUF STRASSEN
Nutzfahrzeuge haben eine höhere Bodenfrei-
heit und eine schmalere Spurweite, um das
Betriebsverhalten dieser Fahrzeuge bei einer
Vielzahl von Geländebedingungen zu verbes-
sern. Spezielle Konstruktionsmerkmale sorgen
für einen höheren Schwerpunkt als bei norma-
len Personenwagen.
Ein Vorteil der höheren Bodenfreiheit ist ein
besserer Blick auf die Straße, der Ihnen erlaubt,
Probleme frühzeitig zu erkennen. Diese Fahr-
zeuge sind nicht mehr für dieselben Kurvenge-
schwindigkeiten wie herkömmliche Fahrzeuge
mit Zweiradantrieb ausgelegt, während niedrige
Sportwagen so gestaltet werden, dass sie nur
schlecht im Gelände eingesetzt werden kön-
nen. Wenn irgend möglich, vermeiden Sie
scharfe Drehungen oder abrupte Manöver. Wie
bei anderen Fahrzeugen dieses Typs gilt, dass
Sie bei unsachgemäßer Bedienung des Fahr-
zeugs die Kontrolle über das Fahrzeug verlie-
ren können oder das Fahrzeug sich überschla-
gen kann.
HINWEISE FÜR DAS FAHREN
IM GELÄNDE
HINWEIS:Entfernen Sie vor Geländefahrten die Front-
schürze, um Schäden zu verhindern. Die Front-
schürze ist unten an der vorderen Verkleidung
mit sieben Bajonett-Befestigungselementen
befestigt und kann mit der Hand entfernt wer-
den.
Quadra-Lift™ – je nach AusstattungBeim Fahren im Gelände wird empfohlen, die
niedrigste nutzbare Bodenfreiheit des Fahr-
zeugs zu wählen, mit der das aktuelle Hindernis
bzw. Gelände befahren werden kann. Die Fahr-
zeughöhe sollte dann entsprechend den Verän-
derungen im Gelände angehoben werden.
Der Selec-Terrain™-Schalter schaltet das Fahr-
zeug automatisch anhand der Stellung des
Selec-Terrain™-Schalters auf die optimale
Höhe. Die Fahrzeughöhe kann von der Stan-
dardhöhe jedes Selec-Terrain™-Modus durch
die normale Verwendung der Luftfederungs-
schalter geändert werden. Weitere Informati-
onen hierzu finden Sie unter „Quadra-Lift™ – je
nach Ausstattung“ in „Start und Betrieb“.
Hinweise zur Verwendung von
4WD LOW (Allradantrieb, untere
Ganggruppe) – je nach Ausstattung
Bei Geländefahrten schalten Sie auf 4WD
LOW, um zusätzliche Traktion zu erzielen. Die-
ser Bereich sollte auf extreme Fahrbedingun-
gen begrenzt werden wie zum Beispiel tieferFrontschürze
1 – Vorderer Stoßfänger
2 – Befestigungselemente der Frontschürze
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Während Reifen mit Spikes die Haftungsfähig-
keit auf Eis verbessern, können Rutsch- und
Traktionsleistungen auf nassen oder trocknen
Straßen schlechter als bei Reifen ohne Spikes
sein. Reifen mit Spikes sind in manchen Län-
dern verboten, daher sind vor dem Verwenden
dieser Reifentypen die jeweiligen Gesetze zu
prüfen.
Vollwertiges Reserverad – je nach
Ausstattung
Ihr Fahrzeug ist eventuell mit einem vollwerti-
gen Reserverad ausgestattet, das in Aussehen
und Funktion den Originalrädern an der Vorder-
oder Hinterachse Ihres Fahrzeugs entspricht.
Dieses Reserverad darf beim Umsetzen der
Räder für Ihr Fahrzeug verwendet werden.
Wenn Ihr Fahrzeug diese Option aufweist, fra-
gen Sie einen autorisierten Reifenvertrags-
händler nach dem empfohlenen Reifenrotati-
onsmuster.
Wenn Ihr Fahrzeug nicht über ein Rad der
Erstausstattung als Reserverad verfügt, ist es je
nach Ausstattung möglicherweise mit einem
nicht vollwertigen Notrad ausgestattet. Noträder
sind ausschließlich für Ihren Fahrzeugtyp aus-gelegt. Ihr Fahrzeug ist eventuell mit einem der
folgenden Notradtypen ausgestattet: kompakt,
mit normaler Größe oder für kurzzeitige Ver-
wendung. Es darf nur ein Notrad am Fahrzeug
montiert werden.
ACHTUNG!
