ABS Alfa Romeo Giulietta 2011 Betriebsanleitung (in German)
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SICHERHEIT
MOTORSTART
UND FAHREN
IM NOTFALL
WA R T U N G
UND PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
BETRIEBSWEISEN
Motor-Abschalt-Betrieb
Bei stehendem Fahrzeug stoppt der Motor, wenn das Getriebe in den
Leerlauf geschaltet und das Kupplungspedal losgelassen werden.
Zur BeachtungDas automatische Abstellen des Motors wird nur
zugelassen, nachdem eine Geschwindigkeit von etwa 10 km/h
überschritten wurde, um beim Fahren mit Schrittgeschwindigkeit
ein wiederholtes Abstellen des Motors zu verhindern.
Das Abstellen des Motors wird durch die Anzeige des Symbols
U
Abb. 81 auf dem Display gemeldet.
Motor-Start-Betrieb
Um den Motor zu starten, drücken Sie das Kupplungspedal.
Abb. 81A0K0163m
SYSTEM START&STOP
(für Versionen/Märkte wo vorgesehen)
Das System Start&Stop stellt automatisch den Motor immer dann
ab, wenn das Fahrzeug steht und lässt ihn wieder an, wenn der
Fahrer die Fahrt fortsetzen möchte. Dies verbessert die Fahrzeug-
leistung durch eine Verringerung des Kraftstoffverbrauchs, der Emis-
sionen, sowie der Lärmbelastung.
Das System wird bei jedem Anlassen des Motors aktiviert.
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MOTORSTART
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IM NOTFALL
WARTUNG
UND PFLEGE
TECHNISCHE
DATEN
INHALT
MANUELLE AKTIVIERUNG/DEAKTIVIERUNG
DES SYSTEMS
Um das System manuell ein-/auszuschalten, drücken Sie die Taste
TAbb. 82 am Bedienfeld des Armaturenbrettes.
Aktivierung des Systems Start&Stop
Die Aktivierung des Systems Start&Stop wird durch die Anzeige ei-
ner Mitteilung auf dem Display angezeigt. Unter dieser Bedingung
ist die LED A
-Abb. 82 über der Taste Taus.
Deaktivierung des Systems Start&Stop
❍Versionen mit Multifunktionsdisplay: die Deaktivierung des Sy-
stems Start&Stop wird durch die Anzeige einer Mitteilung auf
dem Display gemeldet.
❍Versionen mit konfigurierbarem Multifunktionsdisplay: die De-
aktivierung des Systems Start&Stop wird durch die Anzeige des
Symbols
Tund einer Mitteilung auf dem Display gemeldet.
Bei deaktiviertem System leuchtet die LED A
-Abb. 82 auf der Taste.
Abb. 82A0K0121m
BEDINGUNGEN, UNTER DENEN DER MOTOR
SICH NICHT ABSCHALTET
Bei aktivem System könnte der Motor zur Verbesserung des Kom-
forts, zur Verringerung der Emissionswerte und Gewährleistung der
Sicherheitsbedingungen, unter einigen der folgenden Bedingungen,
nicht abgestellt werden:
❍Der Motor ist noch kalt;
❍Die Außentemperatur ist zu niedrig;
❍Die Batterie ist nicht ausreichend aufgeladen;
❍Die Heckscheibenheizung ist eingeschaltet;
❍Die Scheibenwischer laufen mit höchster Geschwindigkeit;
❍Eine Regenerierung des Partikelfilters (DPF) ist aktiv (nur bei
Dieselmotoren);
❍Die Fahrertür ist nicht geschlossen;
❍Der Fahrer-Sicherheitsgurt ist nicht angelegt;
❍Der Rückwärtsgang ist eingelegt (beispielsweisebeim Einparken);
❍Bei den Versionen mit Zweizonenklimaanlage (für Versio-
nen/Märkte, wo vorgesehen), falls noch kein geeigneter Wär-
mekomfort erreicht wurde oder bei Aktivierung der MAX-DEF-
Funktion;
❍in der ersten Nutzungszeit, um das System zu initialisieren.
In diesem Fall erscheint eine Mitteilung auf dem Display und, bei
den Versionen/Märkten, wo vorgesehen, blinkt das Symbol
Uauf
dem Display.
