ABS JEEP COMPASS 2020 Betriebsanleitung (in German)
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HINWEIS:
Sicherungen für Sicherheitssysteme (markiert mit *) müssen von einem Vertragshändler gewartet werden.
HohlraumBlattsicherung Beschreibung
F317,5 A BraunRückhaltesysteme-Steuergerät
F33 20 A GelbFensterhebermotor Beifahrerseite
F34 20 A GelbFensterhebermotor Fahrerseite
F36 20 A GelbEinbruch-Modul/Alarmsirene, Radio, UCI/USB-Anschluss, VSU,
Klimaregelung, elektronische Lenksäulenverriegelung, elektrisch
einklappbare Außenspiegel, Sicherheitsgateway/DTV
F37 10 A RotKombiinstrument, Antriebsstrang-Steuergerät, Abstandstempomat
(ACC), ECC (HVAC)-Gebläse
(*)
F38 20 A GelbTürver-/-entriegelung, Heckklappenentriegelung
F42 7,5 A BraunBremsanlagensteuergerät, Elektrische Servolenkung
(*)
F43 20 A GelbWaschanlagenpumpe vorn und hinten
F47 20 A GelbFensterheber hinten links
F48 20 A GelbFensterheber hinten rechts
F49 7,5 A BraunParkassistent, Toter Winkel, Spannungsstabilisator,
Feuchtigkeitssensor, elektronische Lenksäulenverriegelung,
Temperatursensor, Spiegel, Sitzheizung, Licht- und Regensensor,
Start/Stopp-Schalter
(*)
F50 7,5 A BraunRückhaltesysteme-Steuergerät
(*)
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PANNENHILFE
228(Fortsetzung)
Vorbereitungen zum Aufbocken
1. Das Fahrzeug auf festem und ebenemUntergrund und so weit wie möglich vom
Straßenrand entfernt abstellen. Meiden
Sie vereiste oder rutschige Oberflächen.
2. Schalten Sie die Warnblinkanlage des Fahrzeugs ein. 3. Ziehen Sie die Feststellbremse an.
4. Stellen Sie den Gangschalter auf PARK
(Automatikgetriebe) oder REVERSE
(Rückwärtsgang) (Schaltgetriebe).
5. Stellen Sie die Zündung in die Stellung OFF (Aus).
6. Das dem zu wechselnden Rad diagonal gegenüberliegende Rad mit Unterleg-
keilen oder Holzklötzen vorn und hinten
blockieren. Zum Beispiel: Wenn das
rechte Vorderrad gewechselt wird,
blockieren Sie das linke Hinterrad.
Rad blockiert HINWEIS:
Vor dem Anheben müssen alle Personen aus
dem Fahrzeug aussteigen.
Anweisungen für den Wagenhebereinsatz
WARNUNG!
Ein unbefestigter Reifen oder Wagenheber,
der bei einem Unfall nach vorne
geschleudert wird, könnte die
Fahrzeuginsassen gefährden. Verstauen
Sie die Teile des Wagenhebers und das
Reserverad immer an den dafür
vorgesehenen Stellen. Lassen Sie den
defekten Reifen so schnell wie möglich
instand setzen oder austauschen.
WARNUNG!
Arbeiten Sie beim Radwechsel nicht an
der Fahrzeugseite, die dem fließenden
Verkehr zugewandt ist. Fahren Sie weit
genug von der Straße weg, um zu
vermeiden, dass Sie beim Aufbocken des
Fahrzeugs bzw. beim Radwechsel
angefahren werden.
WARNUNG!
Halten Sie sich beim Radwechsel genau
an diese Sicherheitshinweise, um
Verletzungen oder Schäden am Fahrzeug
zu vermeiden:
Stellen Sie das Fahrzeug vor dem
Anheben auf festem und ebenem Unter-
grund und so weit wie möglich vom Stra-
ßenrand entfernt ab.
Schalten Sie die Warnblinkanlage des
Fahrzeugs ein.
Blockieren Sie das dem zu wechselnden
Rad diagonal gegenüberliegende Rad.
Ziehen Sie die Feststellbremse fest an
und schalten Sie den Schalthebel des
Getriebes in Stellung PARK.
Lassen Sie bei einem aufgebockten
Fahrzeug nie den Motor an bzw. lassen
Sie nie den Motor laufen.
Im angehobenen Fahrzeug darf auch
keine Person sitzen.
