radar TOYOTA YARIS 2022 Betriebsanleitungen (in German)
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HV Owner's Manual_Europe_M52N32_de
4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
■Aktivieren/Deaktivieren des Pre-
Collision-Systems
Das Pre-Collision-System kann unter
( S.441) in der Multi-Informations-
anzeige aktiviert/deaktiviert werden.
Das System wird automatisch immer dann
aktiviert, wenn der Startschalter auf ON
gedreht wird.
Das System wird deaktiviert, die PCS-
Warnleuchte leuchtet auf und in der
Multi-Informationsanzeige wird eine
Meldung angezeigt.
■Ändern des Warnzeitpunkts des
Pre-Collision-Systems
Der Warnzeitpunkt für das Pre-Colli-
sion-System kann unter ( S.441)
in der Multi-Informationsanzeige geän-
dert werden.
Die Einstellung für den Warnzeitpunkt des
Systems wird beibehalten, wenn der Start-
schalter ausgeschaltet wird. Wenn das Pre-
Collision-System jedoch deaktiviert ist und
wieder aktiviert wird, wird der Warnzeitpunkt
wieder auf die Standardeinstellung (Mittel)
gesetzt.
Wenn der Warnzeitpunkt für das Pre-Colli-
sion-System geändert wird, wird auch der
Zeitpunkt für den Eingriff der Notlenkungs-
WARNUNG
●Wenn das Fahrzeug abgeschleppt wird
●Wenn Ihr Fahrzeug ein anderes Fahr- zeug abschleppt
●Beim Transport des Fahrzeugs per Lkw,
Boot, Zug oder ähnlichen Transportmit- teln
●Wenn das Fahrzeug angehoben und
das Hybridsystem eingeschaltet ist und die Räder sich frei drehen können
●Bei der Inspektion des Fahrzeugs mit
einem Trommeltester, wie z. B. einem Rollenprüfstand oder einem Tachome-tertester, oder bei der Verwendung einer
Auswuchtmaschine
●Wenn Frontgrill oder Frontstoßfänger bei einem Unfall oder aus anderen
Gründen einem starken Aufprall ausge- setzt waren
●Wenn das Fahrzeug nicht stabil gefah-
ren werden kann, wie z. B. nach einem Unfall oder einer Funktionsstörung
●Wenn das Fahrzeug s portlich gefahren
oder im Gelände bewegt wird
●Wenn der Reifenfülldruck nicht korrekt
ist
●Wenn die Reifen stark abgefahren sind
●Wenn Reifen mit einer von den Spezifi-
kationen abweichenden Größe montiert sind
●Wenn Schneeketten montiert sind
●Wenn ein Notrad oder ein Notfall-Repa-ratur-Kit für Reifen verwendet wird
●Wenn Ausrüstungsteile (z.B. Schnee-
pflug usw.), die den Radarsensor oder die Frontkamera verdecken können, vorübergehend am Fahrzeug montiert
sind
Ändern der Einstellungen des
Pre-Collision-Systems
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
• Beim Fahren durch Dampf oder Rauch • Beim Fahren in der Nähe eines Objekts, das Funkwellen reflektiert, wie z. B. große
LKWs oder Leitplanken • Beim Fahren in der Nähe eines Fern-sehturms, einer Sendestation, eines Kraft-
werks, eines mit einem Radar ausgestatteten Fahrzeugs oder einer anderen Einrichtung, in der starke Funk-
wellen oder starkes elektrisches Rauschen vorhanden ist• Wenn in der näheren Umgebung Objekte
vorhanden sind, die die Funkwellen des Radars reflektieren können (Tunnel, Fach-werkbrücken, Schotterstraßen, schneebe-
deckte Straßen mit Spuren usw.) • Beim Abbiegen nach rechts/links, wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug oder ein
