ABS Lancia Ypsilon 2011 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: LANCIA, Model Year: 2011, Model line: Ypsilon, Model: Lancia Ypsilon 2011Pages: 299, PDF-Größe: 16.54 MB
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❒Verminderter Unterdruck der Bremsanlage
(beispielsweise nach wiederholtem Drücken des
Bremspedals);
❒Das Fahrzeug bewegt sich (beispielsweise beim
Befahren von Neigungen);
❒Abstellen des Motors mit dem Start&Stop-
System länger als etwa 3 Minuten;
❒Für Versionen mit automatischer Klimaanlage
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen), falls
noch kein geeigneter Wärmekomfort erreicht
wurde oder bei Aktivierung der MAX-DEF-
Funktion.
Mit eingerücktem Gang ist der automatische Start
des Motors nur möglich, wenn das
Kupplungspedal voll nieder getreten wird. Das
Verfahren wird dem Fahrer durch die Anzeige
einer Meldung auf dem Display und, bei den
Versionen/Märkten, wo vorgesehen, durch das
Blinken des Symbols
angezeigt.
Anmerkung
Wird die Kupplung nicht betätigt, so kann der
Motor 3 Minuten nach Abstellen des Motors nur
noch mit Hilfe des Zündschlüssels gestartet
werden.
Bei einem unerwünschten Abstellen des Motors,
beispielsweise durch plötzliches Loslassen des
Kupplungspedals bei eingelegtem Gang, ist bei
aktivem System Start&Stop das Wiederanlassen
des Motors durch vollständiges Drücken des
Kupplungspedals oder Einlegen des Leerlaufs
möglich.SICHERHEITSFUNKTIONEN
Wenn der Motor vom Start&Stop-System
abgestellt wird und der Fahrer seinen
Sicherheitsgurt löst und die Fahrer- oder
Beifahrertür öffnet, kann der Motor nur mit dem
Zündschlüssel wieder gestartet werden.
Dieser Zustand wird dem Fahrer mit einem
Summer und durch das Blinken des Symbols
auf dem Display gemeldet (bei einigen
Versionen zusammen mit einer Meldung auf dem
Display).
FUNKTION "ENERGY SAVING"
(für Märkte/Versionen wo vorgesehen)
Wenn nach einem automatischen Start des Motors
der Fahrer ca. 3 Minuten lang nichts unternimmt,
stellt das Start&Stop-System den Motor endgültig
ab, um Kraftstoff einzusparen. Unter diesen
Bedingungen kann der Motor nur noch mit dem
Zündschlüssel gestartet werden.
HinweisEs ist aber auf jeden Fall möglich, den
Motor am Laufen zu halten, indem man das
System Start&Stop deaktiviert.
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DAS FAHRZEUG
KENNENSICHERHEIT
MOTORSTART UND
FAHREN
KONTROLLLEUCHTEN
UND MELDUNGEN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALTS-
VERZEICHNIS
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FIAT Auto S.p.A. lehnt jegliche Verantwortung für
Schäden ab, die auf der Installation von
Zubehörteilen beruhen, die nicht von Fiat Auto
S.p.A. geliefert oder empfohlen werden und nicht
den gelieferten Vorschriften entsprechen.
FUNKGERÄTE UND MOBILTELEFONE
Mobiltelefone und andere Funkgeräte (zum
Beispiel CB-Geräte für Funkamateure und
ähnliche) dürfen im Fahrzeuginneren nur dann
benutzt werden, wenn eine separate
Außenantenne am Fahrzeug installiert wurde.
ZUR BEACHTUNG Die Verwendung dieser
Vorrichtungen im Fahrgastraum (ohne
Außenantenne) kann außer den möglichen
Gesundheitsschäden der Passagiere auch
Betriebsstörungen der elektronischen Systeme des
Fahrzeugs verursachen, welche die Sicherheit
des Fahrzeugs beeinträchtigen können.
