ABS JEEP COMPASS 2020 Betriebsanleitung (in German)
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PANNENHILFE
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bremse zu vermeiden. Die automatische
Feststellbremsenfunktion wird über die
durch den Kunden programmierbaren
Funktionen in den Uconnect-Einstel-
lungen aktiviert oder deaktiviert.
Bei Fahrzeugen mit betätigter elektrischer
Feststellbremse (EPB), bei denen die
Batterie entladen oder die Elektrik voll-
ständig ausgefallen ist, müssen die
Hinterräder beim Verladen des Fahrzeugs
auf einen Tieflader mit einem Nachläufer
oder einem Wagenheber vom Boden abge-
hoben werden.
Wenn es beim Abschleppen erforderlich ist,
die Zusatzverbraucher (Scheibenwischer,
Entfroster usw.) einzuschalten, muss die
Zündung im Modus ON/RUN (Ein/Start)
stehen.
HINWEIS:
Die Safehold-Funktion aktiviert die elektri-
sche Feststellbremse, wann immer die
Fahrertür geöffnet wird (falls die Batterie
angeschlossen, die Zündung eingeschaltet,
das Getriebe nicht in Stellung PARK und das
Bremspedal losgelassen sind). Wenn Sie
dieses Fahrzeug mit der Zündung im Modus
ON/RUN (Ein/Start) abschleppen, müssen
Sie die elektrische Feststellbremse immer manuell deaktivieren, wenn die Fahrertür
geöffnet wird, indem Sie das Bremspedal
und anschließend den EPB-Schalter
drücken.
Wenn die Batterie des Fahrzeugs entladen
ist, finden Sie in diesem Abschnitt unter
„Gangwahlhebelumgehung“ Anleitungen
dazu, wie Sie beim Abschleppen das Auto-
matikgetriebe aus der Stellung PARK
herausschalten können.
Ohne Schlüssel-Griffstück
Beim Abschleppen des Fahrzeugs ist bei
eingerastetem Lenkradschloss (Zündung in
Stellung LOCK/OFF (Verriegeln/Aus)) mit
besonderer Sorgfalt vorzugehen. Die einzige
ohne Schlüssel-Griffstück zulässige
Bergungsmethode ist der Transport auf
einem Tieflader. Um Schäden an Ihrem
Fahrzeug zu vermeiden, ist eine geeignete
Abschleppausrüstung erforderlich.
Modelle mit Vorderradantrieb – mit
Schlüssel-Griffstück
Der Hersteller empfiehlt, dass Fahrzeug mit
ALLEN
Rädern vom Boden abgehoben auf
einem Abschleppwagen abzuschleppen.
Wenn kein Tieflader verfügbar ist, muss
dieses Fahrzeug mit den Vorderrädern vom
Boden abgehoben abgeschleppt werden (mit
einem Nachläufer oder Radhebergerät mit
angehobenen Vorderrädern).
Stellen Sie sicher, dass die elektrische Fest-
stellbremse gelöst ist und während des
Abschleppens gelöst bleibt. Die elektrische
Feststellbremse muss nicht gelöst werden,
wenn alle vier Räder vom Boden abgehoben
sind.
VORSICHT!
Verwenden Sie beim Abschleppen kein
Abschleppgeschirr. Das Fahrzeug kann
beschädigt werden.
Wenn das Fahrzeug auf einem Tieflader
gesichert wird, darf es nicht an
Bauteilen der Vorder- oder Hinterradauf-
hängung befestigt werden. Durch nicht
korrektes Abschleppen kann Ihr Fahr-
zeug beschädigt werden.
Stellen Sie sicher, dass die elektrische
Feststellbremse gelöst ist und während
des Abschleppens gelöst bleibt.
Verwenden Sie keine Abschleppstange,
die auf dem Stoßfänger des Fahrzeugs
befestigt wird. Dadurch wird der Stoß-
fänger beschädigt.
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(Fortsetzung)
Modelle mit Allradantrieb
Der Hersteller sieht vor, beim Abschleppen
alle vier Räder vom Boden ANZUHEBEN.
Zulässig ist das Aufladen des Fahrzeugs auf
einen Abschleppwagen oder das
Abschleppen, wobei ein Ende des Fahrzeugs
angehoben sein muss und das andere Ende
auf einem Nachläufer steht.