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PANNENHILFE
234
(Fortsetzung)
Deutsche Übersetzung
Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung
des Wagenhebers
Zum Abschluss des Anwendungs- und
Wartungshandbuchs, dem diese Ergänzung
angefügt ist, sind im Folgenden einige Anlei-
tungen zur ordnungsgemäßen Verwendung
des Wagenhebers gegeben.
WARNUNG!
Stellen Sie bei Verwendung der Kurbel
sicher, dass diese frei bewegt werden
kann, ohne die Gefahr des direkten
Kontakts der Hände mit dem Boden.Auch die sich bewegenden Teile des
Wagenhebers, die Schneckenschraube und
Verbindungsgelenke können Verletzungen
verursachen: vermeiden Sie den Kontakt
mit diesen Teilen. Reinigen Sie bei einer
Verschmutzung mit Fett gründlich.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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Wagenheberbeispiel
Wartung
Vergewissern Sie sich, dass sich auf der
Schneckenschraube kein Schmutz ansam-
melt.
Achten Sie darauf, dass die Schnecken-
schraube ständig geschmiert ist.
Verändern Sie den Wagenheber nie. Bedingungen einer Nichtverwendung:
Bei Temperaturen unter -40 °C.
Auf sandigem oder schlammigem Boden.
Auf unebenem Boden.
Auf abschüssigen Straßen.
Unter extremen Witterungsbedingungen:
bei Gewitter, Taifunen, Hurrikans,
Schneestürmen, Stürmen usw.
HINWEIS:
Der Wagenheber erfordert keine Einstel-
lung.
Der Wagenheber kann nicht repariert
werden, und im Fall einer Störung muss er
durch einen Original-Wagenheber ersetzt
werden.
Kein anderes Werkzeug als die Kurbelvor-
richtung passt auf den Wagenheber.
VORSICHT!
Der Wagenheber ist ein Werkzeug, das
ausschließlich für einen Radwechsel entwickelt
wurde, im Fall einer Reifenpanne oder Schäden
an einem Reifen des Fahrzeugs zu dem er gehört
oder für Fahrzeuge desselben Modells. Jede
andere Verwendung, z. B. das Anheben von
anderen Fahrzeugmodellen oder anderen Dingen,
ist strengstens verboten. Verwenden Sie den
Wagenheber niemals zur Durchführung von
Wartungsarbeiten oder Reparaturen unter dem
Fahrzeug oder zum Wechseln der Sommer-/
Winterreifen und umgekehrt. Bewegen Sie sich
niemals unter das angehobene Fahrzeug. Sollten
Arbeiten an der Unterseite des Fahrzeugs nötig
sein, wenden Sie sich an einen Vertragshändler.
Eine falsche Platzierung des Wagenhebers kann
zum Herunterfallen des Fahrzeugs führen: Setzen
Sie den Wagenheber nur an den angegebenen
Positionen an. Verwenden Sie den Wagenheber
nicht für Lasten, die größer als die auf dem
Aufkleber angegebenen sind. Starten Sie den
Motor niemals mit angehobenem Fahrzeug. Wird
das Fahrzeug mehr als nötig angehoben, wird
kann alles instabiler werden, mit dem Risiko, dass
das Fahrzeug hart herunterfällt. Heben Sie aus
diesem Grund das Fahrzeug nur so weit wie für
das Rad/Reserverad notwendig an.
1 – Kurbel
2 – Schneckenschraube
3 – Verbindungsgelenk
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Verwendung von Betriebsartwählknopf und
Schläuchen
Die folgenden Symbole dienen zur Kenn-
zeichnung der Betriebsarten Luft und Dicht-
mittel Ihres Reifenwartungssatzes.
Wählen des Luftmodus
Drücken Sie den Betriebsartwählknopf,
und drehen Sie ihn in diese Stellung, um
nur die Luftpumpe zu verwenden.
Wählen des Dichtmittelmodus
Drücken Sie den Betriebsartwählknopf,
und drehen Sie ihn in diese Stellung, um
das Reifenwartungssatz-Dichtmittel ein-
zuspritzen und den Reifen aufzupumpen.
Verwenden der Einschalttaste
Zum Einschalten des Reifenwartungssat-
zes drücken Sie kurz die Einschalttaste.
Zum Ausschalten des Reifenwartungssat-
zes drücken Sie erneut kurz die Einschalt-
taste.
