abs Seat Leon 5D 2012 Betriebsanleitung (in German)
[x] Cancel search | Manufacturer: SEAT, Model Year: 2012, Model line: Leon 5D, Model: Seat Leon 5D 2012Pages: 301, PDF-Größe: 3.88 MB
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Fahren
Die Wählhebelsperre wirkt nur bei stehendem Fahrzeug und bei Geschwin-
digkeiten bis 5 km/h. Bei höheren Geschwindigkeiten wird die Sperre in der
Stellung N automatisch ausgeschaltet.
Beim zügigen Schalten über die Position N (z. B. von R nach D) wird der
Wählhebel nicht gesperrt. Dadurch wird z. B. ein „Herausschaukeln“ bei
festgefahrenem Fahrzeug ermöglicht. Befindet sich der Hebel bei nicht ge-
tretenem Bremspedal länger als etwa 2 Sekunden in der Stellung N, rastet
die Wählhebelsperre ein.
Sperrtaste
Die Sperrtaste im Wählhebelgriff verhindert das versehentliche Schalten in
einige Wählhebelstellungen. Wenn Sie die Sperrtaste drücken, wird die
Wählhebelsperre aufgehoben. In der Abbildung sind die Positionen, in de-
nen die Sperrtaste gedrückt werden muss, farblich hervorgehoben
⇒ Abb. 90.
Zündschlüssel-Abzugssperre
Der Zündschlüssel lässt sich nach dem Ausschalten der Zündung nur abzie-
hen, wenn sich der Wählhebel in der Stellung P befindet. Solange der Zünd-
schlüssel abgezogen ist, ist der Wählhebel in Stellung P gesperrt.
Hinweis
● Falls die Wählhebelsperre nicht einrastet, liegt eine Störung vor. Um ein
unbeabsichtigtes Anfahren zu verhindern, ist der Antrieb unterbrochen. Um
die Wählhebelsperre wieder einrasten zu lassen, gehen Sie wie folgt vor:
● >6-Gang Schaltgetriebe: Betätigen Sie das Bremspedal und lassen Sie
es wieder los.
● >7-Gang Schaltgetriebe: Betätigen Sie das Bremspedal. Stellen Sie den
Wählhebel in die Position P oder N und legen Sie anschließend eine Fahr-
stufe ein.
● Bewegt sich das Fahrzeug trotz eingelegter Fahrstufe weder vorwärts
noch rückwärts, gehen Sie wie folgt vor: ●
Wenn sich das Fahrzeug nicht in die gewünschte Richtung bewegt, kann
die Fahrstufe systemseitig nicht korrekt eingelegt sein. Das Bremspedal tre-
ten und die Fahrstufe erneut einlegen.
● Wenn sich das Fahrzeug immer noch nicht in die gewünschte Richtung
bewegt, liegt eine Systemstörung vor. Fachmännische Hilfe in Anspruch
nehmen und System prüfen lassen.
Hinweise für den Fahrbetrieb
Die Vorwärtsgänge werden automatisch hoch- oder herun-
tergeschaltet.
Bei niedrigen Temperaturen (unter -10 °C) kann der Motor nur an-
springen, wenn sich der Wählhebel in Stellung P oder N befindet,
der Motor kann nur anspringen, wenn sich der Wählhebel in Stel-
lung P befindet.
Anfahren
– Treten und halten Sie das Bremspedal.
– Halten Sie die Sperrtaste (Taste im Wählhebelgriff) gedrückt, le-
gen Sie die gewünschte Wählhebelstellung ein, beispielsweise
D ⇒ Seite 159, und lassen Sie die Sperrtaste los.
– Warten Sie eine kurze Zeit, bis das Getriebe geschaltet hat
(leichter Einschaltruck spürbar).
– Lassen Sie das Bremspedal los und geben Sie Gas ⇒
.
Vorübergehend anhalten
– Halten Sie das Fahrzeug durch Betätigen der Fußbremse fest, z.
