ABS TOYOTA AYGO 2012 Betriebsanleitungen (in German)
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218ANLASSEN UND FAHREN
DStarkes Verkehrsaufkommen oder Staus
möglichst umgehen.
DDen Fuß nicht auf dem Kupplungs-
bzw. Bremspedal abstützen.Dies verur-
sacht vorzeitiigen Verschleiß, Überhitzen
des Motors und hohen Kraftstoffverbrauch.
DAuf Autobahnen mit mäßiger Geschwin-
digkeit fahren.Je schneller Sie fahren,
desto höher ist der Kraftstoffverbrauch.
Durch Senkung der Geschwindigkeit ver-
ringern Sie auch den Kraftstoffverbrauch.
DAuf vorschriftsmäßige Vorderradeinstel-
lung achten.Vermeiden Sie das Anrollen
gegen Bordsteinkanten und fahren Sie auf
schlechten Straßen langsam. Unkorrekte
Achsgeometrie verursacht nicht nur früh-
zeitigen Verschleiß der Reifen, sondern
fordert auch zusätzliche Motorleistung und
hat somit höheren Kraftstoffverbrauch zur
Folge.
DDie Unterseite Ihres Fahrzeugs von Ver-
unreinigungen usw. freihalten.Dies führt
nicht nur zu einer Gewichtsverringerung,
sondert verringert auch die Korrosionsge-
fahr.
DIhr Fahrzeug so pflegen, dass sämtliche
Richtwerte beachtet werden und der
Bestzustand erreicht wird.Verschmutzter
Luftfiltereinsatz,unvorschriftsmäßigesVen-
tilspiel, verschmutzte Zündkerzen, verun-
reinigte Schmiermittel, mangelhaft einge-
stellte Bremsen usw. - all dies verringert
die Motorleistung und führt zu hohem
Kraftstoffverbrauch. Um eine längere Le-
bensdauer aller Teile bei möglichst niedri-
gen Betriebskosten zu erhalten, sollten
Sie die Anweisungen dieser Betriebsanlei-
tung zur regelmäßigen Wartung befolgen.
Wenn Sie oft unter erschwerten Fahrbe-
dingungen unterwegs sind, dafür sorgen,
dass Ihr Fahrzeug häufiger gewartet wird.
ACHTUNG
Niemals den Motor abstellen, um Gefälle
hinunterzurollen.DieServounterstützung
der Lenkung und der Bremskraftverstär-
ker wirken nicht, wenn der Motor nicht
läuft. Außerdem arbeitet die Abgasent-
giftung nur bei laufendem Motor ein-
wandfrei.
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BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL219
Abschnitt 4
BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL
DWenn der Motor nicht anspringen will 220.....................
DWenn der Motor während der Fahrt stehen bleibt 224...........
DWenn Motor zu niedrig dreht 225............................
DWenn der Motor zu heiß wird 225.............................
DWenn Sie eine Reifenpanne haben 226.......................
DFalls Ihr Fahrzeug stecken bleibt 236.........................
DWenn Ihr Fahrzeug abgeschleppt werden muss 236............
DWenn sich das Multimodus−Schaltgetriebe nicht mit
dem Wählhebel schalten lässt 242..........................
DBei Schlüsselverlust 243...................................
DWenn Ihr Fahrzeug in einem Notfall angehalten
werden muss 244..........................................
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220BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL
Vor diesen Überprüfungen sicherstellen, dass
Sie die auf Seite 210 im Abschnitt 3 unter
“Wie man den Motor anlässt” gegebenen
Ratschläge zum Anlassen befolgt haben und
dass genug Kraftstoff im Tank ist. Da Ihr
Fahrzeug mit einer Wegfahrsperre
ausgestattet ist, sollten Sie auch prüfen, ob
der Motor mit einem anderen Schlüssel
angelassen werden kann. Falls andere
Schlüssel funktionieren, ist Ihr Schlüssel
möglicherweise defekt. Lassen Sie den
Schlüssel von einem Toyota−Vertragshändler
bzw. einer Vertragswerkstatt oder einer
anderen qualifizierten und entsprechend
ausgerüsteten Fachwerkstatt überprüfen. Falls
keiner der Schlüssel funktioniert, kann eine
Funktionsstörung der Wegfahrsperre
vorliegen. Setzen Sie sich mit einem
To y o t a−Vertragshändler bzw. einer
Vertragswerkstatt oder einer anderen
qualifizierten und entsprechend ausgerüsteten
Fachwerkstatt in Verbindung. (Siehe
“Schlüssel” auf Seite 10 im Abschnitt 1−2).
