lock JEEP COMPASS 2020 Betriebsanleitung (in German)
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SICHERHEIT
98
Alarm für tote Winkel - nur Leuchten (Standard-
einstellung)
Im Modus des Alarms für tote Winkel zeigt
das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) im entsprechenden Außen-
spiegel einen optischen Alarm an, wenn ein
Objekt erfasst wird. Wenn das System jedoch
im Modus „Heckseitiger Querverkehr“ (RCP)
betrieben wird, reagiert es auf ein erfasstes
Objekt sowohl mit einem optischen als auch
mit einem akustischen Alarm. Bei Auslösung
eines akustischen Warnsignals wird das
Radio stumm geschaltet.
Leuchten/akustisches Warnsignal des Alarms
für tote Winkel
Wenn beim Alarm für tote Winkel die
Leuchten/ein akustisches Warnsignal akti-
viert werden, zeigt das System zur Überwa-
chung der toten Winkel (BSM) im
entsprechenden Außenspiegel einen opti-
schen Alarm an, wenn ein Objekt erfasst
wird. Wenn dann der Blinker auf der Seite
betätigt wird, auf der auch ein Alarm ausge-
löst wurde, ertönt darüber hinaus ein akusti-
sches Warnsignal. Wenn auf derselben Seite
gleichzeitig der Blinker betätigt und ein
Objekt erfasst wird, werden sowohl der opti-
sche als auch der akustische Alarm ausge- löst. Zusätzlich zum akustischen Warnsignal
wird das Radio stummgeschaltet, sofern es
eingeschaltet ist.
HINWEIS:
Bei Auslösung eines akustischen Warnsig-
nals durch das System zur Überwachung der
toten Winkel (BSM) wird auch das Radio
stumm geschaltet.
Wenn das System im RCP-Modus betrieben
wird, reagiert es auf ein erfasstes Objekt
sowohl mit einem optischen als auch mit
einem akustischen Alarm. Bei Auslösung
eines akustischen Warnsignals wird die
Radiolautstärke vermindert. Der Status des
Blinkers oder der Warnblinkanlage wird igno-
riert; der RCP-Status löst stets das akusti-
sche Warnsignal aus.
Ausschalten des Alarms für tote Winkel
Wenn das System zur Überwachung der
toten Winkel (BSM) ausgeschaltet ist,
werden vom BSM- und vom RCP-System
weder optische noch akustische Alarme
ausgelöst.
HINWEIS:
Beim Ausschalten der Zündung speichert
das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) die gegenwärtige Betriebsart.Bei jedem Anlassen des Motors wird der
zuvor gespeicherte Modus aufgerufen und
eingesetzt.
Sensor blockiert
Wenn das System eine schlechtere Leistung
aufgrund von Verunreinigung oder Fremd-
gegenständen erkennt, werden Sie durch
eine Meldung auf einen blockierten Sensor
hingewiesen und die Warnanzeigen in den
Außenspiegeln leuchten auf. Die Warnan-
zeigen leuchten weiter, bis die Bedingungen
für die Behebung der Blockierung erfüllt
sind. Entfernen Sie zuerst alle Blockie-
rungen aus dem Bereich der Blende um die
Sensoren. Nach dem Entfernen der Blockie-
rung, setzen Sie das System zurück, indem
Sie die Zündung von EIN auf AUS und dann
wieder auf EIN schalten.
Kollisionswarnsystem (FCW) mit
Überrollschutz – Je nach Ausstattung
Funktion des Kollisionswarnsystems (FCW)
mit Schutz
Das „Forward Collision Warning (FCW) with
Mitigation“ (Kollisionswarnsystem (FCW) mit
Schutz) bietet dem Fahrer akustische Warn-
signale, visuelle Warnungen (innerhalb des
Kombiinstrument-Displays) und warnt den
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SICHERHEIT
110
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
WARNUNG!
