ABS Hyundai Santa Fe 2003 Betriebsanleitung (in German)
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IM NOTFALL 3- 15
!
VORSICHT:
Verbleiben beim Abschleppen des Fahrzeugs alle vier Räder auf dem Boden, kann es nur vorwärts abgeschleppt werden. Dabeisicherstellen, daß das Getriebe in die Neutralstellung geschaltet wurde.Das Abschleppen darf nicht miteiner Geschwindigkeit von über 50km/h und über längere Strecken als 25 km erfolgen. Durch Schalten des Zündschlüssels in dieGaragenposition "ACC" sichers- tellen, daß das Lenkrad nicht verriegelt ist. Im abgeschlepptenFahrzeug muß sich ein Fahrer zur Bedienung von Lenkung und Bremsen befinden. D120A01A-GST WENN SIE IHRE SCHLÜSSEL
VERLIEREN
Informationen über den Schlüssel des
Wegfahrsperrensystems finden Sie aufden Seiten 1-5.
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4- 2 KORROSIONSSCHUTZ & PFLEGE
E010A01A-AST KORROSIONSSCHUTZ Unter Zugrundelegung der höchstentwickelten Entwurfs- und Konstruktionsgrundsätze zur Bekämpfung der Korrosion fertigtHyundai Fahrzeuge von höchster Qualität. Allerdings ist dies nur ein Teil des Korrosionsschutzes. Um diehöchstmögliche Korrosionsbeständig- keit des Hyundai zu gewährleisten, ist auch die Mitarbeit und Hilfe desKraftfahrzeughalters erforderlich. E010B01A-AST Häufige Korrosionsursachen Die häufigsten Ursachen für Korrosion sind die folgenden:
o Streusalz, Schmutz und
Feuchtigkeit, die sich unter dem Fahrzeug ansammeln.
o Absplitterungen von Lack oder Schutz-schichten durch Steine,Schotter oder Abrieb sowie Kratzerund Beulen, die das Metall ungeschützt der Korrosion aussetzen. E010C01A-AST Hohe Korrosionsbeanspru-
chung
Wird das Fahrzeug in Gegenden
gefahren, in denen es stetig korrosivenStoffen ausgesetzt wird, ist der Korrosionsschutz von besondererBedeutung. Einige der häufigsten Ursachen von beschleunigter Korrosion sind Streusalz,Staubbeseitigungschemikalien, Seeluft und Industrieschad-stoffe. Der besondere Feind desKorrosionsschutzes ist Schlamm, da dieser nur langsam trocknet und sodas Fahrzeug über längere Zeit mit Feuchtigkeit in Berührung bringt. Selbst wenn der Schlamm trocken zusein scheint, kann er noch Feuchtigkeit enthalten und die Korrosion vorantreiben.
Auch bei hohen Temperaturen kann
die Korrosion von Teilen beschleunigt werden, die nicht ausreichend belüftet werden, so daß die Feuchtigkeitverdunsten könnte. Unter diesen Umständen ist es besonders wichtig, das Fahrzeug im trockenen Zustandund frei von Schlamm oder Ansammlungen anderer Stoffe zu halten. Dies gilt nicht nur für diesichtbaren Flächen, sondern vor allem für die Unterseite des Fahrzeugs.
E010D01A-AST Feuchtigkeit - Nährboden für Korrosion Feuchtigkeit erzeugt die Bedingungen,
in denen Korrosion am besten entsteht. Die Korrosion wird z.B. durch hoheFeuchtigkeit, besonders bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, beschleunigt. Untersolchen Bedingungen kommen korrosive Stoffe über längere Zeit in Berührung mit denFahrzeugoberflächen, da die Feuchtigkeit nur langsam verdampft. E020A01A-ASTVERHINDERN VON KORROSION Wenn die folgenden Punkte beachtet
werden, kann die Entstehung von Korrosion verhindert werden:
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KORROSIONSSCHUTZ & PFLEGE 4- 3
E020B01A-AST Das Fahrzeug sauberhalten Die beste Möglichkeit, Korrosion zu
verhindern, ist die regelmäßige Reinigung, um das Fahrzeug sauber und frei von korrosiven Stoffen zuhalten. Dabei muß besonders der Unterseite des Fahrzeugs Beachtung gelten.
o Bei Gegenden mit hochkorrosiven Umwelteinflüssenhäufige Verwendung von Streusalz, Meeresnähe, industrielleSchadstoffbelastungen, saurer Regen usw. - müssen besondere Maßnahmen zum Korrosionsschutzunternommen werden. Im Winter muß die Fahrzeugunterseite mindestens einmal monatlichabgespritzt und nach dem Winter sorgfältig gereinigt werden.