kreuzender Fußgänger den Weg Ihres Fahrzeugs bereits verlassen hat• Beim Abbiegen nach rechts/links nahe vor
einem entgegenkommenden Fahrzeug oder einem kreuzenden Fußgänger• Beim Abbiegen nach rechts/links, wenn ein
entgegenkommendes Fahrzeug oder ein kreuzender Fußgänger anhält, bevor er in den Weg Ihres Fahrzeugs gelangt
• Beim Abbiegen nach rechts/links, wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug vor Ihrem Fahrzeug nach rechts/links abbiegt
• Beim Lenken in die Richtung des Gegen- verkehrs
■Situationen, in denen das System unter
Umständen nicht ordnungsgemäß arbeitet
●In manchen Situationen, wie z. B. in den folgenden Fällen, wird ein Objekt unter Umständen nicht vom Radarsensor und
von der Frontkamera erkannt, was dazu führt, dass das System nicht ordnungsge-mäß funktioniert:
• Wenn sich ein erkennbares Objekt Ihrem
Fahrzeug nähert • Wenn Ihr Fahrzeug oder ein erkennbares Objekt wackelt
• Wenn ein erkennbares Objekt ein abruptes Manöver durchführt ( wie z. B. plötzliche Ausweichmanöver oder Beschleunigungs-
und Abbremsvorgänge) • Wenn Ihr Fahrzeug sich einem erkennba-ren Objekt schnell nähert
• Wenn ein erkennbares O bjekt nicht direkt vor Ihrem Fahrzeug fährt
• Wenn sich ein erkennbares Objekt in der Nähe einer Wand, eines Zauns, einer Leit-planke, eines Kanaldeckels, eines Fahr-
zeugs, einer Stahlplatte auf der Straße usw. befindet• Wenn sich ein erkennbares Objekt unter
einer baulichen Struktur befindet • Wenn ein Teil eines erkennbaren Objekts durch ein anderes Objekt, z.B. große
Gepäckstücke, ein Regenschirm oder eine Leitplanke, verdeckt ist• Wenn in der näheren Umgebung Objekte
vorhanden sind, die die Funkwellen des Radars reflektieren können (Tunnel, Fach-werkbrücken, Schotterstraßen, schneebe-
deckte Straßen mit Spuren usw.) • Wenn die Funkwellen von einem Radar eines anderen Fahrzeugs beeinträchtigt
werden • Wenn sich mehrere erkennbare Objekte nahe beieinander befinden
• Wenn die Sonne oder anderes Licht direkt auf ein erkennbares Objekt trifft• Wenn ein erkennbares Objekt einen wei-
ßen Farbton hat und extrem hell ist • Wenn ein erkennbares Objekt nahezu die-selbe Farbe oder Helligkeit wie seine
Umgebung hat • Wenn ein erkennbares Objekt vor Ihrem Fahrzeug einschert oder plötzlich auf-
taucht • Wenn die Front Ihres Fahrzeugs von Was-
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
• Wenn ein Wischerblatt die Frontkamera blockiert• Das Fahrzeug wird mit extrem hohen
Geschwindigkeiten bewegt • Beim Befahren einer Gefällestrecke• Wenn der Radarsensor oder die Frontka-
mera falsch justiert ist • Wenn beim Fahren in einer Spur, die durch mehr als eine Spur getrennt ist, entgegen-
kommende Fahrzeuge fahren und dabei nach rechts/links abbiegen• Wenn beim Abbiegen nach rechts/links
das auf der gegenüberliegenden Fahrbahn entgegenkommende Fahrzeug außerhalb des Sensor-Erkennungsbereichs ist
• Beim Abbiegen nach rechts/links, wenn ein Fußgänger sich Ihrem Fahrzeug von hin-
ten oder von der Seite nähert
●Neben den oben genannten Punkten ist
die Notlenkungsunterstützung in manchen Situationen, wie z.B. in den folgenden Fäl-len, nicht aktiv.