Ein zu weit oben getragener Beckengurt
vergrößert bei einem Unfall die Gefahr,
dass Sie Verletzungen erleiden. Der zu
weit oben getragene Sicherheitsgurt liegt
nicht auf den starken Hüft- und Becken-
knochen an, sondern auf dem Unterleib.
Tragen Sie den Beckengurt immer so
niedrig wie möglich und eng anliegend.
Ein verdrehter Sicherheitsgurt bietet
keinen richtigen Schutz. Bei einem
Unfall kann er sogar in den Körper
einschneiden. Achten Sie darauf, dass
der Sicherheitsgurt flach und ohne
Verdrehungen am Körper anliegt. Falls
Ihnen das korrekte Ausrichten des
Sicherheitsgurts selbst nicht gelingt,
suchen Sie umgehend einen Vertrags-
händler auf, um den Sicherheitsgurt
instand setzen zu lassen.
Wird der Sicherheitsgurt in das falsche
Gurtschloss eingerastet, ist die Schutz-
wirkung bei einem Unfall stark verrin-
gert. Der untere Teil des Gurts kann nach
oben rutschen und möglicherweise
innere Verletzungen verursachen. Rasten
Sie die Schlosszunge Ihres Sicherheits-
gurts immer im nächstliegenden Gurt-
schloss ein.
Wird der Sicherheitsgurt zu locker ange-
legt, sind Sie nicht richtig geschützt. Bei
einem plötzlichen Abbremsen des Fahr-
zeugs können Sie weit nach vorn
geschleudert werden. Dadurch steigt das
Risiko einer Verletzung. Tragen Sie den
Sicherheitsgurt eng anliegend.
WARNUNG! (Fortsetzung)
Es ist sehr gefährlich, den Sicherheits-
gurt unter dem Arm zu tragen. Dies kann
bei einem Unfall zum Zusammenstoß
mit Teilen des Innenraums führen.
Dadurch erhöht sich die Gefahr von
Verletzungen im Kopf- und Halsbereich.
Ein unter dem Arm getragener Sicher-
heitsgurt kann zu inneren Verletzungen
führen. Rippen sind nicht so stabil wie
Schulterknochen. Tragen Sie den
Sicherheitsgurt über der Schulter.
Dadurch können die stabilsten Teile
Ihres Körpers die Kräfte, die bei einem
Unfall auftreten, am besten aufnehmen.
Ein Schultergurt, der sich hinter Ihnen
befindet, kann Sie bei einem Unfall
nicht schützen. Ohne angelegten Schul-
tergurt ist bei einem Unfall das Risiko
von Kopfverletzungen deutlich höher.
Legen Sie den Dreipunktgurt stets voll-
ständig an.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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Hinweise zum Anlegen des Dreipunktgurts
1. Steigen Sie ein und schließen Sie dieTür. Setzen Sie sich gerade hin und
stellen Sie den Sitz ein.
2. Die Gurtschlosszunge des Sicherheits- gurts befindet sich oberhalb der Rücken-
lehne des Vordersitzes und neben Ihrem
Arm im Rücksitz (bei Fahrzeugen mit
Rücksitz). Ergreifen Sie die Schloss-
zunge und ziehen Sie den Sicherheits-
gurt heraus. Ziehen Sie den
Sicherheitsgurt an der Schlosszunge
über Schulter und Becken. Herausziehen der Schlosszunge
3. Sobald der Sicherheitsgurt über das Becken gezogen ist, führen Sie die
Schlosszunge in das Gurtschloss ein. Das
Gurtschloss muss mit einem hörbaren
Klicken einrasten.
Einführen der Schlosszunge in das Gurtschloss 4. Positionieren Sie den Beckengurt so,
dass er eng anliegt und unterhalb des
Bauchs über die Hüften verläuft. Zum
Straffen des Beckengurts ziehen Sie den
Schultergurt von Hand leicht nach oben.
