Def JEEP COMPASS 2020 Betriebsanleitung (in German)
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PANNENHILFE
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Vorderer Ansatzpunkt für den WagenheberHinterer Hebepunkt Hinterer Ansatzpunkt für den Wagenheber
5. Heben Sie das Fahrzeug nur soweit an, um den defekten Reifen entfernen zu
können.
6. Entfernen Sie die Radschrauben und den Reifen. 7. Entfernen Sie den Ausrichtstift von der
Wagenhebereinheit, und schrauben Sie
den Stift in die Radnabe ein, um das
Anbringen des Reserverads zu erleich-
tern.
8. Montieren Sie das Reserverad.
Montage des Reserverads
WARNUNG!
Wird das Fahrzeug weiter als zum
Radwechsel nötig angehoben, kann es
instabil werden. Es kann vom Wagenheber
abrutschen und Umstehende verletzen.
Heben Sie das Fahrzeug nur so weit an,
wie dies für das Entfernen des Rades
erforderlich ist.
VORSICHT!
Das Reserverad unbedingt mit dem
Ventilschaft nach außen montieren. Das
Fahrzeug könnte beschädigt werden, wenn
das Reserverad falsch montiert wird.
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HINWEIS:
Bei mit einem Reserverad ausgestatteten
Fahrzeugen darf nicht versucht werden,
eine Radzierblende oder eine Nabenkappe
am Notrad anzubringen.
Zusätzliche Warnhinweise und Informa-
tionen zum Reserverad sowie dessen
Verwendung und Betrieb finden Sie unter
„Kompaktes Reserverad“ und „Notrad für
kurzzeitige Verwendung“ unter „Reifen“
in „Service und Wartung“ in der Bedie-
nungsanleitung.
9. Montieren Sie die Radschrauben und ziehen Sie sie leicht fest.
10. Drehen Sie den Wagenhebergriff entgegen dem Uhrzeigersinn, um das
Fahrzeug abzusenken. 11. Beenden Sie das Festziehen der
Radschrauben. Drücken Sie den Schrau-
benschlüssel am Ende des Griffs kräftig
nach unten, um mehr Hebelwirkung zu
erzeugen. Ziehen Sie die Radschrauben
über Kreuz fest, bis jede Radschraube
zweimal festgezogen wurde. Weitere
Informationen zum korrekten Drehmo-
ment der Radschrauben finden Sie unter
„Drehmomente für Räder“ in „Techni-
sche Daten“. Lassen Sie die Radmuttern
gegebenenfalls von einem Vertrags-
händler oder an einer Tankstelle mit
einem Drehmomentschlüssel nach-
ziehen.
12. Platzieren Sie den Wagenheber in der Schaumstoffschale, und öffnen Sie ihn
weit genug, sodass er ordnungsgemäß
sitzt. Wenn er in Position ist, drehen Sie
ihn im Uhrzeigersinn, um ihn zu arre-
tieren. Setzen Sie den Ausrichtstift zum
Verriegeln des Wagenhebers wieder in
die zentrale Öffnung.
Montage der Reifen
1. Montieren Sie den Reifen auf der Achse.
2. Bauen Sie die übrigen Radschrauben mitdem Gewindeende in Richtung des Rads
ein. Ziehen Sie die Radschrauben leicht
fest.
WARNUNG!
Um ein Abrutschen des Fahrzeugs vom
Wagenheber zu vermeiden, die
Radmuttern erst dann vollständig
festziehen, wenn das Fahrzeug wieder
abgelassen wurde. Bei Nichtbeachtung
dieser Warnung kann es zu einem Unfall
mit schweren Verletzungen kommen.
WARNUNG!
Ein unbefestigter Reifen oder Wagenheber,
der bei einem Unfall nach vorne
geschleudert wird, könnte die
Fahrzeuginsassen gefährden. Verstauen
Sie die Teile des Wagenhebers und das
Reserverad immer an den dafür
vorgesehenen Stellen. Lassen Sie den
defekten Reifen so schnell wie möglich
instand setzen oder austauschen.
WARNUNG!