• Wenn die weißen (gelben) Spurlinien schwer zu erkennen sind, weil sie z.B. ver-blasst sind, auseinander oder ineinander
laufen oder weil ein Schatten auf ihnen liegt• Wenn die Spur breiter oder schmaler als
im Normalfall ist • Wenn ein helles oder dunkles Muster auf der Straßenoberfläche vorhanden ist, wie
z.B. aufgrund von Straßenreparaturen • Wenn ein Fußgänger in der Nähe der Mit-
tellinie des Fahrzeugs erkannt wird • Wenn das Ziel zu nah ist• Wenn nicht genügend sicherer oder freier
Platz vorhanden ist, in den das Fahrzeug gelenkt werden kann• Wenn ein Fahrzeug entgegenkommt
• Wenn die VSC-Funktion aktiv ist
●In manchen Situationen, wie z. B. in den
folgenden Fällen, kann nicht genügend Bremskraft oder Lenkkraft erreicht werden, wodurch das System nicht ordnungsge-
mäß funktionieren kann: • Wenn die Bremswirkung nicht im vollen Umfang vorhanden ist, wie z. B. bei extrem
kalten, heißen oder feuchten Bremsbelä- gen• Wenn das Fahrzeug nicht ordnungsgemäß
gewartet wird (stark abgenutzte Bremsen oder Reifen, falscher Reifenfülldruck usw.)• Wenn das Fahrzeug auf Schotterpisten
oder anderen rutschigen Untergründen bewegt wird• Wenn die Straßenoberfläche tiefe Radspu-
ren aufweist • Beim Befahren einer Gefällestrecke• Beim Fahren auf einer Straße, die links
und rechts abfällt
■Wenn das VSC deaktiviert ist
●Wenn das VSC deaktiviert ist ( S.284),
sind der Pre-Collision-Bremsassistent und die Pre-Collision-Bremsfunktion ebenfalls deaktiviert.
●Die PCS-Warnleuchte leuchtet auf und in der Multi-Informationsanzeige wird “VSC
ausgeschaltet. PCS-Bremse nicht verfüg- bar.” angezeigt.
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
*: Je nach Ausstattung
Beim Fahren auf einer Straße mit deut-
lich erkennbaren weißen (gelben) Spur-
linien warnt das LTA-System den
Fahrer, wenn das Fahrzeug möglicher-
weise von der aktuellen Spur oder dem
aktuellen Kurs abweicht*. Das System
kann außerdem mit einem sanften
Lenkradeingriff dabei helfen, ein Abwei-
chen von der Spur oder vom Kurs zu
verhindern*. Wenn darüber hinaus die
dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung mit maximalem Drehzahlbe-
reich in Betrieb ist, betätigt das System
das Lenkrad, um die Position des Fahr-
zeugs innerhalb der Spur zu halten.
Das LTA-System erkennt weiße (gelbe)
Spurlinien oder eine Straßenverlaufs-
markierung* anhand der Frontkamera.
Darüber hinaus erkennt es vorausfah-
rende Fahrzeuge mit der Frontkamera
und per Radar.
*: Abgrenzung zwischen dem Asphalt und
der Seite der Straße, wie z.B. Gras, Erde
oder Randstein
LTA (Spurhalteassistent)*
Funktionsübersicht
WARNUNG
■Vor der Verwendung des LTA-
Systems
●Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf das LTA-System. Das LTA-System fährt das Fahrzeug nicht automatisch
und bewirkt auch nicht, dass der Fahrer dem Bereich vor dem Fahrzeug weniger Aufmerksamkeit schenken muss. Der
Fahrer trägt jederzeit die volle Verant- wortung für die Gewährleistung der Fahrsicherheit, indem er aufmerksam
auf die Umgebungsbedingungen achtet und bei Bedarf das Lenkrad so betätigt, dass der Pfad des Fahrzeugs korrigiert
wird. Der Fahrer muss außerdem bei Ermüdungserscheinungen, wie z. B. bei langen Fahrten, Pausen einlegen.
●Wenn die entsprechenden Fahrmanö-ver nicht durchgeführt werden oder nicht die nötige Aufmerksamkeit aufge-
bracht wird, können Unfälle mit lebens- gefährlichen bzw. tödlichen Verletzungen die Folge sein.