Wenn der Beckengurt zu straff sitzt,
kippen Sie die Schlosszunge nach außen
und ziehen Sie am Beckengurt. Ein
straffer Sicherheitsgurt reduziert das
Risiko, bei einem Unfall unter dem
Sicherheitsgurt durchzurutschen.
Positionieren des Beckengurts
Ein ausgefranster oder eingerissener
Sicherheitsgurt kann bei einem Unfall
reißen und bietet Ihnen dann keinerlei
Schutz. Regelmäßig die Sicherheitsgurte
auf Einschnitte, ausgefranste Stellen
oder gelockerte Teile überprüfen.
Beschädigte Teile müssen sofort ersetzt
werden. Das Sicherheitsgurtsystem nicht
zerlegen oder verändern. Die vorderen
Sicherheitsgurte sind nach einem Unfall
auszutauschen.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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Sicherheitsgurte während der
Schwangerschaft
Sicherheitsgurt während der Schwangerschaft
Sicherheitsgurte müssen alle Insassen
tragen, auch während der Schwangerschaft: das Verletzungsrisiko bei einem Unfall für
die Mutter und das ungeborene Kind wird
verringert, wenn sie einen Sicherheitsgurt
anlegt.
Positionieren Sie den Beckengurt tief unter
dem Unterleib und über die starken Becken-
knochen. Platzieren Sie den Schultergurt
quer über den Brustkorb und weg vom
Nacken. Niemals den Schultergurt hinter
dem Rücken oder unter dem Arm hindurch-
führen.
Sicherheitsgurtstraffer
Die Sicherheitsgurte des Vordersitzes und
der äußeren Rücksitze sind mit Gurtstraffern
ausgerüstet, die bei einem Unfall ein zu
lockeres Anliegen des Gurtes verhindern
sollen. Diese Vorrichtungen können die
Schutzfunktion des Sicherheitsgurts verbes-
sern, indem sie den Sicherheitsgurt bei
einem Unfall bereits frühzeitig straffen. Die
Gurtstraffer funktionieren bei Fahrgästen
aller Größen einschließlich denen in
Kinder-Rückhaltesystemen.
HINWEIS:
Gurtstraffer sind allerdings kein Ersatz für
einen korrekt angelegten Sicherheitsgurt.
Der Sicherheitsgurt ist eng anliegend und in
der korrekten Lage zu tragen.Die Gurtstraffer werden durch das Rückhal-
tesysteme-Steuergerät (ORC) ausgelöst. Wie
die Airbags sind die Gurtstraffer nur einmal
verwendbar. Ein ausgelöster Gurtstraffer
oder Airbag muss sofort ausgetauscht
werden.
Adaptive Gurtfreigabe
Das Sicherheitsgurtsystem vorn und das
Sicherheitsgurtsystem der äußeren Sitze in
der zweiten Reihe sind mit einer adaptiven
Gurtfreigabe ausgestattet, das das Verlet-
zungsrisiko bei einem Unfall weiter verrin-
gern kann. Das Sicherheitsgurtsystem hat
eine Aufrollvorrichtung, die das Gurtband
gesteuert freigibt.
Zusätzliche Rückhaltesysteme (SRS)
Einige der in diesem Kapitel beschriebenen
Sicherheitsfunktionen können bei einigen
Modellen zur Serienausstattung gehören,
oder bei anderen optional sein. Wenn Sie
nicht sicher sind, fragen Sie einen Vertrags-
händler.