Um ein Abrutschen des Fahrzeugs vom
Wagenheber zu vermeiden, die
Radschrauben erst dann vollständig
festziehen, wenn das Fahrzeug wieder
abgelassen wurde. Bei Nichtbeachtung
dieser Warnung kann es zu einem Unfall
mit schweren Verletzungen kommen.
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PANNENHILFE
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(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
Abdichten eines Reifens mit dem Reifenrepara -
tursatz
Wenn Sie anhalten, um den Reifenwartungs -
satz zu verwenden:
1. Halten Sie an einem sicheren Ort an und schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
2. Sicherstellen, dass der Ventilschaft (am Rad mit dem platten Reifen) in einer
Stellung in Bodennähe ist. Dadurch
reicht der Reifenwartungssatz-Schlauch
bis zum Ventilschaft und der Reifenwar-
tungssatz steht gerade auf dem Boden.
Dies bietet die beste Positionierung des
Sets beim Einspritzen des Dichtmittels
in den platten Reifen und beim Betrieb
WARNUNG!
Arbeiten Sie beim Abdichten des
Reifens nicht an der Fahrzeugseite, die
dem fließenden Verkehr zugewandt ist.
Fahren Sie weit genug von der Straße
weg, um zu vermeiden, dass Sie beim
Gebrauch des Reifenreparatursatzes
angefahren werden.
Unter folgenden Umständen darf der
Reifenreparatursatz nicht verwendet und
das Fahrzeug nicht gefahren werden:
Wenn das Loch in der Reifenlauf-fläche ca. 6 mm (1/4 Zoll) oder
größer ist.
Wenn der Reifen an der Flankebeschädigt ist.
Wenn der Reifen durch Fahren mitviel zu geringem Reifendruck
beschädigt ist.
Wenn der Reifen durch Fahren miteinem defekten Reifen beschädigt ist.
Wenn die Felge beschädigt ist.
Wenn Sie sich über den Zustand desReifens oder der Felge nicht sicher
sind.
Halten Sie den Reifenreparatursatz von
Hitze und offenem Feuer fern.
Ein lose im Fahrzeug liegender Reifenre-
paratursatz, der bei einem Unfall oder
bei einer Vollbremsung nach vorn fliegt,
kann die Fahrzeuginsassen gefährden.
Bewahren Sie den Reifenreparatursatz
stets in dem vorgesehenen Fach auf.
Nichtbefolgung dieser Sicherheitshin-
weise kann zu schweren oder sogar tödli-
chen Verletzungen für Sie, Ihre Beifahrer
und andere Personen führen.
Achten Sie darauf, dass der Inhalt des
Reifenreparatursatzes nicht in die
Haare, in die Augen oder auf die Klei-
dung gelangt. Das Dichtmittel des
Reifenreparatursatzes ist beim
Einatmen, Verschlucken oder der
Aufnahme über die Haut gesundheits-
schädlich. Es reizt Haut, Augen und die
Atemwege. Bei Kontakt mit den Augen
oder mit der Haut sofort mit fließendem
Wasser gründlich spülen. Bei Kontakt
mit der Kleidung diese so bald wie
möglich wechseln.
WARNUNG! (Fortsetzung)
Die Dichtmittellösung des Reifenrepara-
tursatzes enthält Latex. Bei allergischen
Reaktionen oder Ausschlag sofort einen
Arzt konsultieren. Den Reifenreparatur-
satz außerhalb der Reichweite von
Kindern aufbewahren. Bei Verschlucken
Mund sofort mit viel Wasser ausspülen
und reichlich Wasser trinken. Kein
Erbrechen herbeiführen! Sofort einen
Arzt konsultieren.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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PANNENHILFE
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zeige fällt schnell wieder von ca. 4,8 bar
(70 psi) auf den tatsächlichen Reifendruck
ab, wenn der Dichtmittelbehälter leer ist.5. Die Pumpe beginnt sofort nach
Entleeren des Dichtmittelbehälters
damit, Luft in den Reifen zu
pumpen. Betreiben Sie die Pumpe
weiter und pumpen Sie den Reifen auf den
Druck auf, der auf der Reifendruckplakette
in der fahrerseitigen Türöffnung angegeben
ist. Prüfen Sie den Reifendruck, indem Sie
die Druckanzeige beobachten.