Wenn der Motor nicht oder zu langsam
dreht—
1. Die Anschlüsse an den Batteriepolen auf
festen Sitz und Sauberkeit prüfen.
2. Wenn die Batterieklemmen in Ordnung
sind, die Innenleuchte einschalten.
3. Falls die Innenraumleuchte beim Betätigen
des Anlassers nicht oder nur schwach
leuchtet bzw. erlischt, ist die Batterie leer.
Sie können die Batterie eines anderen
Wagens als Starthilfe verwenden. Siehe
“(c) Anlassen über Starthilfekabel” auf Sei-
te 221 für weitere Hinweise.
Wenn das Licht in Ordnung ist, der Motor
aber trotzdem nicht anspringt, muss er neu
eingestellt oder in Stand gesetzt werden. Set-
zen Sie sich mit einem Toyota−Vertragshänd-
ler bzw. einer Vertragswerkstatt oder einer
anderen qualifizierten und ausgerüsteten
Fachwerkstatt in Verbindung.
HINWEIS
Schaltgetriebe:
Das Fahrzeug zum Starten weder ab-
schleppen noch anschieben. Das Fahr-
zeug könnte beschädigt werden oder
beim Anspringen des Motors einen Un-
fall verursachen. Darüber hinaus könnte
der Dreiwege−Katalysator überhitzen und
einen Brand verursachen.
Wenn der Motor beim Anlassen mit norma-
ler Drehzahl dreht, aber nicht anspringen
will—
1. Den Motorschalter auf “ACC” oder “LOCK”
drehen und erneut versuchen, den Motor
zu starten.
2. Springt der Motor nicht an, könnte durch
die wiederholten Anlassversuche zuviel
Kraftstoff in die Zylinder gelangt sein.
Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte
Abschnitt “(b) Motor anlassen, wenn er
zuviel Kraftstoff bekommen hat” auf Seite
221.
3. Wenn der Motor immer noch nicht an-
springt, muss er eingestellt oder in Stand
gesetzt werden. Setzen Sie sich mit ei-
nem Toyota−Vertragshändler bzw. einer
Vertragswerkstatt oder einer anderen qua-
lifizierten und ausgerüsteten Fachwerkstatt
in Verbindung.
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Wenn der Motor nicht
anspringen will
(a) Einfache Kontrollen
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BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL221
Springt der Motor nicht an, könnte durch
die wiederholten Anlaßversuche zuviel
Kraftstoff in die Zylinder gelangt sein.
Drehen Sie den Motorschalter in diesem Fall
bei vollständig durchgetretenem Gaspedal auf
“START”. Halten Sie den Schlüssel und das
Gaspedal 15 Sekunden in dieser Stellung
und lassen Sie dann los. Versuchen Sie
dann, den Motor ohne Betätigung des Gaspe-
dals anzulassen.
Wenn der Motor innerhalb 15 Sekunden An-
lasserbetätigung nicht anspringt, den Zünd-
schlüssel loslassen, einige Minuten warten
und erneut versuchen.
Wenn der Motor immer noch nicht anspringt,
muss er eingestellt oder repariert werden.
Setzen Sie sich mit einem Toyota−Vertrags-
händler bzw. einer Vertragswerkstatt oder ei-
ner anderen qualifizierten und entsprechend
ausgerüsteten Fachwerkstatt in Verbindung.
HINWEIS
Den Anlasser nicht länger als 30 Sekun-
den ununterbrochen betätigen. Dadurch
können Anlasser und Verkabelung über-
hitzen.
Um Körperverletzungen und Beschädigun-
gen Ihres Fahrzeugs durch Explodieren
der Batterie, Verätzungen, Verbrennungen
durch Strom oder Beschädigungen der
elektrischen Anlage zu vermeiden, müssen
die folgenden Hinweise genauestens be-
folgt werden.
Fahrzeuge mit Multimodus−Schaltgetriebe—
Der Motor kann nicht durch Anschieben an-
gelassen werden.
Wenn Sie sich dennoch nicht sicher fühlen,
diesen Vorgang durchzuführen, empfehlen wir
Ihnen nachdrücklich, die Hilfe eines qualifi-
zierten Mechanikers oder eines Abschlepp-
dienstes in Anspruch zu nehmen.
ACHTUNG
DBatterien enthalten Schwefelsäure, die
giftig und ätzend ist. Tragen Sie eine
Schutzbrille, wenn sie an der Batterie
arbeiten, und vermeiden Sie Säure
spritzer auf Haut, Kleidung und Fahr-
zeug.