o Bei der Reinigung des Fahrzeug- unterbodens besonders auf die unter den Kotflügeln befindlichenBauelemente und andere Bereiche achten, die von außen nicht einsehbar sind. Die Reinigunggründlich vornehmen. Wird der angesammelte Schlamm nur befeuchtet und nicht weggespült, so wird Korrosion eher beschleunigt als verhindert. Zum Entfernen von Schlamm und korrosiven Stoffeneignet sich besonders die Hochdruckreinigung mit Wasser oder Dampf.
o Bei der Reinigung der unteren
Türhälften, der Schwellen und desTürrahmens darauf achten, daß die Ablauflöcher offenbleiben, so daß die Feuchtigkeit entweichen kannund nicht innen eingeschlossen wird.
E020C01A-AST Die Garage trocken halten Das Fahrzeug nicht in einer feuchten,
schlecht belüfteten Garage abstellen. Eine feuchte Garage ist ein Nährboden für Korrosion. Deshalb das Fahrzeug nicht in der Garage waschen oder dasFahrzeug im nassen Zustand oder schnee-, eis- oder schlammbedeckt in die Garage fahren. Selbst in einerbeheizten Garage kann der Korrosion Vorschub geleistet werden, sofern sie nicht so gut belüftet ist, daß dieFeuchtigkeit verdunsten kann. E020D01A-AST Lack- und Zierleisten in gutem Zustand halten Kratzer oder Abblätterungen im Lack müssen so schnell wie möglich mit einem Lackstift abgedeckt werden, um die Möglichkeit derKorrosionsentstehung zu verringern. Scheint blankes Metall durch, sollte ein Hyundai-Händler aufgesuchtwerden. E020E01A-AST Nicht den Innenraum vergessen Feuchtigkeit kann sich auch unter den Fußmatten oder dem Teppichansammeln und dort Korrosion verursachen. Den Bereich unter den Fußmatten regelmäßig überprüfen undsicherstellen, daß der Teppich trocken ist. Beim Transport von Düngemitteln, Reinigungsmitteln oder Chemikalienim Fahrzeug besonders vorsichtig vorgehen: Solche Stoffe dürfen nur in geeigneten Containern transportiert werden, und verschüttete oder ausgelaufene Stoffemüssen aufgewischt und der Boden mit klarem Wasser abgespült und sorgfältig getrocknet werden.
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4- 4 KORROSIONSSCHUTZ & PFLEGE
E030A01A-AST WASCHEN UND EINWACHSEN Waschen des Hyundai Das Fahrzeug darf nicht gewaschen werden, wenn die Oberfläche noch von der Sonneneinstrahlung heiß ist. Das Fahrzeug grundsätzlich imSchatten waschen. Das Fahrzeug häufig waschen. Schmutz hat eine scheuernde Wirkung und kann den Lack verkratzen, wenner nicht entfernt wird. Aufgrund der chemischen Wirkung kann Luftverschmutzung oder saurer RegenLack- und Zierleisten beschädigen, sofern die Schadstoffe nicht von der Oberfläche entfernt werden. InMeeresnähe oder in Bereichen, in denen Streusalz oder Staubbeseitigungschemikalieneingesetzt werden, muß besonders auf die Fahrzeugunterseite geachtet werden. Zum Entfernen von Staubund losem Schmutz das Fahrzeug zuerst abspülen. Im Winter oder nach dem Durchfahren von Schlamm oderSchmutzwasserpfützen auch den Unterboden sorgfältig reinigen. Schlamm oder korrosive Stoffe direkt mit einem starken Wasserstrahl abspritzen. Ein qualitativ hochwertiges Autowaschmittel verwenden und dieHinweise des Herstellers auf der Packung beachten.
Diese Reinigungsmittel sind beim
Hyundai-Händler oder bei Fachgeschäften für Autozubehörerhältlich. Keine scharfen Haushaltsreinigungsmittel, Benzin, starken Lösungsmittel oderScheuermittel verwenden, da diese den Lack beschädigen.
Zum Waschen einen sauberen
Schwamm oder ein Tuch verwenden und dieses häufig ausspülen. Den Lack nicht durch zu starkes Reiben beschädigen. Hartnäckige Fleckenmüssen häufiger befeuchtet und schrittweise entfernt werden.
