sensor Lancia Voyager 2012 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: LANCIA, Model Year: 2012, Model line: Voyager, Model: Lancia Voyager 2012Pages: 388, PDF-Größe: 4.24 MB
Page 197 of 388

Low Tire Pressure (Reifendruck zuniedrig
Service TPM System (TPM-System warten) (siehe "Reifendrucküber-
wachungssystem" in "Start und Be-trieb")
Turn Signal On (Blinker ein)
RKE Battery Low (RKE Batterie schwach)
Service Keyless System (Fernge- steuerte Türentriegelung warten)
LOW WASHER FLUID (SCHEI- BENWASCHFLÜSS. NIEDRIG)
Oil Change Required (Ölwechsel fällig)
Check Gascap (Tankdeckel über- prüfen)
Left Front Turn Signal Lamp Out (Blinker vorn links ausgefallen)
Left Rear Turn Signal Lamp Out (Blinker hinten links ausgefallen)
Right Front Turn Signal Lamp Out (Blinker vorn rechts ausgefallen)
Right Rear Turn Signal Lamp Out (Blinker hinten rechts ausgefallen) Park Assist Disabled (Parkhilfe de-
aktiviert)
Service Parkassistent (Parkhilfe warten lassen)
Personal Settings Not Available – Vehicle Not in Park (Persönliche
Einstellungen nicht verfügbar –
Fahrzeug nicht in Parkstellung)
Blind spot system off (System zur Überwachung der toten Winkel
ausgeschaltet): Diese Nachricht
wird anzeigt, wenn die Zündung
eingeschaltet wird, und verweist
darauf, dass das System zur Über-
wachung der toten Winkel ausge-
schaltet ist.
Blind Spot System Not Available
(System zur Überwachung der toten
Winkel nicht verfügbar): Diese Nach-
richt verweist darauf, dass das Sys-
tem zur Überwachung der toten Win-
kel (BSM) auf Grund einer
Sensorblockade, von elektronischer
Interferenz oder anderen "vorüberge-
henden" Bedingungen vorüberge-
hend nicht verfügbar ist. Wenn diese
Nachricht angezeigt wird, leuchten
beide Symbole für die Rückspiegel auf. Wenn elektronische Interferenz
vorliegt, leuchtet nur das Symbol auf
der Seite der Interferenz auf, bis die
Interferenz beseitigt ist.
Service blind spot system (System
zur Überwachung der toten Winkel
warten): Diese Nachricht wird an-
gezeigt, wenn das System zur Über-
wachung der toten Winkel warten
(BSM) permanent nicht verfügbar
ist. Der Fahrer erhält eine
Infodisplay-Nachricht und die
Warnung der BSM-Anzeige leuch-
tet permanent in beiden Spiegeln
auf. Wenn diese Nachricht ange-
zeigt wird, suchen Sie einen Ver-
tragshändler auf.
Obstacle Detected (Hindernis fest- gestellt)
Driver Seatbelt Unbuckled (Fahrer-Sicherheitsgurt gelöst)
Exhaust System – Regeneration Re- quired Now (Auspuffanlage – Re-
generation erforderlich). Bei kur-
zen Fahrtzyklen mit geringer
Geschwindigkeit besteht die Mög
lichkeit, dass das Nachbehand-
lungssystem von Motor und Aus-
191
Page 205 of 388

Automatische Kompasskalibrierung
Der Kompass Ihres Fahrzeugs ist
selbstkalibrierend, sodass Sie ihn
nicht manuell einstellen müssen.
Wenn Ihr Fahrzeug neu ist, kann der
Kompass fehlerhaft erscheinen und
das Infodisplay (EVIC) zeigt "CAL"
(Kalibrieren) an, bis der Kompass ka-
libriert ist. Sie können den Kompass
auch durch das Fahren von einem
oder mehreren kompletten 360-
Grad-Kreisen kalibrieren; dies muss
in einem Gebiet erfolgen, in dem sich
keine großen Metallobjekte befinden.