Wenn sich der Reifen nicht innerhalb von
15 Minuten auf 1,8 bar (26 psi) aufpumpen
lässt:
Der Reifen ist zu stark beschädigt. Versu-
chen Sie auf keinen Fall, mit dem Fahr-
zeug weiterzufahren. Benachrichtigen Sie
eine Werkstatt.
Wenn sich der Reifen innerhalb von 15 Minuten
auf den empfohlenen Druck oder mindestens
auf 1,8 bar (26 psi) aufpumpen lässt: HINWEIS:
Wenn der Reifendruck zu hoch ist, vermin-
dern Sie den Reifendruck bis auf den
empfohlenen Reifendruck, bevor Sie fort-
fahren. 6. Drücken Sie die Einschalttaste
zum Ausschalten des Reifenrepara-
tursatzes.
7. Entfernen Sie den Aufkleber mit
der Warnung bezüglich der
Geschwindigkeitsbegrenzung vom
Reifenreparatursatz und bringen
Sie ihn auf dem Lenkrad an.
8. Schrauben Sie sofort den Dichtmittel- schlauch vom Ventilschaft ab, bringen
Sie die Verschlusskappe auf dem
Anschluss am Schlauchende an und
verstauen Sie den Reifenreparatursatz
am dafür vorgesehenen Ort im Fahrzeug.
Fahren Sie mit „Fahrzeug fahren“ fort.
Fahrzeug fahren: Sofort nach dem Einspritzen des
Dichtmittels und Aufpumpen des
Reifens das Fahrzeug 8 km
(5 Meilen) weit oder 10 Minuten
lang fahren, um das Dichtmittel des Reifen-
reparatursatzes im Reifen zu verteilen.
Fahren Sie nicht schneller als 80 km/h
(50 mph). Nach dem Fahren:
Halten Sie an einem sicheren Ort an.
Schlagen Sie unter „Wenn Sie anhalten, um
WARNUNG!
Der Reifenreparatursatz ist keine
dauerhafte Reparaturlösung für einen
defekten Reifen. Lassen Sie den Reifen
nach der Verwendung des
Reifenreparatursatzes überprüfen und
instand setzen oder austauschen. Fahren
Sie auf keinen Fall schneller als 80 km/h
(50 mph), solange der Reifen nicht
instand gesetzt oder ersetzt wurde.
Nichtbefolgung dieses Warnhinweises
kann zu schweren oder sogar tödlichen
Verletzungen für Sie, Ihre Fahrgäste und
andere Beteiligte führen. Lassen Sie den
Reifen so bald wie möglich in einer
Vertragswerkstatt überprüfen.
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PANNENHILFE
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(Fortsetzung)
FREISCHAUKELN EINES
FESTGEFAHRENEN FAHR-
ZEUGS
Wenn das Fahrzeug in Schnee, Sand oder
Schlamm stecken bleibt, lässt es sich
oftmals durch das sogenannte Freischaukeln
befreien. Drehen Sie zuerst das Lenkrad
nach rechts und links, um die Vorderräder
freizubekommen. Bei Fahrzeugen mit Auto-
matikgetriebe drücken und halten Sie den
Gangschalter auf dem Schalthebel. Schalten
Sie dann zwischen den Fahrstufen DRIVE
(D) (Fahrt) und REVERSE (R) (Rückwärts-
gang) (Automatikgetriebe) bzw. zweitem
Gang und Rückwärtsgang (Schaltgetriebe)
hin und her, während Sie gleichzeitig sanft
das Gaspedal betätigen.
HINWEIS:
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe ist
das Umschalten zwischen DRIVE (Fahrt) und
REVERSE (Rückwärtsgang) nur bei
Geschwindigkeiten von maximal 5 mph
(8 km/h) möglich. Wenn das Getriebe mehr
als zwei Sekunden in der Stellung NEUTRAL
(Leerlauf) bleibt, müssen Sie das Brems-
pedal drücken, um DRIVE (Fahrt) oder
REVERSE (Rückwärtsgang) aktivieren zu
können. Geben Sie gerade so viel Gas, dass die
Schaukelbewegung aufrechterhalten wird,
ohne dass jedoch die Räder durchdrehen
oder der Motor auf Touren kommt.