Verwenden der Ablasstaste
Bei zu hohem Luftdruck im Reifen drü-
cken Sie die Ablasstaste, um den Luft-
druck zu verringern. Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung des
Reifenreparatursatzes
Ersetzen Sie den Dichtmittelbehälter des
Reifenreparatursatzes vor Ablauf des
Verfalldatums (unten rechts auf dem
Behälter-Aufkleber aufgedruckt), um stets
die bestmögliche Funktion des Systems
sicherzustellen. Siehe „Austausch des
Dichtmittelbehälters“ in diesem
Abschnitt.
Der Dichtmittelbehälter kann nur für eine
Reifenanwendung benutzt werden und
muss nach jedem Gebrauch ersetzt
werden. Lassen Sie diese Bauteile immer
sofort bei dem Vertragshändler für die
ursprüngliche Fahrzeugausstattung
ersetzen.
Solange das Dichtmittel des Reifenrepara-
tursatzes flüssig ist, lässt es sich mit
klarem Wasser und einem feuchten
Lappen vom Fahrzeug oder vom Reifen
und von den Teilen der Felge entfernen.
Sobald das Dichtmittel trocken ist, lässt
es sich leicht abziehen und entsorgen.
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, vor
dem Anschließen des Reifenreparatur-
satzes unbedingt sicherstellen, dass der
Ventilschaft am Rad frei von Schmutz ist.
Die Luftpumpe des Reifenreparatursatzes
kann auch zum Aufpumpen von Fahrrad-
reifen verwendet werden. Das Set verfügt
außerdem über zwei Adapter zum
Aufblasen von Bällen, Luftmatratzen oder
ähnlichen aufblasbaren Gegenständen,
die im Zubehörstaufach (an der Unterseite
der Luftpumpe) untergebracht sind. Es
darf allerdings nur die Luftpumpe
verwendet werden. Außerdem beim
Aufblasen derartiger Gegenstände sicher-
stellen, dass der Betriebsartwählknopf auf
Betriebsart Luft steht, um zu vermeiden,
dass Dichtmittel in sie eingespritzt wird.
Das Dichtmittel des Reifenreparatursatzes
eignet sich nur für Löcher von weniger als
6 mm (1/4 Zoll) Durchmesser im Reifen-
profil.
Heben Sie den Reifenreparatursatz nicht
an den Schläuchen an.
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der Luftpumpe. Vor weiteren Schritten
erst das Fahrzeug bei Bedarf bewegen,
um den Ventilschaft in diese Stellung zu
bringen.
3. Das Getriebe in Stellung PARK schalten und die Zündung ausschalten.
4. Ziehen Sie die Feststellbremse an.
Einstellung des Reifenwartungssatzes zum
Gebrauch:
1. Wickeln Sie den Dichtmittelschlauch ab, und entfernen Sie dann die Verschluss-
kappe vom Anschluss am Schlauchende.
2. Stellen Sie den Reifenwartungssatz gerade auf den Boden neben dem platten
Reifen auf.
3. Entfernen Sie die Ventilkappe
vom Ventilschaft, und schrauben
Sie dann den Anschluss am Ende
des Dichtmittelschlauchs auf den
Ventilschaft.
4. Wickeln Sie Stecker und Kabel
ab und schließen Sie den Stecker
in die 12-Volt-Steckdose des Fahr-
zeugs an. HINWEIS:
Lassen Sie Fremdkörper (z. B. Schrauben
oder Nägel) im Reifen stecken.
Dichtmittel des Reifenreparatursatzes in den
platten Reifen einspritzen:
5. Starten Sie immer das Fahrzeug
vor dem Einschalten des Reifenre-
paratursatzes.
6. Sicherstellen, dass der Betriebs-
artwählknopf in Stellung
Betriebsart Dichtmittel steht.
7. Nach Drücken der Einschalttaste
strömt das Dichtmittel (weiße Flüs-
sigkeit) vom Dichtmittelbehälter
durch den Dichtmittelschlauch in
den Reifen.
HINWEIS:
Durch das Loch im Reifen kann etwas Dicht-
mittel austreten.