Pannen-Abschlepphaken
Wenn Ihr Fahrzeug mit Abschlepphaken
ausgestattet ist, befindet sich einer am
Heck, und zwei sind an der Vorderseite des
Fahrzeugs angebracht. Der hintere Haken
befindet sich auf der Fahrerseite des Fahr-
zeugs.
HINWEIS:
Für die Bergung aus dem Gelände wird
empfohlen, die beiden vorderen Abschlepp-
haken zu verwenden, um das Schadensrisiko
am Fahrzeug zu minimieren.
VORSICHT!
Das Schleppen dieser Fahrzeuge unter
Nichtbeachtung der o. g. Anforderungen
kann schweren Motor- und/oder
Getriebeschaden verursachen. Schäden
aufgrund eines nicht korrekten
Abschleppens fallen nicht unter die
begrenzte Gewährleistung für
Neufahrzeuge.
VORSICHT!
Radheber für Vorder- oder Hinterräder
dürfen nicht verwendet werden (wenn
die übrigen Räder auf dem Boden sind).
Wenn beim Abschleppen ein Radheber
zum Anheben der Vorder- oder Hinter-
räder verwendet wird, werden dadurch
interne Schäden am Getriebe oder
Verteilergetriebe verursacht.
Werden beim Abschleppen des Fahr-
zeugs die oben genannten Anforde-
rungen nicht erfüllt, kann dies zu
schweren Schäden am Getriebe und
Verteilergetriebe führen. Schäden
aufgrund eines nicht korrekten
Abschleppens fallen nicht unter die
begrenzte Gewährleistung für Neufahr-
zeuge.
Zur Vermeidung von Schäden an Ihrem
Fahrzeug ist eine korrekte Schlepp- oder
Hubausrüstung erforderlich. Verwenden
Sie nur Abschleppstangen und andere,
für diesen Zweck ausgelegte Ausrüstung,
und befolgen Sie dabei die Anweisungen
des jeweiligen Herstellers.
Die Verwendung von Sicherungsketten
ist vorgeschrieben. Befestigen Sie eine
Abschleppstange oder andere
Abschleppvorrichtung an den Teilen der
Hauptstruktur des Fahrzeugs, nicht an
Stoßstangen oder deren Halterungen.
VORSICHT! (Fortsetzung)
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PANNENHILFE
252(Fortsetzung)
Lage der Abschleppösen vorn
Fahrzeuge mit Schlüssel-Griffstück mit integ -
riertem Fahrzeugschlüssel
Drehen Sie den Zündschlüssel in die Stel-
lung ON/RUN (Ein, Betrieb) und dann in die
Stellung OFF/LOCK (Aus, Verriegeln), ohne
ihn zu entfernen. Durch Herausziehen des
Schlüssels wird automatisch die Lenkrad-
sperre aktiviert. Schalten Sie das Getriebe in
die Stellung NEUTRAL.
Fahrzeuge mit Keyless Enter-N-Go
Stellen Sie die Zündung in die Stellung ON/
RUN (Ein, Betrieb) und dann in die Stellung
OFF/LOCK (Aus, Verriegeln), ohne die Tür zu
öffnen. Denken Sie beim Abschleppen
daran, dass ohne die Hilfe des Bremskraft-
verstärkers und der elektromechanischen
Servolenkung mehr Kraft beim Bremsen und
Lenken des Fahrzeugs benötigt wird.
Verwendung der Schleppöse
Ihr Fahrzeug ist mit einer Abschleppöse
ausgestattet, die verwendet werden kann,
um ein liegen gebliebenes Fahrzeug zu
bewegen. Bei Verwendung einer Schleppöse sind die
„Vorsichtsmaßnahmen bei Verwendung der
Abschleppöse“ sowie die Anweisungen
„Abschleppen eines fahruntüchtigen Fahr-
zeugs“ im vorliegenden Abschnitt unbedingt
zu beachten.
Schleppöse
Vorsichtsmaßnahmen bei Verwendung der
Schleppöse
WARNUNG!
Verwenden Sie zum Befreien eines
steckengebliebenen Fahrzeugs keine
Schneeketten. Schneeketten können
brechen und so schwere oder tödliche
Verletzungen verursachen.
Halten Sie sich von den Fahrzeugen
fern, wenn ein Fahrzeug mit Abschlepp-
haken gezogen wird. Abschleppgurte
können sich lösen und so schwere oder
tödliche Verletzungen verursachen.
VORSICHT!