Bei montiertem Notrad (kompakt, mit norma-
ler Größe oder für kurzzeitige Verwendung)
aufgrund der geringeren Bodenfreiheit mit
dem Fahrzeug nicht in eine Autowaschan-
lage fahren. Das Fahrzeug könnte beschä-
digt werden.
Kompaktes Reserverad (Notrad) –
e nach Ausstattung
Das kompakte Reserverad dient nur kurzzeitig
als Notrad. Sie können feststellen, ob Ihr Fahr-
zeug mit einem kompakten Reserverad ausge-
stattet ist. Die Information befindet sich auf dem
Aufkleber mit Informationen zu Reifen und
Tragfähigkeit in der Türöffnung auf der Fahrer-
seite oder auf der Reifenflanke des Reservera-
des. Bezeichnungen von kompakten Reserve-
rädern beginnen mit dem Buchstaben „T“ oder
„S“ vor der Größenangabe. Beispiel: T145/
80D18 103M.
T, S = Notrad
Da die Lebensdauer der Lauffläche begrenzt
ist, muss das Originalrad so schnell wie möglich
repariert oder ersetzt und an Ihrem Fahrzeug
montiert werden.
Bringen Sie keine Radkappe an und versuchen
Sie nicht, einen herkömmlichen Reifen auf die
Notradfelge aufzuziehen, da diese nur für kom-
pakte Reifen ausgelegt ist. Es darf nicht mehr
als ein kompaktes Reserverad am Fahrzeug
montiert werden.
WARNUNG!
Kompakte Reserveräder dienen als Noträder.
Mit diesem Reserverad auf keinen Fall schnel-
ler als 80 km/h fahren! Die Lebensdauer der
Lauffläche von Notreifen ist begrenzt. Ist das
Profil bis zu den Verschleißanzeigen abge-
nutzt, muss das Notrad ersetzt werden. Die
(Fortsetzung)
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WARNUNG!(Fortsetzung)
•Montieren Sie niemals Reifen mit geringe-
rem Tragfähigkeitsindex oder mit geringe-
rer Tragfähigkeit als diejenigen, mit denen
Ihr Fahrzeug ab Werk ausgerüstet war. Die
Verwendung von Reifen mit geringerem
Tragfähigkeitsindex kann möglicherweise
zu einer Überlastung der Reifen und zum
Platzen führen! Sie können die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren und eine Kol-
lision verursachen.
• Reifen, deren zulässige Höchstgeschwin-
digkeit überschritten wird, können plötzlich
platzen und Sie können die Kontrolle über
das Fahrzeug verlieren.
ACHTUNG!
Beim Wechsel auf eine andere Reifengröße
zeigen Tachometer und Kilometerzähler
möglicherweise falsche Werte an.
SCHNEEKETTEN
(TRAKTIONSHILFEN)
Die Verwendung von Traktionshilfen erfordert
ein ausreichend großes Spiel zwischen Reifen
und Karosserie. Folgen Sie diesen Empfehlun-
gen, um sich vor Schäden zu schützen.
•
Die Traktionshilfe muss eine passende Größe
für den Reifen haben, entsprechend der Emp-
fehlung des Herstellers der Traktionshilfe.
• Ziehen Sie die Traktionshilfe nur auf den
hinteren Reifen auf.
• Aufgrund des begrenzten Spiels sollten
Schneeketten oder Traktionshilfen mit be-
grenzter Größe und einer maximalen Projek-
tion von 6 mm über dem Reifenprofil verwen-
det werden.
WARNUNG!
Die Verwendung von Reifen unterschiedli-
cher Größe und Typen (M + S, Schnee) auf
der Vorder- und Hinterachse kann zu unbe-
(Fortsetzung)
WARNUNG!(Fortsetzung)
rechenbarem Fahrverhalten führen. Sie kön-
nen die Kontrolle über das Fahrzeug verlie-
ren und eine Kollision verursachen.
ACHTUNG!
Um Schäden am Fahrzeug oder an den
Reifen zu vermeiden, sind die folgenden
Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:
•Da die Traktionshilfe die Bodenfreiheit zwi-
schen Reifen und Fahrwerkskomponenten
verringert, ist es wichtig, dass nur Trakti-
onshilfen in gutem Zustand verwendet
werden. Beschädigte Traktionshilfen kön-
nen schwere Beschädigungen verursa-
chen. Halten Sie sofort an, falls Sie Geräu-
sche bemerken, die auf eine beschädigte
Traktionshilfe hindeuten. Entfernen Sie be-
schädigte Teile der Traktionshilfe vor dem
Weiterfahren.
(Fortsetzung)
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