Tür Hyundai Tucson 2019 Betriebsanleitung (in German)
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Fahrhinweise
Anhängergewicht
Wie schwer darf ein Anhänger
höchstens sein? Das Gewicht des
Anhängers darf niemals das maximal
zulässige Gesamtgewicht überschrei-
ten. Dies kann jedoch schon zuviel
sein. Das maximale Gewicht hängt
davon ab, wie Sie Ihren Anhänger
verwenden wollen. So spielen z. B. die
Geschwindigkeit, die Höhe des
Einsatzortes, die Stärke von
Steigungen/Gefällen, die Außen-
temperatur und die Häufigkeit des
Anhängerbetriebs eine wichtige
Rolle. Das Anhängergewicht kann
auch von der speziellen Zusatzaus-
stattung Ihres Fahrzeugs abhängig
sein.
Stützlast
Die Stützlast ist eine wichtige Größe,
da sie sich auf das Gesamtgewicht
des Zugfahrzeugs auswirkt. Die
Stützlast darf unter Berücksichtigung
der maximal zulässigen Stützlast
nicht mehr als 10 % des Gewichts
des beladenen Anhängers betragen.
Wenn die gemessene Stützlast nicht
der Vorgabe entspricht, kann Sie
durch Umschichtung der Hänger -
ladung von vorn nach hinten oder
umgekehrt korrigiert werden. Beachten Sie folgende
Sicherheitshinweise:
•Beladen Sie niemals einen
Anhänger hinten stärker als
vorn. Verteilen Sie die Ladung
so, dass ca. 60% des
Gewichts vor der Achse und
ca. 40% des Gewichts hinter
der Achse des Anhängers
liegen.
•Überschreiten Sie niemals die
maximal zulässigen Gewichte
des Anhängers und/oder der
Zugvorrichtung.
Sowohl Überladung als auch
falsches Beladen eines
Anhängers können zu Sach-
und Personenschäden führen.
Lassen Sie Gesamtgewicht
und Beladungszustand auf
einer öffentlichen Fahrzeug-
waage prüfen.
VORSICHT
OLMB053048
AchslastFahrzeug-
Gesamtgewicht
OLMB053047
Stützlast Gesamtgewicht des
Anhängers
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Fahrhinweise
5
Fahren am Berg
Reduzieren Sie vor dem Befahren
einer längeren Gefällestrecke die
Geschwindigkeit und schalten Sie in
einen kleineren Gang herunter. Wenn
Sie nicht zurückschalten, müssen Sie
möglicherweise so viel bremsen,
dass die Bremsen zu heiß werden
und die Bremswirkung nachlässt.
Schalten Sie vor längeren Steigungen
in einen kleineren Gang zurück und
reduzieren Sie die Geschwindigkeit
auf ca. 70 km/h, um das Überhitzen
des Motors und des Getriebes zu
vermeiden.
Wenn das Gewicht Ihres Anhängers
über dem Gesamtgewicht für
ungebremste Anhänger liegt und Ihr
Fahrzeug mit einem Automatik-
/Doppelkupplungsgetriebe ausgestat-
tet ist, sollten Sie beim Ziehen des
Anhängers in der Fahrstufe „D“ fahren.
Beim Fahren mit Anhänger in der
Fahrstufe D ist die Hitzeentwicklung
im Getriebe geringer und die
Lebensdauer des Getriebes wird
erhöht. So vermeiden Sie die Überhitzung
von Motor und/oder Getriebe:
• Achten Sie beim Ziehen eines
Anhängers an Anstiegen mit
mehr als 6 % Steigung genau
auf die Kühlmitteltemperatur -
anzeige, damit der Motor nicht
zu heiß wird. Wenn sich der
Zeiger der Kühlmitteltempera -
turanzeige der Markierung „H“
(HOT, heiß) nähert, halten Sie an,
sobald dies gefahrlos möglich
ist, und lassen Sie den Motor im
Leerlauf laufen, bis er sich
abgekühlt hat. Wenn sich der
Motor ausreichend abgekühlt
hat, können Sie die Fahrt
fortsetzen.
• Sie müssen Ihre Fahrgesch- windigkeit an das Gewicht des
Anhängers und an den Grad der
Steigung anpassen.
• Bei Fahrzeugen mit Doppel- kupplungsgetriebe überhitzt
möglicherweise die Kupplung,
wenn Sie an steilen Steigungen
einen Anhänger ziehen.