■Für das LTA-System ungeeignete Situationen
Schalten Sie in den folgenden Situationen
das System mit dem LTA-Schalter aus. Andernfalls können Unfälle mit lebensge-fährlichen bzw. tödlic hen Verletzungen die
Folge sein.
●Das Fahrzeug wird auf einer Straßen- oberfläche gefahren, die wegen Regen,
Schnee, Eis usw. rutschig ist.
●Das Fahrzeug wird auf einer verschnei- ten Straße gefahren.
●Weiße (gelbe) Linien sind aufgrund von Regen, Schnee, Nebel, Staub usw. schwer erkennbar.
●Das Fahrzeug wird aufgrund von Bauar-beiten in einer tem porären Spur oder einer beschränkt en Spur gefahren.
●Das Fahrzeug wird in einem Baustellen- bereich gefahren.
●Ein Ersatzrad, Schneeketten usw.
wurde(n) montiert.
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
■Spurzentrierungsfunktion
Diese Funktion ist mit der dynamischen
Radar-Geschwindigkeitsregelung mit
maximalem Drehzahlbereich verknüpft
und bietet die benötigte Lenkunterstüt-
zung, um das Fahrzeug in der aktuellen
Spur zu halten.
Wenn die dynamische Radar-Geschwindig-
keitsregelung mit maximalem Drehzahlbe-
reich nicht aktiv ist, kann die
Spurzentrierungsfunktion nicht verwendet
werden.
In Situationen, in denen die weißen (gelben)
Spurmarkierungen nur schwer oder gar nicht
erkannt werden können, wie z.B. in einem
Stau, bietet diese Funktion Unterstützung
beim Hinterherfahren hinter dem vorausfah-
renden Fahrzeug, indem die Position des
vorausfahrenden Fahrzeugs überwacht
wird.
■Ein-/Ausschalten der Spurzentrie-
rungsfunktion
Drücken Sie den LTA-Schalter.
Die Spurzentrierungsfunktion wird mit jedem
Druck auf den Schalter ein- oder ausge-
schaltet.
Die aktuelle Einstellung wird in der Multi-
Informationsanzeige angezeigt.
Spurzentrierungsfunktion EIN
“LTA Lenkunterstützung aktiv Spur-
mittenhaltung aktiv”
Spurzentrierungsfunktion AUS
“LTA Lenkunterstützung aktiv”
■LTA-System ausschalten
Halten Sie den LTA-Schalter gedrückt.
Die LTA-Kontrollleuchte erlischt, wenn das
LTA-System ausgeschaltet wird.
Drücken Sie die Taste erneut, um das
System einzuschalten.
Das LTA-System wird automatisch immer
dann eingeschaltet, wenn der Startschalter
in die Stellung ON gebracht wird.
Die Spurzentrierungsfunktion bleibt jedoch
in dem Zustand (EIN oder AUS), der vor
dem Ausschalten des Startschalters aktiv
war.
Einstellung des LTA-Systems
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
markierungen oder die Position eines vor- ausfahrenden Fahrzeugs (sofern das vorausfahrende Fahrzeug nicht zu klein ist,
wie z.B. ein Motorrad). • Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-regelung mit maximalem Drehzahlbereich
ist im Fahrzeugabstandsregelungsmodus aktiv.• Die Breite der Fahrspur beträgt ca. 3 bis 4
m. • Der Hebel für den Fahrtrichtungsanzeiger wird nicht betätigt.
• Das Fahrzeug wird nicht durch eine scharfe Kurve gefahren.• Es werden keine Systemstörungen ent-
deckt. ( S.233) • Das Fahrzeug wird ni cht um eine vorgege- bene Geschwindigkeit beschleunigt oder
abgebremst. • Das Lenkrad wird nicht mit der für den Wechsel der Fahrspur erforderlichen Kraft
gedreht. • ABS, VSC, TRC und PCS sind nicht in Betrieb.
