lock JEEP GRAND CHEROKEE 2013 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: JEEP, Model Year: 2013, Model line: GRAND CHEROKEE, Model: JEEP GRAND CHEROKEE 2013Pages: 470, PDF-Größe: 5.03 MB
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WARNUNG!(Fortsetzung)
•Lassen Sie das Schlüssel-Griffstück nicht
im Fahrzeug oder in der Nähe des Fahr-
zeugs oder für Kinder zugänglich liegen,
und belassen Sie Keyless Enter-N-Go™
nicht in der Betriebsart ACC (Zusatzver-
braucher) oder ON/RUN (Ein/Start). Ein
Kind könnte die Fensterheber oder andere
elektrische Systeme betätigen oder das
Fahrzeug in Gang setzen.
• Lassen Sie bei hohen Außentemperaturen
keine Kinder oder Tiere in einem gepark-
ten Fahrzeug zurück. Der Innenraum kann
sich so stark aufheizen, dass Gefahr für
die Gesundheit und im Extremfall sogar
Lebensgefahr besteht.
ACHTUNG!
Ein nicht abgeschlossenes Fahrzeug ist eine
Einladung zum Diebstahl. Beim Verlassen
des Fahrzeugs grundsätzlich das Schlüssel-
Griffstück abziehen und alle Türen verriegeln,
wenn das Fahrzeug unbeaufsichtigt bleibt.
Zündschlüssel-steckt-WarnsignalWird die Fahrertür geöffnet, wenn der Schlüssel
im Zündschloss steckt und der Zündschalter
in den Stellungen OFF (Verriegeln) oder ACC
(Zusatzverbraucher) steht, so ertönt ein Warn-
signal, das Sie daran erinnert, das Schlüssel-
Griffstück abzuziehen.
HINWEIS:
Das Zündschlüssel-Steckt-Warnsignal ertönt
nur, wenn das Schlüssel-Griffstück in den
Stellungen LOCK (Verriegeln) oder ACC (Zu-
satzverbraucher) steht.
Wenn Ihr Fahrzeug mit der Funktion „Keyless
Enter-N-Go™“ ausgestattet ist, ertönt beim Öff-
nen der Fahrertür, während sich der Zündschal-
ter in der Stellung ACC (Zusatzverbraucher)
oder ON/RUN (Ein/Betrieb) befindet (bei abge-
stelltem Motor), das Zündschlüssel-steckt-
Warnsignal. Weitere Informationen hierzu fin-
den Sie unter „Anlassen des Motors“ in „Start
und Betrieb“.
LENKRADSPERRE
Ihr Fahrzeug kann mit einer passiven elektroni-
schen Lenkradsperre ausgestattet sein. Diese
Sperre verhindert ein Steuern des Fahrzeugs
ohne den Zündschlüssel. Die Lenkradsperre
hat sechs Positionen (eine alle 60 Grad). Wenn
das Lenkrad in eine dieser sechs Positionen mit
dem Schlüssel in ausgeschalteter Position be-
wegt wird, wird das Lenkrad verriegelt.
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HINWEIS:
•Die elektrisch betätigte Heckklappe funk-
tioniert nicht, wenn die hochklappbare
Scheibe der Heckklappe geöffnet ist.
•
Die Tasten der elektrischen Heckklappen-
betätigung funktionieren nicht, wenn ein
Gang eingelegt ist oder wenn die Fahrzeug-
geschwindigkeit mehr als 0 km/h (0 mph)
beträgt.
• Die elektrische Heckklappenbetätigung
arbeitet nicht bei Temperaturen unter
30 °C (-22 °F) und über 65 °C (150 °F).
Achten Sie vor Betätigung von Tasten der
elektrischen Heckklappenbetätigung da-
rauf, dass sich kein Schnee und kein Eis
auf der Heckklappe befinden.
•
Wenn die Heckklappe beim Öffnen oder
Schließen gegen ein Hindernis stößt, fährt
sie automatisch wieder in die vollständig
geschlossene oder geöffnete Stellung zu-
rück, sofern der Widerstand groß genug ist.