Außerdem könnte die Abschirmwirkung des
Fahrzeugaufbaus die Sende- und
Empfangsleistung dieser Geräte beeinträchtigen.
Für die Verwendung von offiziell in der EG
zugelassenen Mobiltelefonen (GSM, GPRS,
UMTS) wird empfohlen, sich strengstens an die
Anweisungen des jeweiligen Herstellers zu halten.
MAGIC PARKING(für Märkte/Versionen wo vorgesehen)
Sie meldet dem Fahrer eine neben dem Fahrzeug
liegende Parklücke, die frei und von ausreichender
Länge für das Fahrzeug ist. Beim Einparken
selbst hilft das System dem Fahrer durch eine
automatische Verwaltung der erforderlichen
Lenkradbewegungen.
Während des Manövers erhält der Fahrer
zusätzlich Hilfe durch die Parksensoren (4 hintere
und 4 vordere Sensoren), die dem Fahrer bei der
Annäherung an Hindernisse vor bzw. hinter dem
Fahrzeug Informationen über den Abstand zu den
Hindernissen liefern.
Bei der Suche nach einer passenden Parklücke
werden die vorderen und hinteren Sensoren nicht
aktiviert (nur die seitlichen sind aktiv). Erst
während des Manövers selbst erfolgt beim
Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch die
Aktivierung der vorderen und hinteren Sensoren.
ZUR BEACHTUNG
Die Verantwortung für das
Einparkmanöver liegt auf jedem Fall
immer und überall beim Fahrer. Während
des gesamten Manövers muss man sich stets
vergewissern, dass sich im Bereich des
Manövers weder Personen noch Tiere
befinden.
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DAS FAHRZEUG
KENNENSICHERHEIT
MOTORSTART UND
FAHREN
KONTROLLLEUCHTEN
UND MELDUNGEN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALTS-
VERZEICHNIS
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❒Aktivierung:Nach Druck des Knopfes
beginnt die Suchphase.
❒Suche:Die Anlage sucht mit den seitlichen
Sensoren kontinuierlich einen freien Parkplatz
unter Berücksichtigung der
Fahrzeugabmessungen. Über die
Fahrtrichtungsanzeiger kann der Fahrer
festlegen, auf welcher Straßenseite er zu Parken
beabsichtigt (liegt diese Information seitens
des eingeschalteten Fahrtrichtungsanzeigers
oder des Warnblinkers nicht vor, findet die
Suche auf der Beifahrerseite statt).
ZUR BEACHTUNG Die SUCHPHASE wird
deaktiviert, falls nach 10 Minuten kein geeigneter
Parkplatz gefunden wurde.
❒Ermittlung:wenn das System eine freie und für
die Abmessungen des Fahrzeugs geeignete
Parklücke erkennt, wird diese gemeldet und die
Aktionen angegeben, die durchzuführen sind,
um das Einparkmanöver zu beginnen.
❒Manöver:der Fahrer wird aufgefordert, den
Rückwärtsgang einzulegen, das Lenkrad
freizugeben und das Gaspedal, die Bremse und
die Kupplung (bei Schaltgetrieben) bzw. das
Gaspedal und die Bremse (bei
Automatikgetrieben) zu bedienen (für
Märkte/Versionen wo vorgesehen). Mit dem
Einlegen des Rückwärtsgangs in der
Einparkstellung übernimmt das System
automatisch die Bedienung des Lenkrads. Je
nach Größe der Parklücke kann das Manöver
im Rückwärtsgang enden, oder es könntenmehrere Manöver erforderlich sein. Nach dem
ersten Manöver, wenn der Summer ein
kontinuierliches Signal abgibt, muss der Fahrer
den Rückwärtsgang ausrücken und einen
Vorwärtsgang einrücken. Wenn die Manöver
nicht ausreichen, muss beim kontinuierlichen
Ton der Rückwärtsgang eingerückt werden. Das
halbautomatische Manöver endet, wenn auf
dem Display die Mitteilung "Manuell beenden"
angezeigt wird.