HINWEIS:
Bevor Sie das Fahrzeug in Schaukelbewe-
gung versetzen, drücken Sie (falls erforder-
lich) die Taste ESC OFF (ESP AUS), um die
Betriebsart „Partial Off“ (Teilabschaltung)
des elektronischen Stabilitätsprogramms
(ESP) zu aktivieren. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter „Elektronische
Bremsregelung“ in „Sicherheit“ in derBedienungsanleitung. Nachdem das Fahr-
zeug wieder freibeweglich ist, drücken Sie
die Taste ESC OFF (ESP AUS) erneut, um
die normale Betriebsart ESC ON (ESP Ein)
wiederherzustellen. WARNUNG!
Es ist gefährlich, die Räder schnell
durchdrehen zu lassen. Die Kräfte, die
durch übermäßige Raddrehzahlen erzeugt
werden, können Achse und Räder
beschädigen oder sogar zerstören. Durch
einen platzenden Reifen können Personen
verletzt werden. Lassen Sie Räder nicht
schneller als mit 48 km/h (30 mph) und
nicht länger als 30 Sekunden lang
durchdrehen, wenn Sie das Fahrzeug
festgefahren haben, und achten Sie
unabhängig von der Raddrehzahl darauf,
dass sich keine Personen in der Nähe
eines durchdrehenden Rads aufhalten. VORSICHT!
Wird zu viel Gas gegeben, sodass die
Räder durchdrehen, kann es zu Überhit-
zung und Ausfall des Getriebes kommen.
Nach jeweils fünf Schaukelzyklen den
Motor mit dem Getriebe in Stellung
NEUTRAL (Leerlauf) mindestens eine
Minute lang mit Leerlaufdrehzahl laufen
lassen. Dies verringert die Überhitzung
und das Risiko eines Kupplungs- oder
Getriebedefekts während länger
dauernder Versuche, ein steckengeblie-
benes Fahrzeug freizuschaukeln.
Beim Freischaukeln eines stecken geblie-
benen Fahrzeugs durch Hin- und
Herschalten zwischen DRIVE (Fahrt) bzw.
ZWEITEM Gang und REVERSE (Rück-
wärtsgang) lassen Sie die Räder auf
keinen Fall schneller als mit 24 km/h
(15 mph) drehen. Andernfalls kann der
Antriebsstrang beschädigt werden.
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SERVICE UND WARTUNG
284
Spezielle Zusätze
Der Hersteller rät dringend von der Verwen-
dung irgendwelcher speziellen Zusätze im
Getriebe ab. Bei Automatikgetriebeflüssig-
keit (ATF) handelt es sich um ein technisch
hoch entwickeltes Erzeugnis, dessen Eigen-
schaften durch Beimischen von Zusätzen
beeinträchtigt werden können. Daher dürfen
der Getriebeflüssigkeit keine Zusätze (Addi-
tive) beigemischt werden. Vermeiden Sie die
Verwendung von Getriebedichtmitteln, da
diese die Dichtringe angreifen können.
Prüfen des Füllstandes
Der Flüssigkeitsfüllstand ist ab Werk korrekt
eingestellt und muss unter normalen
Betriebsbedingungen nicht korrigiert
werden. Regelmäßige Füllstandprüfungen
sind nicht erforderlich, daher hat das
Getriebe keinen Ölpeilstab. Ein Vertrags-
händler prüft den Getriebefüllstand Ihres
Fahrzeuges mithilfe spezieller Wartungs-
werkzeuge. Wenn Sie einen Ölverlust oder
einen Defekt am Getriebe bemerken, lassen
Sie den Füllstand der Getriebeflüssigkeit
umgehend von einem Vertragshändler über-
prüfen. Ist der Füllstand der Getriebeflüssig-
keit nicht korrekt, kann dies schwere
Getriebeschäden verursachen.ANHEBEN DES FAHRZEUGS
Wenn es notwendig sein sollte, das Fahrzeug
anzuheben, nehmen Sie Kontakt mit Ihrem
Vertragshändler oder einer Tankstelle auf.
