Tür Hyundai Tucson 2019 Betriebsanleitung (in German)
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Fahrhinweise
Die Start-/Stopp-Automatik (ISG)
senkt den Kraftstoffverbrauch, indem
sie bei stehendem Fahrzeug
automatisch den Motor abstellt (z. B.
an roten Ampeln, an Stoppschildern
oder in Verkehrsstaus).
Der Motor springt automatisch an,
sobald die Startvoraussetzungen
erfüllt sind.
Die Start-Stopp-Automatik ist immer
aktiv, wenn der Motor läuft.
Informationen
Wenn der Motor automatisch von
der Start-/Stopp-Automatik gestartet
wird, leuchten aufgrund der niedrigen
Batteriespannung möglicherweise
einige Sekunden lang verschiedene
Warnleuchten auf (ABS, ESC, ESC
OFF, EPS, Feststellbremse etc.). Dies
ist jedoch kein Indiz für eine Störung
der Start-/Stopp-Automatik.
So aktivieren Sie die Start-
/Stopp-Automatik
Voraussetzungen für die Aktivierung
In den folgenden Situationen ist die
Start-/Stopp-Automatik funktions-
bereit:
- Der Fahrergurt ist angelegt.
- Die Fahrertür und die Motorhaube
sind geschlossen.
- Der Unterdruck des Bremskraft- verstärkers ist angemessen.
- Der Batterieladezustand ist aus- reichend.
- Die Außentemperatur liegt zwi- schen -10°C und 35°C.
- Die Motorkühlmitteltemperatur ist nicht zu gering.
- Das System befindet sich nicht im Diagnosemodus.
- Der Lenkeinschlag ist nicht zu groß. (Fahrzeug mit Automatik-
getriebe)
- Das Fahrzeug befährt einen steilen Anstieg. (Fahrzeug mit Automatik -
getriebe)
Informationen
• Die Start-/Stopp-Automatik wird nicht aktiviert, wenn die entspre-
chenden Voraussetzungen nicht
erfüllt sind. In diesem Fall leuchtet
die Kontrollleuchte der Taste ISG
OFF auf und die "Auto Stop"-
Kontrollleuchte ( ) im Kombi -
instrument leuchtet gelb.
• Für den Fall, dass die obige Kontrollleuchte im Kombi -
instrument nicht erlischt, empfehlen
wir, die Start-/Stopp-Automatik in
einer HYUNDAI Vertragswerkstatt
überprüfen zu lassen.
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START-/STOPP-AUTOMATIK (ISG) (AUSSTATTUNGSABHÄNGIG)
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Fahrhinweise
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- Der Bremsunterdruck ist zu gering.
- Die Batterie ist schwach.
- Die Fahrgeschwindigkeit über-
schreitet 5 km/h.
- Die Fahrgeschwindigkeit über -
schreitet 2 km/h. (Fahrzeug mit
Automatikgetriebe)
- Bei Betätigung des Bremspedals wird in die Stufe P (Parken) oder R
(Rückwärtsgang) geschaltet.
- Bei betätigtem Bremspedal wird die Tür geöffnet oder der
Sicherheitsgurt gelöst.
Die "Auto Stop"-Leuchte ( ) im
Kombiinstrument blinkt fünf
Sekunden lang grün, und auf dem
LCD-Display erscheint die Meldung
"Auto Start".In den folgenden Situationen wird
die Startautomatik vorübergehend
deaktiviert:
Fahrzeug mit Schaltgetriebe
Beim Schalten ohne Kupplungs -
betätigung. Daraufhin erscheint auf
dem LCD-Display die Meldung
"Press clutch pedal for Auto Start
[Für Auto Start Kupplung betätigen]".
Zum Aktivieren der Startautomatik
schalten Sie in den Leerlauf und
treten das Kupplungspedal.
Fahrzeug mit Automatikgetriebe
Wenn der Wählhebel von "N"
(Leerlauf) nach "R" (Rückwärts -
gang), "D" (Fahrgang) oder in den
Handschaltmodus bewegt wird, ohne
das Bremspedal zu treten. Daraufhin
erscheint auf dem LCD-Display die
Meldung "Press brake pedal for Auto
Start [Für Auto Start Bremse
betätigen]". Zum Aktivieren der
Startautomatik treten Sie das
Bremspedal.
OTLE055037
OAD055087L
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FCA-sensor
Damit das FCA-System ordnungs-
gemäß funktionieren kann, achten
Sie stets darauf, dass die Sensor-
abdeckung bzw. der Sensor sauber
und frei von Schmutz, Schnee und
Fremdpartikeln ist.Schmutz, Schnee oder
Fremdpartikel auf der Linse können
sich negativ auf die Sensorleistung
auswirken.
