display Lancia Delta 2011 Betriebsanleitung (in German)
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KENNTNIS DES FAHRZEUGS65
1
FUNKTION SPURWECHSEL
Wenn ein Fahrbahnwechsel anzeigt werden soll, den lin-
ken Hebel für weniger als eine halbe Sekunde in die nicht
einrastende Position bringen. Der Blinker der gewählten Sei-
te blinkt 5 Mal auf und schaltet dann automatisch ab.
VORRICHTUNG „FOLLOW ME HOME“
Diese Vorrichtung erlaubt für einen bestimmten Zeitraum
die Beleuchtung des Raums vor dem Fahrzeug.
Aktivierung
Bei Zündschlüssel auf STOP oder bei abgezogenem Schlüs-
sel innerhalb von 2 Minuten nach Abstellen des Motors den
Hebel gegen das Lenkrad ziehen. Durch jede Betätigung des
Hebels wird die Leuchtdauer um 30 Sekunden bis zu ma-
ximal 210 Sekunden verlängert, danach erfolgt die auto-
matische Abschaltung. Jeder Betätigung des Hebels ent-
spricht das Aufleuchten der Kontrollleuchte 3 auf der In-
strumententafel und auf dem Display erscheint die Zeit,
während der die Funktion aktiv bleibt. Die Kontrollleuch-
te leuchtet bei erstmaliger Betätigung des Hebels und bleibt
bis zur automatischen Deaktivierung der Funktion einge-
schaltet. Bei jeder Betätigung des Hebels wird nur die Ein-
schaltzeit der Lichter erhöht.
Deaktivierung
Den Hebel für mindestens 2 Sekunden zum Lenkrad gezo-
gen halten.SCHEIBENREINIGUNG
Der rechte Hebel Abb. 29 steuert die Betätigung der Schei-
benwisch-/-waschanlage und der Heckscheibenwisch-/-
waschanlage.
SCHEIBENWISCHER/-WASCHER Abb. 29
Der Betrieb ist nur bei Zündschlüssel auf MAR möglich.
Der rechte Lenkstockhebel hat fünf unterschiedliche Posi-
tionen:
A: Scheibenwischer steht still.
B: Intervallbetrieb.
Bei Hebel in Position B kann man durch das Drehen des
Rings F vier Geschwindigkeiten des Intervallbetriebs aus-
wählen:
,= ganz langsames Intervall
■= langsamer Intervall.
■■= mittlerer Intervall.
■■■= schneller Intervall.
C: langsamer Dauerbetrieb;
D: schneller Dauerbetrieb;
E: schneller Kurzbetrieb (instabile Stellung des Hebels).
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KENNTNIS DES FAHRZEUGS69
1
Bei eingeschalteter Vorrichtung auf abfälligen Strecken kann
die Geschwindigkeit des Fahrzeugs gegenüber der gespei-
cherten leicht zunehmen.
Die Aktivierung wird durch das Aufleuchten der Kontroll-
leuchte
Üauf der Instrumententafel (zusammen mit der
Anzeige auf dem Display) angezeigt (siehe Abschnitt „Kon-
trollleuchten auf der Instrumententafel“ im Kapitel „1“).
SPEICHERUNG DER GESCHWINDIGKEIT
Vorgehen:
❍Den Ring A-Abb. 31 auf ON drehen, und das Gaspedal
so lange drücken, bis das Fahrzeug die gewünschte Ge-
schwindigkeit erreicht;
❍den Ring B (+) für wenigstens drei Sekunden drehen und
dann freigeben: die Fahrgeschwindigkeit wird gespei-
chert, und das Gaspedal kann daher freigegeben werden.
Falls notwendig (beispielsweise beim Überholen) kann durch
Betätigen des Gaspedals beschleunigt werden: bei Loslas-
sen des Pedals kehrt das Fahrzeug zur vorher gespeicherten
Geschwindigkeit zurück.
GESPEICHERTE GESCHWINDIGKEIT
WIEDER AUFRUFEN
Wurde die Vorrichtung zum Beispiel durch Drücken des
Brems- oder Kupplungspedals ausgeschaltet, kann die
gespeicherte Geschwindigkeit wie folgt wieder aufgerufen
werden:
❍schrittweise bis zu einer Geschwindigkeit beschleunigen,
die der gespeicherten Geschwindigkeit nahe kommt;❍den Gang einlegen, der beim Speichern der Geschwin-
digkeit eingelegt war (4., 5. oder 6. Gang);
❍die Taste C-Abb. 31 drücken.