Wenn das Dichtmittel (weiße Flüssigkeit) nicht
innerhalb von 0–10 Sekunden durch den Dicht -
mittelschlauch strömt:
1. Zum Ausschalten des Reifenreparatur- satzes die Einschalttaste drücken. Den
Dichtmittelschlauch vom Ventilschaft
abschrauben. Sicherstellen, dass der Ventilschaft frei von Schmutz ist. Den
Dichtmittelschlauch am Ventilschaft
wieder anschließen. Sicherstellen, dass
der Betriebsartwählknopf auf Betriebsart
Dichtmittel und nicht Betriebsart Luft
eingestellt ist. Zum Einschalten des
Reifenreparatursatzes die Einschalttaste
drücken.
2. Den Stecker an einer anderen 12-Volt-Steckdose in Ihrem Fahrzeug
oder in einem anderen Fahrzeug (wenn
verfügbar) anschließen. Sicherstellen,
dass das Fahrzeug vor dem Einschalten
des Reifenreparatursatzes läuft.
3. Der Dichtmittelbehälter kann durch früheren Gebrauch leer sein. Benachrich-
tigen Sie eine Werkstatt.
Wenn das Dichtmittel (weiße Flüssigkeit) durch
den Dichtmittelschlauch strömt: 4. Betätigen Sie die Pumpe
weiterhin, bis kein Dichtmittel
mehr durch den Schlauch strömt
(üblicherweise 30-70 Sekunden).
Wenn das Dichtmittel durch den Dichtmittel-
schlauch strömt, kann die Druckanzeige auf
bis zu 4,8 bar (70 psi) steigen. Die Druckan-
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den Reifenreparatursatz zu verwenden“ in
diesem Abschnitt nach, bevor Sie fortfahren.
1. Wickeln Sie den Dichtmittelschlauch ab,und entfernen Sie dann die Verschluss-
kappe vom Anschluss am Schlauchende.
2. Stellen Sie den Reifenwartungssatz gerade auf den Boden neben dem platten
Reifen auf.
3. Entfernen Sie die Ventilkappe
vom Ventilschaft, und schrauben
Sie dann den Anschluss am Ende
des Dichtmittelschlauchs auf den
Ventilschaft.
4. Wickeln Sie Stecker und Kabel
ab und schließen Sie den Stecker
in die 12-Volt-Steckdose des Fahr-
zeugs an.
5. Wickeln Sie den Schlauch ab
und schrauben Sie den Anschluss
am Ende des Schlauchs auf den
Ventilschaft.
6. Drehen Sie den Betriebsartwähl-
knopf in die Stellung Betriebsart
Luft. 7. Prüfen Sie den Druck im Reifen mithilfe
der Druckanzeige.
Wenn der Reifendruck weniger als 1,3 bar
(19 psi) beträgt:
Der Reifen ist zu stark beschädigt. Versu-
chen Sie auf keinen Fall, mit dem Fahrzeug
weiterzufahren. Benachrichtigen Sie eine
Werkstatt.
Wenn der Reifendruck 1,3 bar (19 psi) oder
mehr beträgt: 8.Schalten Sie mit der
Einschalttaste den Reifenrepara-
tursatz ein und pumpen Sie den
Reifen auf den Druck auf, der auf
der Reifendruckplakette an der fahrersei-
tigen Türöffnung angegeben ist.
HINWEIS:
Wenn der Reifendruck zu hoch ist, vermin-
dern Sie den Reifendruck bis auf den
empfohlenen Reifendruck, bevor Sie fort-
fahren.
9. Schrauben Sie den Reifenreparatursatz vom Ventilschaft ab, schrauben Sie dann
die Ventilkappe auf den Ventilschaft auf
und trennen Sie das Set von der
12-Volt-Steckdose. 10. Verstauen Sie den Reifenreparatursatz in
seinem Staufachbereich im Fahrzeug.
11. Lassen Sie den Reifen so schnell wie möglich bei einem Vertragshändler oder
Reifenhändler prüfen und instand setzen
oder austauschen.
12. Ziehen Sie den Aufkleber mit der Warnung bezüglich der Geschwindig-
keitsbegrenzung vom Lenkrad ab,
nachdem der Reifen instand gesetzt
wurde.
13. Den Dichtmittelbehälter so bald wie möglich bei einem Vertragshändler
austauschen lassen. Weitere Informa-
tionen hierzu finden Sie unter
„Austausch des Dichtmittelbehälters“ in
diesem Abschnitt.
WARNUNG!
Sie müssen stets vorweisen, dass der
Reifen mithilfe eines
Reifenreparatursatzes repariert wurde.