❒Abschluss:Am Ende des Manövers übergibt
das System die Kontrolle wieder dem Fahrer,
der das Manöver eventuell manuell zu Ende
führen muss.
ZUR BEACHTUNG Das MANÖVER wird
deaktiviert, falls das Fahrzeug nach 3 Minuten
nicht geparkt wurde.
ZUR BEACHTUNG Sobald die Manöverphase im
Rückwärtsgang abgeschlossen ist, wird beim
Ausrücken des Rückwärtsgangs die Lenkung
automatisch wieder in Ausgangsstellung gebracht.
Es ist Aufgabe des Fahrers, das Manöver manuell
abzuschließen.
100DAS FAHRZEUG
KENNENSICHERHEIT
MOTORSTART UND
FAHREN
KONTROLLLEUCHTEN
UND MELDUNGEN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALTS-
VERZEICHNIS
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Der Betrieb des Magic Parking Systems
arbeitet mit verschiedenen
Bestandteilen: Vordere und hintere
Parksensoren, seitliche Sensoren, Lenkung
und Bremssystem; Instrumententafel. Es sollte
immer daran gedacht werden, dass durch
die Fehlfunktion einer dieser Komponenten
die Funktion des Systems Magic Parking
beeinträchtigt werden kann.
BESCHREIBUNG DER MANÖVERPHASEN
Aktivierung
Die Aktivierung des Systems erfolgt durch
Drücken der Taste
: nach der Aktivierung
schaltet das System auf die Suchfunktion (die
eingeschaltete Leuchte auf dem Schalter sagt aus,
dass das System aktiv ist).
Weil das System auch im deaktivierten Zustand
eine Parklückenerkennung durchführt, lässt
es sich schnell beim Vorbeifahren an einer für
groß genug gehaltenen Parklücke aktivieren.
Wurde eine Parklücke ermittelt (die Suchphase
wird nicht durchgeführt), so meldet das System
dem Fahrer über das Display des
Armaturenbretts, welche Eingriffe für ein
korrektes Manöver erforderlich sind.Suche nach einer Parklücke
Beim Suchen Abb. 79 muss das Fahrzeug bei einer
Geschwindigkeit unter 30 km/h und in einem
Abstand zwischen ca. 50 cm und 130 cm von den
geparkten Fahrzeugen fahren. Ein Parklücke
wird dann als ausreichend angenommen, wenn sie
um etwa 80 cm länger als das Fahrzeug ist.
Eingabe der Suchseite und Durchführung des
Manövers
Um die Seite anzuwählen, wo eine Parklücke
gesucht werden soll, folgendermaßen vorgehen:
1)
Um die Suche auf der Beifahrerseite zu
beginnen:
❒Fahrtrichtungsanzeiger in Mittelstellung,
❒eingeschaltete Warnblinker,Abb. 79
L0F1001
101DAS FAHRZEUG
KENNENSICHERHEIT
MOTORSTART UND
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UND MELDUNGEN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
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TECHNISCHE
DATEN
INHALTS-
VERZEICHNIS
Page 104 of 299

❒Eingeschaltete Warnblinker und
Fahrtrichtungsanzeiger in Stellung rechts
(Beifahrerseite)
❒Fahrtrichtungsanzeiger in Stellung rechts
(Beifahrerseite)
2)
Wählen, dass die Suche nach der Lücke und
das Einparken auf der Fahrerseite erfolgen soll,
durch:
❒Fahrtrichtungsanzeiger in Stellung links
(Fahrerseite)
❒eingeschaltete Warnblinker und
Fahrtrichtungsanzeiger in Stellung links
(Fahrerseite)
Das System informiert den Fahrer über
Displaymeldungen und das Aufleuchten der
Leuchten
oder
am Armaturenbrett, auf
welcher Seite die Parkmanöver durchgeführt
werden.