Weißwandreifen mit einer harten Bürste
oder mit einem mit Seife beschichteten Stahlwollschwamm reinigen.
Zum Reinigen von Kunststoff-
Radkappen einen sauberen Schwammoder ein weiches Tuch und Wasserverwenden. Räder aus Aluminiumlegierungsguß
müssen mit milder Seife oder einemneutralen Reinigungsmittel gesäubertwerden. Keine Scheuermittel verwenden. Blanke Metallflächen müssen durch Reinigung, Polieren undEinwachsen geschützt werden. Da Aluminium korrodiert, müssen Räder aus Aluminiumlegierung im Winterbesonders gepflegt werden. Nach dem Befahren von gesalzenen Straßen, die Räder gründlich reinigen.
Nach dem Waschen muß das
Fahrzeug gründlich abgespült werden. Trocknet Seifenwasser auf dem Lack, kommt es zu Streifenbildung. Um den Fahrzeuglack gegen
Beschädigung und Korrosion zuschützen, muß das Fahrzeug (mindestens einmal im Monat) gereinigt werden. Dabei besonders auf dasEntfernen von Salz, Schlamm und anderen Substanzen an der Unterseite der Fahrzeugspritzbleche achten.Sicherstellen, daß die Auslaßöffnungen an der Unterseite der Türen geöffnet sind. EineBeschädigung des Lacks kann durch kleine Mengen von Teer, industriellem
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KORROSIONSSCHUTZ & PFLEGE 4- 5
Niederschlag, Baumharz, Insekten- rückständen und Vogelkot verursacht werden, wenn dies nicht sofort entferntwird. Eine Reinigung des Fahrzeugs nur mit Wasser ist nicht ausreichend; dazu ein sanftes Autowaschmittelbenutzen. Nach dem Waschen muß das Fahrzeug mit kaltem oder lauwarmem Wasser abgespült werden.Das Waschmittel darf nicht auf dem Lack antrocknen. Bei warmem Wetter und niedriger Luftfeuchtigkeit kann es erforderlich sein, einzelne Bereiche nach demWaschen sofort abzuspülen, um Streifenbildung zu vermeiden. Nach dem Abspülen das Fahrzeug mit einem feuchten Fensterleder odereinem weichen, aufsaugenden Tuch trocknen. Auf diese Weise werden Wasserreste vom Fahrzeug entfernt,so daß beim Trocknen keine Wasserflecken entstehen. Dabei nicht reiben, da dies zur Beschädigung desLacks führen kann. Kerben oder Kratzer im Lack müssen mit einem Lackstift abgedeckt werden, damitKorrosion verhindert wird. E030B01A-AST Entfernen von besonderen
Flecken
Kein Benzin, starke Reinigungsmittel
oder korrosiv wirkendeReinigungsmittel verwenden. Diese können den Lack das Fahrzeugsbeschädigen. Straßenteer mit einem sauberen terpentingetränkten, weichen Tuch sanft entfernen.
E030C01A-AST Polieren und Einwachsen Vor dem Polieren oder Einwachsen
des Fahrzeug grundsätzlich waschen oder trocknen oder ein kombiniertesWaschund Einwachsmittel verwenden. Zum Polieren und Einwachsen ein handelsübliches, qualitativ hoch-wertiges Produkt verwenden und die Hinweise des Herstellers auf der Packung beachten. Helle Zierleistenebenso wie den Lack polieren und einwachsen. E030D01A-ASTEinwachshäufigkeit Perlt Wasser auf einer sauberen Lackoberfläche nicht ab, sondern breitet sich über einen größeren Bereich aus, muß das Fahrzeug neupoliert und eingewachst werden. E030E01A-AST Pflege der Stoßstangen Um das Aussehen der Stoßstangen des Hyundai beizubehalten, müssen besondere Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden:
o Auf die Stoßstangen darf keine
Batteriesäure oder Hydraulikbrems- flüssigkeit gegossen werden. Sollte dies passieren, die Stoßstangesofort mit klarem Wasser abwaschen.
o Beim Reinigen der Stoßstangenflächen sorgfältigvorgehen. Sie bestehen aus weichem Kunststoff und dieOberfläche kann bei falscher Behandlung beschädigt werden. Keine Scheuermittel verwenden.