Nach der Kalibrierung schaltet sich
die Anzeige "CAL" (Kalibrieren) im
Infodisplay (EVIC) ab. Der Kompass
funktioniert jetzt normal. HINWEIS:
Eine gute Kalibrierung erfordert
eine ebene Oberfläche und setzt
voraus, dass keine großen Metall-
objekte wie zum Beispiel Ge-
bäude, Brücken, Untergrundka-
bel, Bahnschienen usw. vorhandensind.Manuelle Kompasskalibrierung
(für Versionen/Märkte, wovorgesehen)
Wenn der Kompass fehlerhaft er-
scheint und die Anzeige "CAL" nicht
im Infodisplay (EVIC) erscheint,
müssen Sie den Kompass manuell in
den "Calibration Mode" (Kalibrie-
rungsmodus) schalten; gehen Sie
dazu wie folgt vor:
1. Schalten Sie die Zündung ein.
2. Drücken Sie die "Nach oben"-
oder "Nach unten"-Taste, bis "Setup"
(Durch den Kunden programmier-
bare Funktionen) im Infodisplay an-
gezeigt wird, und drücken Sie die
Taste SELECT (Auswählen).
3. Drücken Sie die "Nach unten"-
Taste, bis "Calibrate Compass"
(Kompass kalibrieren) im Infodisplay
(EVIC) angezeigt wird.
4. Drücken Sie kurz die Taste SE-
LECT (Auswählen), um die Kalibrie-
rung zu starten. Die Meldung "CAL"
(Kalibrierung) wird im Infodisplay
(EVIC) angezeigt.
5. Fahren Sie einen oder mehrere
komplette 360°Kreise in einem Ge-biet, in dem sich keine großen Metall-
objekte befinden, bis sich die Anzeige
"CAL" abschaltet. Der Kompass
funktioniert jetzt normal. Kompassabweichung
Die Kompassabweichung ist die Ab-
weichung zwischen magnetischem
Norden und geographischem Norden.
Um die Unterschiede auszugleichen,
sollte die Abweichung über die Zo-
nenkarte für die Zone gewählt wer-
den, in der das Fahrzeug gefahren
wird. Wenn der Kompass richtig ein-
gestellt ist, kompensiert er die Unter-
schiede automatisch und bietet so die
präziseste Anzeige. Für eine optimale
Kompassleistung muss der Kompass
wie folgt eingestellt werden: HINWEIS:
Halten Sie magnetische Materia-
lien wie iPods, Mobiltelefone,
Notebooks und Radardetektoren
von der Oberseite der Instrumen-
tentafel fern. Hier befindet sich
das Kompassmodul, weshalb es zu
Interferenzen mit dem Kompass-
sensor und damit zu falschen An-
zeigen kommen kann.
199
Page 212 of 388

akustischen Alarm aus, wenn der
Blinker an ist. Bei der Aktivierung von
"Blind Spot: Off" (Toter Winkel: Aus)
wird das System zur Überwachung
der toten Winkel (BSM) deaktiviert.
Um eine Auswahl zu treffen, drücken
Sie kurzzeitig die Taste SELECT
(Auswählen), bis eine Kontrollmar-
kierung neben der Funktion einge-
blendet wird und dem Fahrer anzeigt,
dass das System aktiviert wurde bzw.
bis die Kontrollmarkierung ausge-
blendet wird und dem Fahrer anzeigt,
dass das System deaktiviert wurde. HINWEIS:
Wenn Ihr Fahrzeug im Sensorbe-
reich beschädigt wurde, kann die
Ausrichtung des Sensors sogar
dann verschoben worden sein,
wenn am Stoßfänger keine Schä
den erkennbar sind. Lassen Sie
die Sensorausrichtung von einer
Vertragswerkstatt überprüfen.
Wenn der Sensor falsch ausgerich-
tet ist, funktioniert das System zur
Überwachung der toten Winkel
(BSM) nicht ordnungsgemäß.Kompasskalibrierung (für
Versionen/Märkte, wovorgesehen)
Weitere Informationen finden Sie un-
ter "Kompassanzeige".
Kompassabweichung (für
Versionen/Märkte, wovorgesehen)
Weitere Informationen finden Sie un-
ter "Kompassanzeige".