Die Suche erfolgt jedoch stets auf beiden Seiten,
deshalb kann die Auswahl mittels
Fahrtrichtungsanzeiger auch dann erfolgen, wenn
man vor einer Parklücke fährt, die man für groß
genug hält.
ZUR BEACHTUNG Während der Suchphase
muss die Geschwindigkeit unter 30 km/h sein.
Sobald eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht
wird, wird der Fahrer gebeten, die
Geschwindigkeit zu drosseln. Bei einer
Überschreitung von 30 km/h wird die Anlage
deaktiviert und muss, falls erwünscht, wieder
durch Knopfdruckaktiviert werden.ZUR BEACHTUNG Ist die Funktion
"Spurwechsel" aktiv (siehe Abschnitt
"Außenbeleuchtung" in diesem Kapitel), wird der
Parkplatz immer nur auf der Beifahrerseite
gesucht.
ZUR BEACHTUNG Werden während der
Suchphase nach einer Parklücke die Parksensoren
aktiviert (siehe Kapitel "Vordere und hintere
Parksensoren"), wird die Funktion des Systems
Magic Parking deaktiviert.
ZUR BEACHTUNG
Die Manöver zur Suche nach einer
Parklücke und das Einparken
müssen immer im Rahmen der geltenden
Straßenverkehrsordnung durchgeführt
werden.
Erkennung einer Parklücke
Wenn das System eine ausreichend große
Parklücke zwischen zwei abgestellten Fahrzeugen
oder zwischen zwei anderen eventuellen
Hindernissen erkennt (beispielsweise Gegenstände
mit seitlich herausstehenden Oberflächen, wie
Fahrzeuge, Kisten usw.), wird die gefundene
Parklücke gemeldet und es kann eingeparkt
werden Abb. 80.
102DAS FAHRZEUG
KENNENSICHERHEIT
MOTORSTART UND
FAHREN
KONTROLLLEUCHTEN
UND MELDUNGEN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALTS-
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Wenn Bodenunebenheiten oder Hindernisse an
den Rädern die Bewegung des Fahrzeugs
beeinflussen, so dass die korrekte Fahrtrichtung
nicht eingehalten werden kann, kann das Manöver
abgebrochen werden.
Abschluss des Manövers
Falls es die Abmessungen der Parklücke zulassen,
erfolgt das Einparkmanöver in nur einem
Manöver. Nach Ausschalten des Rückwärtsganges
schalten sich die Räder wieder gerade und das
Manöver ist abgeschlossen (die Anlage schaltet
aus).
Wenn die Abmessungen der Parklücke kleiner
sind, erfolgt das Einparken mit mehreren
Manövern. Der Fahrer erhält über eine
entsprechende Meldung am Display in der
Instrumententafel den Hinweis, das Einparken
manuell abzuschließen.
ZUR BEACHTUNG
Falls während eines Manövers
gewünscht wird, das Lenkrad
festzuhalten, wird empfohlen, dieses fest am
Lenkradkranz zu halten. Nicht versuchen,
mit den Händen in das Lenkrad zu greifen
oder nur die Lenkradspeichen zu halten.ALLGEMEINE HINWEISE
❒Die Verantwortung für das Einparkmanöver
liegt auf jedem Fall immer und überall beim
Fahrer. Aus diesem Grunde muss er bei allen
Manövern sicherstellen, dass sich im
Rangierbereich keine Personen (vor allem keine
Kinder) und keine Tiere befinden. Das System
Magic Parking dient dem Fahrer (ebenso wie
die Parksensoren) als Hilfe, er darf deswegen
aber nicht die Aufmerksamkeit bei
möglicherweise gefährlichen Manövern
vernachlässigen, auch wenn diese mit niedriger
Geschwindigkeit erfolgen.
❒Falls die Sensoren von einem Aufprall betroffen
werden, der ihre Position beeinträchtigt, kann
dadurch die Funktion des Systems erheblich
verschlechtert werden.