ERHÖHEN DER GESPEICHERTEN
GESCHWINDIGKEIT
Die gespeicherte Geschwindigkeit kann auf zwei Arten re-
duziert werden:
❍Durch Drücken des Gaspedals und Speichern der er-
reichten Geschwindigkeit;
oder
❍kurzzeitig den Rändelring B-Abb. 31 auf (+) drehen.
Jeder Ringdrehung entspricht eine Geschwindigkeitszu-
nahme von ca. 1 km/h, wird der Ring gedreht gehalten, ver-
ändert sich die Geschwindigkeit kontinuierlich.
REDUZIEREN DER GESPEICHERTEN
GESCHWINDIGKEIT
Die gespeicherte Geschwindigkeit kann auf zwei Arten re-
duziert werden:
❍Durch Ausschalten der Anlage und darauffolgender Spei-
cherung der neuen Geschwindigkeit;
oder
❍hält man den Rändelring B-Abb. 31 nach (–) gedreht,
bis die neue Geschwindigkeit erreicht ist, bleibt diese au-
tomatisch gespeichert.
Jeder Ringdrehung entspricht eine Geschwindigkeitsab-
nahme von ca. 1 km/h, wird der Ring gedreht gehalten, ver-
ändert sich die Geschwindigkeit kontinuierlich.
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74KENNTNIS DES FAHRZEUGS
NEBELSCHLUSSLEUCHTEN
(Versionen ohne Start&Stop) Abb. 37
Die Nebelschlussleuchten werden bei eingeschalteten Ab-
blendlichtern durch Drücken der Taste B eingeschaltet. Auf
der Instrumententafel leuchtet dann die Kontrollleuchte
4.
Das Ausschalten erfolgt durch erneutes Drücken der Taste.
NEBELSCHEINWERFER/NEBELSCHLUSSLEUCHTEN
(Versionen mit Start&Stop) Abb. 37a
Für das Einschalten der Nebelscheinwerfer und Nebel-
schlussleuchten die Taste A drücken. Bei eingeschalteten Ne-
belscheinwerfern leuchtet die Kontrollleuchte 5und bei
eingeschalteten Nebelschlussleuchten leuchtet die Kontroll-
leuchte4.
Abb. 38L0E0030m
ANPASSUNGSLEUCHTEN AFS
(Adaptive Xenon Lights) Abb. 38
Die Anpassungsleuchten (siehe Abschnitt „Scheinwerfer“ in
diesem Kapitel) werden beim Motorstart automatisch ak-
tiviert. Unter dieser Bedingung ist die Led (bernsteingelb)
auf der Taste A ausgeschaltet.
Wird die Taste A gedrückt, werden die Anpassungsleuchten
(wenn eingeschaltet) deaktiviert und die Led auf der Taste
A leuchtet ständig. Um die anpassenden Lichter wieder ein-
zuschalten drücken Sie die Taste AFS (LED auf der Taste
aus).
Bei einer Systemstörung erfolgt eine Meldung auf der In-
strumententafel durch das Aufblinken der Kontrollleuchte
foder des Symbols auf dem Display
fund einer entspre-
chenden Meldung (für Versionen/Märkte, wo vorgesehen).
Abb. 37aL0E0198m
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KENNTNIS DES FAHRZEUGS75
1
KRAFTSTOFFUNTERBRECHUNGSSYSTEM
Wird bei einem Aufprall ausgelöst und bewirkt:
❍die Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr mit folgendem
Ausschalten des Motors;
❍die automatische Entriegelung der Türen;
❍das Einschalten der Innenbeleuchtung.
Das Auslösen des Systems wird durch die auf dem Display
erscheinende Meldung „Kraftstoffsperre ausgelöst, siehe im
Handbuch“ angezeigt.
Prüfen Sie sorgfältig das Fahrzeug, um sicherzustellen, dass
kein Kraftstoff ausläuft, wie zum Beispiel im Motorraum,
unter dem Fahrzeug oder in der Nähe des Tanks.