Menü ausschalten
Drücken Sie kurz die Taste SELECT
(Auswählen), um das Menü auszu-schalten. SOUNDSYSTEME
Näheres hierzu siehe Ihr Audiosystem-Handbuch.
NAVIGATIONSSYSTEM
(bei Versionen/Märkten,
wo verfügbar)
Siehe Uconnect Touch™ Benutzer- handbuch.
iPod®/USB/MP3
STEUERUNG (für
Versionen/Märkte, wo
ausgestattet haben) HINWEIS:
Dieser Abschnitt betrifft nur Ra-
dios mit Verkaufscode RES und
REQ/REL/RET, die über
UConnect™ verfügen. Bei den Ver-
kaufscodes RBZ/RHB, RHR, RHP,
RHW und RB2 mit Touchscreen-
Radio und iPod®/USB/MP3
Steuerung finden Sie weitere In-
formationen in den separaten
Bedienungsanleitungen für RBZ/
RHB, RHR, RHP, RHW und RB2.
Die iPod®/USB/MP3Steuerung
steht nur als Option mit diesen Ra-
dios zur Verfügung.
Bei dieser Funktion können Sie einen
iPod® oder ein externes USBGerät
an den USB-Anschluss im Hand-
schuhfach anschließen.
Die iPod®Steuerung unterstützt
Mini-, 4G-, Foto-, Nano-, 5G iPod®
und iPhone®Geräte. Einige iPod®
Softwareversionen unterstützen die
206
Page 277 of 388

tent ergänzt das ABS. Die maximale
Unterstützung durch den Bremsassis-
tenten wird durch schnelles Betätigen
der Bremsen ausgelöst. Um die Wir-
kung des Bremsassistenten voll zu
nutzen, muss das Bremspedal wäh
rend des gesamten Bremsvorgangs
vollständig durchgetreten bleiben.
Verringern Sie den Druck auf das
Bremspedal erst dann, wenn nicht
mehr gebremst werden muss. Sobald
das Bremspedal losgelassen wird,
wird der Bremsassistent deaktiviert.WARNHINWEISE!
Der Bremsassistent (BAS) kanndie auf das Fahrzeug wirkenden
physikalischen Gesetze nicht au-
ßer Kraft setzen oder die durch
die vorherrschenden Straßenver-
hältnisse gegebene Traktion ver-bessern.
Der Bremsassistent kann Kollisio-
nen nicht verhindern, auch die
nicht, die aus zu schnellem Fah-
ren in Kurven, auf rutschigem
Untergrund oder bei Aquaplaning
resultieren.
(Fortsetzung)
WARNHINWEISE! (Fortsetzung)
Die Möglichkeiten eines Fahr-
zeugs mit Bremsassistent dürfen
niemals auf leichtsinnige oder ge-
fährliche Weise so ausgenutzt
werden, dass die Sicherheit des
Fahrers oder anderer Personen
gefährdet wird!
ELEKTRONISCHES
STABILITÄTSPROGRAMM(ESP)
Das elektronische Stabilitätspro-
gramm (ESP) verbessert die Rich-
tungsstabilität des Fahrzeugs in un-
terschiedlichen Fahrzuständen. Das
ESP greift beim Über- oder Unter-
steuern des Fahrzeugs durch Ab-
bremsen des entsprechenden Rades
ein, um dem Über- oder Untersteuern
entgegenzuwirken. Auch das Motor-
drehmoment wird begrenzt, um die
Richtungsstabilität des Fahrzeugs
aufrecht zu halten.
Das ESP ermittelt anhand der Werte
der Sensoren im Fahrzeug den durch
den Fahrer vorgesehenen Fahrweg
und vergleicht ihn mit dem tatsächli
chen Fahrweg. Wenn der tatsächliche Fahrweg nicht mit dem vorgesehenen
Fahrweg übereinstimmt, wird das
entsprechende Rad mithilfe des ESP
abgebremst, um dem Über- oder Un-
tersteuern entgegenzuwirken.
Übersteuern – Wenn sich das Fahr-
zeug bei Kurvenfahrt stärker dreht,
als es der Stellung des Lenkradsentspricht.