REIFEN
Reifen – Allgemeine Informationen
Reifendruck
Der korrekte Reifendruck ist Voraussetzung
für einen sicheren und komfortablen Betrieb
des Fahrzeugs. Bei falschem Reifendruck
müssen Sie mit Einbußen in vier Bereichen
rechnen:
Sicherheit
Kraftstoffverbrauch
VORSICHT!
Falls eine andere als die vom Hersteller
empfohlene Getriebeflüssigkeit verwendet
wird, kann es zu verschlechterter
Schaltqualität und/oder Vibrationen am
Drehmomentwandler kommen. Weitere
Informationen zu Flüssigkeitsspezifikationen
finden Sie unter „Flüssigkeiten und
Schmiermittel“ in „Technische Daten“.
VORSICHT!
Mischen Sie Ihrem Getriebeöl keine
chemischen Spülmittel bei, da diese
Chemikalien Teile Ihres Getriebes
beschädigen können. Solche Schäden
fallen nicht unter die begrenzte
Gewährleistung für Neufahrzeuge.
VORSICHT!
Sollte es zum Austritt von Getriebeflüssigkeit
kommen, suchen Sie unverzüglich einen
Vertragshändler auf. Andernfalls kann es zu
schweren Getriebeschäden kommen. Ein
Vertragshändler verfügt über geeignetes
Werkzeug, um den Füllstand korrekt
einzustellen.
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SERVICE UND WARTUNG
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Reifenluftdruck
Der richtige Luftdruck bei kaltem Reifen ist
an der B-Säule auf der Fahrerseite oder an
der hinteren Kante der Fahrertür angegeben.Sicherheitsplakette mit Informationen zu Rei -
fen und Tragfähigkeit
Diese Plakette enthält wichtige Angaben zu
folgenden Punkten:
1. Anzahl der Personen, die in dem Fahr- zeug befördert werden dürfen
2. Vorgeschriebene Reifengröße für das Fahrzeug
3. Luftdrücke bei kaltem Reifen für Vorder- radreifen, Hinterradreifen und Reserve-
radreifen Mindestens einmal pro Monat:Prüfen Sie den Reifendruck mit einem
hochwertigen Luftdruck-Messgerät und
korrigieren Sie ihn bei Bedarf. Schätzen
Sie den Luftdruck NICHT nach Augenmaß
ein. Reifen können auch dann den
Eindruck eines korrekten Reifendrucks
erwecken, wenn der Reifendruck zu
niedrig ist.
Prüfen Sie die Reifen auf Verschleiß oder
sichtbare Schäden.
Auf der Sicherheitsplakette ist stets der Luft-
druck bei kaltem Reifen angegeben. Luft-
druck bei kaltem Reifen ist als Reifendruck
definiert, nachdem das Fahrzeug mindes-
tens drei Stunden lang nicht bewegt wurde
oder nach einem Zeitraum von mindestens
drei Stunden weniger als 1,6 km (1 Meile)
weit gefahren wurde. Der Luftdruck bei kaltem Reifen darf den auf der Reifenflanke
eingegossenen maximal zulässigen Druck
nicht überschreiten.
Prüfen Sie bei stark schwankenden Außen-
temperaturen den Reifendruck häufiger, da
sich Temperaturänderungen auf den Reifen-
druck auswirken.
Reifendrücke ändern sich bei einer Lufttem-
peraturänderung von jeweils 7°C (12°F) um
ungefähr 7 kPa (1 psi). Dieser Sachverhalt
ist zu berücksichtigen, wenn der Reifen-
druck in einer Garage geprüft wird, insbeson-
dere im Winter.
Beispiel: Beträgt die Temperatur in der
Garage = 20°C (68°F) und die Außentempe-
ratur = 0°C (32°F), sollte der Luftdruck bei
kaltem Reifen um 21 kPa (3 psi) erhöht
werden, was 7 kPa (1 psi) pro 7°C (12°F) bei
dieser Außentemperatur entspricht.
Der Reifendruck kann während des Betriebs
um 13 bis 40 kPa (2 bis 6 psi) ansteigen.