Falls der Komfort der Klimaanlage genutzt wer-
den soll, kann das Start&Stop System deaktiviert
werden, um eine ununterbrochene Funktion der
Klimaanlage zu nutzen.
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TECHNISCHE
DATEN
INHALT
Anmerkungen
Wird die Kupplung nicht betätigt, so kann der Motor 3 Minuten
nach Abstellen des Motors nur noch mit Hilfe des Zündschlüssels
gestartet werden.
Bei einem unerwünschten Abstellen des Motors, beispielsweise
durch plötzliches Loslassen des Kupplungspedals bei eingelegtem
Gang, ist bei aktivem System Start&Stop das erneute Anlassen des
Motors durch vollständiges Drücken des Kupplungspedals oder Ein-
legen des Leerlaufs möglich.
BEDINGUNGEN ZUM WIEDERANLASSEN
Der Motor kann sich aus Sicherheitsgründen ohne Aktion seitens
des Fahrers automatisch wieder einschalten, wenn bestimmte Be-
dingungen auftreten, darunter:
❍Die Batterie ist nicht ausreichend aufgeladen;
❍Die Scheibenwischer laufen mit höchster Geschwindigkeit;
❍Verminderter Unterdruck der Bremsanlage (beispielsweise nach
wiederholtem Drücken des Bremspedals);
❍Das Fahrzeug bewegt sich (beispielsweise beim Befahren von
Neigungen);
❍Abstellen des Motors mit dem Start&Stop-System länger als
etwa 3 Minuten;
❍Für Versionen mit automatischer Klimaanlage (für Versio-
nen/Märkte, wo vorgesehen), falls noch kein geeigneter Wär-
mekomfort erreicht wurde oder bei Aktivierung der MAX-DEF-
Funktion.
Mit eingerücktem Gang ist der automatische Start des Motors nur
möglich, wenn das Kupplungspedal voll nieder getreten wird. Das
Verfahren wird dem Fahrer durch die Anzeige einer Meldung auf
dem Display und, bei den Versionen/Märkten, wo vorgesehen,
durch das Blinken des Symbols
Uangezeigt.
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INHALT
EOBD-SYSTEM
(European On Board Diagnosis)
(für Versionen/Märkte wo vorgesehen)
Ziel des EOBD-Systems (European On Board Diagnosis) ist:
❍die Wirksamkeit der Anlage zu kontrollieren;
❍einen Anstieg der Abgaswerte anzuzeigen;
❍die zu ersetzenden Bauteile anzuzeigen.
Das Fahrzeug verfügt außerdem über einen Steckverbinder, an den
entsprechende Geräte angeschlossen werden können, für das Aus-
lesen der von den elektronischen Steuerungen gespeicherten Feh-
lercodes zusammen mit einer Reihe von speziellen Parametern zur
Diagnose der Motorfunktion. Diese Prüfung kann auch von den
Beamten der Verkehrsbehörden ausgeführt werden.
ZUR BEACHTUNG Nach Behebung des Defektes muss das Alfa
Romeo-Kundendienstnetz ggf. Tests auf dem Prüfstand und, falls
notwendig, Probefahrten auf der Straße, d.h. auch über längere
Strecken, durchführen.
AKTIVE LENKUNG DUAL PINION
Sie funktioniert nur bei Schlüssel auf MAR und laufendem Motor.
Die Servolenkung erlaubt, die Kraftaufwendung am Lenkrad je nach
Fahrbedingungen zu gestalten. Die unterschiedlichen Arten der Fol-
geregelung können über die Positionen d, n, a am Hebel des „DNA-
Alfa-Systems“ gewählt werden (siehe Abschnitt „System Alfa
DNA“).
ZUR BEACHTUNG Nach einem Trennen der Batterie muss die Len-
kung initialisiert werden, was durch das Aufleuchten der entspre-
chenden Kontrollleuchte angezeigt wird. Dazu genügt es, das Lenk-
rad von einem Anschlag zum anderen zu drehen, oder einfach etwa
100 Meter geradeaus zu fahren.
Jede Verwendung von Aftermarket-Produkten mit
daraus folgender Schädigungen der Lenkung oder
der Lenksäule (z. B. Montage einer Alarmanlage),
die außer zur Verschlechterung der Leistungen des Sy-
stems und zum Verfall der Garantie auch zu schweren
Sicherheitsproblemen sowie einem nicht zur Zulassung
konformen Fahrzeug führen können, sind strengstens ver-
boten.
