sensor Peugeot 308 SW BL 2009.5 Betriebsanleitung (in German)
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SICHT
GEDÄMPFTE INNENRAUMBELEUCHTUNG
Die gedämpfte Innenraumbeleuchtung
sorgt bei geringer Helligkeit für bessere
Sicht im Fahrzeug. Die Einschaltzeit ist unterschiedlich
lang:
- bei ausgeschalteter Zündung ca. zehn Minuten,
- im Energiesparmodus ca. drei- ßig Sekunden,
- bei laufendem Motor unbegrenzt.
Sie schaltet sich automatisch beim Öff-
nen des Kofferraums ein und erlischt,
wenn er wieder geschlossen wird.
ZUGANGSBELEUCHTUNG INNEN
Die per Fernbedienung eingeschalte-
te Innenbeleuchtung erleichtert Ihnen
das Einsteigen ins Fahrzeug bei gerin-
ger Helligkeit. Sie schaltet sich je nach
der vom Helligkeitssensor wahrgenom-
menen Lichtintensität ein.
KOFFERRAUMBELEUCHTUNG
Einschalten
Drücken Sie auf das offene Vorhän-
geschloss der Fernbedienung.
Die Türschwellenleuchten vorn, die
Fußraumleuchten und die Decken-
leuchten schalten sich ein; gleichzeitig
wird das Fahrzeug entriegelt.
Ausschalten
Die Zugangsbeleuchtung innen schaltet
sich nach einer bestimmten Zeit oder
beim Öffnen einer der Türen automa-
tisch aus.
Programmieren
Einschalten
Bei Dunkelheit schalten sich die Fuß-
raumleuchten und die gedämpfte De-
ckenleuchte automatisch ein, sobald
das Standlicht eingeschaltet wird.
Ausschalten
Die gedämpfte Innenraumbeleuchtung
schaltet sich beim Ausschalten des
Standlichts automatisch aus.
Programmieren
Die Zugangsbeleuchtung ist mit der automatischen Nachleuchtfunktion
gekoppelt und ihre Dauer mit der
Nachleuchtdauer identisch.
Die Funktion wird über das
K o n fi g u r a t i o n s m e n ü d e s
Multifunktionsbildschirms
aktiviert bzw. inaktiviert.
Per Voreinstellung ist die
Funktion aktiviert. Die Dauer der Zugangs-
beleuchtung wird über das
K o n fi g u r a t i o n s m e n ü d e s
Multifunktionsbildschirms
eingestellt.
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SICHERHEIT
REIFENDRUCKÜBERWACHUNG
System zur permanenten automa-
tischen Kontrolle des Reifendrucks
während der Fahrt. Reparaturen und Reifenwechsel
an einem mit diesem System aus-
gerüsteten Rad müssen von einem
Vertreter des PEUGEOT-Händler-
netzes vorgenommen werden.
Wenn Sie bei einem Reifenwech-
sel ein Rad montieren, das von der
Reifendrucküberwachung nicht er-
fasst wird (Beispiel: Montage von
Winterreifen), müssen Sie das
System von einem Vertreter des
PEUGEOT-Händlernetzes reinitia-
lisieren lassen.
Das System ist kein Ersatz für die regel-
mäßige Prüfung des Reifendrucks (siehe
unter "Kenndaten"), um ein gleichbleibend
optimales Fahrverhalten zu gewährleisten
und eine vorzeitige Abnutzung der Reifen
zu vermeiden, vor allem bei erschwerten
Fahrbedingungen (starke Beladung, hohe
Geschwindigkeit).
Der Reifendruck muss bei kaltem Reifen
kontrolliert werden, und zwar mindestens
einmal im Monat. Denken Sie auch da-
ran, den Reifendruck des Ersatzrades zu
prüfen.
Das System kann durch elektromag-
netische Strahlung benachbarter Fre-
quenzen vorübergehend gestört werden. I n j e d e m V e n t i l b e fi n d e n s i c h S e n s o r e n ,
die bei einem Defekt (über 20 km/h)
Alarm auslösen.
Diese Kontrollleuchte leuchtet im Kombi-
instrument auf und/oder eine Meldung er-
scheint auf dem Multifunktionsbildschirm in
Verbindung mit einem akustischen Signal,
um das betroffene Rad zu lokalisieren.
Prüfen Sie bitte schnellstmöglich den Reifendruck.
Die Reifendruckkontrolle muss bei kalten Reifen du rch-
geführt werden.
Zu wenig Luft auf dem Reifen
Die STOP -Warnleuchte und/oder die-
se Kontrollleuchte leuchten im Kom-
biinstrument auf, gleichzeitig ertönt
ein akustisches Signal in Verbindung
mit einer Meldung auf dem Multifunk-
tionsbildschirm, die das defekte Rad
lokalisiert.