Lassen Sie aus warmgefahrenen Reifen AUF
KEINEN FALL Druck ab, da sonst der
Reifendruck zu niedrig ist.
VORSICHT!
Bringen Sie nach dem Prüfen bzw.
Korrigieren des Reifendrucks stets die
Schutzkappe wieder am Ventilschaft an.
Hierdurch wird das Eindringen von
Feuchtigkeit und Schmutz in den
Ventilschaft verhindert, wodurch der
Ventilschaft beschädigt werden könnte.
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SERVICE UND WARTUNG
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Wenden Sie sich für die Instandsetzung von
Reifen und weitere Informationen an einen
Reifenvertragshändler.
Beschädigte Notlaufreifen oder Notlauf-
reifen, bei denen ein Druckverlust aufge-
treten ist, sollten sofort gegen einen anderen
Notlaufreifen identischer Größe und Einsatz-
fähigkeit (Tragfähigkeitskennzahl und
Geschwindigkeitssymbol) ausgetauscht
werden. Ersetzen Sie auch den Reifendruck-
sensor, da er nicht wiederverwendet wird.
Notlaufreifen – je nach Ausstattung
Notlaufreifen ermöglichen eine Geschwin-
digkeit von 80 km/h (50 mph) für eine
Strecke von 80 km (50 Meilen) nach einem
schnellen Verlust des Reifendrucks. Dieser
schnelle Verlust des Reifendrucks wird als
Notlaufmodus bezeichnet. Notlaufmodus
tritt auf, wenn der Reifendruck höchstens
96 kPa (14 psi) beträgt. Wenn ein Notlauf-
reifen den Notlaufmodus erreicht, ist die
Fahrfähigkeit begrenzt und er muss sofort
ausgetauscht werden. Ein Notlaufreifen ist
nicht reparierbar. Wenn ein Notlaufreifen
nach dem Fahren mit defektem Reifen
ausgetauscht wird, muss der TPM-Sensor
ebenfalls ausgetauscht werden, weil diesernach dem Fahren im Notlaufmodus (96 kPa
(14 psi)) nicht wiederverwendet werden
kann.
HINWEIS:
Der TPM-Sensor muss nach dem Fahren mit
defektem Reifen ausgetauscht werden.
Es wird nicht empfohlen, ein voll beladenes
Fahrzeug zu fahren oder einen Anhänger zu
ziehen, wenn ein Reifen im Notlaufmodus
ist.
Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt „Reifendrucküberwachung“.Durchdrehen der Räder
Wenn Ihr Fahrzeug in Schlamm, Sand,
Schnee oder auf Glatteis festgefahren ist,
lassen Sie die Räder nicht schneller als mit
30 mph (48 km/h) oder länger als
30 Sekunden ununterbrochen durchdrehen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Befreien eines festgefahrenen Fahr-
zeugs“ in „Pannenhilfe“.Verschleißanzeiger
Die Reifen der Erstausrüstung sind mit
Verschleißanzeigern versehen, an denen Sie
erkennen können, wann die Reifen
verschlissen sind und ersetzt werden
müssen.
WARNUNG!
Es ist gefährlich, die Räder schnell
durchdrehen zu lassen. Die Reifen
durchdrehender Räder können beschädigt
werden oder platzen. Durch einen
platzenden Reifen können Personen
verletzt werden. Lassen Sie die Räder
nicht schneller als 30 mph (48 km/h) und
nicht länger als 30 Sekunden
durchdrehen, wenn Sie das Fahrzeug
festgefahren haben, und achten Sie
unabhängig von der Raddrehzahl darauf,
dass sich keine Personen in der Nähe
eines durchdrehenden Rads aufhalten.
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MOPAR-ZUBEHÖR
Originalzubehör von Mopar
Die folgende Aufzählung nennt nur einige
der vielen Jeep-Originalzubehörteile von
Mopar, die hinsichtlich Kompatibilität,Verarbeitung und Funktionalität speziell
für Ihren Jeep ausgelegt sind.
Mit Originalzubehör erhalten Sie weit
mehr als ausdrucksvollen Stil, optimalen
Schutz und grenzenlose Unterhaltung, Sie
profitieren auch von verbesserten Fahr-
zeugeigenschaften durch Zubehör, das
gründlich geprüft und werkserprobt ist.