B. vor Ampeln. Geben Sie dabei kein Gas.
Sicher ist sicherBedienungRat und TatTechnische Daten
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162Fahren
Anhalten/Parken
Wenn Sie die Fahrertür öffnen und der Wählhebel befindet sich
nicht in Stellung P, könnte sich das Fahrzeug in Bewegung setzen.
Der Fahrerhinweis: Schaltgetriebe: Wählhebel in Fahrposition!
wird angezeigt. Zusätzlich ertönt ein Summer.
– Treten und halten Sie das Bremspedal ⇒
.
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Legen Sie die Wählhebelstellung P ein.
Anhalten am Berg
– Halten Sie das Fahrzeug in jedem Fall mit der Fußbremse fest,
um es am „Zurückrollen zu hindern, betätigen Sie ggf. die
Handbremse“ ⇒
. Versuchen Sie nicht, das Fahrzeug bei ein-
gelegter Fahrstufe durch Erhöhen der Motordrehzahl am „Zu-
rückrollen“ zu hindern ⇒
.
Anfahren am Berg bei Fahrzeugen ohne Berganfahrassistent*
– Ziehen Sie die Handbremse an.
– Geben Sie bei eingelegter Fahrstufe dosiert Gas und lösen Sie
die Handbremse.
Anfahren am Berg bei Fahrzeugen mit Berganfahrassistent*
– Nehmen Sie bei eingelegter Fahrstufe den Fuß von der Bremse
und geben Sie Gas ⇒ Seite 153, Berganfahrassistent*.
Fahren im Gefälle: Unter bestimmten Gegebenheiten (z. B. Fahren im Gebir-
ge oder bei Anhängerbetrieb) kann es vorteilhaft sein, vorübergehend in
das manuelle Schaltprogramm zu schalten, um das Übersetzungsverhältnis
von Hand den Fahrbedingungen anzupassen ⇒
. Beim Parken auf ebenem Untergrund genügt es, die Wählhebelstellung P
einzulegen. Bei abschüssiger Fahrbahn sollten Sie jedoch zuerst die Park-
bremse schließen und dann erst die Wählhebelstellung P einlegen. Dadurch
erreichen Sie, dass der Sperrmechanismus nicht zu stark belastet wird und
sich der Wählhebel leichter aus der Stellung P nehmen lässt.
ACHTUNG
● Verlassen Sie als Fahrer niemals Ihr Fahrzeug mit laufendem Motor
und eingelegter Fahrstufe. Wenn Sie bei laufendem Motor Ihr Fahrzeug
verlassen müssen, ziehen Sie die Handbremse fest an und legen Sie die
Parksperre P ein.
● Bei laufendem Motor und eingelegter Fahrstufe (D/S oder R) bzw. im
„Tiptronic“-Betrieb ist es erforderlich, das Fahrzeug mit der Fußbremse
zu halten, weil auch bei Leerlaufdrehzahl die Kraftübertragung nicht ganz
unterbrochen wird – der Wagen „kriecht“.
● Bei stehendem Fahrzeug darf auf gar keinen Fall unachtsam Gas ge-
geben werden. Das Fahrzeug setzt sich sonst sofort in Bewegung - unter
Umständen auch, wenn die Parkbremse geschlossen ist - Unfallgefahr!
● Geben Sie kein Gas, wenn Sie bei stehendem Fahrzeug und laufen-
dem Motor die Wählhebelstellung verändern. Andernfalls besteht Unfall-
gefahr!
● Legen Sie niemals während der Fahrt den Wählhebel in die Stellungen
R oder P ein. Unfallgefahr!
● Bevor Sie eine steile Strecke hinunterfahren, reduzieren Sie Ihre Ge-
schwindigkeit und schalten Sie mit der „Tiptronic“ in einen niedrigeren
Gang.
● Lassen Sie die Bremse nicht schleifen oder treten Sie das Bremspedal
nicht zu oft oder zu lange. Dauerndes Bremsen führt zu einer Überhit-
zung der Bremsen. Dies verringert erheblich die Bremsleistung, erhöht
den Bremsweg oder führt zu einem Komplettausfall der Bremsanlage.