Drehen Sie nach dem Aufprall den Zündschlüssel auf STOP,
damit die Batterie nicht entladen wird.Zur Wiederherstellung der richtigen Funktionsweise ist wie
folgt vorzugehen:
❍den Zündschlüssel auf die Position MAR drehen;
❍Aktivieren des rechten Fahrtrichtungsanzeigers;
❍Deaktivieren des rechten Fahrtrichtungsanzeigers;
❍Aktivieren des linken Fahrtrichtungsanzeigers;
❍Deaktivieren des linken Fahrtrichtungsanzeigers;
❍Aktivieren des rechten Fahrtrichtungsanzeigers;
❍Deaktivieren des rechten Fahrtrichtungsanzeigers;
❍Aktivieren des linken Fahrtrichtungsanzeigers;
❍Deaktivieren des linken Fahrtrichtungsanzeigers;
❍den Zündschlüssel auf die Position STOP drehen.
Falls Sie nach einem Unfall Benzingeruch oder
Leckstellen an der Anlage zur Kraftstoffver-
sorgung feststellen, darf das System nicht wie-
der eingeschaltet werden, um eine Brandgefahr zu ver-
meiden.
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KENNTNIS DES FAHRZEUGS91
1
KOFFERRAUM
ÖFFNEN DER HECKKLAPPE
Wenn entriegelt, kann die Hecktür durch Betätigung des
Griffes in Abb. 55 geöffnet werden.
Die Heckklappe kann außerdem jederzeit geöffnet werden,
wenn die Türen des Fahrzeugs entriegelt sind.
Um die Hecktür zu entriegeln, muss der Schlüssel mit Fern-
bedienung benutzt werden.
Abb. 55L0E0046m
Ist die Hecktür nicht richtig geschlossen, wird dies durch
das Aufleuchten der Kontrollleuchte
´auf der Instrumen-
tentafel oder des Symbols
Rauf dem Display zusammen
mit einer entsprechenden Mitteilung angezeigt (siehe Ab-
schnitt „Kontrollleuchten auf der Instrumententafel“ in
diesem Kapitel).
Beim Öffnen der Heckklappe schaltet sich die Innenleuch-
te des Gepäckraums ein: nach Verschluss der Heckklappe
schaltet sie sich automatisch wieder aus.
Die Lampe bleibt nachdem der Zündschlüssels auf STOP
gedreht wurde noch ca. weitere 15 Minuten an. einge-
schaltet: sollte während dieser Zeit eine Tür oder Heck-
klappe geöffnet werden, beginnt die Zeitschaltung mit 15
Minuten erneut.
Öffnung mit Schlüssel mit Fernbedienung
Für die Entriegelung des Hecktürschlosses drückt man die
Ta s t e
R. Das Öffnen der Kofferraumklappe wird durch
das Doppelblinken der Richtungsanzeiger angezeigt. Das
Schließen durch das einmalige Blinken (nur bei einge-
schalteter Alarmanlage, wo vorgesehen).
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102KENNTNIS DES FAHRZEUGS
SCHEINWERFER
AUSRICHTEN DES LICHTKEGELS
Die korrekte Einstellung der Scheinwerfer ist ein entschei-
dender Faktor für die Sicherheit und den Fahrkomfort der
eigenen Person sowie für die anderen Verkehrsteilnehmer.
Außerdem ist es auch eine Vorschrift der Straßenverkehrs-
ordnung.
Um sich selbst und den anderen die besten Sichermöglich-
keiten zu gewährleisten, wenn man mit eingeschalteten
Scheinwerfern fährt, müssen diese korrekt eingestellt sein.
Wenden Sie sich bitte an das Lancia Kundendienstnetz
um die Kontrolle und eventuelle Einstellung vornehmen zu
lassen.
Prüfen Sie die Ausrichtung der Lichtkegel ist bei jeder Ver-
änderung der transportierten Last.
NEIGUNGSAUSGLEICH Abb. 67
Das Fahrzeug verfügt über eine elektrische Vorrichtung zur
Korrektur der Scheinwerfereinstellung, die bei in der Posi-
tion MAR befindlichem Zündschlüssel und eingeschaltetem
Abblendlicht funktioniert.