Abschlepphaken sind nur für den Notfall
gedacht, um ein Fahrzeug zu bergen, das
von der Straße abgekommen ist.
Verwenden Sie Abschlepphaken nicht, um
einen Lastwagen abzuschleppen, oder auf
der Autobahn. Sie könnten Ihr Fahrzeug
beschädigen.
VORSICHT!
Die Abschleppöse darf nur bei Notfällen
am Straßenrand verwendet werden. Mit
einer geeigneten Vorrichtung in Überein-
stimmung mit der Straßenverkehrsord-
nung (einem starren Stab) verwenden,
um das Fahrzeug zur Vorbereitung für
den Transport auf einem Abschlepp-
wagen zu manövrieren.
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(Fortsetzung)
Warnaufkleber der Abschleppöse
Abschleppösen-Installation
Abschleppöse vorn
Die Aufnahme der vorderen Schleppöse
befindet sich hinter einer Abdeckung an der
vorderen Stoßfängerverkleidung.
Zum Installieren der Schleppöse öffnen Sie
die Tür mit dem Fahrzeugschlüssel oder
einem kleinen Schraubendreher und
schrauben Sie die Schleppöse in die
Aufnahme ein.
Die Abschleppöse darf nicht verwendet
werden, um das Fahrzeug von der Straße
zu bewegen bzw. wo sich Hindernisse
befinden.
Verwenden Sie die Abschleppösen nicht
zum Hochziehen auf einen Abschlepp-
wagen oder zum Abschleppen auf der
Autobahn.
Verwenden Sie die Abschleppöse nicht,
um ein festgefahrenes Fahrzeug zu
befreien. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter „Befreien eines festge-
fahrenen Fahrzeugs“.
Detaillierte Anweisungen hierzu finden
Sie unter „Abschleppen eines fahrun-
tüchtigen Fahrzeugs“. Werden diese
Richtlinien nicht befolgt, kann es zu
Schäden an Ihrem Fahrzeug kommen.
VORSICHT! (Fortsetzung) WARNUNG!
Halten Sie sich von den Fahrzeugen fern,
wenn ein Fahrzeug mit Abschleppösen
gezogen wird.
Verwenden Sie keine Kette mit einer
Abschleppöse. Schneeketten können
brechen und so schwere oder tödliche
Verletzungen verursachen.
Verwenden Sie keinen Abschleppgurt
mit einer Abschleppöse. Abschleppgurte
können reißen oder sich lösen und so
schwere oder tödliche Verletzungen
verursachen.
Werden die Schleppösen nicht korrekt
verwendet, so kann es zu einem Bruch
eines Bauteils und schweren oder tödli-
chen Verletzungen kommen.
Die Brems- und Lenkunterstützungssys-
teme funktionieren nicht, während das
Fahrzeug abgeschleppt wird. Sie müssen
daher auf jeden Fall mehr Kraft auf
Bremspedal und Lenkrad anwenden.
Verwenden Sie beim Abschleppen keine
elastischen Seile, und vermeiden Sie
ruckartige Bewegungen. Lassen Sie den
Motor beim Abschleppen nicht an.
Reinigen Sie vor dem Festziehen des
Rings die Gewindehülse gründlich.
Stellen Sie sicher, dass der Ring vor dem
Abschleppen des Fahrzeugs vollständig
in das Gehäuse eingeschraubt ist.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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PANNENHILFE
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Führen Sie das flache Ende des Wagenhe-
bergriffs durch die Schleppöse ein, und
ziehen Sie es fest. Weitere Informationen
finden Sie unter „Wagenheber, Bedienung
und Radwechsel“ in diesem Abschnitt. Die
Abschleppöse muss richtig in der Befesti-
gungshalterung durch die untere vordere
Verkleidung eingesetzt werden. Wenn die
Abschleppöse nicht richtig in der Befesti-
gungshalterung eingesetzt ist, sollte das
Fahrzeug nicht bewegt werden.Lage der Abschleppöse vorn
Abschleppöse hinten
Die Aufnahme der hinteren Abschleppöse
befindet sich an der rechten Seite der
hinteren Stoßfängerverkleidung. Zum Installieren der Schleppöse öffnen Sie
die Tür mit dem Fahrzeugschlüssel oder
einem kleinen Schraubendreher und
schrauben Sie die Schleppöse in die
Aufnahme ein.