(Fortsetzung)(Fortsetzung)
Wenn die Kupplung zu heiß
geworden ist, wird der
Notlaufmodus aktiviert. Im
Notlaufmodus blinkt die
Ganganzeige im Kombiinstru-
ment und es erklingt ein
Signalton.
Dann erscheint eine Warn-
meldung auf dem Display und
das Fahrzeug fährt möglicher -
weise unrund.
Wenn Sie diesen Warnhinweis
ignorieren, verschlechtert sich
möglicherweise das Fahrver -
halten.
Damit sich das Fahrzeug wieder
normal verhält, halten Sie das
Fahrzeug an einer flachen Stelle
an und treten Sie einige Minuten
lang die Fußbremse, bevor Sie
die Fahrt fortsetzen.
ANMERKUNG
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Fahrhinweise
5
Anfahren am Berg
1. Bringen Sie den Wählhebel in dieStellung „P“ (Parken, Fahrzeug mit
Automatik-/Doppelkupplungs-
getriebe) oder schalten Sie in
den Leerlauf (Fahrzeuge mit
Schaltgetriebe), treten Sie die
Bremse und halten Sie das
Bremspedal getreten, während
Sie:
• Lassen Sie den Motor an
• Legen Sie einen Gang (oder eine Fahrstufe) ein und
• Lösen Sie die Feststellbremse.
2. Lassen Sie das Bremspedal langsam los.
3. Fahren Sie ein wenig vorwärts, bis die Unterlegkeile frei sind.
4. Halten Sie an und lassen Sie die Unterlegkeile von einer anderen
Person aufnehmen.
Wartung bei Anhängerbetrieb
Wenn Sie regelmäßig mit Anhänger
fahren, muss Ihr Fahrzeug häufiger
gewartet werden. Besonders wichtig
sind in diesem Zusammenhang das
Motoröl, die Automatik-Getriebe-
flüssigkeit, die Achsschmierung und
das Motorkühlmittel. Auch die
Bremsanlage benötigt eine häufigere
Prüfung. Alle Wartungsmaßnahmen
und Prüfungen sind in dieser
Anleitung beschrieben, das
Stichwortverzeichnis wird Ihnen
helfen, die entsprechenden Informa -
tionen schnell aufzufinden. Wir
empfehlen, diese Abschnitte
nochmals zu lesen, bevor Sie eine
Fahrt mit Anhänger unternehmen.
Bitte denken Sie daran, dass auch
der Anhänger und die Zugvorrichtung
gewartet werden müssen. Folgen Sie
dazu dem Wartungsplan des
Anhängerherstellers und lassen Sie
die Wartung regelmäßig durchführen.
Führen Sie auch eine Sichtprüfung
vor jeder Fahrt mit Anhänger durch.
Es ist besonders wichtig, dass alle
Schrauben und Muttern der
Zugvorrichtung fest angezogen sind. So verhindern Sie Schäden am
Fahrzeug:
• Aufgrund der erhöhten
Belastung im Anhängerbetrieb
kann der Motor bei hohen
Außentemperaturen oder an
Steigungen überhitzen. Wenn
die Kühlmitteltemperaturan-
zeige eine Überhitzung anzeigt,
schalten Sie die Klimaanlage
aus und halten Sie das Fahrzeug
an einer sicheren Stelle an, um
den Motor abkühlen zu lassen.
• Prüfen Sie im Anhängerbetrieb häufiger die Automatikgetriebe -
flüssigkeit.
• Wenn Ihr Fahrzeug nicht mit einer Klimaanlage ausgestattet
ist, sollten Sie einen zusätz-
lichen Kühlerlüfter (Konden-
satorlüfter) nachrüsten lassen,
um das Leistungsvermögen des
Motors bei Anhängerbetrieb zu
erhöhen.
ANMERKUNG
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5-200
Fahrhinweise
Zwei Aufkleber im Einstieg der
Fahrertür geben Aufschluss über die
Zuladungskapazität Ihres Fahr -
zeugs. Einer davon enthält Angaben
zu Reifendrücken und Tragfähigkeit,
während der andere die Typen-
genehmigung zeigt.
Machen Sie sich vor dem Beladen
des Fahrzeugs mit den folgenden
Begriffen für Gewichtsangaben des
Fahrzeug vertraut, wie sie in den
technischen Daten und auf dem
Typschild zu finden sind:
Leergewicht ohne Zusatzausstat -
tung
Dieses Gewicht ist das Gewicht des
Fahrzeugs mit vollem Kraftstofftank
inklusive der Standardausstattung.