❒Falls die Sensoren verschmutzen, von Schnee,
Eis oder Schlamm bedeckt sind oder neu
lackiert werden, kann dadurch die Funktion des
Systems erheblich verschlechtert werden. Für
eine ordnungsgemäße Funktion des Systems
müssen die Sensoren immer gereinigt werden.
Während der Reinigung immer darauf achten,
dass die Sensoren nicht verkratzt oder
beschädigt werden. Keine zu spröden, rauen
oder harten Lappen benutzen. Die Sensoren
müssen mit sauberem Wasser ggf. mit
Autoshampoozusatz gereinigt werden. In
Waschanlagen mit Dampfstrahl- oder
Hochdruckreiniger die Sensoren rasch säubern.
Die Düse in mindestens 10 cm Entfernung
halten.
104DAS FAHRZEUG
KENNENSICHERHEIT
MOTORSTART UND
FAHREN
KONTROLLLEUCHTEN
UND MELDUNGEN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
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❒Ultraschallquellen (z. B. Druckluftbremsen von
Lastwagen oder Presslufthämmer) in der Nähe
können die Erkennungsleistung der Sensoren
herabsetzen.
❒Der Sensor ermittelt einen nicht existierenden
Gegenstand ("Echostörung"), was durch
Störungen mechanischen Ursprungs wie z.B.
Waschen des Fahrzeuges, Regen (extremer
Wind), Hagel auftreten kann.
❒Die Sensoren können keine Gegenstände
bestimmter Form oder Materialien erkennen
(sehr dünne Pfähle, Anhängerdeichseln, Bleche,
Netze, Gebüsch, Parksperren, Abfallbehälter,
Motorfahrzeuge usw.). Seien Sie stets äußerst
aufmerksam und achten Sie darauf, dass das
Fahrzeug und dessen Fahrweg tatsächlich
zur vom System ermittelten Parklücke passen.
❒Die Verwendung von Reifen (einer oder
mehrere) bzw. Felgen, deren Abmessungen sich
von jenen zum Zeitpunkt des Fahrzeugerwerbs
unterscheiden, kann die Funktion des Systems
beeinträchtigen.
❒Falls die Batterie abgeklemmt oder stark
entladen wird, müssen zunächst einige Hundert
Meter auf einer nicht geraden Strecke gefahren
werden, bevor das System Magic Parking
verfügbar ist.
❒Wenn ein Anhänger vorhanden ist (und dessen
Stecker ordnungsgemäß angeschlossen ist),
wird das System Magic Parking automatisch
deaktiviert.❒Wenn sich das System Magic Parking in der
Betriebsart "Suche läuft" befindet, kann es
fälschlicherweise zur Erkennung einer
geeigneten Parklücke kommen und das
Einparken vorgeschlagen werden (z. B. in Höhe
einer Kreuzung, Einfahrt, quer zur
Fahrtrichtung verlaufende Straßen usw.)
❒Bei Manövern auf abschüssigen Straßen kann
die Systemleistung beeinträchtigt werden und
das System sich deaktivieren.
❒Wenn ein Einparkmanöver zwischen zwei auf
einem Gehweg geparkte Fahrzeuge
durchgeführt wird, kann das System Magic
Parking das Fahrzeug auf den Gehweg
manövrieren.
❒Einige Manöver können in der Höhe von sehr
engen Kurven nicht ausgeführt werden.
❒Im Verlauf des Einparkmanövers besonders
darauf achten, dass sich die Bedingungen nicht
ändern (z. B. Anwesenheit von Personen
und/oder Tieren im Einparkbereich, sich
bewegende Fahrzeuge) und erforderlichenfalls
sofort eingreifen.
❒Während des Einparkmanövers auf entgegen
kommende Fahrzeuge achten. Stets die
Straßenverkehrsordnung beachten.
ZUR BEACHTUNG Der korrekte Betrieb des
Systems kann mit Schneeketten und Noträdern
nicht versichert werden.