Das Airbag-System muss in der Lage sein,
Sie bei einer Kollision zu schützen. Das
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC) über-
wacht die internen Stromkreise und die
Verkabelung der Elektrikkomponenten des
Achten Sie beim erneuten Befestigen
der Mini-Schlosszunge und des
Mini-Gurtschlosses darauf, dass das
Gurtband nicht verdreht ist. Wenn das
Gurtband verdreht ist, führen Sie das
oben beschriebene Verfahren aus, um
die Mini-Schlosszunge und das
Mini-Gurtschloss zu trennen. Richten
Sie dann das Gurtband aus, und befes-
tigen Sie die Mini-Schlosszunge und das
Mini-Gurtschloss wieder.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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Erweitertes Unfallschutzsystem
Bei einem Aufprall, bei dem das Kommuni-
kationsnetzwerk sowie die Stromversorgung
intakt bleiben, bestimmt das Rückhaltesys-
teme-Steuergerät (ORC) je nach Art des
Ereignisses, ob das erweiterte Unfallschutz-
system die folgenden Funktionen auslösen
soll:
Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr zum
Motor (je nach Ausstattung)
Unterbrechung der Stromversorgung bei
Elektromotoren (je nach Ausstattung)
Warnblinkanlage, solange die Batterie
geladen ist
Die Innenraumleuchten einschalten, die
so lange eingeschaltet bleiben, wie die
Batterie über ausreichend Spannung
verfügt, oder für 15 Minuten nach
Eingreifen des Erweiterten Unfallschutz-
systems
Türverriegelung entriegeln
Ihr Fahrzeug ist eventuell mit folgenden
Funktionen ausgestattet, die vom erwei-
terten Unfallschutzsystem ausgelöst werden:
Ausschalten der Kraftstofffilterheizung,
Ausschalten des Klimaanlagengebläsemo- tors, Schließen der Klimaanlagen-Zirkula-
tionsklappe
Unterbrechen des Batteriestroms für:
Motor
Elektromotor (je nach Ausstattung)
Elektrische Servolenkung
Bremskraftverstärker
Elektrische Parkbremse
Schalthebel für Automatikgetriebe
Hupe
Frontscheibenwischer
Scheinwerferwaschanlagenpumpe
HINWEIS:
Denken Sie nach einem Unfall daran, die
Zündung des Fahrzeugs auszuschalten (OFF
[Aus]) und den Schlüssel aus dem Zünd-
schalter zu entfernen, um die Batterie nicht
zu entladen. Prüfen Sie aufmerksam das
Fahrzeug auf Kraftstoffundichtigkeiten im
Motorraum und auf dem Boden unter dem
Motorraum und Kraftstofftank, bevor Sie das
System zurückstellen und den Motor starten.
Wenn keine Kraftstofflecks oder Beschädi-
gungen der elektrischen Geräte des Fahr- zeugs (z. B. Scheinwerfer) nach einem
Unfall zurückbleiben, setzen Sie das System
mithilfe des im Folgenden beschriebenen
Vorgangs zurück. Wenden Sie sich bei
Fragen an einen Vertragshändler.
Erweitertes Unfallschutzsystem – Rückstel
-
lung
Wenn das System aktiviert ist, wird nach
Eintritt des Ereignisses eine Meldung bezüg-
lich Kraftstoff-Abschaltung angezeigt.
Drehen Sie den Zündschalter von AVV/
START (AVV/Anlassen) oder MAR/ACC/ON/
RUN (MAR/Zusatzverbraucher/Ein/Betrieb)
auf STOP/OFF/LOCK (Stopp/Aus/Verriegeln).
Prüfen Sie aufmerksam das Fahrzeug auf
Kraftstoffundichtigkeiten im Motorraum und
auf dem Boden unter dem Motorraum und
Kraftstofftank, bevor Sie das System zurück-
stellen und den Motor starten.
Je nach Art des Ereignisses können die linke
und rechte Blinkleuchte auf der Instrumen-
tentafel dauerhaft blinken. Um Ihr Fahrzeug
an den Straßenrand zu bewegen, müssen Sie
die Vorgehensweise zum Zurücksetzen des
Systems befolgen.
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SICHERHEIT
132Aktion
Auswirkung
HINWEIS:
Zwischen zwei Schritten MÜSSEN mindestens zwei Sekunden
liegen
1. Drehen Sie die Zündung auf STOP/OFF/LOCK (Stop/Aus/
Verriegeln). (Blinkerhebel muss sich in Neutralstellung befinden).