Diese Gewichtsangabe beinhaltet
keine Insassen, Beladung und
Zusatzausstattung. Leergewicht mit Zusatzausstat
-
tung
Dieses Gewicht ist das Gewicht des
Fahrzeugs bei der Fahrzeugüber -
gabe, d. h. inklusive eventueller
Zusatzausstattung.
Zuladung
Dieser Wert beinhaltet das Gewicht
aller Dinge, die im "Leergewicht
ohne Zusatzausstattung" nicht
enthalten sind, also beispielsweise
die Ladung als auch die
Zusatzausstattung des Fahrzeugs.
Achslast
Diese Gewichtsangabe beziffert das
Gewicht auf der jeweiligen Achse
(Vorder- bzw. Hinterachse), das sich
aus dem "Leergewicht mit Zusatz-
ausstattung" und der gesamten
Zuladung ergibt. Zulässige Achslast
Dieser Wert bezeichnet die maximal
zulässige Last auf einer einzelnen
Achse (Vorder- oder Hinterachse).
Die entsprechenden Angaben finden
Sie auf dem Typenschild. Die
maximal zulässige Achslast darf
niemals überschritten werden.
Fahrzeug-Gesamtgewicht
Dieser Wert errechnet sich aus dem
"Leergewicht ohne Zusatzausstat
-
tung" und der Zuladung
einschließlich des Gewichts der
Insassen.
Maximal zulässiges Fahrzeug-
Gesamtgewicht
Dieses Gewicht ist das maximal
zulässige Gewicht des Fahrzeugs
(einschließlich sämtlicher Zusatz-
ausstattung, der Insassen und der
Ladung). Das maximal zulässige
Fahrzeuggesamtgewicht ist auf dem
Aufkleber am Einstieg der Fahrertür
vermerkt.
FAHRZEUGGEWICHT
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Fahrhinweise
5
Überladung
Angaben zu den maximal
zulässigen Achslasten sowie
zum maximal zulässigen
Fahrzeug- Gesamtgewicht Ihres
Fahrzeugs finden Sie auf dem
Aufkleber an der Fahrertür
(oder Beifahretür). Die Über-
schreitung dieser Werte kann
zu einem Unfall und zur
Beschädigung des Fahrzeugs
führen. Um die Zuladung zu
ermitteln, können Sie die
einzelnen Gegenstände (und
Personen) vor dem Einladen
wiegen. Achten Sie darauf, dass
Ihr Fahrzeug nicht überladen
wird.
VORSICHT
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6-2
Die Warnblinker dienen als
Warnsignal für andere Verkehrs-
teilnehmer, damit diese sich beim
Heranfahren, beim Überholen oder
beim Vorbeifahren besonders
vorsichtig verhalten.Schalten Sie die Warnblinker ein,
wenn Sie wegen einer Panne
anhalten müssen oder wenn Sie am
Straßenrand anhalten müssen.
Zum Ein- oder Ausschalten der
Warnblinkanlage drücken Sie die
entsprechende Taste. Dabei spielt es
keine Rolle, in welcher Stellung der
Start/Stop-Knopf sich befindet. Die
Taste befindet sich in der Mitte des
Armaturenbretts. Daraufhin blinken
alle Blinkleuchten gleichzeitig.
• Die Warnblinker funktionieren
sowohl bei laufendem als auch bei
stehendem Motor.
• Bei eingeschalteten Warnblinkern können die Richtungsblinker nicht
zusätzlich eingeschaltet werden.
Wenn beim Fahren der Motor
abstirbt
• Reduzieren Sie allmählich dieGeschwindigkeit und fahren Sie
geradeaus. Lenken Sie das Fahr-
zeug vorsichtig an eine sichere
Stelle abseits der Straße.
• Schalten Sie die Warnblinkanlage ein.
• Versuchen Sie erneut den Motor anzulassen. Für den Fall, dass sich
das Fahrzeug nicht starten lässt,
empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
WARNBLINKER
Pannenhilfe
OTLE065001
OTLE045075
■Ausführung A
■Ausführung B
WENN EINE PANNE WÄH-
REND DER FAHRT AUFTRITT
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6-8
Pannenhilfe
Wenn die Kühlmitteltemperatur-
anzeige eine Überhitzung anzeigt,
die Leistung nachlässt oder laute
Klopf- oder Klingelgeräusche hörbar
sind, ist möglicherweise der Motor
überhitzt. Ergreifen Sie in diesem
Fall folgende Maßnahmen:
1. Halten Sie das Fahrzeug an der nächsten sicheren Stelle abseits
der Straße an.