Untersteuern – Wenn sich das Fahr- zeug bei Kurvenfahrt weniger stark
dreht, als es der Stellung des Lenk-
rads entspricht.
WARNHINWEISE!
Das elektronische Stabilitätspro-
gramm (ESP) kann die auf das
Fahrzeug wirkenden Naturge-
setze der Physik nicht außer Kraft
setzen oder die durch die vorherr-
schenden Straßenverhältnisse ge-
gebene Traktion verbessern.
(Fortsetzung)
271
Page 287 of 388

druck muss stets bei kalten Reifen
gemessen werden. Luftdruck bei kal-
tem Reifen ist der bei Außentempera-
tur gemessene Reifendruck, nachdem
das Fahrzeug mindestens 3 Stunden
lang nicht bewegt wurde.Näheres
zum Korrigieren des Reifendrucks
finden Sie unter "Reifen – Allge-
meines" in "Start und Betrieb".
Während der Fahrt steigt der Reifen-
druck; dies ist ein normaler Vorgang,
der keine Korrektur des Reifendrucks
erfordert.
Das TPMS warnt den Fahrer, falls der
Druck eines Reifens aus irgendeinem
Grund, einschließlich niedriger Tem-
peratur oder natürlichem Druckver-
lust, unter den vorgeschriebenen Min-
destwert sinkt.Die Warnung erfolgt so lange, bis der
Reifendruck auf den laut Sicherheits-
plakette vorgeschriebenen Wert bei
kalten Reifen korrigiert wurde. Sobald
die Warnleuchte für Reifendruck auf-
leuchtet, müssen Sie den Reifendruck
auf den laut Sicherheitsplakette vorge-
schriebenen Wert für kalte Reifen er-
höhen, damit die "Reifendruck-
Warnleuchte" erlischt. Da das System automatisch aktualisiert wird, erlischt
die "Reifendruck-Warnleuchte", so-
bald es die aktualisierten Reifendruck-
signale empfängt. Unter Umständen
kann das System diese Daten erst nach
einer 20minütigen Fahrt bei einer Ge-
schwindigkeit von über 24 km/h emp-fangen.
Beispiel: Bei Ihrem Fahrzeug beträgt
der vorgeschriebene Reifendruck bei
kaltem Reifen (Fahrzeug steht seit
mindestens drei Stunden) 2,41 bar. Be-
trägt die Außentemperatur 20 °C und
liegt der gemessene Reifendruck bei
2,07 bar, sinkt der Reifendruck bei ei-
nem Temperaturabfall auf -7 °C auf
ca. 1,79 bar. Dieser Druckwert ist so
gering, dass die "Reifendruck-
Warnleuchte" eingeschaltet wird. Auch
wenn während der Fahrt der Reifen-
druck auf ca. 2,07 bar steigt, bleibt die
"Reifendruck-Warnleuchte" einge-
schaltet. In diesem Fall wird die
"Reifendruck-Warnleuchte" erst dann
ausgeschaltet, nachdem der Reifen-
druck auf den laut Sicherheitsplakette
vorgeschriebenen Wert bei kaltem Rei-
fen korrigiert wurde.
ACHTUNG!
Das Reifendrucküberwachungs
system (TPMS) ist für die werks-
seitig angebauten Räder und Rei-
fen optimiert. Die
Größenangaben zum TPMS gel-
ten für die an Ihrem Fahrzeug ver-
wendete Reifengröße. Bei Ver-
wendung von Reifen, deren Größe
und/oder Bauart nicht den Origi-
nalreifen entspricht, können un-
erwünschte Systemfunktionen
oder Sensorschäden auftreten.
Nachträglich aufgezogene Räder
können die Sensoren beschädi
gen. Verwenden Sie für ein mit
TPMS ausgerüstetes Fahrzeug
keinesfalls auf dem Zubehör-
markt gekaufte Reifendicht- oder
Auswuchtmittel, da andernfalls
die Sensoren beschädigt werdenkönnen.