2. Schalten Sie die Zündung auf MAR/ACC/ON/RUN (MAR/
Zusatzverbraucher/Ein/Betrieb). Rechter Fahrtrichtungsanzeiger BLINKT.
Linker Fahrtrichtungsanzeiger ist AUS.
3. Schalten Sie den rechten Blinker EIN. Rechter Fahrtrichtungsanzeiger LEUCHTET STÄNDIG.
Linker Fahrtrichtungsanzeiger BLINKT.
4. Bewegen Sie den Blinkerhebel in Neutralstellung. Rechter Fahrtrichtungsanzeiger ist AUS.
Linker Fahrtrichtungsanzeiger BLINKT.
5. Schalten Sie den linken Blinker EIN. Rechter Fahrtrichtungsanzeiger BLINKT.
Linker Fahrtrichtungsanzeiger LEUCHTET STÄNDIG.
6. Bewegen Sie den Blinkerhebel in Neutralstellung. Rechter Fahrtrichtungsanzeiger BLINKT.
Linker Fahrtrichtungsanzeiger ist AUS.
7. Schalten Sie den rechten Blinker EIN. Rechter Fahrtrichtungsanzeiger LEUCHTET STÄNDIG.
Linker Fahrtrichtungsanzeiger BLINKT.
8. Bewegen Sie den Blinkerhebel in Neutralstellung. Rechter Fahrtrichtungsanzeiger ist AUS.
Linker Fahrtrichtungsanzeiger BLINKT.
9. Schalten Sie den linken Blinker EIN. Rechter Fahrtrichtungsanzeiger LEUCHTET STÄNDIG.
Linker Fahrtrichtungsanzeiger LEUCHTET STÄNDIG.
10. Schalten Sie den linken Blinker AUS. (Blinkerhebel muss sich
in Neutralstellung befinden). Rechter Fahrtrichtungsanzeiger ist AUS.
Linker Fahrtrichtungsanzeiger ist AUS.
11. Drehen Sie die Zündung auf STOP/OFF/LOCK (Stop/Aus/
Verriegeln).
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SICHERHEIT
134
Ereignisdatenspeicher (EDR)
Dieses Fahrzeug ist mit einem Ereignis-
datenspeicher (EDR) ausgestattet. Der
Hauptzweck eines Ereignisdatenspeichers
besteht darin, in bestimmten Unfallsitua-
tionen oder Situationen mit akuter Unfallge-fahr, wie bei der Auslösung eines Airbags
oder beim Aufprall auf ein Hindernis, Daten
aufzuzeichnen, die zum Verständnis des
Verhaltens der Fahrzeugsysteme beitragen.
Der Ereignisdatenspeicher dient zur
Aufzeichnung von Daten zur Beschleunigung
des Fahrzeugs und dessen Sicherheitsein-
richtungen über einen kurzen Zeitraum, typi-
scherweise 30 Sekunden oder weniger. Der
Ereignisdatenspeicher in diesem Fahrzeug
zeichnet Daten wie die folgenden auf:
wie verschiedene Systeme in Ihrem Fahr-
zeug funktionierten,
ob die Sicherheitsgurte des Fahrers und
des Beifahrers eingerastet/angelegt waren,
wie weit (bzw. ob) der Fahrer das Gaspedal
bzw. Bremspedal gedrückt hat und
wie schnell das Fahrzeug fuhr.
Diese Daten können dazu beitragen, das
Verständnis für die Umstände zu verbessern,
unter denen Unfälle und Verletzungen
auftreten.