•An der Seite der Heckklappe sind außerdem
Einklemmsensoren angebracht. Durch
leichten Druck auf diese Leisten öffnet sich
die Heckklappe.
• Die elektrisch betätigte Heckklappe muss
in der ganz geöffneten Position stehen,
damit die Heckklappenschließtaste an der
linken hinteren Verkleidung nahe der
Heckklappenöffnung funktionieren kann.
Wenn die Heckklappe nicht völlig geöff-
net ist, drücken Sie die Heckklappentaste
auf dem Schlüssel-Griffstück, um die
Heckklappe ganz zu öffnen, und drücken
Sie die Taste dann wieder, um die Heck-
klappe zu schließen.
• Wenn der Heckklappengriff während des
elektrischen Schließvorgangs gezogen
wird, öffnet sich die Heckklappe wieder
vollständig.
• Wenn der Heckklappengriff während des
elektrischen Öffnungsvorgangs gezogen
wird, wird der Heckklappenmotor ausge-
kuppelt, um den manuellen Betrieb zu
erlauben.
• Wenn die elektrisch betätigte Heckklappe
innerhalb eines Schließ- oder Öffnungs-
vorgangs mehrmals durch ein Hindernis
blockiert wird, stoppt das System auto-
matisch, und die Heckklappe muss manu-
ell geöffnet bzw. geschlossen werden. •
Wenn die Heckklappe elektrisch ge-
schlossen wird, und Sie währenddessen
einen Gang einlegen, wird die Heckklappe
weiterhin elektrisch geschlossen. Aber
die Fahrzeugbewegung kann dazu führen,
dass eine Blockierung der Heckklappe
erkannt wird.
WARNUNG!
•Beim Fahren mit offener Heckklappe kön-
nen giftige Auspuffabgase in den Fahr-
zeuginnenraum eindringen. Sie und Ihre
Mitfahrer können durch diese Abgase Ge-
sundheitsschäden erleiden. Fahren Sie
deshalb stets mit geschlossener Heck-
klappe.
• Wenn Sie dennoch einmal mit geöffneter
Heckklappe fahren müssen, schließen Sie
alle Fenster und stellen Sie den Gebläse-
schalter der Klimaregelung auf hohe Dreh-
zahl. Nicht auf Umluftbetrieb schalten.
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Die Heckklappe wird durch Gasdruckstützen in
geöffneter Stellung gehalten. Der Gasdruck
nimmt jedoch mit der Temperatur ab. Bei kalter
Witterung kann es daher notwendig sein, die
Gasdruckstützen zusätzlich abzustützen.
RÜCKHALTESYSTEME
Zu den wichtigsten Sicherheitseinrichtungen Ih-
res Fahrzeugs gehören die Rückhaltesysteme.
•Dreipunkt-Sicherheitsgurte für den Fahrer
und alle Fahrgäste
• Erweiterte Front-Airbags für Fahrer und
Beifahrer
• Aktive Kopfstützen (AHR) oben auf den
Vordersitzen (in die Kopfstütze integriert)
• Zusätzlicher Knie-Airbag auf der Fahrerseite
• Zusätzliche Seiten-Airbags (SABIC) für den
Fahrer und Fahrgäste an Fensterplätzen
• Zusätzliche in den Sitzen eingebaute Seiten-
Airbags (SAB)
• Lenksäule und Lenkrad sind energieabsor-
bierend •
Knieschutzpolster/Blockiereinrichtungen für
Vordersitze
• Vordersitzgurte mit integrierten Gurtstraffern
können den Insassenschutz verbessern
• Alle Gurtsysteme (ausgenommen Fahrer-
und Beifahrersitzsitz) verfügen über automa-
tisch sperrende Gurtaufroller (ALRs), die den
Gurt automatisch auf die erforderliche Länge
für die Befestigung eines Kindersitzes oder
die Sicherung von größeren Gegenständen
auf dem Sitz einstellen – je nach Ausstattung.
Bitte beachten Sie genau alle Informationen
und Hinweise in diesem Abschnitt. Sie erfahren,
wie Sie die Sicherheitsgurte korrekt anlegen
und sich und Ihre Passagiere auf bestmögliche
Weise schützen.