Alle Original-Jeep-Zubehörteile von Mopar
finden Sie bei Ihrem lokalen Vertrags-
händler.
HINWEIS:
Die Verfügbarkeit der einzelnen Teile ist
jeweils zu prüfen.
AUSSEN:
• Steinschutzschienen • Frontend-Abdeckung• Motorhaube und der Karosserieseite
angebrachte Aufkleber
• Räder • Spritzschutz• Luftleitbleche
• Radsperren • Verschließbarer Tankdeckel• Anhängerkupplung
• Nummernschildrahmen • Ventilkappen• Abschleppzubehör
INNEN:
• Premium-Fußmatten • Pannenhilfe-Sicherheitskit• Gepäckschalen-Formteil
• Sicherheitsabdeckungen • Helles Pedal-Kit• Katzkin-Lederausstattungen
• Allwettermatten • Türschwellerschutz• Ladeflächenmatte
• Gepäcknetz • Laderaumsystem-Zubehör
ELEKTRONIK:
• Fernstart • Lautsprecher-Upgrades• Elektronisches
Fahrzeug-Nachverfolgungssystem
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MULTIMEDIA
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Radiobetrieb
Radiobetrieb
Radiosender manuell speichern
Das Radio speichert bis zu 12 Voreinstel-
lungen in jedem der Radio-Modi ab. Oben
am Radio-Display sind vier Voreinstellungen
zu sehen. Durch Drücken der Taste „All“
(Alle) auf dem Touchscreen am Radio-Start- display werden alle voreingestellten Sender
für diesen Modus angezeigt.
Zum manuellen Speichern voreingestellter
Sender gehen Sie wie folgt vor:
1. Stellen Sie den gewünschten Sender ein.
2. Halten Sie die gewünschte Nummern-
taste auf dem Touchscreen mehr als zwei
Sekunden lang gedrückt oder bis Sie
einen Bestätigungston hören.
Schaltflächen „Seek Next/Previous“ (Suche
rückwärts/vorwärts)
Drücken Sie die Schaltflächen „Seek
Next/Previous“ (Suche rückwärts/
vorwärts), um auf den AM-, FM- oder
DAB-Frequenzbändern zwischen den
Radiosendern zu wechseln.
Halten Sie eine der Tasten gedrückt, um
Sender ohne anzuhalten zu überspringen.
Beantworten von Textnachrichten über
Spracheingabe (nicht kompatibel mit
iPhone®)
Sobald Ihr Uconnect-System mit einem
kompatiblen Mobilgerät gekoppelt ist, kann
das System Ihnen eine neue eingehende
Textnachricht ankündigen und über das Audiosystem des Fahrzeugs vorlesen.
Mithilfe der Spracherkennung können Sie
auf die Nachricht antworten, indem Sie eine
der 18 vordefinierten Nachrichten
auswählen oder sagen.
Anleitung:
1. Drücken Sie die Spracherkennungstaste (VR) oder die Telefontaste auf dem
Lenkrand, und warten Sie auf den
Signalton. Sagen Sie dann „Reply“
(Antworten). Uconnect gibt die folgende
Meldung aus: „Please say the message
you would like to send“ (Bitte sagen Sie
die Nachricht, die Sie senden möchten).
2. Warten Sie auf den Signalton und sagen Sie eine der vordefinierten Nachrichten.
(Wenn Sie unsicher sind, können Sie
„List“ (Liste) sagen.) Uconnect liest
dann die vordefinierten, zulässigen
Nachrichten vor.
3. Sobald Sie die Nachricht hören, die Sie senden möchten, können Sie die Liste
der Eingabeaufforderungen unterbre-
chen, indem Sie die Taste „Uconnect
Phone“ drücken und die Antwort sagen.
Uconnect bestätigt die Meldung und liest
sie Ihnen vor.
1 – Radiosender-Voreinstellung
2 – Alle Voreinstellungen
3 – Suche vorwärts
4 – Audio-Einstellungen
5 – Senderinformationen
6 – Frequenzdirekteingabe
7 – Frequenzband
8 – Suche rückwärts
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