(Fortsetzung)
281
Page 288 of 388

ACHTUNG!(Fortsetzung)
Bringen Sie nach dem Prüfen bzw.
Korrigieren des Reifendrucks
stets die Schutzkappe wieder am
Ventil an. Hierdurch wird das
Eindringen von Feuchtigkeit und
Schmutz in den Ventilschaft ver-
hindert, das den Reifendrucksen-
sor beschädigen könnte.
HINWEIS:
Das TPMS ist nicht als Ersatz für die normale Reifenwartung ge-
dacht und kann auch nicht auf
Reifenpannen oder Reifenver-
schleiß aufmerksam machen.
Das TPMS dient auch nicht als Reifendruckprüfer beim Korri-
gieren des Reifendrucks.
Das Fahren mit deutlich redu- ziertem Reifendruck führt zur
Überhitzung des Reifens und
kann zu einem Reifenausfall
führen. Zu niedriger Reifen-
druck führt außerdem zu erhöh
tem Kraftstoffverbrauch sowie
erhöhtem Reifenverschleiß und kann Fahrverhalten sowie
Bremsweg des Fahrzeugs beein-trächtigen.
Das Reifendruckkontrollsystem (TPMS) ist kein Ersatz für regel-
mäßige Reifenwartung. Der
Fahrer ist auch dann für den
korrekten Reifendruck verant-
wortlich, wenn der Druckabfall
so gering ist, dass die
"Reifendruck-Warnleuchte"
nicht aufleuchtet.
Jahreszeitbedingte Temperatur- änderungen verändern den Rei-
fendruck; das TPMS überwacht
den tatsächlich im Reifen herr-
schenden Druck.
BASISSYSTEM
Das Reifendrucküberwachungssys
tem (TPMS) überwacht die Reifen-
drücke mittels drahtloser Technik
und an den Rädern angebrachten
Sensoren. Die in die Ventilschäfte in-
tegrierten Sensoren übertragen die
Reifendruckwerte an ein Empfangs-modul. HINWEIS:
Prüfen Sie regelmäßig den Druck
aller Reifen Ihres Fahrzeugs und
korrigieren Sie ihn bei Bedarf.
Die Basisausführung des TPMS um-
fasst die folgenden Bauteile:
Empfänger
Vier Reifendrucküberwachungs
sensoren
Reifendruck-Warnleuchte
Warnmeldungen des Reifendruckkontrollsystems
Ist der Druck in mindestens
einem Reifen zu gering,
leuchtet die "Reifendruck-
Warnleuchte" im Kombiin-
strument auf, wird die Meldung
"TIRE LOW PRESSURE" (Reifen-
druck zu gering) auf dem Kombiin-
strument angezeigt und es ertönt ein
akustisches Warnsignal. Halten Sie
das Fahrzeug in diesem Fall so schnell
wie möglich an, prüfen Sie die Reifen-
drücke und korrigieren Sie sie auf den
laut Sicherheitsplakette (an der fah-
rerseitigen BSäule) vorgeschriebenen
Wert bei kalten Reifen. Da das System282
Page 289 of 388

automatisch aktualisiert wird, er-
lischt die "Reifendruck-Warn-
leuchte", sobald es die aktualisierten
Reifendrucksignale empfängt. HINWEIS:
Unter Umständen kann das System
diese Daten erst nach einer 20-
minütigen Fahrt bei einer Ge-
schwindigkeit von über 24 km/hempfangen.
Die "Reifendruck-Warnleuchte"
blinkt ca. 75 Sekunden lang und
leuchtet dauerhaft, wenn eine Sys-
temstörung festgestellt wird. In die-
sem Fall ertönt auch ein akustisches
Warnsignal. Nach dem Aus- und Wie-
dereinschalten der Zündung wieder-
holt sich dieser Vorgang, falls die Stö
rung weiterhin vorliegt. Sobald die
Störung nicht mehr vorliegt, wird die
"Reifendruck-Warnleuchte" ausge-
schaltet. Eine Systemstörung kann
aus einem der folgenden Gründe
verursacht werden:
1. Störungen durch elektronische
Geräte oder Fahrten in der Nähe vonAnlagen, die Funkwellen mit dersel-
ben Frequenz wie die TPMS-Sensorenausstrahlen.