• Bringen Sie keine Kennzeichen
-
blenden oder Fremdkörper wie
Aufkleber oder Schutzbügel im
Bereich des Radarsensors an.
Andernfalls kann die Sensor -
leistung des Radars beeint-
rächtigt werden.
• Halten Sie den Radarsensor und die Abdeckung stets frei von
Schmutz und Fremdpartikeln.
• Verwenden Sie bei der Fahrzeugwäsche ausschließlich
weiche Tücher. Richten Sie den
Strahl von Hochdruckreinigern
nicht direkt auf den Sensor bzw.
die Sensorabdeckung.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
• Behandeln Sie den Radarsensor
bzw. die Sensorabdeckung nicht
mit Gewalt. Wenn der Sensor
aufgrund von Gewalteinwirkung
seine korrekte Einbaulage
verlässt, funktioniert das FCA-
System möglicherweise nicht
ordnungsgemäß, obwohl keine
Warnmeldung angezeigt wird. In
diesem Fall empfehlen wir, das
Fahrzeug in einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
• Falls der Stoßfänger im Bereich um den Radarsensor beschädigt
wird, funktioniert das FCA-
System möglicherweise nicht
ordnungsgemäß. Wir empfehlen,
das Fahrzeug in einer HYUNDAI-
Vertragswerkstatt inspizieren zu
lassen.
• Verwenden Sie für Reparatur bzw. Austausch des Sensors
bzw. der Sensorabdeckung nur
Originalteile. Tragen Sie keine
Farbe auf die Sensorabdeckung
auf.
ANMERKUNG
Fahrhinweise
■ Radar vorn
OTLE058181■ Kamera vorn
OTLE058182
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Fahrhinweise
• Bringen Sie grundsätzlich keineZubehörteile, Aufkleber oder
Tönungsfolien an der Wind -
schutzscheibe an.
• Legen Sie grundsätzlich keine reflektierenden Gegenstände
(Papiere, Spiegel etc.) auf
dem Armaturenbrett ab.
Lichtreflexionen jeder Art
können Störungen des Systems
verursachen.
• Achten Sie penibel darauf, dass die Kamera nicht mit Wasser in
Berührung kommt.
• Zerlegen Sie die Kamerabau- gruppe nicht und stoßen Sie
nicht dagegen.
• Mit hoher Lautstärke über das Audiosystem des Fahrzeugs
abgespielte Musik kann die
akustischen Warnsignale des
Systems übertönen.
Informationen
Wir empfehlen, das System in
folgenden Fällen in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen zu
lassen:
• Austausch der Windschutzscheibe.
• Der Radarsensor oder dieAbdeckung wird beschädigt oder
ersetzt.
Warnmeldung und Warnleuchte
Forward Collision Avoidance Assist
(FCA) system disabled.
Radar blocked [Frontalkollisions-
Vermeidungsassistent (FCA)
deaktiviert. Radar blockiert]
Wenn die Sensorabdeckung durch
Schmutz, Schnee oder Fremd-
partikel verschmutzt ist, wird der
Betrieb des FCA-Systems mögli-
cherweise vorübergehend ein-
gestellt. In diesem Fall erscheint am
LCD-Display eine Warnmeldung.
iANMERKUNG
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OIK057090L
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• Das Blickfeld nach vorne ist durchgrelles Sonnenlicht oder das
Scheinwerferlicht eines entgegen-
kommenden Fahrzeugs eingesch-
ränkt.
• Die Frontscheibe ist beschlagen; die Straße ist nicht klar zu
erkennen.
• Das vorausfahrende Fahrzeug führt unberechenbare Fahr-
manöver aus.
• Das Fahrzeug fährt auf unbefestigtem oder unebenem
Untergrund bzw. auf Straßen mit
plötzlichen Steigungsänderungen.
• Das Fahrzeug wird in der Nähe von Bereichen mit hohem Metallauf-
kommen wie z.B. einer Baustelle
oder entlang von Schienen
gefahren.
• Das Fahrzeug fährt in einem Gebäude (Tiefgarage etc.).
• Die Kamera erkennt nicht das gesamte vorausfahrende Fahr-
zeug.
• Die Kamera ist beschädigt. • Die Umgebung ist zu dunkel, zum
Beispiel wenn die Scheinwerfer
nachts oder beim Durchfahren
eines Tunnels nicht eingeschaltet
sind.
• Ein Mittelstreifen, Bäume usw. werden einen Schatten auf die
Fahrbahn.