DKleidungsstücke, die mit Batteriesäure
in Berührung gekommen sind, sofort
ausziehen. Sollten Ihre Augen oder
Haut mit Batteriesäure in Berührung
gekommen sein, die betroffene Stelle
schnellstens mit Wasser gründlich
spülen. Suchen Sie umgehend einen
Arzt auf. Wenn möglich, auf dem Weg
zum Arzt weiterhin die betreffende
Stelle mit einem angefeuchteten
Schwamm oder Lappen benetzen.
DDas von der Batterie erzeugte Gas ist
explosiv. Rauchen Sie daher nicht und
halten Sie offenes Feuer von der Bat-
terie fern, wenn Sie mit Starthilfekabel
starten.
HINWEIS
Die stromabgebende Batterie muss eine
Spannung von12 V haben. Überprüfen
Sie ihre Voltstärke, bevor Sie sie an Ihr
Fahrzeug anschließen.
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(b) Motor anlassen, wenn er
zuviel Kraftstoff bekommen
hat(c) Anlassen über
Starthilfekabel
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224BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL
Ist die Ursache einer Batterieentladung nicht
erkennbar (z.B. Licht wurde angelassen),
lassen Sie den Wagen von einem
To y o t a−Vertragshändler bzw. einer
Vertragswerkstatt oder einer anderen
qualifizierten und ausgerüsteten
Fachwerkstatt überprüfen.
Falls der erste Startversuch nicht erfolg-
reich ist...
Die Leitungsklemmen am Starthilfe−Kabel auf
festen Sitz prüfen. Die entladene Batterie mit
dem Starthilfe−Kabel einige Minuten lang la-
den und den Motor wie üblich wieder anlas-
sen.
Wenn ein erneuter Versuch nicht erfolgreich
ist, ist die Batterie möglicherweise leer. Las-
sen Sie die Batterie von einem Toyota−Ve r-
tragshändler bzw. einer Vertragswerkstatt
oder einer anderen qualifizierten und ausge-
rüsteten Fachwerkstatt überprüfen.Wenn der Motor während der Fahrt stehen
bleibt...
1. Halten Sie am Straßenrand an und schal-
ten Sie die Warnblinkanlage ein. Das Ge-
triebe in Stellung “N” (Multimodus−Schalt-
getriebe) oder in den Leerlauf
(Schaltgetriebe) schalten und die Feststell-
bremse anziehen. Die Klimaanlage auss-
chalten, sofern diese eingeschaltet ist.
2. Die Warnblinkanlage einschalten.
3. Erneut versuchen, den Motor zu starten.
Falls der Motor nicht anspringen will, siehe
“Wenn der Motor nicht anspringen will” auf
Seite 220 in diesem Abschnitt.
ACHTUNG
Bei stehendem Motor arbeitet der
Bremskraftverstärker nicht, sodass das
Bremsen mehr Kraft erfordert.
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Wenn der Motor während der
Fahrt stehen bleibt
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226BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL
4. Falls Kühlmittel ausläuft, den Motor sofort
abstellen. Setzen Sie sich mit einem
To y o t a−Vertragshändler bzw. einer
Vertragswerkstatt oder einer anderen
qualifizierten und ausgerüsteten
Fachwerkstatt in Verbindung.
5. Wenn keine offensichtlichen Leckstellen zu
entdecken sind, den
Kühlmittel−Ausgleichsbehälter überprüfen.
Wenn er leer ist, muss bei laufendem
Motor Kühlmittel eingefüllt werden. Den
Behälter bis zur Hälfte auffüllen.
Einzelheiten zum Kühlmitteltyp finden Sie
unter “Wahl des Kühlmittels” auf Seite 267
in Abschnitt 7−2.
ACHTUNG
Niemals versuchen, die Kühlerverschluß-
kappe abzunehmen, wenn der Motor und
der Kühler heiß sind. Schwere Verlet-
zungen könnten durch die unter Druck
ausgestoßene kochendheiße Flüssigkeit
und den Dampf verursacht werden.
6. Nach Abkühlen der Motortemperatur auf
normale Werte den Kühlmittelstand im
Behälter noch einmal kontrollieren. Falls
erforderlich, den Behälter bis zur Hälfte
füllen. Starker Kühlmittelverlust deutet auf
Undichtigkeiten im Kühlsystem hin. Lassen
Sie das System so schnell wie möglich
von einem Toyota−Vertragshändler bzw.
einer Vertragswerkstatt oder einer anderen
qualifizierten und ausgerüsteten
Fachwerkstatt überprüfen.1. Vorsichtig weiterfahren und die Geschwin-
digkeit allmählich verringern. Das Fahr-
zeug an sicherer Stelle zum Halten brin-
gen. Nicht auf dem Mittelstreifen der
Autobahn halten. Das Fahrzeug auf ebe-
nem, festen Untergrund parken.