2. Schalten Sie nach „P“ (Parken, Fahrzeug mit Automatik-/Doppel -
kupplungsgetriebe) bzw. in den
Leerlauf (Fahrzeuge mit Schalt -
getriebe) und ziehen Sie die
Feststellbremse. Wenn die
Klimaanlage eingeschaltet ist,
schalten Sie sie ab. 3. Stellen Sie den Motor ab, wenn
Kühlmittel ausläuft oder Dampf
unter der Motorhaube austritt.
Öffnen Sie die Motorhaube erst,
wenn kein Kühlmittel und kein
Dampf mehr austritt. Wenn kein
sichtbarer Kühlmittelverlust fest -
stellbar ist und kein Dampf
austritt, lassen Sie den Motor
laufen und prüfen Sie, ob der
Kühlerlüfter läuft. Wenn der Lüfter
nicht läuft, stellen Sie den Motor
ab. 4. Prüfen Sie den Kühler, die
Schläuche und den Unterboden
des Fahrzeugs auf austretendes
Kühlmittel. (Wenn die Klimaanlage
in Betrieb war, ist es normal, dass
beim Anhalten kaltes Wasser aus
der Klimaanlage läuft.)
5. Wenn Motorkühlmittel austritt, stellen Sie sofort den Motor ab.
Ferner empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
WENN DER MOTOR ZU HEIß WIRD
Halten Sie bei laufen -
dem Motor Abstand
zu sich bewegenden
Teilen (Kühlerlüfter,
Antriebsriemen etc.).
Andernfalls drohen
schwere Verletzun-
gen.
VORSICHT
OTLE068010
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6-9
Pannenhilfe
6
6. Wenn Sie keine Ursache für dieÜberhitzung feststellen können,
warten Sie zunächst, bis der
Motor wieder auf eine normale
Temperatur abgekühlt ist. Danach
füllen Sie bei Bedarf vorsichtig
soviel Kühlmittel in den Aus -
gleichsbehälter nach, bis der
Kühlmittelstand in der Mitte
zwischen der MIN- und MAX-
Markierung liegt.
7. Fahren Sie vorsichtig weiter und achten Sie ständig auf erneute
Anzeichen einer Überhitzung. Für
den Fall, dass es zu einer
erneuten Überhitzung kommt,
empfehlen wir, sich an eine
HYUNDAI Vertragswerkstatt zu
wenden.
•Ein erheblicher Kühlmittel-
verlust weist auf eine
Undichtigkeit im Kühlsystem
hin. Wir empfehlen, das
System in einer HYUNDAI
Vertragswerkstatt überprüfen
zu lassen.
•Wenn der Motor aufgrund
eines zu niedrigen Kühlmittel -
füllstands zu heiß geworden
ist und plötzlich kaltes
Motorkühlmittel nachgefüllt
wird, entstehen möglicher -
weise Risse im Motorblock.
Füllen Sie das Kühlmittel
langsam und in kleinen
Mengen ein, damit keine
Schäden entstehen.
ACHTUNG
Nehmen Sie niemals
den Kühlerver -
schlussdeckel ab,
solange Motor und
Kühler noch heiß
sind. Andernfalls kann heißes
Kühlmittel oder heißer Wasser -
dampf unter hohem Druck
austreten und schwere Verlet -
zungen verursachen.
Stellen Sie den Motor ab und
warten Sie bis er abgekühlt ist.
Seien Sie beim Abnehmen
des Kühlerverschlussdeckels
äußerst vorsichtig. Umwickeln
Sie ihn mit einem dicken Lap -
pen und drehen Sie ihn gegen
den Uhrzeigersinn bis zum
ersten Anschlag. Treten Sie
zurück und warten Sie, bis der
Druck aus dem Kühlsystem
entwichen ist. Wenn Sie sicher
sind, dass der Druck vollständig
entwichen ist, drücken Sie den
mit einem dicken Lappen
umwickelten Verschlussdeckel
nieder und schrauben ihn
gegen den Uhrzeigersinn ab.
VORSICHT
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Räder an Ihrem Fahrzeug gewech-
selt haben. Auf diese Weise erhalten
Sie die Gewissheit, dass das TPMS
auch mit den neuen Reifen oder
Rädern ordnungsgemäß funk-
tioniert.