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INHALT
FUNKGERÄTE UND MOBILTELEFONE
Mobiltelefone und andere Funkgeräte (zum Beispiel CB-Geräte
für Funkamateure o. Ä.) dürfen im Fahrzeuginneren nur dann be-
nutzt werden, wenn eine separate Außenantenne am Fahrzeug
installiert wurde.
ZUR BEACHTUNG Die Verwendung dieser Vorrichtungen im Fahr-
gastraum (ohne Außenantenne) kann außer den möglichen Schä-
den an der Gesundheit der Passagiere auch Betriebsstörungen in
den elektronischen Systemen des Fahrzeugs bewirken, die somit
die Sicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen können.
Außerdem könnte die Abschirmwirkung des Fahrzeugaufbaus die
Sende- und Empfangsleistung dieser Geräte beeinträchtigen. Für
die Verwendung von offiziell in der EG zugelassenen Mobiltelefo-
nen (GSM, GPRS, UMTS) wird empfohlen, sich strengstens an
die Anweisungen des jeweiligen Herstellers zu halten.
PARKSENSOREN
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Die Sensoren befinden sich in der hinteren Stoßstange des Fahr-
zeugs Abb. 88 und haben die Aufgabe, die Anwesenheit von Hin-
dernissen hinter dem Fahrzeug zu erfassen und dem Fahrer durch
ein intermittierendes Tonzeichen zu melden.
AKTIVIERUNG
Die Sensoren werden aktiviert, wenn man den Rückwärtsgang ein-
legt. Die Frequenz des akustischen Signals erhöht sich bei Verrin-
gerung des Abstandes zum Hindernis hinter dem Fahrzeug.
Abb. 88A0K0060m
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INHALT
Abb. 88aA0K0059m
ANZEIGEN AUF DEM DISPLAY
(für Versionen/Märkte wo vorgesehen)
Bei der Aktivierung der Sensoren wird auf dem „Konfigurierbaren
Multifunktionsdisplay“ (für Versionen/Märkte, wo vorgesehen) die
in der Abbildung 88a dargestellte Bildschirmseite angezeigt. Die
Information über die Gegenwärtigkeit und den Abstand des Hin-
dernisses wird nicht nur akustisch, sondern auch über eine Anzei-
ge im Display der Instrumententafel gemeldet.
Sind mehrere Hindernisse gegenwärtig, wird das sich am nächsten
befindliche Hindernis gemeldet.
AKUSTISCHES SIGNAL
Wird der Rückwärtsgang eingelegt, wird automatisch ein akusti-
sches Signal aktiviert, wenn sich im Aktionsbereich ein Hindernis
befindet.
Das akustische Signal:
❍steigert sich, wenn sich der Abstand zwischen Fahrzeug und Hin-
dernis verkleinert;
❍wird konstant, wenn der Abstand zwischen Fahrzeug und Hin-
dernis kleiner als ca. 30 cm ist und hört sofort auf, wenn sich
der Abstand zum Hindernis vergrößert;
❍bleibt konstant, wenn der Abstand zwischen Fahrzeug und Hin-
dernis sich nicht verändert, unter diesen Umständen wird mit den
seitlichen Sensoren geprüft. Das Signal wird dann nach etwa
3 Sekunden unterbrochen, um beispielsweise Meldungen beim
Einparken entlang einer Mauer zu vermeiden.
ZUR BEACHTUNG Die Lautstärke der akustischen Meldung kann im
„Set-Up-Menü“ unter „Lautstärke Mitteilungen“ eingestellt wer-
den.
BETRIEB MIT ANHÄNGER
Der Betrieb der Sensoren wird automatisch bei Einführung des elek-
trischen Kabelsteckers des Anhängers in die Steckdose der Anhän-
gerkupplung des Fahrzeugs deaktiviert. Die Sensoren werden dann
beim Herausziehen des Kabelsteckers des Anhängers automatisch
wieder aktiviert.