Die normalen Sicherheitsgurte oder die
ISOFIX-Funktion sind auch zum Befestigen von
Kinder-Rückhaltesystemen geeignet, wenn Sie
Kinder befördern, die zum Anlegen normaler
Sicherheitsgurte noch zu klein sind. Weitere
Informationen finden Sie unter „ISOFIX – Ver-
ankerungssystem für Kindersitze“. HINWEIS:
Die erweiterten Front-Airbags sind mit ei-
nem mehrstufigen Gasgenerator ausgestat-
tet. So kann der Airbag in Abhängigkeit von
verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise
der Schwere und Art des Aufpralls, mit un-
terschiedlicher Stärke aufgeblasen werden.
Mithilfe einiger einfacher Maßnahmen können
Sie die Verletzungsgefahr durch einen ausge-
lösten Airbag auf ein Minimum reduzieren:
1.
Kinder bis 12 Jahre müssen während der
Fahrt immer hinten sitzen und angeschnallt
sein.
WARNUNG!
Kinder-Rückhaltesysteme, in denen das
Kind mit Blickrichtung nach hinten unterge-
bracht wird, dürfen niemals auf dem Vorder-
sitz eines Fahrzeugs mit erweitertem Front-
Airbag montiert werden. Bei Auslösung des
Beifahrer-Airbags besteht die Gefahr, dass
der Airbag dem Kind schwere oder sogar
lebensgefährliche Verletzungen zufügt.
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WARNUNG!
•Wird der Sicherheitsgurt in das falsche
Gurtschloss eingerastet, ist die Schutzwir-
kung bei einem Aufprall stark verringert.
Der untere Teil des Gurts kann nach oben
rutschen und möglicherweise innere Ver-
letzungen verursachen. Rasten Sie die
Schlosszunge Ihres Sicherheitsgurts im-
mer im nächstliegenden Gurtschloss ein.
(Fortsetzung)
WARNUNG!(Fortsetzung)
•Wird der Gurt zu locker angelegt, sind Sie
nicht richtig geschützt. Bei einem plötzli-
chen Abbremsen des Fahrzeugs können
Sie weit nach vorn geschleudert werden.
Dadurch steigt das Risiko einer Verlet-
zung. Tragen Sie den Gurt eng anliegend.
• Es ist sehr gefährlich, den Sicherheitsgurt
unter dem Arm zu tragen. Dies kann bei
einem Unfall zum Zusammenstoß mit Tei-
len des Innenraums führen. Dadurch er-
höht sich die Gefahr von Verletzungen im
Kopf- und Halsbereich. Ein unter dem Arm
getragener Sicherheitsgurt kann zu inne-
ren Verletzungen führen. Die Rippenkno-
chen sind weniger stark ausgebildet als
die Schulterknochen. Tragen Sie den Si-
cherheitsgurt über der Schulter. Dadurch
können die stabilsten Teile Ihres Körpers
die Kräfte, die bei einem Unfall auftreten,
am besten aufnehmen.
(Fortsetzung)
WARNUNG!(Fortsetzung)
•Ein Sicherheitsgurt, der sich hinter Ihnen
befindet, kann Sie bei einem Unfall nicht
schützen. Ohne angelegten Sicherheits-
gurt ist das Risiko von Kopfverletzungen
deutlich höher. Becken- und Schultergurt
immer gemeinsam anlegen.
4. Der Beckengurt muss straff am Becken an-
liegen. Zum Straffen des Beckengurts den
Schultergurt von Hand leicht nach oben ziehen.
Wenn der Beckengurt zu straff sitzt, die
Schlosszunge nach außen kippen und am
Beckengurt ziehen. Ein straffer Gurt reduziert
das Risiko, bei einem Unfall unter dem Gurt
hindurchzurutschen.