• Das Fahrzeug fährt durch eine Mautstelle.
• Die Windschutzscheibe ist beschlagen; die freie Sicht auf die
Straße ist eingeschränkt.
• Der hintere Teil des voraus- fahrenden Fahrzeugs ist nicht
richtig erkennbar (das Fahrzeug
fährt nicht geradeaus oder ist
umgestürzt).
• Der schlechte Straßenzustand verursacht starke Fahrzeugvibra-
tionen beim Fahren.
• Das Überfahren von Boden- schwellen wirkt sich kurzzeitig auf
die Sensorerkennung aus.
• Das voraus befindliche Fahrzeug bewegt sich quer zur
Fahrtrichtung. • Das voraus befindliche Fahrzeug
steht quer zur Fahrtrichtung.
• Das voraus befindliche Fahrzeug fährt auf Ihr Fahrzeug zu oder setzt
zurück.
• Sie und das vorausfahrende Fahrzeug durchfahren einen
Kreisverkehr.
Fahrhinweise
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Erkennung von Fußgängern
In den folgenden Fällen kann die
Funktion des Sensors eingeschränkt
sein:
• Der Fußgänger wird nichtvollständig vom Kamerasystem
erkannt, weil er sich zum Beispiel
nach vorn beugt oder nicht völlig
aufrecht geht.
• Der Fußgänger bewegt sich sehr schnell oder taucht plötzlich im
Erkennungsbereich der Kamera
auf.
• Der Fußgänger trägt Kleidung, die sich kaum vom Hintergrund
abhebt, was die Erkennung durch
das Kamerasystem erschwert.
• Es zu hell (z.B. bei Fahren in hellem bzw. grellem Sonnenlicht)
oder zu dunkel (z.B. beim Befahren
einer Landstraße im Dunkeln).
• Der Fußgänger ist schwer von benachbarten Objekten zu
unterscheiden (zum Beispiel in
einer Menschenmenge).
• Es gibt einen Gegenstand, dessen Struktur einer Person ähnelt. • Der Fußgänger hat eine geringe
Körpergröße.
• Die Beweglichkeit des Fußgängers ist eingeschränkt.
• Die Sensorerkennung ist begrenzt.
• Der Radarsensor oder die Kamera ist verdeckt oder verschmutzt.
• Das Sichtfeld des Radarsensors oder der Kamera ist durch
Starkregen, Schneefall etc.
eingeschränkt.
• Wenn sich das Licht einer Straßenlaterne oder eines
entgegenkommenden Fahrzeugs
auf der nassen Fahrbahn oder in
einer Pfütze spiegelt.
• Die Sicht nach vorn ist beeinträchtigt, weil die Sonne
blendet.
• Die Frontscheibe ist beschlagen; die Straße ist nicht klar zu
erkennen.
• Der schlechte Straßenzustand verursacht starke Fahrzeugvibra-
tionen beim Fahren.
• Der Fußgänger springt plötzlich auf die Straße.
Fahrhinweise
•Verwenden Sie den Frontal -
kollisions-Vermeidungs -
assistenten (FCA) nicht, wenn
Sie ein anderes Fahrzeug
abschleppen. Wenn beim
Abschleppen die Bremsen
betätigt werden, kann dies die
Sicherheit Ihres Fahrzeugs
bzw. des abgeschleppten
Fahrzeugs beeinträchtigen.
•Achten Sie besonders auf
vorausfahrende Fahrzeuge,
deren Ladung über das Heck
hinausragt oder die eine
höhere Bodenfreiheit haben.
•Die Auffahrwarnfunktion soll
vorausfahrende Fahrzeuge
oder auf der Fahrbahn
befindliche Fußgänger mittels
Radar und einer Kamera
erkennen. Sie ist nicht für die
Erkennung von Fahrrädern,
Motorrädern oder Rollkoffern,
Einkaufswagen oder Kinder -
wagen etc. konzipiert.
(Fortsetzung)
VORSICHT
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5-120
• Die Temperatur im Bereich desHeckstoßfängers ist zu hoch oder
zu niedrig.
• Wenn die Sensoren durch andere Fahrzeuge, Wände oder Pfeiler
verdeckt sind.
• Das Fahrzeug fährt auf einer kurvigen Straße oder durch eine
Mautstation.
• Das Fahrzeug wird in der Nähe von Bereichen mit hohem
Metallaufkommen wie z.B. einer
Baustelle oder entlang von
Schienen gefahren.
• In der Nähe des Fahrzeugs befindet sich ein feststehendes
Objekt (Leitplanke, Person, Tier
etc.).