• TRC oder VSC sind nicht ausgeschaltet. • Die Warnung für Hände nicht am Lenkrad wird nicht angezeigt. ( S.232)
• Das Fahrzeug wird in der Mitte der Spur gefahren.• Die Lenkungsunterst ützungsfunktion ist
nicht aktiv.
■Vorübergehende Deaktivierung der Funktionen
●Wenn die Betriebsbedingungen nicht mehr erfüllt sind, kann eine Funktion vorüberge-hend deaktiviert werden. Wenn die
Betriebsbedingungen später wieder erfüllt werden, wird die Funktion automatisch wieder aktiviert. ( S.231)
●Wenn die Betriebsbedingungen (S.231) nicht mehr erfüllt sind, während die Spur-
zentrierungsfunktion aktiv ist, kann das Lenkrad vibrieren und der Summer ertö-nen um darauf hinzuweisen, dass die
Funktion vorübergehend abgeschaltet wurde. Wenn jedoch die kundenspezifi-sche Anpassungseinstellung der Warnty-
pen auf Lenkradvibration eingestellt ist, benachrichtigt das System den Fahrer nicht anhand des Summers, sondern
durch eine Vibration des Lenkrads.
■Lenkungsunterstützungsfunktion/Spur- zentrierungsfunktion
●In Abhängigkeit von der Fahrzeugge-schwindigkeit, der Höhe der Spurabwei-chung, den Straßenbedingungen usw.
kann der Fahrer den Betrieb der Funktion möglicherweise nich t spüren oder die Funktion ist nicht in Betrieb.
●Die Lenkungssteuerung der Funktion wird aufgehoben, wenn der Fahrer das Lenkrad
betätigt.
●Versuchen Sie nicht, den Betrieb der Len-
kungsunterstützungsfunktion zu testen.
■Spurwechselwarnungsfunktion
●Der Warnsummer kann unter Umständen
bedingt durch externe Geräusche oder die Lautstärke der Audiowiedergabe usw. schwer zu hören sein. Darüber hinaus kön-
nen Lenkradvibrationen bedingt durch die Straßenbedingungen usw. nur schwer spürbar sein.
●Wenn der Rand der Straßenverlaufsmar-
kierung* nicht klar erkennbar oder gerade
ist, wird die Spurwechselwarnungsfunktion unter Umständen deaktiviert.
●Fahrzeug mit BSM: Möglicherweise kann das System nicht erkennen, ob die Gefahr einer Kollision mit einem Fahrzeug auf
einem benachbarten Fahrstreifen besteht.
●Versuchen Sie nicht, den Betrieb der Spur-
wechselwarnungsfunktion zu testen.*: Abgrenzung zwischen dem Asphalt und
der Seite der Straße, wie z.B. Gras, Erde
oder Randstein
■Warnung für Hände nicht am Lenkrad
In den folgenden Situationen werden eine
Warnmeldung mit einer Aufforderung an den Fahrer, das Lenkrad festzuhalten, sowie das in der Abbildung dargestellte Symbol in der
Multi-Informationsanzeige angezeigt, um den Fahrer zu warnen. Die Warnung wird been-det, wenn das System feststellt, dass der
Fahrer das Lenkrad festhält. Lassen Sie Ihre Hände unabhängig von den angezeigten Warnungen immer am Lenkrad, wenn Sie
dieses System verwenden.
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Betriebsbereich überschreitet. Fahren Sie
langsamer.
■Kundenspezifische Anpassung
Die Funktionseinstellungen können geändert
werden. (Anpassbare Funktionen: S.441)*: Je nach Ausstattung
Im Fahrzeugabstandsregelungsmodus
wird das Fahrzeug ohne Gaspedalbetä-
tigung durch den Fahrer automatisch
beschleunigt, abgebremst und angehal-
ten, um auf Geschwindigkeitsänderun-
gen des vorausfahrenden Fahrzeugs
zu reagieren. Im Konstantgeschwindig-
keitsregelungsmodus fährt das Fahr-
zeug mit einer festen Geschwindigkeit.