Das beladene Fahrzeug neigt sich nach hinten, und der
Lichtkegel hebt sich folglich an.
In diesem Fall ist es notwendig, die richtige Ausrichtung
durch Betätigen der Tasten A und B wieder herzustellen.
Das Display liefert die Sichtanzeige der Positionen, während
die Einstellung ausgeführt wird.Korrekte Positionen in Abhängigkeit der Beladung
Position 0 – bei einer oder zwei Personen auf den Vorder-
sitzen.
Position 1 – fünf Personen.
Position 2 – fünf Personen + Ladung im Gepäckraum.
Position 3 – bei Fahrer + max. zul. Zuladung im Koffer-
raum.
AUSRICHTUNG DER NEBELSCHEINWERFER
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Wenden Sie sich bitte an das Lancia Kundendienstnetz
um die Kontrolle und eventuelle Einstellung vornehmen
zu lassen.
Abb. 67L0E0054m
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KENNTNIS DES FAHRZEUGS103
1
EINSTELLUNG DER SCHEINWERFER
VON AUSSEN
Die Abblendscheinwerfer sind für den Straßenverkehr im
Erstvertriebsland ausgerichtet. Bei Fahrten in Ländern mit
Verkehr in entgegengesetzter Richtung müssen die Schein-
werferbereiche gemäß der in dem jeweiligen Land gülti-
gen Straßenverkehrsordnung abgedeckt werden, um die aus
der entgegengesetzten Richtung kommenden Fahrzeuge
nicht zu blenden.
ANPASSENDE LICHTER
(AFS – Adaptive Xenon Light)
Dieses System ist mit den Xenon-Scheinwerfern kombiniert,
richtet den Haupt-Leuchtstrahl aus und passt diesen beim
Wenden/in der Kurve fortlaufend und automatisch den
Fahrbedingungen an. Das System richtet den Leuchtstrahl
so aus, dass die Straße besser beleuchtet wird, indem es
die Fahrzeuggeschwindigkeit, den Winkel der Kurve/Wen -
dung und die Lenkgeschwindigkeit in Betracht zieht.Aktivierung/Deaktivierung des Systems Abb. 68
Die anpassenden Lichter werden automatisch aktiviert, wenn
das Fahrzeug gestartet wird. Unter dieser Bedingung ist die
Led (bernsteingelb) auf der Taste A ausgeschaltet.
Wird die Taste A gedrückt, werden die Anpassungsleuch-
ten (wenn eingeschaltet) deaktiviert und die Led auf der
Taste A leuchtet ständig. Um die anpassenden Lichter wie-
der einzuschalten drücken Sie die Taste AFS (LED auf der
Taste aus).
Bei einer Systemstörung erfolgt eine Meldung auf der In-
strumententafel durch das Aufblinken der Kontrollleuchte
foder des Symbols auf dem Display
fund einer entspre-
chenden Meldung (
für Versionen/Märkte, wo vorgesehen).
Abb. 68L0E0055m
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104KENNTNIS DES FAHRZEUGS
DST-SYSTEM
(Dynamic Steering Torque)
Dieses, im in der ESP-Steuerung integrierte System bietet
während der Fahrt Lenkkorrekturen über die elektrische
Servolenkung. Das System wendet am Lenkrad ein Dreh-
moment an, welches das Sicherheitsgefühl des Fahrzeu-
ges erhöht, wobei die Lenkkontrolle beibehalten wird und
der Eingriff des ESP Evoluto-Systems diskreter und we-
niger eingreifend ist.
Störungsmeldung
Bei eventuellen Funktionsstörungen schaltet das System
automatisch ab und auf der Instrumententafel leuchtet stän-
dig die Kontrollleuchte èzusammen mit der Meldung auf
dem Display. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an das
Lancia Kundendienstnetz.
FUNKTION SPORT
(für Versionen/Märkte, wo vorgesehen)
Das Fahrzeug kann mit einem System ausgestattet werden,
das die Auswahl zwischen zwei Fahrverhalten ermöglicht:
Normal und Sportlich.