Halten Sie sofort an und vermeiden Sie
jedes plötzliche Lenk- und Bremsmanöver.
Reparieren oder wechseln Sie den
beschädigten Reifen (geplatzt oder mit
starkem Luftverlust) und lassen Sie
den Reifendruck so schnell wie möglich
kontrollieren.
Reifenpanne
Die Reifendrucküberwachung ist eine
Fahrhilfe und entbindet den Fahrer we-
d e r v o n s e i n e r Ü b e r w a c h u n g s p fl i c h t
noch von seiner Verantwortung.
Sensor(en) nicht erfasst oder defekt
Diese Kontrollleuchte leuchtet im
Kombiinstrument auf und/oder
eine Meldung erscheint auf dem
Multifunktionsbildschirm in Ver-
bindung mit einem akustischen
Signal, um anzuzeigen, welche Radsen-
soren betroffen sind, bzw. darauf hinzuwei-
sen, dass ein Defekt im System vorliegt.
Wenden Sie sich an das PEUGEOT-
Händlernetz und lassen Sie den (die) de-
fekten Sensor(en) austauschen.
Diese Meldung erscheint auch,
wenn ein Rad vom Fahrzeug ab-
montiert wird (zur Reparatur) oder
ein Rad oder mehrere Räder ohne
Radsensor (Winterreifen) montiert
werden.
Falls Ihr Fahrzeug mit einem Er-
satzrad ausgerüstet ist, hat dieses
keinen Radsensor.
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SICHERHEIT
AIRBAGS
Beim Auslösen des bzw. der Air-
bags kann es zu leichter, unschäd-
licher Rauchentwicklung und durch
die Aktivierung der Pyropatrone im
System zu einem Knall kommen.
Der auftretende Rauch ist nicht gif-
t i g , k a n n j e d o c h b e i e m p fi n d l i c h e n
Personen Reizungen hervorrufen.
Der Knall kann für einen kurzen
Zeitraum zu einer leichten Beein-
trächtigung des Hörvermögens
führen. Frontairbags
System, das bei einem starken Fron-
talaufprall Fahrer und Beifahrer schützt
und die Verletzungsgefahr an Kopf und
Oberkörper vermindert.
Auf der Fahrerseite ist der Airbag im
Lenkrad eingebaut, auf der Beifahrer-
seite im Armaturenbrett oberhalb des
Handschuhfachs.
Aktivierung
Bei einem starken Frontalaufprall, der
auf den Frontalaufprallbereich
A insge-
samt oder teilweise, entlang der Fahr-
zeuglängsachse in horizontaler Ebene
und von der Fahrzeugfront in Richtung
Heck wirkt, werden die Airbags gleich-
zeitig ausgelöst, es sei denn, der Bei-
fahrerfrontairbag ist inaktiviert.
Der Frontairbag entfaltet sich zwischen
dem vorderen Insassen im Fahrzeug und
dem Armaturenbrett, um die Schleuder-
bewegung nach vorn abzuschwächen.
Aufprallerfassungsbereiche
A. Frontalaufprallbereich
B. Seitenaufprallbereich
Die Airbags funktionieren nicht
bei ausgeschalteter Zündung.
Dieses System entfaltet sich nur ein
einziges Mal. Sollte es zu einem
zweiten Aufprall kommen (im Laufe
desselben oder eines weiteren Un-
falls) wird der Airbag nicht ausgelöst.
System, das dazu dienen soll, die Fahr-
zeuginsassen (außer auf dem hinteren
Mittelsitz) bei einem starken Aufprall opti-
mal zu schützen. Es ergänzt die Wirkung
der Sicherheitsgurte mit Gurtkraftbegren-
zer (außer auf dem hinteren Mittelsitz).
In diesem Fall registrieren und analy-
sieren die elektronischen Sensoren den
frontalen oder seitlichen Aufprall in den
Aufprallerfassungsbereichen:
- Bei einem starken Aufprall entfalten
sich die Airbags sofort und schützen
die Fahrzeuginsassen (außer auf
dem hinteren Mittelsitz). Unmittelbar
nach dem Aufprall entweicht das Gas
schnell aus den Airbags, damit die
Sicht nicht beeinträchtigt wird und die
Insassen das Fahrzeug verlassen
können.
- Bei einem schwächeren Aufprall, einem Zusammenstoß im Heckbe-
reich und, unter bestimmten Bedin-
gungen, beim Überschlagen des
Fahrzeugs entfalten sich die Airbags
nicht; in diesen Fällen bietet der Si-
cherheitsgurt allein optimalen Schutz.