Verwenden Sie die dynamische Radar-
Geschwindigkeitsregelung mit maxima-
lem Drehzahlbereich auf Autobahnen
und Schnellstraßen.
Fahrzeugabstandsregelungsmodus
( S.237)
Konstantgeschwindigkeitsregelungs-
modus ( S.242)
■Instrumentenanzeige
Multi-Informationsanzeige
Dynamische Radar-
Geschwindigkeitsregelung
mit maximalem Drehzahl-
bereich*
Funktionsübersicht
Systemkomponenten
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
Sollgeschwindigkeit
Kontrollleuchten
■Betätigungsschalter
Schalter für Fahrzeugabstandsre-
gelung
Taste “+RES”
Deaktivierungsschalter
Taste “-SET”
Hauptschalter für Geschwindigkeits-
regelsystem
WARNUNG
■Vor der Verwendung der dynami- schen Radar-Geschwindigkeitsrege-lung mit maximalem Drehzahlbereich
●Der Fahrer trägt jederzeit die volle Ver-
antwortung für die Gewährleistung der Fahrsicherheit. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf das System und fah-
ren Sie sicher, indem Sie immer auf- merksam auf Ihre Umgebung achten.
●Die dynamische Radar-Geschwindig-keitsregelung mit maximalem Drehzahl-
bereich unterstützt den Fahrer, um seine Belastung zu reduzieren. Für diese Unterstützung gelten jedoch Ein-
schränkungen.
Lesen Sie die folgenden Bedingungen
sorgfältig durch. Verlassen Sie sich nicht
zu stark auf das System und fahren Sie
immer vorsichtig.
• Wenn der Sensor das vorausfahrende Fahrzeug möglicherweise nicht richtig
erkennt: S.245
• Bedingungen, unter denen der Fahrzeu- gabstandsregelungsmodus möglicher-
weise nicht ordnungsgemäß funktioniert: S.245
●Stellen Sie die Geschwindigkeit pas-
send zur geltenden Geschwindigkeits- begrenzungen, zum Verkehrsfluss, zum Straßenzustand, zu den Wetterbedin-
gungen usw. ein. Der Fahrer ist für die Überprüfung der eingestellten Geschwindigkeit verantwortlich.
●Auch wenn das System ordnungsge-mäß funktioniert, können das System und der Fahrer die Aktionen und den
Zustand des vorausfahrenden Fahr- zeugs unterschiedlich bewerten. Daher muss der Fahrer immer wachsam blei-
ben, die potenziellen Gefahren in allen Situationen richtig einschätzen und jederzeit sicher fahren. Wenn sich aus-
schließlich auf das System verlassen und davon ausgegangen wird, dass das System die Sicherheit gewährleistet,
können Unfälle mit lebensgefährlichen oder tödlichen Verletzungen die Folge sein.
●Schalten Sie die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung mit maxima-lem Drehzahlbereich bei Nichtgebrauch
mit dem Hauptschalter des Geschwin- digkeitsregelsystems aus.
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
WARNUNG
■Warnhinweise bezüglich der Fah-
rerassistenzsysteme
Beachten Sie die folgenden Sicherheits- maßnahmen, da für die vom System bereitgestellte Unterstützung Einschrän-
kungen gelten. Andernfalls können Sie einen Unfall mit lebensgefährlichen bzw. tödlichen Verletzungen verursachen.
●Fahrer bei der Abstandsmessung unter-stützen
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung mit maximalem Drehzahlbereich
ist nur dafür konzipiert, den Fahrer beim
Bestimmen des Abstands zwischen dem
eigenen Fahrzeug und dem vorausfahren-
den Fahrzeug zu unterstützen. Es handelt
sich dabei um keinen Mechanismus, der
sorgloses oder unaufmerksames Fahren
zulässt. Das System ist auch nicht in der
Lage, den Fahrer bei schlechten Sichtbe-
dingungen zu unterstützen.