Übergeben Sie das Heft den Mechanikern,
die den Reifen reparieren, der mithilfe des
Reifenreparatursatzes behandelt wurde.
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PANNENHILFE
244
(Fortsetzung)
Batterie-PluspolHINWEIS:
Verwenden Sie nie ein Schnellladegerät, um
den Motor zu starten, da sonst Schäden am
elektronischen System des Fahrzeugs
auftreten können, insbesondere an den
Steuereinheiten für Zündung und Kraftstoff-
versorgung.
1. Betätigen Sie die Feststellbremse,
schalten Sie das Automatikgetriebe in
Parkstellung (P) (bzw. legen beim
Schaltgetriebe NEUTRAL (Leerlauf) ein),
und bringen Sie den Zündschalter in die
Stellung OFF/LOCK.
2. Heizung, Radio und alle sonstigen nicht benötigten Stromverbraucher
ausschalten.
3. Wenn ein anderes Fahrzeug für die Start- hilfe eingesetzt wird, dieses so abstellen,
dass die Starthilfekabel angeschlossen werden können, die Feststellbremse
betätigen und sicherstellen, dass die
Zündung in Stellung OFF/LOCK (Aus,
Verriegeln) ist.
Starthilfeverfahren WARNUNG!
Halten Sie bei geöffneter Motorhaube
stets Abstand vom Kühlerlüfter. Bei
eingeschaltetem Zündschalter kann er
sich jederzeit einschalten. Die sich
bewegenden Lüfterflügel stellen eine
Verletzungsgefahr dar.
Legen Sie metallhaltigen Schmuck
(z. B. Ringe, Uhrenarmbänder,
Armbänder) ab, um unbeabsichtigten
elektrischen Kontakt auszuschließen.
Sie können sonst schwer verletzt
werden.
Batterien enthalten Schwefelsäure, die
Verätzungen der Augen oder der Haut
verursachen kann, und erzeugen Wasser-
stoffgas, das brennbar und explosiv ist.
Halten Sie offenes Feuer und Funken
von der Batterie fern.
WARNUNG! (Fortsetzung)
WARNUNG!
Die Fahrzeuge dürfen sich NICHT
berühren, andernfalls kann eine
Masseverbindung entstehen, die zu
Verletzungen führen kann.
WARNUNG!
Andernfalls können durch Explodieren der
Batterie Verletzungen oder Sachschäden
entstehen.
VORSICHT!
Bei Nichtbeachtung dieser Anweisungen
kann es zur Beschädigung des
Ladesystems an einem der beiden
Fahrzeuge kommen.
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PANNENHILFE
248
(Fortsetzung)
FREISCHAUKELN EINES
FESTGEFAHRENEN FAHR-
ZEUGS
Wenn das Fahrzeug in Schnee, Sand oder
Schlamm stecken bleibt, lässt es sich
oftmals durch das sogenannte Freischaukeln
befreien. Drehen Sie zuerst das Lenkrad
nach rechts und links, um die Vorderräder
freizubekommen. Bei Fahrzeugen mit Auto-
matikgetriebe drücken und halten Sie den
Gangschalter auf dem Schalthebel. Schalten
Sie dann zwischen den Fahrstufen DRIVE
(D) (Fahrt) und REVERSE (R) (Rückwärts-
gang) (Automatikgetriebe) bzw. zweitem
Gang und Rückwärtsgang (Schaltgetriebe)
hin und her, während Sie gleichzeitig sanft
das Gaspedal betätigen.
HINWEIS:
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe ist
das Umschalten zwischen DRIVE (Fahrt) und
REVERSE (Rückwärtsgang) nur bei
Geschwindigkeiten von maximal 5 mph
(8 km/h) möglich. Wenn das Getriebe mehr
als zwei Sekunden in der Stellung NEUTRAL
(Leerlauf) bleibt, müssen Sie das Brems-
pedal drücken, um DRIVE (Fahrt) oder
REVERSE (Rückwärtsgang) aktivieren zu
können. Geben Sie gerade so viel Gas, dass die
Schaukelbewegung aufrechterhalten wird,
ohne dass jedoch die Räder durchdrehen
oder der Motor auf Touren kommt.