Das flache Ende des Wagenhebergriffs durch
die Öse stecken und festziehen. Die
Abschleppöse muss richtig in der Befesti-
gungshalterung durch die untere hintere
Verkleidung eingesetzt werden. Wenn die
Abschleppöse nicht richtig in der Befesti-
gungshalterung eingesetzt ist, sollte das
Fahrzeug nicht bewegt werden.
Lage der Abschleppöse hintenERWEITERTES UNFALL -
SCHUTZSYSTEM (EARS)
Dieses Fahrzeug ist mit einem erweiterten
Unfallschutzsystem ausgestattet.
Weitere Informationen zum erweiterten
Unfallschutzsystem (EARS) finden Sie unter
„Rückhaltesystem“ in „Sicherheit“.
EREIGNISDATENSPEICHER
(EDR)
Dieses Fahrzeug ist mit einem Ereignis-
datenspeicher (EDR) ausgestattet. Der
Hauptzweck eines EDR ist, Daten aufzu-
zeichnen, die zum Verständnis des Verhal-
tens der Fahrzeugsysteme unter bestimmten
Unfallsituationen oder Situationen mit
akuter Unfallgefahr beitragen, wie bei der
Auslösung eines Airbags oder einem
Hindernis.
Weitere Informationen zum Ereignisdaten-
speicher (EDR) finden Sie unter „Rückhalte-
system (SRS)“ in „Sicherheit“.
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PLANMÄSSIGE WARTUNG
Richtige Wartung ist grundlegend für die
Gewährleistung einer langen Lebensdauer
des Fahrzeugs unter optimalen Bedin-
gungen. Aus diesem Grund hat Jeep eine
Reihe von Kontrollen und Dienstleistungen
nach festgelegten Entfernungsintervallen
und, wo verfügbar, nach festgelegten Zeit-
intervallen geplant, wie in der planmäßigen
Wartung beschrieben. Damit die Effizienz
des Fahrzeugs im Topzustand bleibt, sind in
den folgenden planmäßigen Wartungsmaß-
nahmen einige zusätzliche Prüfungen aufge-
führt, die in Bezug auf den normalen
Gutscheineinlösungsplan häufiger durchge-
führt werden sollten. Planmäßigen
Wartungsarbeiten werden von allen Vertrags-
händlern nach festen Zeit- oder Kilometer-
standintervallen angeboten. Wenn bei
Betrieb zusätzlich zu den geplanten
Wartungen weiterer Ersatz oder Reparaturen
benötigt werden, werden diese nur mit der
ausdrücklichen Genehmigung des Eigentü-
mers durchgeführt.
Die Mechaniker des Vertragshändlers kennen
Ihr Fahrzeug am besten und haben Zugang
zu Informationen direkt vom Werk, zu
Original-Mopar-Ersatzteilen und eigensentwickelten elektronischen und mechani-
schen Werkzeugen, mit denen kostspielige
Reparaturen zukünftig vermieden werden
können. Wenn das Auto häufig zum
Abschleppen benutzt wird, sollte das Inter-
vall zwischen planmäßigen Wartungs-
arbeiten verringert werden. Bei häufigen
Fahrten unter erschwerten Betriebsbedin-
gungen, beispielsweise in sehr staubigen
Gegenden oder bei überwiegendem Kurzstre-
ckenbetrieb, können Wartungsarbeiten an
Ihrem Fahrzeug in kürzeren Zeitabständen
erforderlich sein.
HINWEIS:
Planmäßigen Wartungsarbeiten werden vom
Hersteller festgelegt. Bei Nichtbeachtung
kann die Garantie ungültig werden. Es wird
empfohlen, einen Vertragshändler über alle
kleinen Betriebsunregelmäßigkeiten zu
informieren, ohne auf die nächsten Wartung
zu warten.
1.4L-Benzinmotor
HINWEIS:
Die Ölwechselintervalle dürfen unter keinen
Umständen 15.000 km (9.000 Meilen)
bzw. 12 Monate überschreiten, je nachdem,
was zuerst eintritt.
Einmal im Monat oder vor einer langen Fahrt
Prüfen Sie den Motorölstand.
Prüfen Sie den Füllstand der Scheiben-
waschflüssigkeit.
Prüfen Sie den Reifendruck und die
Reifen auf Anzeichen für außergewöhnli-
chen Verschleiß oder Beschädigungen.
Die Reifen bei ersten Anzeichen eines
unregelmäßigen Verschleißes umsetzen,
auch wenn dieser vor Einschalten des
Ölwechsel-Anzeigesystems eintritt.