Gurt eng anliegen lassen
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GurtstrafferDie Sicherheitsgurte der beiden Vordersitze sind
mit Gurtstraffern ausgerüstet, die bei einem Unfall
ein zu lockeres Anliegen des Gurts verhindern
sollen. Die Gurtstraffer können die Schutzfunktion
des Sicherheitsgurts erhöhen, indem sie im An-
fangsstadium eines Unfalls sicherstellen, dass
der Sicherheitsgurt eng am Fahrzeuginsassen
anliegt. Die Gurtstraffer funktionieren bei Fahr-
gästen aller Größen einschließlich denen in
Kinder-Rückhaltesystemen.
HINWEIS:
Gurtstraffer sind allerdings kein Ersatz für
einen korrekt angelegten Sicherheitsgurt.
Der Sicherheitsgurt ist eng anliegend und in
der korrekten Lage zu tragen.
Die Gurtstraffer werden durch das Rück-
haltesysteme-Steuergerät ausgelöst. Wie die
Airbags sind die Gurtstraffer nur einmal ver-
wendbar. Ein ausgelöster Gurtstraffer oder Air-
bag muss sofort ausgetauscht werden.
Zusätzliche aktive Kopfstützen (AHR)Bei diesen Kopfstützen handelt es sich um
passive, schwenkbare Bauteile. Fahrzeuge mit
dieser Ausstattung sind nicht ohne Weiteres
anhand von Markierungen zu erkennen, son-
dern nur durch eine Sichtprüfung der Kopf-
stütze. Die Kopfstütze hat zwei Hälften, wobei
die vordere Hälfte aus weichem Schaumstoff
und die hintere Hälfte aus dekorativem Kunst-
stoff besteht.
Wie funktioniert die aktive Kopfstütze (AHR)?
Das Rückhaltesystem-Steuergerät (ORC) be-
stimmt, ob die Schwere oder die Art des Heck-
aufpralls ein Auslösen der aktiven Kopfstützen
(AHR) erfordern. Wenn bei einem Heckaufprall
eine Auslösung erfolgen muss, werden die ak-
tiven Kopfstützen sowohl des Fahrer- als auch
die Beifahrersitzes ausgelöst.Wenn eine aktive Kopfstütze bei einem Heck-
aufprall ausgelöst wird, bewegt sich die vordere
Hälfte der Kopfstütze nach vorn, um den Ab-
stand zwischen Hinterkopf und aktiver Kopf-
stütze zu minimieren. Dieses System trägt dazu
bei, mögliche Verletzungen des Fahrers und
des Beifahrers bei bestimmten Unfällen mit
Heckaufprall zu verhindern oder zumindest de-
ren Schwere zu vermindern.
HINWEIS:
Die aktiven Kopfstützen (AHR) werden im
Fall eines vorderen oder seitlichen Aufpralls
möglicherweise nach vorn geschwenkt.
Wenn jedoch während eines Frontaufpralls
ein sekundärer Heckaufprall erfolgt, können
die aktiven Kopfstützen möglicherweise je
nach Schwere und Art des Aufpralls ausge-
löst werden.
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Da die Airbag-Sensoren die Verzögerung des
Fahrzeugs in Bezug auf die Zeit messen, sind
die Fahrgeschwindigkeit und der Schaden an
sich keine guten Indikatoren dafür, ob ein
Airbag ausgelöst werden sollte oder nicht.