Für die richtige Funktionstüchtigkeit des Systems
ist es unerlässlich, dass die Sensoren immer von
Schlamm, Schmutz, Schnee oder Eis frei sind. Ach-
ten Sie bei der Reinigung der Sensoren besonders darauf,
diese nicht zu zerkratzen oder zu beschädigen. Vermei-
den Sie die Verwendung trockener, rauer oder harter Tü-
cher. Die Sensoren müssen immer mit sauberem Wasser
und eventuell Autoreinigungsmittel gewaschen werden.
Bei den Waschanlage, die Wasserdampfgeräte oder Hoch-
druckgeräte benutzen, müssen die Sensoren schnell ge-
reinigt werden, indem man die Düse in einem Abstand
von mehr als 10 cm hält.
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Abb. 89A0K0115mAbb. 90A0K0222m
TANKVERSCHLUSS
Die Tankklappe ist entriegelt, wenn die Zentralverriegelung aus-
geschaltet ist und sie wird automatisch verriegelt, wenn die Zen-
tralverriegelung aktiviert wird.
Öffnen
Drücken Sie auf die Klappe A-Abb. 89, um sie zu entriegeln und
zum Tankdeckel B zu gelangen. Drücken Sie dann den Deckel B
und drehen Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn.
Der Deckel ist mit einer Vorrichtung gegen Verlieren C ausgestat-
tet, womit man Ihn an der Klappe befestigen kann, damit er nicht
verloren geht. Den Deckel während dem Tanken an der Vorrichtung
D einhängen.
Notöffnung der Klappe
Im Notfall kann die Klappe geöffnet werden, indem man die Kor-
del A-Abb. 90 auf der rechten Seite des Kofferraumes zieht.
Mit der Kordel kann das Schloss der Klappe entriegelt werden:
einfach die Kordel ziehen und dann die Heckklappe aufdrücken.
Schließen
Den Deckel B aus der Haltevorrichtung D aushaken und in seinen
Sitz bringen. Den Tankdeckel im Uhrzeigersinn eindrehen, bis ein
Einrasten bemerkt wird. Dann schließen Sie die Klappe A und kon-
trollieren, dass diese korrekt geschlossen ist.
Durch den hermetischen Verschluss kann es zu einem geringfügi-
gen Druckanstieg im Tank kommen. Ein eventuelles Entlüftungs-
geräusch beim Abschrauben des Verschlusses ist deshalb durch-
aus normal.
Niemals dem Tankstutzen mit offenen Flammen
oder brennenden Zigaretten nahe kommen:
Brandgefahr. Vermeiden Sie es, sich dem Stutzen
zu sehr mit dem Gesicht zu nähern, um keine schädlichen
Dämpfe einzuatmen.
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Vordersitze (Leuchte Nr. 1 = Fahrer
und Nr. 5 = Beifahrer)
Fahrer
Befindet sich nur der Fahrer im Fahrzeug und ist er nicht korrekt
angeschnallt, beginnt der akustische Signalisierungszyklus für die
Vordersitze bei Überschreiten einer Geschwindigkeit von 20 km/h
oder wenn länger als 5 sec bei einer Geschwindigkeit zwischen 10
und 20 km/h gefahren wird (ununterbrochener Warnton in den
ersten 6 sec, danach ein ca. 90 sec lang dauernder Piepton und
zum Schluss blinkt nur noch die Kontrollleuchte). Nach Ablauf des
Zyklus leuchten die Kontrollleuchten ununterbrochen, bis der Fahr-
zeugmotor abgestellt wird. Sobald der Fahrer seinen Sicherheits-
gurt anschnallt, wird das akustische Signal sofort unterbrochen und
die Kontrollleuchte leuchtet grün.
Schnallt sich der Fahrer während der Fahrt wieder ab, ertönt erneut
das akustische Signal und die Kontrollleuchte blinkt wie im zuvor
beschriebenen Zyklus beschrieben rot.
Mitfahrer
Die selbe Situation besteht beim Beifahrer, mit dem Unterschied,
dass die Kontrollleuchte grün ist und die Anzeige unterbrochen wird,
wenn der Beifahrer das Fahrzeug verlässt.
Wenn beide Sicherheitsgurte der Vordersitze bei fahrendem Fahr-
zeug und in einem Abstand von wenigen Sekunden gelöst werden,
bezieht sich die akustische Signalisierung auf den letzten Vorfall,
während beide Kontrollleuchten unabhängig voneinander mit der
sichtbaren Anzeige fortfahren.