• Beim Befahren von Steigungen oder Gefällestrecken, deren
Fahrspuren nicht auf derselben
Höhe liegen.
• Beim Befahren schmaler Straßen mit vielen Bäumen oder Büschen.
• Beim Fahren auf nassem Untergrund. • Beim Durchfahren von Gebieten
mit nur wenigen Fahrzeugen und
Gebäuden (Wüsten, Felder etc.).
• Es befindet sich ein großes Fahrzeug wie z.B. ein Bus oder
Lkw in der Nähe.
• Wenn andere Fahrzeuge in der Nähe sind.
• Das andere Fahrzeug fährt sehr dicht auf.
• Wenn sich das erkannte Fahrzeug gleichzeitig mit Ihrem Fahrzeug
nach hinten bewegt.
• Beim Wechseln der Fahrspur.
• Das neben Ihnen befindliche Fahrzeug ist gleichzeitig mit Ihnen
losgefahren und hat beschleunigt.
• Das andere Fahrzeug überholt mit sehr hoher Geschwindigkeit.
• Wenn das Fahrzeug in der Nebenspur in die übernächste
Spur wechselt ODER wenn das
Fahrzeug in der übernächsten
Spur in die Nebenspur wechselt.
• Das Fahrzeug biegt an einer Kreuzung links oder rechts ab.
• Es befindet sich ein Motorrad oder Fahrrad in der Nähe. • Es befindet sich ein flacher
Anhänger in der Nähe.
• Wenn sich kleine Objekte, beispielsweise Einkaufs- bzw.
Kinderwagen, oder Fußgänger im
Erkennungsbereich befinden.
• Bei Fahrzeugen mit flacher Bauform wie z.B. Sportwagen.
Unter den folgenden Bedingungen
wird der Fahrer möglicherweise
nicht mit der BCW-Kontrollleuchte
am Außenspiegel gewarnt:
• Das Außenspiegelgehäuse istbeschädigt.
• Der Spiegel ist mit Schmutz, Schnee oder Fremdpartikeln
bedeckt.
• Das Fenster ist mit Schmutz, Schnee oder Fremdpartikeln
bedeckt.
• Das Fenster ist getönt.
Fahrhinweise
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5-122
Fahrhinweise(Fortsetzung) Für den Fall, dass Sie die
Kamera zerlegen und wieder
zusammenbauen, empfehlen
wir, das Fahrzeug zwecks
Überprüfung und Kalibrierung
des Systems in eine HYUNDAI
Vertragswerkstatt zu bringen.
•Falls Sie Windschutzscheibe,
LKA-Kamera oder Teile, die
mit dem Lenkrad zusammen -
hängen, austauschen,
empfehlen wir Ihnen, Ihr
Fahrzeug zwecks Über -
prüfung der Kalibrierung in
eine HYUNDAI-Vertrags-
werkstatt zu bringen.
•Das System erfasst die
Fahrspurmarkierungen (bzw.
den Straßenrand) mit einer
Kamera und greift basierend
auf den erhaltenen Daten in
die Lenkung ein. Falls die
Fahrspurmarkierungen (bzw.
der Straßenrand) schwer zu
erkennen sind, funktioniert
das System möglicherweise
nicht ordnungsgemäß.
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)Siehe auch "Funktions-
beschränkungen".
•Entfernen bzw. beschädigen
Sie keine Teile, die mit dem
LKA zusammenhängen.
•Bei zu laut eingestellter
Audioanlage hören Sie
möglicherweise den Warnton
des LKA nicht.
•Legen Sie keine reflektieren -
den Gegenstände (Spiegel,
weißes Papier etc.) auf dem
Armaturenbrett ab. Reflek-
tiertes Sonnenlicht kann die
Systemfunktion stören.
•Lassen Sie Ihre Hände auch
bei aktiviertem LKA-System
stets am Lenkrad. Wenn Sie
Ihre Hände vom Lenkrad
nehmen, erscheint die Warn-
meldung "Keep hands on
steering wheel [Lenkrad nicht
loslassen]". Falls Sie nach
Anzeige dieser Meldung
weiterhin freihändig fahren,
wird das System greift nicht
länger in die Lenkung ein.
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
•Das Lenkrad wird nicht
durchgehend kontrolliert. Bei
einer hohen Fahrgesch-
windigkeit kann es daher
vorkommen, dass das Fahr -
zeug beim Verlassen der
Fahrspur (bzw. der Straße)
nicht von dem System
gesteuert wird. Bei der
Verwendung des Systems
muss sich der Fahrer stets an
die zulässige Höchstgesch -
windigkeit halten.