● Wenn Sie an Steigungen anhalten müssen, halten Sie das Fahrzeug
immer mit der Fuß- bzw. Handbremse fest, um ein Zurückrollen zu verhin-
dern.
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165
Fahren
Beim Kick-down schaltet das Getriebe abhängig von Geschwindigkeit und
Motordrehzahl in einen niedrigeren Gang.
Kick-down-Einrichtung
Der Kick-down ermöglicht eine maximale Beschleunigung.
Wenn Sie das Gaspedal über den Druckpunkt hinaus ganz durchtreten,
schaltet die Getriebeautomatik abhängig von der Geschwindigkeit und Mo-
tordrehzahl in einen niedrigeren Gang zurück. Das Hochschalten in den
nächsthöheren Gang erfolgt erst, sobald die maximal vorgegebene Motor-
drehzahl jeweils erreicht wird.
ACHTUNG
Bitte beachten Sie, dass bei glatter, rutschiger Fahrbahn die Antriebsr-
äder beim Kick-down durchdrehen können - Schleudergefahr!
Launch-Control-Programm
1)
Das Launch-Control-Programm ermöglicht eine maximale
Beschleunigung.
Voraussetzung: Der Motor ist betriebswarm und das Lenkrad ist
nicht eingeschlagen.
Die Launch-Control-Motordrehzahl ist bei Benzin- und Dieselmoto-
ren unterschiedlich. Für die Nutzung der Launch-Control-Funktion
muss die Antriebsschlupfregelung (ASR) ausgeschaltet werden,
entweder über das Menü des Systems Easy Connect ⇒ Seite 79
oder über den
OFF
-Schalter. Die Kontrollleuchte bleibt er-
leuchtet oder blinkt langsam, je nachdem, ob das Fahrzeug über
ein Fahrerinformationssystem* verfügt 2)
.
– Deaktivieren Sie bei laufendem Motor die Antriebsschlupfrege-
lung (ASR) 2)
3)
.
– Legen Sie den Wählhebel in die Stufe „S“ bzw. in die Tiptronic-
Stellung oder wählen Sie den Fahrmodus sport im SEAT Drive
Mode* ⇒ Seite 177.
– Treten Sie mit dem linken Fuß kräftig das Bremspedal und hal-
ten Sie dieses mindestens 1 Sekunde vollständig gedrückt.
1)
Gilt für Fahrzeuge: mit Launch Control / 6-Gang-DSG mit Dieselmotor mit einer Leistung
über 125 kW und Benzinmotor mit einer Leistung über 140 kW.
2) Bei Fahrzeugen mit Fahrerinformationssystem erfolgt die Anzeige der Abschaltung durch
eine permanent leuchtende ESC-Lampe und der Textanzeige im Kombi-Instrument Stabili-
sierungskontrolle ausgeschaltet (temporär).
3) Fahrzeuge ohne Fahrerinformationssystem: die Kontrollleuchte blinkt langsam / Fahrzeug
mit Fahrerinformationssystem: die Kontrollleuchte bleibt erleuchtet.
Sicher ist sicherBedienungRat und TatTechnische Daten
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166Fahren
–Treten Sie mit dem rechten Fuß das Gaspedal bis Vollgas oder
Kickdown. Es stellt sich dabei eine Motordrehzahl von etwa
3.200 U/min (Benzinmotor) bzw. etwa 2.000 U/min (Dieselmo-
tor) ein.
– Nehmen Sie den linken Fuß vom Bremspedal.
ACHTUNG
● Passen Sie Ihre Fahrweise stets dem fließenden Straßenverkehr an.
● Benutzen Sie die Launch-Control nur, wenn die Straßen- und Ver-
kehrsverhältnisse dies zulassen und andere Verkehrsteilnehmer durch
Ihre Fahrweise und das Beschleunigungsvermögen des Fahrzeugs nicht
belästigt oder gefährdet werden.
● Achten Sie darauf, dass ESC eingeschaltet bleibt. Bitte beachten Sie,
dass bei abgeschaltetem ASR und ESC die Räder durchdrehen können
und das Fahrzeug ausbrechen kann. Unfallgefahr!