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5- 6 WARTUNG DES FAHRZEUGS
WARTUNGSPUNKT
MOTORÖL UND FILTER LUFTFILTER ZÜNDKERZEN ZAHNRIEMEN BREMSKLÖTZE, -SÄTTEL, -SCHEIBEN HINTERRADBREMSTROMMELN/-BELÄGE/HANDBREMSE LENKZAHNSTANGE, -GESTÄNGE & FALTENBÄLGE/ KUGELGELENKE DES UNTEREN QUERLENKERS ANTRIEBSWELLEN & FALTENBÄLGE SCHALTGETRIEBEÖL AUTOMATIKGETRIEBEÖL UND FILTER LUFTFILTER (FÜR VERDAMPFER-UND GEBLÄSEEINHEIT) VERTEILERGETRIEBE ÖLEN (ALLRADANTRIEB)*1 HINTERACHSE ÖLEN (ALLRADANTRIEB) *1
F040A02O-GST
WARTUNG BEI STARKER FAHRZEUGBEANSPRUCHUNG
Fahrzeuge, die normalerweise starken Beanspruchungen ausgesetzt sind, müssen bezüglich der folgenden Punkte
häufiger gewartet werden. Die entsprechenden Wartungsintervalle sind der nachfolgenden Aufstellung zu entnehmen.
R : Auswechseln I : Überprüfen und, falls erforderlich, korrigieren oder auswechseln WARTUNGRR R RII II
R R R R R WARTUNGSINTERVALL
BENZIN: ALLE 7.500 KM ODER ALLE 6 MONATE HÄUFIGER HÄUFIGER BENZIN: ALLE 60.000 KM ODER ALLE 48 MONATE HÄUFIGER HÄUFIGER HÄUFIGERALLE 15.000 KM ODER ALLE 12 MONATE ALLE 100.000 KM ALLE 45.000 KM HÄUFIGER ALLE 40.000 KM ALLE 40.000 KM ALLE 80.000 KM
STARKE FAHRZEUGBEANSPRUCHUNG
A - Häufige Kurzstreckenfahrt
B - Ausgedehnter Leerlauf
C - Fahren in Umgebung mit staubhaltiger Luft
D - Fahren auf Straßen mit Streusalz oder anderen korrosiven Stoffen oder bei sehr kaltem Wetter
E - Fahren in sandigen Gegenden F - Fahrtanteil von mehr als 50% in dichtem
Stadtverkehr bei heißen Temperaturen von über 32°C
G - Fahren in den Bergen
H - Anhängerbetrieb
I - Fahrten mit Streifenwagen, Taxi, Firmenwagen oder Abschleppen eines Fahrzeugs
J - Fahrten über 170 km/h SPRUCHUNG
A, B, C, F, H C, E B, H D, E, F, G C, D, G, H C, D, G, H C, D, E, FC, D, E, F A, C, D, E, F, G, H, I, J A, C, E, F, G, H, I C, E C, E, G, I C, E, G, I
MIT LSD OHNE LSD
*1. Verteilergetriebeöl und Hinterachsöl müssen stets gewechselt werden, wenn sie mit Wasser vermischt wurden.
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WARTUNG DES FAHRZEUGS 5- 7
!
F060A01A-AST ERLÄUTERUNG DER PLANMÄSSIGENWARTUNGSPUNKTE F060C01A-AST
o Kraftstoffilter Ein verstopfter Filter kann zu einer Herabsetzung der Höchstgesch- windigkeit des Fahrzeuges, Beschädigungen der Abgasanlage undStartproblemen des Fahrzeugs führen. Wenn sich übermäßig viel Fremdstoffe im Kraftstofftank ansammeln, mußder Filter möglicherweise häufiger ausgewechselt werden. Nach Einbau eines neuen Filters den Motor einige Minuten laufen lassen und an den Anschlußstellen aufUndichtigkeiten prüfen. F060D01TB-GST
o Kraftstoffilter/-leitungen und
-anschlüsse
Ein verstopfter Filter kann die
Drehzahl herabsetzen, mit der ein Fahrzeug betrieben werden kann.Darüber hinaus kann er zu erschwerten Startbedingungen führen. Befinden sich im Kraftstofftankübermäßig viele Fremdpartikel, muß der Filter eventuell häufiger ausgewechselt werden. Nach dem
F060B01A-AST
o Keilriemen Alle Keilriemen auf Einschnitte, Risse,
übermäßigen Verschleiß oder Öligkeit untersuchen und, falls erforderlich, austauschen. Die Treibriemen müssen in regelmäßigen Abständen auf dieerforderliche Spannung überprüft und auf den erforderlichen Wert eingestellt werden. Einsetzen eines neuen Filters den Motor einige Minuten lang laufen lassen und die Anschlüsse aufundichte Stellen überprüfen.