Es ist für den Fahrer also weiterhin erfor-
derlich, genau auf die Umgebung zu ach-
ten.
●Fahrer bei der Einschätzung des
Abstands unterstützen
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung mit maximalem Drehzahlbereich
bestimmt, ob der Abstand zwischen dem
Fahrzeug des Fahrers und einem voraus-
fahrenden Fahrzeug innerhalb eines defi-
nierten Bereichs liegt. Es kann jedoch
keine anderen Arten von Einschätzungen
abgeben. Deshalb ist es für den Fahrer
absolut erforderlich, wachsam zu bleiben
und selbst einzuschätzen, ob in einer
bestimmten Situation die Möglichkeit einer
Gefahr besteht.
●Fahrer beim Fahren mit dem Fahrzeug unterstützen
Die dynamische Radar-Geschwindigkeits-
regelung mit maximalem Drehzahlbereich umfasst keine Funktionen für die Vermei-dung von Kollisionen mit Fahrzeugen vor
Ihrem Fahrzeug. Wenn die Möglichkeit einer Gefahr besteht, muss deshalb der Fahrer sofort und direkt die Steuerung des
Fahrzeugs übernehmen und entsprechend agieren, um die Sicherheit für alle Insas-sen zu gewährleisten.
■Für die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung mit maxi-malem Drehzahlbereich ungeeignete
Situationen
Verwenden Sie die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung mit maxima-lem Drehzahlbereich nicht in folgenden
Situationen. Dies kann zu einer nicht angepassten Geschwindigkeitsregelung führen und einen Unfall mit lebensgefährli-
chen Verletzungen verursachen.
●Straßen, auf denen sich Fußgänger, Radfahrer usw. befinden
●In dichtem Verkehr
●Auf Straßen mit scharfen Kurven
●Auf kurvenreichen Strecken
●Auf rutschigen Fahrbahnen, z. B. wenn die Fahrbahn mit Wasser, Eis oder Schnee bedeckt ist
●Auf abschüssiger Strecke oder bei plötzlichen Übergängen zwischen star- ken Steigungen und Gefällen
Die Fahrzeuggeschwindigkeit kann bei
starkem Gefälle die eingestellte
Geschwindigkeit überschreiten.
●An Auffahrten zu Autobahnen und Schnellstraßen
●Bei schlechter Witterung, wenn eventu-
ell die Sensoren nicht richtig funktionie- ren (Nebel, Schnee, Sandsturm, starker Regen usw.)
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4-5. Verwenden der Fahrunterstützungssysteme
Fahren
Dieser Modus arbeitet mit einem Radar zum Erkennen von Fahrzeugen bis zu ca.
100 m vor Ihrem Fahrzeug, ermittelt die aktuelle Entfernung zum vorausfahrenden
Fahrzeug und stellt kontinuierlich einen geeigneten Abstand sic her. Der
gewünschte Fahrzeugabstand kann auch mit dem Abstandsschalter e ingestellt wer-
den.
Beim Befahren von Bergabstrec ken kann der Fahrzeugabstand kürzer werden.
Beispiel für konstante Geschwindigkeitsregelung
Wenn es keine vorausfahrenden Fahrzeuge gibt
Das Fahrzeug bewegt sich mit der vom Fahrer eingestellten Geschwindigkeit.
Beispiel für automatisches Verringern der Fahrzeuggeschwindigkeit und
Abstandsregelung
WARNUNG
●Wenn Regen, Schnee usw. an der Vor-
derseite des Radarsensors oder der Frontkamera anhaftet
●Bei Verkehrsbedingungen, bei denen
häufig wiederholt beschleunigt und abgebremst werden muss
●Wenn sich das Fahrzeug im Anhänger-
betrieb befindet (Fahrzeuge mit Abschlepppaket) oder abgeschleppt wird
●Wenn ein Annäherungswarnsummer oft zu hören ist
Fahren im Abstandsregelungsmodus