•Wenn Gegenstände am
Lenkrad befestigt sind, erfolgt
möglicherweise kein Eingriff
in die Lenkung und keine
Warnung beim freihändigen
Fahren.
•Stellen Sie sicher, dass Sie
den LKA abschalten, wenn Sie
einen Anhänger ziehen.
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Fahrhinweise
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Betrieb des LKA
Um den LKA zu aktivieren/
deaktivieren:
Betätigen Sie bei eingeschalteter
Zündung die am Armaturenbrett
links vom Lenkrad (bei Fahrzeugen
mit Rechtslenkung rechts vom
Lenkrad) befindliche LKA-Taste.
Die zugehörige Anzeige am
Kombiinstrument leuchtet zunächst
weiß. Dies zeigt an, dass der LKA
zwar BETRIEBSBEREIT, jedoch
noch NICHT AKTIVIERT ist.Beachten Sie, dass die
Fahrgeschwindigkeit zur
AKTIVIERUNG des LKA
mindestens ca. 60 km/h
betragen muss. Die zugehörige
Anzeige am Kombiinstrument
leuchtet dann grün.
Die Farbe der Kontrollleuchte ändert
sich abhängig vom Zustand des LKA.
- Weiß: Sensor erfasst keine Fahrspurmarkierungen oder
Fahrgeschwindigkeit liegt
unter 60 km/h.
- Grün: Sensor erfasst Fahrspur-
markierungen und das
System kann die Lenkung
des Fahrzeugs regeln.
Informationen
Der LKA wird automatisch aktiviert,
wenn der Motorstartknopf in die
Stellung ON gebracht wird. Die
Kontrollleuchte des Schalters schaltet
ein und die zugehörige Anzeige am
Kombiinstrument leuchtet zunächst
weiß. Sie können den LKA
deaktivieren, indem Sie den LKA-
Schalter am Kombiinstrument links
vom Lenkrad betätigen oder in den
Benutzereinstellungen des LCD-
Displays LDW auswählen.
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• Die Sicht nach vorn istbeeinträchtigt, weil die Sonne
blendet.
• Der Abstand zwischen Ihrem Fahrzeug und dem vorausfahren-
den Fahrzeug ist zu gering, um die
Fahrspurmarkierung zu erkennen,
oder das vorausfahrende Fahrzeug
fährt auf der Fahrspurmarkierung.
• Die Fahrbahnoberfläche ist uneben.
• Befahren von steilen Anstiegen oder kurvigen Strecken.
• Der schlechte Straßenzustand verursacht starke Fahrzeug-
vibrationen beim Fahren.
• Der Bereich um den Rückspiegel hat sich aufgrund starker
Sonneneinstrahlung erhitzt. Schlechte Sicht nach vorn
• Die Windschutzscheibe oder die
Kameralinse des Spurhalte -
assistenten ist verschmutzt.
• Die Frontscheibe ist beschlagen; die Straße ist nicht klar zu
erkennen.
• Auf dem Armaturenbrett wurden Gegenstände abgelegt.
• Der Sensor kann die Fahrspur -
markierung aufgrund von Nebel,
Starkregen oder Schnee nicht
erkennen.
Ändern der LKA-Funktion
Am LCD-Display können Sie vom
LKA zum Spurhaltewarnsystem
(LDW) umschalten oder den
Betriebsmodus des LKA-Systems
ändern. Navigieren Sie zu "User
Settings →Driving Assist → Lane
Safety →Lane Keeping Assist
(LKA)/Lane Departure Warning
(LDW) [Benutzereinst. →
Fahrassistenz →Spursicherheit →
Spurhalteassistent (LKA)/
Spurverlassenswarnung (LDW)]". Wird keine Funktion ausgewählt, so
wird automatisch der Spurhalte
-
assistent (LKA) eingestellt.
Spurhalteassistent (LKA)
Dieser Modus unterstützt den Fahrer
dabei, das Fahrzeug in der Fahrspur
zu halten. Ein Eingriff in die Lenkung
erfolgt nur selten, solange das
Fahrzeug mit der Mitte der Fahrspur
gehalten wird. Das System greift
jedoch in die Lenkung ein, wenn das
Fahrzeug droht, die Fahrspur zu
verlassen.
Spurhaltewarnung (LDW)
Das LDW-System warnt den Fahrer
durch optische und akustische
Signale, wenn es erkennt, dass das
Fahrzeug die Spur verlässt. Es
erfolgt kein Eingriff in die Lenkung.
Fahrhinweise
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