2. Den Motor abstellen und die Warnblink-
leuchten einschalten.
3.Schaltgetriebe:
Die Handbremse fest anziehen und in den
Rückwärtsgang schalten.
Multimodus−Schaltgetriebe:
Ziehen Sie die Handbremse ordnungsge-
mäß an und schalten Sie den Motorschal-
ter ein. Schalten Sie danach den Wählhe-
bel in Stellung “M(1)”, “E(1)” oder “R”.
4. Die Fahrzeuginsassen an der dem Ver-
kehr entgegengesetzten Seite des Fahr-
zeugs aussteigen lassen.
5. Die folgenden Anweisungen genauestens
durchlesen.
ACHTUNG
Beachten Sie beim Anheben des Fahr-
zeugs bitte Folgendes, um das Risiko le-
bensgefährlicher oder schwerer Verlet-
zungen zu verringern:
DDie Anweisungen zum Wagenheben
sorgfältig befolgen.
DBegeben Sie sich niemals ganz oder
teilweise unter ein aufgebocktes Fahr-
zeug, wenn es nur von einem Wagen-
heber abgestützt wird. Schwerwiegen-
de oder tödliche Verletzungen können
die Folge sein.
DDen Motor nicht starten, während der
Wagen angehoben ist.
DDas Fahrzeug auf ebenem, festen Un-
tergrund abstellen, die Handbremse
vollständig anziehen und in den Rück-
wärtsgang schalten. Das dem defekten
Reifen diagonal gegenüberliegende
Rad blockieren.
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Wenn Sie eine Reifenpanne
haben—
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BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL229
MS41066
3. Die Rad-Zierkappe entfernen.
Die Rad−Zierkappe gemäß der Abbildung mit
dem Radmutternschlüssels abhebeln.
ACHTUNG
Die Rad-Zierkappe nicht von Hand abzie-
hen. Beim Lösen der Rad-Zierkappe vor-
sichtig vorgehen - Verletzungsgefahr.
—Lösen der Radmuttern
MS41012b
4. Alle Radmuttern lösen.
Die Radmuttern stets vor dem Anheben des
Fahrzeugs lockern.
Die Radmuttern zum Lösen gegen den Uhr-
zeigersinn drehen. Um das höchste Drehmo-
ment zum Abschrauben zu erhalten, den
Schlüssel so auf die Radmuttern aufstecken,
dass der Griff, wie oben im Bild gezeigt,
nach rechts weist. Den Schlüssel am Griffen-
de anfassen und nach oben ziehen. Achten
Sie darauf, dass der Schlüssel nicht ab-
rutscht.
Die Radmuttern zunächst noch nicht vollstän-
dig abdrehen, sondern nur um etwa eine hal-
be Umdrehung lösen.
ACHTUNG
Niemals Öl oder Fett auf die Muttern
auftragen. Die Muttern könnten sich lok-
kern und die Räder sich lösen, wodurch
ein schwerer Unfall verursacht werden
könnte.
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—Entfernen der Rad-Zierkappe
(Stahlfelgen)
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BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL233
MS41018b
9. Das Fahrzeug vollständig herunterlas-
sen und die Radmuttern festziehen.
Zum Absenken die Wagenheberkurbel gegen
den Uhrzeigersinn drehen.
Die Radmuttern nur mit dem Radmuttern-
schlüssel im Uhrzeigersinn festziehen. Zum
Anziehen keine anderen Werkzeuge wie
Hammer oder Rohre verwenden und aus-
schließlich die Hebelwirkung Ihrer Hände ein-
setzen. Darauf achten, dass der Schlüssel
fest auf der jeweiligen Radmutter sitzt.
Die einzelnen Radmuttern in der gezeigten
Reihenfolge schrittweise anziehen. Diesen
Vorgang wiederholen, bis alle Muttern fest
angezogen sind.
ACHTUNG
DBeim Absenken des Fahrzeugs sicher-
stellen, dass niemand verletzt wird.
DSobald wie möglich nach dem Rad-
wechsel die Radmuttern mit einem
Drehmomentschlüssel auf 103 N·m
(10,5 kp·m) anziehen. Sonst können
die Muttern sich lockern und die Rä-
der sich lösen, was zu schweren Un-
fällen führen kann.
DÜbermäßiges Anziehen der Bolzen
kann Verformungen des Rades bzw;
Risse verursachen und zu schweren
Unfällen führen.