WARNUNG (nur bei Diesel):
Niemals bei laufendem Motor oder innerhalb von 30 Sekunden nach dem Abstellen des Motors an der Zündanlage arbeiten. Hochdruck-pumpe, Verteiler, Einspritzdüsen und Hochdruckleitungen stehen auch nach dem Abstellen des Mo-tors noch unter hohem Druck. Durch Undichtigkeiten herausspritzender Kraftstoff kann bei Kontakt mit derHaut schwere Verletzungen verursachen. Personen mit Herzschrittmacher dürfen der ECUoder dem Kabelbaum bei laufendem Motor nicht näher als 30 cm kommen, da der hohe Strom imCommon Rail-System starke Magnetfelder erzeugt.
F060M01A-AST
o Motorenöl und -filter Das Motorenöl und der Ölfilter müssen
entsprechend der in der Wartungstabelle aufgeführten Wartungsintervalle ausgewechseltwerden. Wird das Fahrzeug unter hoher Fahrbeanspruchung betrieben, ist ein häufigeres Auswechseln vonMotorenöl und Filter erforderlich.
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WARTUNG DES FAHRZEUGS 5- 9
F070D01A-AST
o Getriebeöl für Schaltgetriebe Das Getriebeöl von Schaltgetrieben
entsprechend den Angaben in der Wartungstabelle auswechseln.
HINWEIS: Bei niedrigem Ölstand vor dem
Hinzufügen von Öl den Behälter zuerst auf mögliche undichte Stellen untersuchen. Nicht zuviel Öl einfüllen.
F070H01A-AST
o Hinterradbremstrommeln und-beläge, Handbremse
Die Teile auf Kerben, Brandstellen, undichte Stellen, Bruch und übermäßigen Verschleiß überprüfen.Das gesamte Handbremssystem, z.B.
Handbremshebel, Kabel usw. über- prüfen. Genauere Wartungs-anweisungen sind dem Werkstatt- handbuch zu entnehmen. F070J01A-ASTo Bremsklötze, -sättel und -
scheiben
Die Bremsklötze auf übermäßigen Verschleiß, die Bremsscheiben auf Schlag und Verschleiß und die Bremssättel auf Flüssigkeitsundichtig-keiten prüfen. F070K01A-AST
o Auspuffrohr und - schall-
dämpfer
Auspuffrohr, Auspufftopf und Aufhän- gungsanschlüsse auf lockeren Sitzoder Beschädigung überprüfen.
F070E04A-GST
o Automatikgetriebeöl Der Ölstand muß im Bereich "HOT"
des Ölmeßstabs liegen, nachdem der Motor und das Getriebe die normale Betriebstemperatur erreicht haben. DenStand des Automatikgetriebeöls bei laufendem Motor und in Neutralstellung mit angezogener Feststellbremseprüfen. Zum Auswechseln oder Auffüllen DIAMOND ATF SP- III oder
SK ATF SP- III verwenden. F070F01A-AST
o Bremsschläuche und -
leitungen
Schläuche und Leitungen auf korrekten
Einbau, Abrieb, Risse, Beeinträcht- igung und undichte Stellen überprüfen. Abgenutzte oder beschädigte Teilesofort auswechseln. F070G02A-AST
o Bremsflüssigkeit Bremsflüssigkeitsstand im Ausgleichs-behälter kontrollieren. Das Niveau muß sich zwischen "MIN"- und "MAX"-Markierung befinden. NurBrems-flüssigkeit mit der DOT3 oder DOT 4-Spezifikation verwenden.
F070L01A-AST
o Befestigungsschrauben derAufhängung
Die Aufhängungsverbindungen auflockeren Sitz oder Beschädigung prüfen. Auf das vorgeschriebeneAnzugsmoment nachziehen.
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6- 8 SELBSTHILFE
o Öl wird zur Schmierung von Kolben,
Kolbenringen und Zylindern verwendet. Wenn ein Kolben imZylinder nach unten bewegt wird, verbleibt ein dünner Ölfilm auf der Zylinderwand. Durch hohenUnterdruck, der während des Motorbetriebs erzeugt wird, wird etwas Öl in den Brennraumgesogen. Dieses Öl, zusammen mit etwas Öl von der Zylinderwand, wird während desVerbrennungsprozesses durch die sehr heißen Verbrennungsgase verbrannt.
o Der Ölverbrauch hängt in
besonderem Maße von derViskosität und der Qualität des Öls, der Motordrehzahl und dem Fahrverhalten usw. ab. Beischwierigen Einsatzbedingungen wird mehr Öl verbraucht, z.B. bei hohen Geschwindigkeiten undhäufigem Beschleunigen und Abbremsen.