Die Sicherheitsgurte bieten bei jedem Unfall
wichtigen Schutz und halten Sie auch in Posi-
tion, also in ausreichendem Abstand von einem
Airbag, der gerade aufgeblasen wird.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät überprüft
außerdem bei jedem Einschalten der Zündung
(Stellung START oder ON/RUN) die Funktions-
bereitschaft der Elektronikbauteile des Airbag-
Systems. Wenn sich der Schlüssel in Stellung
LOCK (Verriegeln) bzw. ACC (Zusatzver-
braucher) befindet oder nicht im Zündschloss
eingesteckt ist, ist das Airbag-System nicht
eingeschaltet, und die Airbags werden nicht
aufgeblasen.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät verfügt
über eine Reservespannungsversorgung, die
sicherstellt, dass die Airbags auch dann auslö-
sen, wenn die Batterie schwach ist oder der
Batterieanschluss getrennt wurde.Beim ersten Einschalten der Zün-
dung in die Stellung ON/RUN (Ein/
Betrieb) schaltet das Rückhalte-
system-Steuergerät außerdem die
Airbag-Warnleuchte an der Instru-
mententafel ca. vier bis acht Sekunden lang
zum Selbsttest ein. Nach dem Selbsttest er-
lischt die Airbag-Warnleuchte. Wenn das
Rückhaltesysteme-Steuergerät in einem der
Bauteile eine Fehlfunktion registriert, wird dies
durch kurzes oder ständiges Aufleuchten der
Airbag-Warnleuchte angezeigt. Ein einfaches
akustisches Warnsignal ertönt, wenn die
Leuchte nach dem ersten Anlassen des Motors
erneut aufleuchtet.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät führt au-
ßerdem eine Diagnose durch und meldet durch
die Airbag-Warnleuchte, wenn eine Funktions-
störung festgestellt wurde, die das Airbag-
System beeinträchtigen könnte. Bei der Diag-
nose wird darüber hinaus auch die Art der
Funktionsstörung ermittelt.WARNUNG!
Achten Sie auf die Airbag-Warnleuchte in der
Instrumententafel, sonst sind Sie unter Um-
ständen bei einer Kollision nicht durch den
Airbag geschützt. Wenn die Warnleuchte
nach dem ersten Einschalten der Zündung
nicht zur Glühlampenprüfung aufleuchtet,
ständig leuchtet oder während der Fahrt
plötzlich aufleuchtet, lassen Sie das Airbag-
System sofort von einer Vertragswerkstatt
überprüfen.
Gasgeneratoren der erweiterten Fahrer-
und Beifahrer-Front-Airbags
Die Gasgeneratoren der erweiterten Fahrer-
und Beifahrer-Front-Airbags sind in der Lenk-
radmitte und in der rechten Seite der Instrumen-
tentafel eingebaut. Wenn das Rückhaltesys-
teme-Steuergerät einen Aufprall registriert, der
so stark ist, dass die erweiterten Front-Airbags
benötigt werden, sendet es ein entsprechendes
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Wartung des Airbag-Systems
WARNUNG!
•
Veränderungen jeder Art am Airbag-System
können dazu führen, dass es bei Bedarf
nicht einwandfrei funktioniert. Sie können
in diesem Fall verletzt werden, weil die
Schutzwirkung der Airbags nicht zur Verfü-
gung steht. Nehmen Sie keine Veränderun-
gen an den Bauteilen oder an der Verkabe-
lung vor. Dazu zählen auch Aufkleber, die
auf der Lenkradabdeckung oder auf der
rechten Oberseite der Instrumententafel an-
gebracht werden. Nehmen Sie keine Verän-
derungen am vorderen Stoßfänger oder an
der Karosseriestruktur des Fahrzeugs vor
und montieren Sie keine Trittleisten oder
Trittbretter aus dem Zubehörhandel.
•Es ist gefährlich, Teile des Airbag-Systems
selbst instand zu setzen. Informieren Sie
unbedingt jeden, der an Ihrem Fahrzeug
arbeitet, dass es mit Airbags ausgestattet ist!
(Fortsetzung)
WARNUNG!(Fortsetzung)
•Nehmen Sie keine Veränderungen an ir-
gendeinem Teil des Airbag-Systems vor!
Bei Veränderungen kann sich der Airbag
zufällig aufblasen oder nicht korrekt funk-
tionieren. Lassen Sie alle Wartungsarbei-
ten am Airbag-System Ihres Fahrzeugs
durch eine Vertragswerkstatt ausführen.
Wenn der Sitz einschließlich Bezug und
Polster auf irgendeine Weise instand ge-
setzt werden muss (einschließlich Ausbau
oder Lockern/Festziehen der Befesti-
gungsschrauben des Sitzes), bringen Sie
das Fahrzeug zu Ihrem Vertragshändler.