● Wenn der Anfahrvorgang beendet ist, sollten Sie den ESC Sportmo-
dus durch kurzes Drücken der Taste
OFF
wieder deaktivieren.
Hinweis
● Nach dem Benutzen des Launch-Control-Programms kann die Getriebe-
temperatur stark angestiegen sein. Das Programm steht dann eventuell für
einige Minuten nicht zur Verfügung. Nach einer Abkühlphase ist das Pro-
gramm wieder verfügbar.
● Beim Beschleunigen mit dem Launch-Control-Programm werden alle
Fahrzeugteile stark beansprucht. Dies kann zu höherem Verschleiß führen.
Freilaufmodus
Mit dem Freilaufmodus können Sie die Bewegungsenergie des
Fahrzeugs nutzen und gewisse Streckenabschnitte zurücklegen, ohne Gas zu geben. Dadurch kann Kraftstoff eingespart werden.
Nutzen Sie den Freilaufmodus z. B., um das Fahrzeug vor einer Ort-
schaft frühzeitig ausrollen zu lassen.
Freilaufmodus einschalten
Voraussetzung: Wählhebel in Stellung D, Gefälle kleiner als 12 %.
–
Wählen Sie einmalig im SEAT Drive Mode* den Modus eco
⇒ Seite 177.
– Fuß vom Gas nehmen.
Der Fahrerhinweis Freilauf erscheint. Das Getriebe kuppelt ab Fahr-
geschwindigkeiten > 20 km/h automatisch aus und das Fahrzeug
kann ohne Motorbremse frei rollen. Während das Fahrzeug rollt,
läuft der Motor in Leerlaufdrehzahl.
Freilaufmodus unterbrechen
– Betätigen Sie das Brems- oder Gaspedal.
Um die Bremskraft und die Schubabschaltung des Motors wieder
zu nutzen, reicht ein kurzes Antippen des Bremspedals.
Die kombinierte Anwendung von Freilaufmodus (= längeres Rollen mit ge-
ringem Energieaufwand) und Schubabschaltung (= kürzeres Rollen ohne
Kraftstoffbedarf) kann helfen, den Kraftstoffverbrauch und die Emissionsbi-
lanz zu verbessern.
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168Fahren
Getriebe: System gestört! Weiterfahrt möglich.
Lassen Sie die Störung möglichst bald in einer Fachwerkstatt beheben. Getriebe: System gestört! Weiterfahrt eingeschränkt möglich. Rück-
wärtsgang nicht funktionsfähig.
Fahren Sie unverzüglich zu einem Fachbetrieb und lassen Sie die Störung
beheben. Getriebe: System gestört! Weiterfahrt im Modus D bis zum Abstellen des
Motors möglich.
Fahren Sie Ihr Fahrzeug aus dem fließenden Verkehr und stellen sie es si-
cher ab. Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen. Getriebe: überhitzt. Fahrweise anpassen.
Fahren Sie moderat weiter. Wenn die Kontrollleuchte erloschen ist, können
Sie die Fahrt normal fortsetzen. Getriebe: Bitte Bremse betätigen und Fahrstufe erneut einlegen.
War das Getriebe wegen zu hoher Temperaturen gestört, erscheint der Fah-
rerhinweis, wenn das Getriebe wieder abgekühlt ist. Wählhebel notentriegeln
Bei einem Ausfall der Stromversorgung kann der Wählhebel
notentriegelt werden.
Abb. 93 Wählhebel: No-
tentriegeln aus der Park-
stellung
Die Notentriegelungsvorrichtung befindet sich rechts unter der
Schaltkulisse des Wählhebels. Die Entriegelung erfordert fachmän-
nisches Geschick. Wir empfehlen deshalb, gegebenenfalls Hilfe in
Anspruch zu nehmen.
Zum Entriegeln benötigen Sie einen Schraubendreher. Verwenden
Sie die flache Seite der Schraubendreherklinge ⇒ Seite 241.