In den folgenden Fällen emp-
fehlen wir, das System in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt über -
prüfen zu lassen.
1. Die Warnleuchte für zu geringen Reifenluftdruck /
TPMS-Störungsleuchte leuchtet
nicht 3 Sekunden lang auf,
wenn der Start/Stop-Knopf in
die Stellung ON (EIN) wechselt
oder der Motor läuft.
2. Die TPMS-Störungsleuchte blinkt etwa 1 Minute lang und
leuchtet dann permanent.
3. Die Reifendefekt-Positions -
anzeige erlischt nicht.Warnleuchte
"Reifenluftdruck
zu niedrig"
Reifendefekt-
Positionsanzeige
und
Reifenluftdruck-
anzeige
Wenn die Warnleuchten der
Reifenluftdrucküberwachung auf-
leuchten und eine Warnmeldung auf
dem LCD-Display des Kombiinstru-
ments erscheint, ist der Reifenluft -
druck in einem oder mehreren
Reifen des Fahrzeugs deutlich zu
niedrig. Die Reifendefekt-Positions -
anzeige zeigt an, in welchem Reifen
der Luftdruck deutlich zu niedrig ist.
Dazu wird die Position des Reifens
durch eine Kontrollleuchte signali -
siert. Wenn eine der Warnleuchten
aufleuchtet, drosseln Sie umgehend
das Tempo, fahren Sie nicht zu
schnell durch Kurven und denken
Sie daran, dass sich der Anhalteweg
verlängert. Halten Sie an und
kontrollieren Sie möglichst umge-
hend die Reifen. Korrigieren Sie die
Reifenluftdrücke anhand der An-
gaben auf dem Schild oder Aufkleber
außen an der B-Säule der Fahrertür.
Wenn keine Tankstelle in Reichweite
ist oder der Reifen die Luft nicht
halten kann, ersetzen Sie das Rad
mit dem zu niedrigen Luftdruck durch
das Reserverad.
Wenn Sie nach dem Ersetzen des
defekten Rads durch das Ersatzrad
etwa 10 Minuten lang mit einer
Geschwindigkeit von mehr als 25
km/h gefahren sind, passiert Fol
-
gendes:
• Die TPMS-Störungsanzeige blinkt etwa 1 Minute lang und leuchtet
dann permanent, da kein TPMS-
Sensor am Reserverad montiert
ist.
ANMERKUNG
Pannenhilfe
OTL045504L
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6-13
Pannenhilfe
Das Reserverad ist nicht mit
einem Reifenluftdrucksensor
ausgerüstet.
TPMS-Störungs-
leuchte
(Reifendrucküber -
wachung)
Bei einer Störung des Reifen-
luftdruck-Überwachungssystems
blinkt etwa 1 Minute lang die TPMS-
Störungsleuchte und leuchtet dann
permanent.
Wir empfehlen, das System in einer
HYUNDAI Vertragswerkstatt über -
prüfen zu lassen.
Bei einer TPMS-Fehlfunktion
leuchtet die Reifendefekt-Posi -
tionsanzeige auch dann nicht auf,
wenn der Luftdruck eines Reifens
zu niedrig ist.
ANMERKUNG
ANMERKUNG
6
Im Winter oder bei niedrigen
Temperaturen kann die TPMS-
Warnleuchte aufleuchten, wenn
der Reifenluftdruck bei warmem
Wetter auf den empfohlenen
Wert korrigiert wurde. Das
bedeutet nicht, dass eine
Fehlfunktion der Reifenluft -
drucküberwachung (TPMS) vor -
liegt. Vielmehr verursacht die
tiefere Temperatur eine Druck -
minderung.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug aus
einem warmen Gebiet in ein
kaltes Gebiet oder aus einem
kalten Gebiet in ein warmes
Gebiet fahren oder wenn die
Außentemperatur höher oder
tiefer ist, sollten Sie den
Reifenluftdruck prüfen und auf
den vorgegeben Wert kor -
rigieren.
ACHTUNG
Schäden durch zu niedrigen
Druck
Ein deutlich zu niedriger
Reifenluftdruck macht das
Fahrzeug instabil und führt
möglicherweise zum Verlust der
Kontrolle über das Fahrzeug
und zu verlängerten Brems-
wegen.
Längeres Fahren mit zu
geringem Reifenluftdruck kann
zur Überhitzung der Reifen und
zu Reifenschäden führen.
VORSICHT
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