DKeinesfalls erheblich beschädigte Rad-
zierkappen anbringen. Sie könnten
sich während der Fahrt vom Rad lö-
sen und einen Unfall verursachen.
AYGO WM 99E39M11 02.18
—Herunterlassen des
Fahrzeugs
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BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL235
—Nach dem Radwechsel
11. Den Luftdruck des montierten Reifens
prüfen.
Den Luftdruck anhand der technischen Daten
auf Seite 299 in Abschnitt 8 einstellen. Wenn
der Luftdruck niedriger ist, langsam zur näch-
sten Tankstelle bzw. Werkstatt fahren und
den Luftdruck korrigieren.
Nicht vergessen, die Ventilkappe wieder an-
zubringen, damit weder Schmutz noch Feuch-
tigkeit in das Ventil eindringen können. Da-
durch könnte möglicherweise Luft entweichen.
Falls die Ventilkappe verlorengegangen ist,
sollte so schnell wie möglich eine neue ange-
bracht werden.
12. Das Werkzeug, den Wagenheber und
den defekten Reifen sicher verstauen.
Möglichst bald nach Auswechseln eines Rads
die Radmuttern mit einem Drehmomentschlüs-
sel auf das in Abschnitt 8 auf Seite 299 an-
gegebene Drehmoment anziehen. Lassen Sie
Ihren platten Reifen von einem Fachmann re-
parieren und tauschen Sie ihn gegen das Re-
serverad aus.
ACHTUNG
Vergewissern Sie sich vor der Weiter-
fahrt, dass das gesamte Werkzeug, der
Wagenheber und der platte Reifen an
den dafür vorgesehenen Aufbewah-
rungsorten sicher verstaut sind, um das
Risiko schwerer oder tödlicher Verlet-
zungen bei einer Notbremsung, einem
plötzlichen Ausweichmanöver oder ei-
nem Unfall zu verringern.
PS41515
Leichtmetallfelgen:
Bevor Sie den platten Reifen verstauen, ent-
fernen Sie die Radzierkappe in der Mitte
durch Drücken von der Rückseite.
Achten Sie darauf, dass Sie die Radzierkap-
pe nicht verlieren.
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236BEI STÖRUNGEN UND IM NOTFALL
Falls das Fahrzeug in Neuschnee,
Schlamm, Sand usw. festgefahren ist,
kann es durch Vor−und Zurücksetzen
freigefahren werden.
ACHTUNG
Versuchen Sie nicht, das Fahrzeug
durch Vor−und Zurücksetzen freizufah-
ren, wenn sich Personen oder Gegen-
stände irgendwo in der Nähe des Fahr-
zeugs befinden. Anderenfalls kann es zu
Verletzungen bzw. Schäden kommen,
sollte sich das Fahrzeug plötzlich von
der Stelle bewegen.
HINWEIS
Beachten Sie beim Freifahren durch
ruckweises Vor- und Zurücksetzen fol-
gende Hinweise, um Schäden am Getrie-
be und an anderen Bauteilen zu vermei-
den.
zPlötzliches Hochdrehen des Motors
und Durchdrehen der Räder vermei-
den.
zFalls das Fahrzeug auch durch ruck-
weises Vor−und Zurücksetzen nicht
von der Stelle kommt, sollten Sie auf
andere Maßnahmen wie z.B. Abschlep-
pen zurückgreifen.
MS41002
(a) Abschleppen mit angehobener
—Von hinten
(b) Abschleppen mit Tieflader
—Von vorn Fahrzeugachse—
Falls Ihr Fahrzeug abgeschleppt werden
muss, sollten Sie damit einen
To y o t a−Vertragshändler bzw. eine
Vertragswerkstatt oder eine andere
qualifizierte Fachwerkstatt wie z.B. einen
gewerblichen Abschleppdienst
beauftragen. Lassen Sie Ihren Wagen mit
Methode (a) oder (b) abschleppen.
Ist kein Abschleppdienst eines
To y o t a−Vertragshändlers bzw. einer
Vertragswerkstatt oder einer anderen
qualifizierten Fachwerkstatt wie z.B. ein
gewerblicher Abschleppdienst verfügbar,
können Sie Ihren Wagen notfalls auch von
einem anderen Fahrzeug abschleppen
lassen. Befolgen Sie dazu unbedingt die
Anweisungen unter “—Abschleppen im
Notfall” auf Seite 238 in diesem Abschnitt.
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Falls Ihr Fahrzeug stecken
bleibtWenn Ihr Fahrzeug
abgeschleppt werden muss—