Wählhebelabdeckung abnehmen
– Schließen Sie die Handbremse ⇒
, um Ihr Fahrzeug vor
dem Wegrollen zu sichern.
– Ziehen Sie mit der Hand die Wählhebelmanschette an den
Ecken vorsichtig nach oben und stülpen Sie ihn über den
Schaltknauf.
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170Fahrerassistenzsysteme
Fahrerassistenzsysteme
Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)*
Einleitung
Die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) hält eine programmierte Geschwin-
digkeit ab etwa 20 km/h (15 mph) konstant.
Die Geschwindigkeit wird durch Regelung der Motorleistung oder Betäti-
gung der aktiven Bremse konstant gehalten ⇒
.
Ergänzende Informationen und Warnhinweise:
● Schalten ⇒ Seite 159.
● Zubehör und technische Änderungen ⇒ Seite 239.
ACHTUNG
Wenn es nicht möglich ist, sicher mit ausreichendem Abstand und kon-
stanter Geschwindigkeit zu fahren, kann das Verwenden der Geschwin-
digkeitsregelanlage Unfälle und schwere Verletzungen verursachen.
● Niemals die GRA bei dichtem Verkehr, bei zu geringem Abstand, auf
steilen, kurvenreichen, rutschigen Strecken, wie z. B. Schnee, Eis, Nässe
oder Rollsplitt, und auf überfluteten Straßen verwenden.
● Niemals die GRA im Gelände oder auf nicht befestigten Straßen be-
nutzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahr-
zeugen immer den Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsverhältnissen
anpassen.
● Um eine unbeabsichtigte Geschwindigkeitsregelung zu vermeiden,
die GRA immer nach der Benutzung ausschalten.
ACHTUNG (Fortsetzung)
● Es ist gefährlich, die gespeicherte Geschwindigkeit wieder aufzuneh-
men, wenn die Geschwindigkeit für die gerade bestehenden Straßen-,
Verkehrs- oder Witterungsverhältnisse zu hoch ist.
● Bei Fahrten im Gefälle kann die GRA die Fahrzeuggeschwindigkeit
nicht konstant halten. Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs kann sich
die Geschwindigkeit erhöhen. Herunterschalten oder Fahrzeug mit der
Fußbremse abbremsen.
Warn- und Kontrollleuchte
Abb. 94 Im Display des Kombi-Instruments: Zustandsanzeigen der GRA.
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172Fahrerassistenzsysteme
Geschwindigkeitsregelanlage bedienen*
Abb. 95 Links an der
Lenksäule: Schalter und
Bedienelemente der GRA.Abb. 96 Links an der
Lenksäule: Dritter 6-Stel-
lungs-Hebel zur Bedie-
nung der GRA.
FunktionPosition des Schalters, Betätigung des Schalters im Blinkerhebel ⇒ Abb. 95 oder
über den dritten Hebel ⇒ Abb. 96Handlung
GRA einschalten.Schalter 1 im Blinkerhebel in die Stellung
ON schieben oder den dritten Hebel in
die Stellung ON bringen.System wird eingeschaltet. Da noch keine
Geschwindigkeit gespeichert ist, erfolgt
noch keine Regelung.
GRA aktivieren.Die Taste SET im Blinkerhebel oder die Taste SET im dritten Hebel drücken.Die aktuelle Geschwindigkeit wird gespei-
chert und geregelt.
GRA-Regelung vorüberge-
hend abschaltenSchalter 1 im Blinkerhebel in die Stellung
CANCEL schieben. Den dritten Hebel in
die Stellung CANCEL bringen und loslassen.
ODER: Das Bremspedal betätigen.Regelung wird vorübergehend abgeschaltet.
Die Geschwindigkeit bleibt gespeichert.
GRA-Regelung wieder auf-
nehmenDie Taste 3 im Blinkerhebel drücken, bis die Stellung
RES/+ erreicht ist, oder
den dritten Hebel in die Stellung RESUME bringen und loslassen.Die gespeicherte Geschwindigkeit wird er-
neut eingestellt.