Rücksitze (Kontrollleuchten Nr. 2, Nr. 3
und Nr. 4)
Bei den Rücksitzen blinkt die rote Kontrollleuchte nur, wenn irgend
einer der hinteren Sicherheitsgurte gelöst wird (rot blinkend). Un-
ter dieser Bedingung blinkt die rote Kontrollleuchte des gelösten
Sicherheitsgurtes ca. 30 sec lang. Auch ein akustisches Signal wird
ausgegeben.
Werden mehrere Sicherheitsgurte gelöst, beginnen und enden die
roten Kontrollleuchten für jeden Gurt einzeln zu blinken. Die An-
zeige färbt sich grün, sobald der entsprechende Sicherheitsgurt wie-
der angeschnallt wird.
Ca. 30 sec nach der letzten Anzeige, gehen die Kontrollleuchten
(rot oder grün) für die Sicherheitsgurte der Rücksitze aus, und zwar
unabhängig der Tatsachen, dass die Gurte angeschnallt sind oder
nicht.
ZUR BEACHTUNG
Die Kontrollleuchten bleiben alle aus, wenn beim Drehen des Zünd-
schlüssels auf MAR alle vorderen und hinteren Sicherheitsgurte
bereits angeschnallt sind.
Alle Kontrollleuchten werden eingeschaltet, wenn ein Sicherheits-
gurt von angeschnallt auf gelöst und umgekehrt wechselt.
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EINBAU KINDERSITZ “UNIVERSAL“
(mit den Sicherheitsgurten)
GRUPPE 0 und 0+ Abb. 99
Babys bis zu 13 kg Gewicht können in einer nach hinten ausge-
richteten Wiege transportiert werden, die bei starken Geschwin-
digkeitsverringerungen dank der Kopfabstützung keine Belastun-
gen des Halses verursacht. Die Wiege ist durch die Sicherheitsgurte
des Fahrzeuges befestigt, wie in Abbildung angegeben, und muss
das Kind durch die eingebauten Gurte zurückhalten.
Abb. 99A0K0014mAbb. 100A0K0129m
Die Abbildung zeigt nur eine Montageart. Die Sit-
ze nach den pflichtgemäß anliegenden Anweisun-
gen einbauen.
GRUPPE 1 Abb. 100
Wiegt das Kind zwischen 9 und 18 kg, kann es mit dem Gesicht
nach vorne transportiert werden.
Es gibt Sitze mit Isofix-Haken, welche eine stabile
Verankerung am Sitz ohne Benutzung der Sicher-
heitsgurte erlauben.
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BEIFAHRER-FRONTAIRBAG Abb. 107
Es befindet sich in einem Fach im Armaturenbrett.
Abb. 107A0K0135m
Bei aktivem Beifahrerairbag keine Kindersitze auf
dem Vordersitz anbringen, die gegen die Fahrt-
richtung ausgerichtet sind. Das Auslösen des Air-
bags bei einem Aufprall könnte, unabhängig von
der Schwere des Aufpralls, tödliche Verletzungen
für das mitreisende Baby verursachen. Bei Notwendigkeit
immer den Airbag auf der Beifahrerseite deaktivieren,
wenn der Kindersitz auf dem Vordersitz angebracht wird.
Weiterhin ist der Beifahrersitz – um die Berührung des
Kindersitzes mit dem Armaturenbrett zu vermeiden – auf
die entfernteste Sitzposition einzustellen. Auch ohne Be-
stehen einer gesetzlichen Vorschrift wird zum besseren
Schutz der Erwachsenen empfohlen, den Airbag sofort wie-
der zu aktivieren, sobald der Transport von Kindern nicht
mehr erforderlich ist.
Für die Deaktivierung der Airbags lesen Sie bit-
te Kapitel “Kenntnis des Fahrzeuges“ Abschnitt
“Menüoptionen“.
Deaktivierung des Beifahrerairbags und des
Sidebags auf der Beifahrerseite (Sidebag)
Deaktivieren Sie das Beifahrerairbag und die Sidebags für den
Schutz der Brust und des Beckens auf der Beifahrerseite, wenn Sie
ein Kind auf dem Beifahrersitz transportieren müssen. Bei deakti-
viertem Beifahrerairbag leuchtet auf der Instrumententafel die Kon-
trollleuchte
“auf.