Es dürfen nur durch den Hersteller freige-
gebene Sitzteile verwendet werden. Wenn
das Airbag-System Ihres Fahrzeugs für
körperbehinderte Personen abgeändert
werden muss, wenden Sie sich an Ihren
Vertragshändler. Airbag-WarnleuchteBei einer Kollision soll das Airbag-
System jederzeit betriebsbereit sein
und Ihnen Schutz vor Verletzungen
bieten. Die Airbag-Warnleuchte
überwacht die internen Stromkreise
und die Verkabelung der Elektrikkomponenten
des Airbag-Systems. Das Airbag-System ist so
konzipiert, dass es keine Wartung erfordert.
Wenn Folgendes auftritt, lassen Sie das Airbag-
System sofort von einem Vertragshändler warten:
• Nach dem Einschalten der Zündung (ON/
RUN) leuchtet die Airbag-Warnleuchte vier
bis acht Sekunden lang nicht auf.
• Die Airbag-Warnleuchte bleibt nach den vier
bis acht Sekunden eingeschaltet.
• Während der Fahrt leuchtet die Airbag-
Warnleuchte vorübergehend auf oder bleibt
eingeschaltet.
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Zusätzlich befinden sich obere Haltebandver-
ankerungen an der Rückseite der Rücksitz-
lehne der äußeren Rücksitze. Die oberen Hal-
tebandverankerungen hinter dem Rücksitz sind
zugänglich, wenn Sie das mit Teppich belegte
Bodenblech von der Rückenlehne wegziehen.
WARNUNG!
Verwenden Sie nicht die Gepäcksicherun-
gen auf dem Laderaumboden. Bei unsach-
gemäßer Verwendung des Haltebands kann
das Kinder-Rückhaltesystem seine Schutz-
funktion nicht erfüllen. Das Kind kann da-
durch schwer verletzt oder getötet werden.Viele, jedoch nicht alle Rückhaltesysteme, sind
mit separaten Haltebändern an jeder Seite
ausgestattet, von denen jedes einen Haken
oder einen Anschluss zur Befestigung an den
tiefer liegenden Befestigungspunkten sowie
eine Halteband-Spannvorrichtung besitzt. Alle
Kleinkinder-Rückhaltesysteme mit Blick nach
vorn sowie einige Kindertragen mit Blick nach
hinten sind ebenfalls mit einem Halteband,
einem Haken zur Befestigung an einer Halte-
bandverankerung und einer Spannvorrichtung
ausgestattet.
Lockern Sie zuerst die Kindersitz-Spannvor-
richtungen an den unteren Haltebändern und
am Halteband, damit die Haken oder Verbin-
dungselemente leichter an den Befestigungs-
punkten im Fahrzeug montiert werden können.
Befestigen Sie anschließend die unteren Haken
oder Verbindungselemente über dem Oberteil
der Befestigungsschienen, indem Sie das
Sitzbezugmaterial beiseite schieben. Suchen
Sie dann die Haltebandverankerung direkt
hinter dem Sitz, an der Sie das Kinder-
Rückhaltesystem und das Halteband an der
Verankerung montieren. Bei der Verlegung des
Herunterziehen des mit Teppich belegten
Bodenbleches, um das obere Halteband zu erreichen
Obere Haltebandverankerung(an der Rückenlehne)
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2. Zum Schluss den Beckengurtabschnitt um
das Kinder-Rückhaltesystem straff ziehen. Je-
der Sicherheitsgurt lockert sich mit der Uhrzeit,
deshalb den Gurt gelegentlich prüfen und bei
Bedarf nachstraffen.