HINWEIS:
EDR-Daten werden von Ihrem Fahrzeug nur
im Fall einer nicht trivialen Unfallsituation
aufgezeichnet. Vom Ereignisdatenspeicher
werden unter normalen Fahrbedingungen keine Daten aufgezeichnet und persönliche
Daten wie Name, Geschlecht, Alter und
Unfallort werden nicht erfasst. Andere
Parteien wie Exekutivorgane könnten
EDR-Daten jedoch mit personenbezogenen
Daten kombinieren, die bei einer Unfallauf-
nahme routinemäßig erfasst werden.
Um von einem Ereignisdatenspeicher aufge-
zeichnete Daten zu lesen, sind spezielle
Geräte sowie der Zugriff auf das Fahrzeug
oder den Ereignisdatenspeicher erforderlich.
Zusätzlich zum Fahrzeughersteller können
andere Parteien wie zum Beispiel Exekutivor-
gane, die über diese speziellen Geräte
verfügen, die Information auslesen, wenn sie
Zugriff auf das Fahrzeug oder den Ereignis-
datenspeicher haben.
Nehmen Sie keine Veränderungen an
irgendeinem Teil des Airbag-Systems
vor. Bei Veränderungen kann sich der
Airbag zufällig aufblasen oder nicht
korrekt funktionieren. Lassen Sie alle
Wartungsarbeiten am Airbag-System
Ihres Fahrzeugs durch einen Vertrags-
händler ausführen. Wenn der Sitz
einschließlich Bezug und Polster auf
irgendeine Weise instand gesetzt werden
muss (einschließlich Ausbau oder
Lockern/Festziehen der Befestigungs-
schrauben des Sitzes), bringen Sie das
Fahrzeug zu einem Vertragshändler. Es
dürfen nur durch den Hersteller freigege-
bene Sitzteile verwendet werden. Wenn
das Airbag-System Ihres Fahrzeugs für
körperbehinderte Personen abgeändert
werden muss, wenden Sie sich an einen
Vertragshändler.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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145
Legende zur Tabelle oben:(1) = Für das Kinder-Rückhaltesystem (CRS), das nicht die ISO/XX-Größenklassenkennung (A bis G) trägt, für die entsprechende Gewichtsgruppe, gibt der
Autohersteller die fahrzeugspezifischen ISOFIX-Kinder-Rückhaltesysteme an, die für jede Position empfohlen werden.
IUF = Geeignet für vorwärtsgerichtete Universal-ISOFIX-Kinder-Rückhaltesysteme, die für die Verwendung in dieser Gewichtsklasse zugelassen sind.X = ISOFIX-Position, die für ISOFIX-Kinder-Rückhaltesysteme in dieser Gewichtsklasse und/oder Größenklasse nicht geeignet ist.IL = Geeignet für bestimmte ISOFIX-Kinder-Rückhaltesysteme (CRS) aus der beigefügten Liste. Diese ISOFIX-Kinder-Rückhaltesysteme (CRS) gehören zu
den Kategorien „besonderes Fahrzeug“, „begrenzt“ oder „halb-universal“.
Beachten Sie immer die Hinweise des Herstellers des Kinder-Rückhaltesystems zum Einbau des Kinder-Rückhaltesystems. Nicht alle Kinder-Rück-
haltesysteme werden auf die hier beschriebene Art eingebaut. Bei Verwendung eines Universal-ISOFIX-Kinder-Rückhaltesystems können nur zugelas -
sene Kinder-Rückhaltesystemen mit der Kennzeichnung ECE R44 (Version R44/03 oder höher) „Universal ISOFIX“ verwendet werden.
Einbau eines ISOFIX-Kinder-Rückhaltesys-
tems
1. Lockern Sie die Spannvorrichtungen an den unteren Verbindungselementen und
am Halteband des Kindersitzes, damit
die Haken oder Verbindungselemente leichter an den Befestigungspunkten im
Fahrzeug montiert werden können.
2. Setzen Sie den Kindersitz zwischen die unteren Befestigungspunkte für die
jeweilige Sitzposition. Bei einigen Sitzen
in der zweiten Reihe müssen Sie den Sitz
vielleicht zurücklehnen und/oder die
Kopfstütze anheben (falls verstellbar),
um eine bessere Passform zu erhalten.