105DAS FAHRZEUG
KENNENSICHERHEIT
MOTORSTART UND
FAHREN
KONTROLLLEUCHTEN
UND MELDUNGEN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALTS-
VERZEICHNIS
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ZUR BEACHTUNG Für das korrekte Parken des
Fahrzeugs innerhalb der vom System ermittelten
Parklücke ist von einigen Faktoren abhängig.
Ein wichtiger Faktor ist der Radumfang. Werden
beispielsweise Räder mit einem Durchmesser
von 14" angebaut, könnte die Positionierung in
der Parklücke leicht abweichen.
AUF DEM DISPLAY ANGEZEIGTE
MITTEILUNGEN
Suche in Gang:Magic Parking sucht eine
geeignete Parklücke.
Parklücke gefunden:Magic Parking hat eine
geeignete Parklücke gefunden.
Vorwärtsfahren:Magic Parking fordert den
Fahrer auf, langsam vorwärts zu fahren, bis das
Fahrzeug in der korrekten Position ist, bevor
das halbautomatische Manöver beginnen kann,
oder während eines halbautomatischen Manövers
fordert das System den Fahrer auf, den
Vorwärtsgang einzurücken, um das Manöver
fortzusetzen.
Rückwärtsgang einrücken:Es wurde eine
passende Parklücke erkannt und die Position für
den Beginn des Einparkmanövers ist korrekt.
Das Fahrzeug stoppen und den Rückwärtsgang
einlegen
Rückwärtsgang ausrücken:Beim Drücken der
Taste zur Aktivierung des Systems wird angezeigt,
dass der Rückwärtsgang herausgenommen werden
muss, damit die Aktivierung ordnungsgemäß
erfolgen kann.Magic Parking: Lenkrad im Einsatzdas
Manöver beginnt, der Fahrer wird gebeten, das
Lenkrad loszulassen.
Rückwärts fahren - Magic Parking Lenkrad
im Einsatz:Das Manöver ist eingeleitet, der
Fahrer kann nun beschleunigen und die Kupplung
loslassen (bei Schaltgetriebe), um das Einparken
in die Parklücke zu beginnen. Das System
verwaltet automatisch die Lenkung.
Geschwindigkeit zu hoch:Die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs überschreitet die vom System
zulässige Höchstgeschwindigkeit (die Meldung
erscheint bei etwa 25 km/h in der Suchphase).
Beschleunigt der Fahrer weiter, wird die Anlage
automatisch ausgeschalte
Magic Parking nicht verfügbar:Es wurde ein
Problem am System erkannt. Wenden Sie sich
bitte in diesem Fall an das Lancia
Kundendienstnetz.
Später noch einmal versuchen:Das System
Magic Parking hat an einem der für seine
Funktion erforderlichen Systeme ein Problem
erkannt. Wenden Sie sich bitte an das Lancia
Kundendienstnetze, wenn das Problem weiterhin
besteht.
Betätigung des Lenkrades:Der Fahrer hat
absichtlich oder versehentlich das Lenkrad
berührt. Die Anlage schaltet aus und die
Steuerung des Fahrzeugs geht wieder auf den
Fahrer über.
106DAS FAHRZEUG
KENNENSICHERHEIT
MOTORSTART UND
FAHREN
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UND MELDUNGEN
IM NOTFALL
WARTUNG UND
PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
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Version mi 10 Sensoren
Das System wird durch Aktivierung des
Rückwärtsgangs oder durch Betätigung der Taste
PARK Abb. 83 aktiviert.
Wenn die Funktion Magic Parking aktiviert wird,
werden die vorderen und hinteren Sensoren in
der Suchphase nach einer Parklücke nicht
automatisch aktiviert, sondern können durch
Drücken der Taste PARK oder Einlegen des
Rückwärtsgangs bei weniger als 15 km/h aktiviert
werden.