2. Einbau von getönten Scheiben
oder Folien aus dem Zubehörhandel,
die die Übertragung von Funkwellenbeeinträchtigen.
3. Übermäßige Schnee- und/oder
Eisablagerungen im Bereich der Rä
der oder Radhäuser.
4. Verwendung von Schneeketten.
5. Montage von Rädern/Reifen ohne
TPMS-Sensoren.
Fahrzeuge mit Notrad
1. Der Notradreifen (für Versionen/
Märkte, wo vorgesehen) hat keinen
TPMS-Sensor. Aus diesem Grund
kann der Reifendruck im Notrad
nicht überwacht werden.
2. Wenn Sie das Notrad anstelle eines
normalen Rads montieren, bei dessen
Reifen der Druck unter dem vorge-
schriebenen Wert liegt, ertönt beim
nächsten Einschalten der Zündung
ein akustisches Warnsignal, die Mel-
dung "TIRE LOW PRESSURE" (Rei-
fendruck zu niedrig) wird angezeigtund die "Reifendruck-Warnleuchte"
wird eingeschaltet.
3. Nach einer zwanzigminütigen
Fahrt mit einer Geschwindigkeit von
mehr als 24 km/h blinkt die
"Reifendruck-Warnleuchte" ca.
75 Sekunden lang und leuchtet dannständig.
4. Nach jedem weiteren Aus- und
Wiedereinschalten der Zündung er-
tönt ein akustisches Warnsignal; au-
ßerdem blinkt die "Reifendruck-
Warnleuchte" ca. 75 Sekunden lang
und leuchtet dann ständig.
5. Nachdem das normale Rad in-
stand gesetzt und wieder anstelle des
Notlaufrads montiert ist, wird das
TPMS automatisch aktualisiert und
die "Reifendruck-Warnleuchte" wird
ausgeschaltet, sofern der Druck in ei-
nem der vier Fahrzeugreifen nicht un-
ter dem vorgeschriebenen Wert liegt.
Unter Umständen kann das TPMS
diese Daten erst nach einer bis zu
20minütigen Fahrt mit einer Ge-
schwindigkeit über 24 km/h empfan-gen.
283
Page 290 of 388

TPMS-Deaktivierung und -Reaktivierung
Das TPMS kann deaktiviert werden,
wenn alle vier bereiften Räder durch
bereifte Räder ohne TPMS-Sensoren
ersetzt werden, zum Beispiel beim
Aufziehen von Rädern mit Winterrei-
fen auf Ihrem Fahrzeug. Um das
TPMS zu deaktivieren, ersetzen Sie
alle vier bereiften Räder durch be-
reifte Räder ohne TPM-Sensoren.
Fahren Sie dann das Fahrzeug min-
destens 20 Minuten mit einer Ge-
schwindigkeit über 24 km/h. Das
TPMS lässt ein Warnsignal ertönen,
und die TPM-Warnleuchte blinkt erst
75 Sekunden lang und leuchtet da-
nach ständig. Beim nächsten Ein-
schalten der Zündung ertönt kein
TPMS-Warnsignal mehr und die
Reifendruck-Warnleuchte leuchtet
nicht mehr. Um das TPMS wieder zu
aktivieren, ersetzen Sie alle vier be-
reiften Räder durch bereifte Räder
mit TPM-Sensoren. Fahren Sie dann
das Fahrzeug bis zu 20 Minuten mit
einer Geschwindigkeit über 24 km/h.
Das TPMS gibt einen Signalton ausund die "Reifendruck-Warnleuchte"
blinkt ca. 75 Sekunden lang.
PREMIUMSYSTEM (bei
Versionen/Märkten, woverfügbar)
Das TPMS überwacht die Reifen-
drücke mittels drahtloser Technik und
an den Rädern angebrachter Sensoren.
Die in die Ventilschäfte integrierten
Sensoren übertragen die Reifendruck-
werte an das Empfangsmodul.HINWEIS:
Prüfen Sie regelmäßig den Druck
aller Reifen Ihres Fahrzeugs und
korrigieren Sie ihn bei Bedarf.