Befestigung des Haltebands des Kinder-
Rückhaltesystems:
Für Säuglingssitze mit Blickrichtung nach hin-
ten, die am mittleren Sitz mit den Sicherheits-
gurten des Fahrzeugs befestigt werden, hat die
hintere mittlere Sitzposition ein Armlehnenhal-
teseil, das die Armlehne in der oberen Position
sichert. Um das Armlehnenhalteseil des mittle-
ren Sitzes zu erreichen, lassen Sie zuerst die
Armlehne herunter. Das Halteseil befindet sich
hinter der Armlehne und ist an der Kunststoff-
sitzversteifung eingehakt.Ziehen Sie das Halteseil herunter, um es von
der Kunststoffsitzversteifung loszuhaken, he-
ben Sie dann die Armlehne an und befestigen
Sie den Halteseilhaken am Band an der Vorder-
seite der Armlehne.Verlegen Sie in der mittleren Sitzposition das
Halteband über die Rückenlehne und die Kopf-
stütze und befestigen Sie den Haken an der
Haltebandverankerung auf der Rückseite der
äußeren Sitze. Verlegen Sie an den äußeren
Sitzpositionen das Halteseil unter den Kopfstüt-
zen und befestigen Sie den Haken an der
oberen Haltebandverankerung auf der Rück-
seite des Sitzes. Die oberen Haltebandveranke-
rungen hinter dem Rücksitz sind zugänglich,
wenn Sie das mit Teppich belegte Bodenblech
von der Rückenlehne wegziehen.
Armlehnenhalteseil in der mittleren
SitzpositionArmlehnenhalteseil in der mittlerenSitzposition angebracht
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WARNUNG!(Fortsetzung)
•Während einer Fahrt müssen grundsätzlich
alle Insassen einen Sitzplatz einnehmen
und den Sicherheitsgurt angelegt haben.
Abgas
WARNUNG!
Motorabgase können zu Verletzungen oder
zum Tod führen. Sie enthalten Kohlenmon-
oxid (CO), ein farb- und geruchloses Gas.
Das Einatmen von Kohlenmonoxid verur-
sacht Bewusstlosigkeit und kann schließlich
zu einer Vergiftung führen. Beachten Sie
folgende Sicherheitshinweise, um das Einat-
men von Kohlenmonoxid zu vermeiden:
•
Den Motor nie in einem geschlossenen
Raum, z. B. in einer Garage, laufen lassen.
(Fortsetzung)
WARNUNG!(Fortsetzung)
•Wenn Sie dennoch einmal mit geöffnetem
Kofferraum fahren müssen, schließen Sie alle
Fenster und stellen Sie den GEBLÄSE-
SCHALTER der Klimaregelung auf hohe
Drehzahl. NICHT auf Umluftbetrieb schalten.
•Muss das Fahrzeug im Freien längere Zeit
mit laufendem Motor stehen, die Lüftung
so einstellen, dass Frischluft von außen
zugeführt wird. Das Gebläse auf die
höchste Stufe schalten.
Die Auspuffanlage muss stets in einwandfreiem
Zustand sein, damit kein Kohlenmonoxid in den
Fahrzeuginnenraum eindringen kann.
Wenn Sie ungewöhnliche Auspuffgeräusche
wahrnehmen, Abgasgeruch im Innenraum spür-
bar ist oder wenn der Unterboden oder Heck-
bereich des Fahrzeugs beschädigt ist, sind die
gesamte Auspuffanlage und die angrenzenden
Karosseriebereiche durch einen kompetenten
Mechaniker auf gebrochene, beschädigte, un- dichte oder falsch montierte Teile zu überprü-
fen. Durch offene Schweißnähte und gelockerte
Anschlüsse können Abgase in den Fahrzeugin-
nenraum eindringen. Darüber hinaus ist der
Zustand der Auspuffanlage jedes Mal zu prüfen,
wenn das Fahrzeug zum Ölwechsel oder
Schmierdienst angehoben wird. Schadhafte
Teile sind auszutauschen.
Regelmäßige Sicherheitskontrollen
im Fahrzeuginnenraum
Sicherheitsgurte
Regelmäßig die Sicherheitsgurte auf Ein-
schnitte, ausgefranste Stellen und gelockerte
Teile überprüfen. Beschädigte Teile müssen so-
fort ersetzt werden. Das Gurtsystem nicht zer-
legen oder verändern.
Die vorderen Sicherheitsgurte sind nach einem
Unfall auszutauschen. Sollten die hinteren
Sicherheitsgurte bei einem Unfall beschädigt
worden sein (verbogener Aufroller, gerissener
Gurt usw.), müssen sie ausgetauscht werden.
Wenn der einwandfreie Zustand von Gurt oder
Aufroller nicht sicher ist, ist der Sicherheitsgurt
auszutauschen.
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