Wird die Taste SPORT Abb. 69 gedrückt, erhält man einen
sportlicheren Fahrstil, der sich durch eine schnellere Re-
aktion beim Beschleunigen und einen größeren Kraftauf-
wand am Lenkrad auszeichnet, welcher ein entsprechen-
des Fahrgefühl übermittelt.
Abb. 69L0E0058m
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KENNTNIS DES FAHRZEUGS105
1
Bei aktivierter Funktion leuchtet auf dem Display der In-
strumententafel die Meldung „S“ auf. Die Taste erneut
drücken, um die Funktion auszuschalten und wieder das
normale Fahrverhalten zu aktivieren.
ZUR BEACHTUNG Bei Betätigung der Taste SPORT wird
die Funktion nach etwa 5 s aktiviert.
ZUR BEACHTUNG Beim Einparken mit mehreren Lenk-
vorgängen kann eine Verhärtung der Servolenkung erfol-
gen; dies ist durchaus normal und wird durch das Schutz-
system bewirkt, um eine Überhitzung des Elektromotors
der Lenkhilfe zu vermeiden. Es ist daher keine Repara-
turmaßnahme notwendig. Bei der nächsten Verwendung
des Fahrzeuges arbeitet die Servolenkung wieder normal.Jegliche Maßnahmen im Aftermarket mit dar-
aus folgenden Veränderungen der Lenkung oder
der Lenksäule (z. B. Montage einer Alarman-
lage), die außer zur Verschlechterung der Leistungen
des Systems und dem Verfall der Garantie auch zu
schweren Sicherheitsproblemen sowie einem Fahr-
zeug das nicht seiner Zulassung entspricht führen
können, sind strengstens verboten.
Schalten Sie vor dem Ausführen jeglicher War-
tungsmaßnahmen immer den Motor aus und
entfernen Sie den Schlüssel von der Anlass-
vorrichtung durch Aktivieren der Lenksperre, d.h. be-
sonders wenn die Räder des Fahrzeugs vom Boden
angehoben sind. In den Fällen, in denen diese Vor-
sichtsmaßnahme nicht durchführbar ist (wenn der
Schlüssel auf MAR stehen oder der Motor laufen
muss), ist zuvor die Hauptsicherung der elektrischen
Servolenkung zu entfernen.
Bei einigen Versionen ist es nicht möglich, die
Funktion SPORT zu aktivieren, wenn die
Funktion CITY aktiviert ist. Um die Funktion SPORT
aktivieren zu können, muss zuerst die Funktion CITY
deaktiviert werden (und umgekehrt), da die beiden
Funktionen nicht miteinander kompatibel sind.
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106KENNTNIS DES FAHRZEUGS
REACTIVE SUSPENSION
SYSTEM
(aktive Stoßdämpferregelung)
Dieses System arbeitet zusammen mit der Funktion Sport
(siehe Abschnitt „Funktion Sport“).
Je nach Fahrstrecke und Fahrbahnbedingungen kann man
mit der Taste Sport Abb. 70 zwischen zwei verschiedenen
Fahreinstellungen wählen:
– bei gelöster Taste: „normale“ Fahrweise
– bei gedrückter Taste: Fahrweise „SPORT“.Beim „normalen“ Fahrbetrieb regeln die aktiven Stoß-
dämpfer die Fahrzeugdämpfung unter Beachtung der Fahr-
bahnbedingungen und den Lenkanforderungen für einen
vor allem auf unebenen Fahrbahnen bessern Fahrkomfort.
In der Betriebsart „SPORT“ erscheint im Display an der
Instrumententafel der Buchstabe „S“. Mit dieser Funkti-
on erhält man einen sportlicheren Fahrstil, unter anderem
gekennzeichnet durch eine schnellere Reaktion beim Be-
schleunigen, eine passende Unterstützung am Lenkrad so-
wie das Feeling eines entsprechenden Fahrstils. Außer-
dem eine Regelung und Aufteilung der Dämpfung an den
Stoßdämpfern, die eine größere Präzision und Reaktions-
fähigkeit des Fahrzeugs unter Beibehaltung eines hohen
Grades an Komfort sicherstellen. Der Fahrer spürt, dass
das Fahrzeug präziser in die Kurven fährt und schneller auf
Richtungswechsel reagiert.
Abb. 70L0E0058m