Die Premiumausführung des TPMS
umfasst die folgenden Bauteile:
Empfänger
Vier TPMS-Sensoren
Verschiedene Meldungen des Rei-
fendrucküberwachungssystems,
die im Infodisplay (EVIC) einge-
blendet werden, sowie grafischeReifendruckanzeigen
Reifendruck-Warnleuchte TPMS-Reifendruckwarnungen
Ist der Druck in mindestens einem
Reifen zu gering, leuchtet die
"Reifendruck-Warnleuchte" im Kom-
biinstrument auf und es ertönt ein
akustisches Warnsignal. Zusätzlich
zeigt das Infodisplay (EVIC) mindes-
tens fünf Sekunden lang die Meldung
"Low Tire Pressure" (Reifendruck zu
niedrig) an und wird eine grafische
Darstellung der Druckwerte ange-
zeigt, wobei der/die Reifen blinken,
bei dem/denen der Reifendruck zu
niedrig ist.
Ist der Druck in einem der vier Fahr-
zeugreifen zu niedrig, halten Sie das
Fahrzeug möglichst bald an und kor-
rigieren Sie den Druck in dem auf
dem Display angezeigten Reifen auf
den laut Sicherheitsplakette vorge-
Anzeige für zu niedrigen Reifendruck
284
Page 291 of 388

schriebenen Wert. Das System wird
automatisch aktualisiert, die grafi-
sche Darstellung der Reifendruck-
werte blinkt nicht mehr und die
"Reifendruck-Warnleuchte" erlischt,
sobald die aktualisierten Reifen-
druckdaten empfangen wurden. Un-
ter Umständen kann das System diese
Daten erst nach einer 20minütigen
Fahrt bei einer Geschwindigkeit von
über 24 km/h empfangen.
Meldung SERVICE TPM SYSTEM
(TPM-System warten)
Die "Reifendruck-Warnleuchte"
blinkt ca. 75 Sekunden lang und
leuchtet dauerhaft, wenn eine Sys-
temstörung festgestellt wird. In die-
sem Fall ertönt auch ein akustisches
Warnsignal. Das Infodisplay blendet
für mindestens fünf Sekunden die
Textmeldung "SERVICE TPM SYS-
TEM" (TPM-System warten) ein.
Nach dieser Meldung erscheint eine
grafische Darstellung mit zwei Stri-chen(- -)anstelle der Druckwerte, die
anzeigen, von welchem oder welchen
TPMS-Sensor(en) keine Daten vorlie-gen. Nach dem Aus- und Wiedereinschal-
ten der Zündung wiederholt sich die-
ser Vorgang, falls die Störung weiter-
hin vorliegt. Liegt die Systemstörung
nicht mehr vor, blinkt die
"Reifendruck-Warnleuchte" nicht
mehr, die Meldung "SERVICE TPM
SYSTEM" (TPM-System warten)
wird nicht mehr angezeigt und an-
stelle der Striche werden Druckwerte
angezeigt. Eine Systemstörung kann
aus einem der folgenden Gründe
verursacht werden:
1. Störungen durch elektronische
Geräte oder Fahrten in der Nähe von
Anlagen, die Funkwellen mit dersel-
ben Frequenz wie die TPMS-Sensorenausstrahlen.2. Einbau von getönten Scheiben
oder Folien aus dem Zubehörhandel,
die die Übertragung von Funkwellenbeeinträchtigen.
3. Übermäßige Schnee- und/oder
Eisablagerungen im Bereich der Rä
der oder Radhäuser.
4. Verwendung von Schneeketten.
5. Montage von Rädern/Reifen ohne
TPMS-Sensoren.
Auf dem Info-Display wird auch die
Meldung "SERVICE TPM SYSTEM"
(TPM-System warten) mindestens
fünf Sekunden lang angezeigt, wenn
eine Störung im System vorhanden
ist, die möglicherweise mit einem
Fehler infolge einer falschen Sensor-
position in Zusammenhang steht. In
diesem Fall folgt der Meldung "SER-
VICE TPM SYSTEM" (TPM-System
warten) eine Anzeige, wobei die
Druckwerte weiter angezeigt werden.