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173
Fahrerassistenzsysteme
FunktionPosition des Schalters, Betätigung des Schalters im Blinkerhebel ⇒ Abb. 95 oder
über den dritten Hebel ⇒ Abb. 96Handlung
Gespeicherte Geschwindig-
keit erhöhen (während
GRA-Regelung).
Je nach Ausstattung:
- Kurz die Taste 3 im Blinkerhebel im Bereich
RES drücken
– oder den dritten Hebel kurz in die Stellung RESUME bringen, um die Geschwin-
digkeit um 1 km/h (1 mph) zu erhöhen
– oder den dritten Hebel nach oben drücken ( SPEED+), um die Geschwindigkeit
um 10 km/h (10 mph) zu erhöhen und zu speichern
– oder kontinuierlich die Taste 3
im Blinkerhebel im Bereich
RES drücken
– oder den dritten Hebel kontinuierlich nach oben drücken ( SPEED+)
– oder den dritten Hebel in die Stellung RESUME bringen und halten, um die Ge-
schwindigkeit kontinuierlich zu erhöhen und zu speichern.
Fahrzeug beschleunigt aktiv bis zum Errei-
chen der neu gespeicherten Geschwindig-
keit.
Gespeicherte Geschwindig-
keit erhöhenWenn sich die GRA in Stellung ON befindet, aber AUSGESCHALTET ist, kann die
Sollgeschwindigkeit mit SPEED+ um 10 km/h erhöht werden.Fahrzeug beschleunigt aktiv bis zum Errei-
chen der neu gespeicherten Geschwindig-
keit.
Gespeicherte Geschwindig-
keit reduzieren (während
GRA-Regelung).
Je nach Ausstattung:
– Kurz die Taste 3 im Blinkerhebel im Bereich
SET drücken, um die Geschwindig-
keit um 1 km/h (1 mph) zu erhöhen
– oder den dritten Hebel kurz in die Stellung SET bringen, um die Geschwindigkeit
um 1 km/h (1 mph) zu verringern
– oder den dritten Hebel nach unten drücken ( SPEED–), um die Geschwindigkeit
um 10 km/h (10 mph) zu verringern und zu speichern
– oder kontinuierlich die Taste 3
im Blinkerhebel im Bereich
SET drücken
– oder die Taste SET im dritten Hebel drücken und halten, um die Geschwindigkeit
kontinuierlich zu verringern
– oder den dritten Hebel kontinuierlich nach unten drücken ( SPEED–) und die Ge-
schwindigkeit speichern.
Geschwindigkeit wird ohne Bremseingriff
durch Gaswegnahme bis zum Erreichen der
neu gespeicherten Geschwindigkeit redu-
ziert.
Gespeicherte Geschwindig-
keit verringernWenn sich die GRA in Stellung ON befindet, aber AUSGESCHALTET ist, kann die
Sollgeschwindigkeit mit SPEED– um 10 km/h verringert werden.System wird ausgeschaltet. Die gespeicher-
te Geschwindigkeit wird gelöscht.
GRA abschaltenDen Schalter 1 auf
OFF stellen.
ODER: Den dritten Hebel in die Position OFF bringen.Geschwindigkeit wird ohne Bremseingriff
durch Gaswegnahme bis zum Erreichen der
neu gespeicherten Geschwindigkeit redu-
ziert.
Sicher ist sicherBedienungRat und TatTechnische Daten
Page 175 of 301

174Fahrerassistenzsysteme
Der Wert in Klammen in der Tabelle (in mph, Meilen pro Stunde) bezieht
sich ausschließlich auf Kombi-Instrumente mit Anzeige der Geschwindigkeit
in Meilen.
Schalten mit GRA-Modus
Die GRA bremst, sobald Sie die Kupplung treten, und greift nach dem Schal-
ten automatisch wieder ein.
Bergabfahren mit der GRA
Wenn die GRA bergab die Geschwindigkeit des Fahrzeugs nicht konstant
halten kann, Fahrzeug mit der Fußbremse abbremsen und ggf. herunter-
schalten.