HINWEIS:
Bevor Sie das Fahrzeug in Schaukelbewe-
gung versetzen, drücken Sie (falls erforder-
lich) die Taste ESC OFF (ESP AUS), um die
Betriebsart „Partial Off“ (Teilabschaltung)
des elektronischen Stabilitätsprogramms
(ESP) zu aktivieren. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter „Elektronische
Bremsregelung“ in „Sicherheit“ in derBedienungsanleitung. Nachdem das Fahr-
zeug wieder freibeweglich ist, drücken Sie
die Taste ESC OFF (ESP AUS) erneut, um
die normale Betriebsart ESC ON (ESP Ein)
wiederherzustellen. WARNUNG!
Es ist gefährlich, die Räder schnell
durchdrehen zu lassen. Die Kräfte, die
durch übermäßige Raddrehzahlen erzeugt
werden, können Achse und Räder
beschädigen oder sogar zerstören. Durch
einen platzenden Reifen können Personen
verletzt werden. Lassen Sie Räder nicht
schneller als mit 48 km/h (30 mph) und
nicht länger als 30 Sekunden lang
durchdrehen, wenn Sie das Fahrzeug
festgefahren haben, und achten Sie
unabhängig von der Raddrehzahl darauf,
dass sich keine Personen in der Nähe
eines durchdrehenden Rads aufhalten. VORSICHT!
Wird zu viel Gas gegeben, sodass die
Räder durchdrehen, kann es zu Überhit-
zung und Ausfall des Getriebes kommen.
Nach jeweils fünf Schaukelzyklen den
Motor mit dem Getriebe in Stellung
NEUTRAL (Leerlauf) mindestens eine
Minute lang mit Leerlaufdrehzahl laufen
lassen. Dies verringert die Überhitzung
und das Risiko eines Kupplungs- oder
Getriebedefekts während länger
dauernder Versuche, ein steckengeblie-
benes Fahrzeug freizuschaukeln.
Beim Freischaukeln eines stecken geblie-
benen Fahrzeugs durch Hin- und
Herschalten zwischen DRIVE (Fahrt) bzw.
ZWEITEM Gang und REVERSE (Rück-
wärtsgang) lassen Sie die Räder auf
keinen Fall schneller als mit 24 km/h
(15 mph) drehen. Andernfalls kann der
Antriebsstrang beschädigt werden.
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ABSCHLEPPEN EINES FAHRUNTÜCHTIGEN FAHRZEUGS
In diesem Abschnitt sind Verfahren für das Abschleppen eines fahruntüchtigen Fahrzeugs mit einem Abschleppdienst aufgeführt.
Zur Vermeidung von Schäden an Ihrem Fahr-
zeug ist eine korrekte Schlepp- oder Hubaus-
rüstung erforderlich. Verwenden Sie nur
Abschleppstangen und andere, für diesen
Zweck ausgelegte Ausrüstung, und befolgen
Sie dabei die Anweisungen des jeweiligen
Herstellers. Die Verwendung von Sicherungs-ketten ist vorgeschrieben. Befestigen Sie
eine Abschleppstange oder andere
Abschleppvorrichtung an den Teilen der
Hauptstruktur des Fahrzeugs, nicht an Stoß-
stangen oder deren Halterungen. Alle
gültigen Gesetze bezüglich des Abschlep-
pens eines Fahrzeugs sind zu beachten.HINWEIS:
Sie müssen sicherstellen, dass die auto-
matische Feststellbremsenfunktion deak-
tiviert ist, bevor Sie dieses Fahrzeug
abschleppen, um ein unbeabsichtigtes
Betätigen der elektrischen Feststell-
Wird zu viel Gas gegeben, sodass die
Räder durchdrehen, kann es zu Überhit-
zung und Ausfall des Getriebes kommen.
Außerdem besteht Beschädigungsgefahr
für die Reifen. Lassen Sie die Räder mit
eingelegtem Gang (ohne Schaltvorgänge
des Getriebes) nicht schneller als mit
48 km/h (30 mph) durchdrehen.
VORSICHT! (Fortsetzung)
Bedingung für Abschleppen Räder vom Boden abgehoben MODELLE MIT FRONTANTRIEB MODELLE MIT ALLRADANTRIEB
Abschleppen mit allen vier
Rädern auf dem Boden
KEINES
NICHT ERLAUBT NICHT ERLAUBT
Räder angehoben oder
Abschleppen mit zweirädrigem
Nachläufer Hinten
NICHT ERLAUBT NICHT ERLAUBT
Vorn OK NICHT ERLAUBT
Tieflader ALLEBESTE METHODE EINZIGE METHODE
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