Dies zeigt an, dass die Druckwerte
noch von den TPM-Sensoren empfan-
gen werden, aber nicht an der richti-
gen Fahrzeugposition lokalisiert wer-
den können. Solange die Meldung
"SERVICE TPM SYSTEM" (TPM-
Anzeige SERVICE TPM SYSTEM
(TPM-System warten)
285
Page 292 of 388

System warten) weiter angezeigt
wird, muss das System überprüft und
ggf. instand gesetzt werden.
Fahrzeuge mit Notrad
1. Der Notradreifen (für Versionen/
Märkte, wo vorgesehen) hat kein
TPMS. Aus diesem Grund kann der
Reifendruck im Notrad nicht über-
wacht werden.
2. Wenn Sie das kompakte Reserve-
rad anstelle eines normalen Rads
montieren, bei dessen Reifen der
Druck unter dem vorgeschriebenen
Wert liegt, leuchtet beim nächsten
Einschalten der Zündung die
"Reifendruck-Warnleuchte" auf, es
ertönt ein akustisches Warnsignal, die
TPM-Warnleuchte leuchtet weiterhin
ständig und auf dem Infodisplay wird
weiterhin ein blinkender Druckwertangezeigt.
3. Nach einer zwanzigminütigen
Fahrt mit einer Geschwindigkeit von
mehr als 24 km/h blinkt die
"Reifendruck-Warnleuchte" ca.
75 Sekunden lang und leuchtet dann
ständig. Zusätzlich zeigt das Info-
Display mindestens fünf Sekundenlang die Meldung "SERVICE TPM
SYSTEM" (Reifendruckkontrollsys-
tem überprüfen) und dann Striche
(- -) anstelle des Druckwertes an.
4. Nach jedem weiteren Aus- und
Wiedereinschalten der Zündung er-
tönt ein akustisches Signal, die
"Reifendruck-Warnleuchte" blinkt
75 Sekunden lang und leuchtet dann
ständig, und das Info-Display zeigt
mindestens fünf Sekunden lang die
Meldung "SERVICE TPM SYSTEM"
(Reifendruckkontrollsystem überprü
fen) und dann Striche (- -) anstelle
des Druckwertes an.
5. Nachdem das normale Rad in-
stand gesetzt bzw. ausgetauscht und
wieder anstelle des Notrads montiert
ist, wird das TPMS automatisch aktu-
alisiert. Außerdem erlischt die
"Reifendruck-Warnleuchte" und die
grafische Darstellung auf dem Info-
Display zeigt einen neuen Druckwert
anstelle der Striche (- -) an, solange
der Luftdruck in keinem der vier
montierten Reifen den warnungsaus-
lösenden Wert unterschreitet.
HINWEIS:
Unter Umständen kann das TPM-
System diese Daten erst nach einer
bis zu 20minütigen Fahrt mit ei-
ner Geschwindigkeit über 24 km/hempfangen. TPMS-DEAKTIVIERUNG
UND -REAKTIVIERUNG
Das TPMS kann deaktiviert werden,
wenn alle vier bereiften Räder durch
bereifte Räder ohne TPMS-Sensoren
ersetzt werden, zum Beispiel beim
Aufziehen von Rädern mit Winterrei-
fen auf Ihrem Fahrzeug.
Um das TPMS zu deaktivieren, erset-
zen Sie alle vier bereiften Räder durch
bereifte Räder ohne TPM-Sensoren.
Fahren Sie dann das Fahrzeug min-
destens 20 Minuten mit einer Ge-
schwindigkeit über 24 km/h. Das
TPMS lässt ein Warnsignal ertönen,
und die TPM-Warnleuchte blinkt erst
75 Sekunden lang und leuchtet da-
nach ständig. Zusätzlich zeigt das
Info-Display (EVIC) die Meldung
"SERVICE TPM SYSTEM" (Reifen-
druckkontrollsystem überprüfen)
und dann Striche (- -) anstelle des
286