Automatische Abschaltung
Die GRA-Regelung wird automatisch abgeschaltet oder vorübergehend un-
terbrochen:
●Wenn vom System ein Fehler festgestellt wird, der die Funktion der GRA
beeinträchtigen könnte.
● Wenn über einen gewissen Zeitraum das Gaspedal betätigt und die ge-
speicherte Geschwindigkeit überschritten wird.
● Wenn die dynamischen Fahrtregelungssysteme aktiv werden (z. B. ASR
oder ESC).
● Wenn der Airbag auslöst.
Spurhalteassistent (Lane Assist)*
Einleitung
Ergänzende Informationen und Warnhinweise:
● SEAT-Informationssystem ⇒ Seite 73
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Änderungen ⇒ Seite 239
ACHTUNG
Die intelligente Technik des Spurhalteassistenten kann die physikalisch
und systembedingt vorgegebenen Grenzen nicht überwinden. Ein unacht-
sames oder unkontrolliertes Verwenden des Spurhalteassistenten kann
Unfälle und schwere Verletzungen verursachen. Das System kann die Auf-
merksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahr-
zeugen immer den Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsverhältnissen
anpassen.
● Hände immer am Lenkrad lassen, um jederzeit bereit zum Lenken zu
sein.
● Der Spurhalteassistent erkennt nicht alle Fahrbahnmarkierungen.
Schlechte Fahrbahnen, Fahrbahnstrukturen oder Objekte können unter
Umständen vom Spurhalteassistenten fälschlicherweise als Fahrbahn-
markierungen erkannt werden. In solchen Situationen den Spurhalteas-
sistenten sofort ausschalten.
● Auf Anzeigen im Display des Kombi-Instruments achten und entspre-
chend der Aufforderungen handeln.
● Immer das Umfeld des Fahrzeugs aufmerksam beobachten.
● Wenn der Sichtbereich der Kamera verschmutzt, abgedeckt oder be-
schädigt ist, kann die Funktion des Spurhalteassistenten beeinträchtigt
sein.
VORSICHT
Um die Funktionsfähigkeit des Systems nicht zu beeinflussen, sind folgen-
de Punkte zu beachten:
● Sichtbereich der Kamera regelmäßig reinigen, sauber, schnee- und eis-
frei halten.
● Sichtbereich der Kamera nicht abdecken.
● Frontscheibe im Sichtbereich der Kamera auf Beschädigungen prüfen.
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175
Fahrerassistenzsysteme
Hinweis
● Der Spurhalteassistent ist nur für das Fahren auf befestigten Straßen
entwickelt worden.
● Wenn der Spurhalteassistent nicht wie in diesem Kapitel beschrieben
funktioniert, Spurhalteassistent nicht nutzen und Fachbetrieb aufsuchen.
● Bei einer Störung des Systems Fachbetrieb aufsuchen und System prü-
fen lassen.
Display-Anzeige und Kontrollleuchten
Abb. 97 Im Display des Kombi-Instruments: Displayanzeige des Spurhalteassistenten
(Beispiel 1).
Abb. 98 Im Display des Kombi-Instruments: Displayanzeige des Spurhalteassistenten
(Beispiel 2). Anzeige im Display System aktiv, aber nicht verfügbar, da die Mindestgeschwindigkeit
nicht erreicht ist oder das System die Begrenzungslinien der Fahrspur
nicht erkennt ⇒ Abb. 97 .
System aktiv und verfügbar, beide Begrenzungslinien erkannt. In die-
sem Augenblick wird die Fahrtrichtung nicht korrigiert ⇒ Abb. 97 .
System arbeitet; die gelbe Linie A
zeigt an, dass die Gefahr einer un-
absichtlichen Überschreitung der Begrenzungslinie bestand. Das Sys-
tem korrigiert über die Lenkung die Fahrtrichtung ⇒ Abb. 98 .
Die beiden gelben Linien A
leuchten gleichzeitig auf, wenn beide Be-
grenzungslinien erkannt sind und die Funktion für zentrale Spurführung
⇒ Abb. 98 eingeschaltet ist.
–
–
–
–
Sicher ist sicherBedienungRat und TatTechnische Daten