Wenn der Rücksitz im Fahrzeug nach vorn und hinten bewegt werden kann,
können Sie ihn ganz nach hinten
schieben, um Platz für den Kindersitz zu
schaffen. Sie können auch den Vorder-
sitz nach vorn schieben, um mehr Platz
für den Kindersitz zu schaffen.
3. Befestigen Sie die Verbindungselemente des Kinder-Rückhaltesystems an den
unteren Befestigungspunkten in der
ausgewählten Sitzposition.
II – 15 bis
25 kg
(1)
XIL X N/A N/AN/A
III – 22 bis
36 kg (1)
XIL X N/A N/AN/A
Tabelle mit ISOFIX-Positionen im Fahrzeug
Gewichts -
gruppe Größen
-
klasse Befestigung Beifahrer Hinten außen
rechts/links Hinten
Mitte
Dazwischen außen
Dazwischen
Mitte Andere
Stellen
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SICHERHEIT
152
SICHERHEITSTIPPS
Beförderung von Passagieren
BEFÖRDERN SIE NIEMALS PASSAGIERE
IM GEPÄCKRAUM.
Abgas Die Auspuffanlage muss stets in einwand-
freiem Zustand sein, damit kein Kohlenmon-
oxid in den Fahrzeuginnenraum eindringen
kann.
Wenn Sie ungewöhnliche Auspuffgeräusche
wahrnehmen, Abgasgeruch im Innenraum
spürbar ist oder wenn der Unterboden oder
Heckbereich des Fahrzeugs beschädigt ist,
sind die gesamte Auspuffanlage und die
angrenzenden Karosseriebereiche durch
einen kompetenten Mechaniker auf gebro-
chene, beschädigte, undichte oder falsch
montierte Teile zu überprüfen. Durch offene
Schweißnähte und gelockerte Anschlüsse
können Abgase in den Fahrzeuginnenraum
eindringen. Darüber hinaus ist der Zustand
der Auspuffanlage jedes Mal zu prüfen, wenn
das Fahrzeug zum Ölwechsel oder Schmier-
dienst angehoben wird. Schadhafte Teile
sind auszutauschen.
Regelmäßige Sicherheitskontrollen im
Fahrzeuginnenraum
Sicherheitsgurte
Regelmäßig die Sicherheitsgurte auf
Einschnitte, ausgefranste Stellen und gelo-
ckerte Teile überprüfen. Beschädigte Teile
müssen sofort ersetzt werden. Das Gurt-
system nicht zerlegen oder verändern.
WARNUNG!
Lassen Sie bei hohen Außentempera-
turen keine Kinder oder Tiere in einem
geparkten Fahrzeug zurück. Der Innen-
raum kann sich so stark aufheizen, dass
die Gefahr schwerer oder tödlicher
Verletzungen besteht.
Es ist äußerst gefährlich, Personen im
Gepäckraum eines Fahrzeugs innen oder
außen zu befördern. Bei einem Unfall
besteht für diese Fahrzeuginsassen eine
erheblich größere Gefahr, schwer
verletzt oder getötet zu werden.
Transportieren Sie in Ihrem Fahrzeug
niemals Personen, für die keine Sitz-
plätze und keine Sicherheitsgurte
vorhanden sind.
Während einer Fahrt müssen grundsätz-
lich alle Insassen einen Sitzplatz
einnehmen und den Sicherheitsgurt
angelegt haben.
WARNUNG!
Motorabgase können zu Verletzungen oder
zum Tod führen. Sie enthalten
Kohlenmonoxid (CO), ein farb- und
geruchloses Gas. Das Einatmen von
Kohlenmonoxid verursacht
Bewusstlosigkeit und kann schließlich zu
einer Vergiftung führen. Beachten Sie
folgende Sicherheitshinweise, um das
Einatmen von Kohlenmonoxid (CO) zu
vermeiden:
Lassen Sie den Motor nie in einem
geschlossenen Raum, z. B. in einer
Garage, laufen.