1. Den Deckel des Öleinfüllstutzens
durch Drehen in Gegenuhr- zeigerrichtung abnehmen.
2. Öl hinzufügen und den Ölstand
erneut überprüfen. Keinesfalls zuvielÖl auffüllen.
3. Den Deckel durch Drehen in Uhrzeiger-richtung wieder aufsetzen.
Der Abstand zwischen der "F"- undder "L"-Markierung entspricht in etwa 1 Liter (Benzinmotor)/1,6 Liter (Dieselmotor) Öl. G350A01A-GST ÖLVERBRAUCH Funktion des Motoröls Das Motoröl dient zur Schmierung und Kühlung des Motorinneren. Ölverbrauch Es ist normal, daß ein Motor bei normalem Fahrverhalten etwas Ölverbraucht. Die Ursachen für den Ölverbrauch in einem normalen Motor sind wie folgt: G040A04A-AST ÖL-UND FILTERWECHSEL (Benzin motor)
HSM394
Motoröl und- filter müssen
entsprechend der in den Wartungstabellen in Kapitel 5 aufgeführten Wartungsintervallenausgewechselt werden. Wird das Fahrzeug hoher Fahrbeanspruchung ausgesetzt, ist ein häufigerer Wechselvon Öl und Filter erforderlich.
Zum Auswechseln von Öl und Filter
wie folgt vorgehen: DOHC V6
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SELBSTHILFE 6- 9
!
1. Das Fahrzeug auf ebenem
Untergrund abstellen und die Handbremse anziehen. Den Motoranlasssen und warmlaufen lassen, bis sich die Nadel auf der Temperaturanzeige über dieniedrigste Markierung bewegt hat. Den Motor ausschalten und den Schalthebel in die Parkstellung "P"(automatisches Getriebe) oder in den Rückwärtsgang (mechanisches Getriebe) schalten.
2. Die Motorhaube öffnen und den
Deckel des Motoröl-Einfüllstutzensabnehmen.
3. Unter das Fahrzeug kriechen und die Ablaßschraube durch Drehen inGegenuhrzeigerrichtung mit einem entsprechend großen Schrauben- schlüssel lockern. Zuerstsicherstellen, daß sich die Ablaufwanne in der korrekten Posi- tion befindet, um das Ölaufzufangen, dann die Ablaßschraube vollständig lösen. 4. Wenn das Öl abgelaufen ist, die
Ablaßschraube mit einem neuen Dichtring wieder ansetzen und durch Drehen im Uhrzeigersinn mit ca. 35 Nm anziehen. Anzugsmoment der Ablaßschraube : 3,5 ~ 4,5 kg.m
5. Den Ölfilter durch Drehen im Gegenuhrzeigersinn mit einemÖlfilterschlüssel korrekter Größe entfernen. Beim Abnehmen des Ölfilters tritt etwas Öl aus. Daher sicherstellen, daß eine Ablaufwanne dasauslaufende Öl auffangen kann.
6. Entsprechend den Anweisungen auf
dem Karton oder auf dem Filterden neuen Ölfilter einsetzen. Er darf nicht übermäßig fest angezogen werden. Anzugsmoment : 1,2 ~ 1,6 kg.m Zuvor muß sichergestellt werden, daß die Einsetzfläche auf dem Motor sauber ist, und daß die alteDichtung vollständig entfernt wurde. Vor dem Einsetzen des Filters die neue Dichtung auf dem Filter mitsauberem Motoröl schmieren.
7. Das Kurbelgehäuse mit der empfohlenen Motoröl-Klasse auffüllen. Die Menge des Motoröls ist den technischen Daten in Kapitel9 zu entnehmen.
8. Den Motor anlassen und überprüfen, ob Öl aus der Ablaßschraube oderdem Ölfilter austritt.
9. Den Motor abstellen und den
Ölstand erneut überprüfen.
HINWEIS: Gebrauchtes Motoröl immer auf um- weltfreundliche Weise entsorgen. Es sollte in einem dichten Behälteraufbewahrt und zur Rückgewinnung zu einer Tankstelle gebracht werden. Das Öl nicht auf denErdboden schütten oder in den Haushaltsabfall geben.
WARNUNG:
Beim Ablassen des Motoröls sehr
vorsichtig vorgehen, da es noch soheiß sein kann, daß es Verbrennungen verursacht.