Wird der Rückwärtsgang herausgenommen,
bleiben die hinteren und vorderen Sensoren aktiv,
bis die Geschwindigkeit etwa 15 km/h
überschreitet, um den Abschluss des
Einparkmanövers zu ermöglichen.Die Sensoren werden durch erneutes Drücken der
Taste PARK oder beim Überschreiten einer
Geschwindigkeit von 15 Km/h deaktiviert: ist das
System nicht aktiv, ist die Kontrollleuchte auf
der Taste ausgeschaltet.
Wenn die Sensoren aktiviert sind, beginnt das
System akustische Signale durch die vorderen oder
hinteren Signalgeber zu erzeugen, sobald ein
Hindernis erfasst wird. Mit Annäherung an das
Hindernis nimmt die Häufigkeit der Signale
zu. Befindet sich das Hindernis nur noch weniger
als etwa 30 cm entfernt, wird das Signal zum
Dauerton. Je nach Position des Hindernisses (vor
bzw. hinter dem Fahrzeug) wird der Ton von
den entsprechenden Signalgebern erzeugt (vordere
bzw. hintere). Es wird stets das dem Fahrzeug
am nächsten liegende Hindernis gemeldet.
LANCIA
Abb. 82
L0F0027
Abb. 83
L0F0038
108DAS FAHRZEUG
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Page 111 of 299

Mit zunehmendem Abstand zum Hindernis hört
der Ton sofort auf. Der Tonzyklus bleibt konstant,
wenn der von den mittleren Sensoren gemessene
Abstand sich nicht verändert, unter diesen
Umständen wird mit den seitlichen Sensoren
geprüft. Das Signal wird dann für 3 Sekunden
unterbrochen, um beispielsweise Meldungen beim
Einparken entlang einer Mauer zu vermeiden.
ZUR BEACHTUNG
Die Verantwortung beim Einparken
und anderen gefährlichen Manövern
liegt auf jedem Fall immer und überall beim
Fahrer. Versichern Sie sich immer bei der
Ausführung dieser Manöver, dass sich im
Manövrierbereich weder Personen
(insbesondere Kinder) noch Tiere aufhalten.
Die Parksensoren dienen dem Fahrer als
Hilfe. Der Fahrer darf deswegen aber nicht
die Aufmerksamkeit bei möglicherweise
gefährlichen Manövern vernachlässigen,
auch wenn diese bei niedriger
Geschwindigkeit erfolgen.
AKUSTISCHES SIGNAL
Der Fahrer erhält die Informationen über das
Vorhandensein eines Hindernisses und dessen
Abstand zum Fahrzeug durch akustische Signale
über zwei im Innenraum angebrachte Summer:❒In den Versionen mit 4 hinteren Sensoren weist
ein Summer im Armaturenbrett auf das
Vorhandensein von Hindernissen vor dem
Fahrzeug, und ein im hinteren Bereich des
Fahrzeugs installierter Summer auf vorhandene
Hindernisse hinter dem Fahrzeug hin.
❒In den Versionen mit 10 Sensoren weist ein
vorderer Summer auf das Vorhandensein von
Hindernissen vor dem Fahrzeug, und ein im
hinteren Bereich des Fahrzeugs installierter
Summer auf vorhandene Hindernisse hinter
dem Fahrzeug hin.
Das akustische Signal:
❒steigert sich, wenn sich der Abstand zwischen
Fahrzeug und Hindernis verkleinert;
❒wird konstant, wenn der Abstand zwischen
Fahrzeug und Hindernis kleiner als ca. 30
cm ist und hört sofort auf, wenn sich der
Abstand zum Hindernis vergrößert
❒bleibt konstant, wenn der Abstand zwischen
Fahrzeug und Hindernis sich nicht verändert,
unter diesen Umständen wird mit den seitlichen
Sensoren geprüft. Das Signal wird dann nach
etwa 3 Sekunden unterbrochen, um
beispielsweise Meldungen beim Einparken
entlang einer Mauer zu vermeiden.
109DAS FAHRZEUG
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