Wenn Sie dennoch einmal mit geöff-
netem Kofferraum/mit geöffneter Heck-
klappe oder Hintertüren fahren müssen,
schließen Sie alle Fenster und stellen
Sie den GEBLÄSESCHALTER der Klima-
regelung auf hohe Drehzahl. Schalten
Sie NICHT auf Umluftbetrieb.
Muss das Fahrzeug im Freien längere
Zeit mit laufendem Motor stehen, die
Lüftung so einstellen, dass Frischluft
von außen zugeführt wird. Schalten Sie
das Gebläse auf die höchste Stufe.
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156
(Fortsetzung)
START UND BETRIEB
STARTEN DES MOTORS
Stellen Sie vor dem Anlassen des Motors den
Sitz, den Rückspiegel und die Außenspiegel
ein, und legen Sie den Sicherheitsgurt an.Beim Anlassen des Motors muss der Gang-
schalter in Stellung NEUTRAL (Leerlauf)
oder Stellung PARK geschaltet sein. Betä-
tigen Sie die Bremse, bevor Sie eine Fahrbe-
reichsstufe einlegen.
Normales Anlassen – Benzinmotor
HINWEIS:
Der normale Start bei kaltem oder warmem
Motor erfolgt ohne Betätigung des Gaspe-
dals.
Drehen Sie den Zündschalter in Stellung
START und lassen Sie ihn los, sobald der
Motor anspringt. Springt der Motor nicht
innerhalb von 10 Sekunden an, drehen Sie
den Zündschalter in die Stellung LOCK/OFF
(Verriegeln/Aus), und wiederholen Sie das
„normale Anlassen“ nach weiteren 10 bis
15 Sekunden.
Tip-Start-Funktion
Drehen Sie den Zündschlüssel in die Stel-
lung START, und lassen Sie ihn los, sobald
der Anlasser einrückt. Der Anlasser läuft
weiter und spurt automatisch aus, sobald der
Motor läuft. Springt der Motor nicht an,
drehen Sie den Zündschalter in die Stellung
OFF (Aus), und wiederholen Sie das
„normale Anlassen“ nach weiteren 10 bis
15 Sekunden.
WARNUNG!
Entfernen Sie beim Verlassen des Fahr-
zeugs stets das Schlüssel-Griffstück aus
dem Fahrzeug, und schließen Sie das
Fahrzeug ab.
Lassen Sie Kinder auf keinen Fall unbe-
aufsichtigt im Fahrzeug oder mit Zugriff
auf ein entriegeltes Fahrzeug.
Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug zu
lassen, ist aus verschiedenen Gründen
gefährlich. Ein Kind oder andere
Personen können schwer oder sogar
tödlich verletzt werden. Kinder sollten
ermahnt werden, die Feststellbremse,
das Bremspedal oder den Gangwahl-
hebel auf keinen Fall zu berühren.
Lassen Sie das Schlüssel-Griffstück
nicht im Fahrzeug oder in der Nähe des
Fahrzeugs oder in Reichweite von
Kindern, und belassen Sie die Zündung
bei einem mit Keyless Enter-N-Go
ausgerüsteten Fahrzeug nicht in der
Stellung ACC (Zusatzverbraucher) oder
ON/RUN (Ein/Start). Ein Kind könnte die
elektrischen Fensterheber oder andere
elektrische Systeme betätigen oder das
Fahrzeug in Gang setzen.
Lassen Sie bei hohen Außentempera-
turen keine Kinder oder Tiere in einem
geparkten Fahrzeug zurück. Der Innen-
raum kann sich so stark aufheizen, dass
die Gefahr schwerer oder tödlicher
Verletzungen besteht.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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