Prüfen Sie die Füllstände im Kühl-
mittel-Ausgleichsbehälter und im Haupt-
bremszylinder, füllen Sie bei Bedarf auf.
Prüfen Sie die Funktion aller Innen- und
Außenleuchten.
Bei jedem Ölwechsel
Öl und Filter wechseln.
Die Räder umsetzen. Die Reifen bei ersten
Anzeichen eines unregelmäßigen
Verschleißes umsetzen, auch wenn dieser
vor Einschalten des Ölwechsel-Anzeigesys-
tems eintritt.
Die Batterie überprüfen und Pole nach
Bedarf reinigen und festziehen.
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SERVICE UND WARTUNG
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Dieselmotoren
Ihr Fahrzeug ist mit einem automatischen
Ölwechsel-Anzeigesystem ausgestattet. Das
Ölwechsel-Anzeigesystem erinnert Sie, wenn
der Zeitpunkt für einen planmäßigen Motor-
ölwechsel bei Ihrem Vertragshändler erreicht
ist.
Entsprechend den Betriebsbedingungen des
Motors leuchtet die Ölwechsel-Meldung auf.
Dies bedeutet, dass Ihr Fahrzeug gewartetwerden muss. Betriebszustände wie häufige
Kurzstrecken, Anhängerbetrieb, äußerst
heiße oder kalte Außentemperaturen können
den Zeitpunkt der Anzeige der
Ölwechsel-Meldung beeinflussen.
Erschwerte Betriebsbedingungen können
dazu führen, dass die Ölwechsel-Meldung
früher angezeigt wird als angegeben. Lassen
Sie die Fahrzeugwartung so bald wie möglich
durchführen, innerhalb der nächsten
805 km (500 Meilen).
Um Ihr Fahrzeug stets in optimalem Zustand
zu halten, hat der Hersteller bestimmte
Wartungsintervalle festgelegt, die erforder-
lich sind, um den einwandfreien und
sicheren Betrieb Ihres Fahrzeugs sicherzu-
stellen.
Der Hersteller empfiehlt, dass diese
Wartungen von Ihrem Vertragshändler durch-
geführt werden. Die Mechaniker des
Vertragshändlers kennen Ihr Fahrzeug am
besten und haben Zugang zu Informationen
direkt vom Werk, zu Original-Mopar-Ersatz-
teilen und eigens entwickelten elektroni-
schen und mechanischen Werkzeugen, mit
denen kostspielige Reparaturen zukünftig
vermieden werden können. Die aufgeführten Wartungsintervalle sind wie
in diesem Abschnitt angegeben durchzu-
führen.
HINWEIS:
Das tatsächliche Intervall für Motorölwechsel
und Austausch des Motorölfilters ist abhängig
von der Verwendung des Fahrzeugs. Es wird in
Form einer Warnleuchte oder Warnmeldung in
der Instrumententafel angezeigt. Es darf unter
keinen Umständen 20.000 km
(12.500 Meilen) oder 1 Jahr überschreiten.
Spülen Sie das Kühlsystem und wechseln Sie
das Motorkühlmittel nach 120 Monaten bzw.
240.000 km (150.000 Meilen), je nachdem,
was zuerst eintritt.
Bereiche in nicht staubiger Umgebung: maxi -
male empfohlene Strecke: 120.000 km
(75.000 Meilen). Der Riemen muss alle 6 Jahre
ausgetauscht werden, unabhängig von der
zurückgelegten Strecke. In staubigen Umge -
bungen und/oder unter anspruchsvollen Bedin -
gungen (schlechte Witterungsverhältnisse,
dauerhaft sehr niedrige oder sehr hohe Tempe -
raturen, Stadtverkehr, langer Betrieb im Leer -
lauf) beträgt die empfohlene maximale Strecke
60.000 km (37.500 Meilen). Der Riemen muss
alle 4 Jahre ausgetauscht werden, unabhängig
von der zurückgelegten Strecke.
WARNUNG!
Bei der Durchführung von Arbeiten an
oder in einem Kraftfahrzeug können Sie
ernsthaft verletzt werden. Führen Sie nur
Wartungsarbeiten durch, für die Sie über
ausreichende Kenntnisse und das
passende Werkzeug verfügen. Wenn Sie
bei der Durchführung von Wartungs-
arbeiten Zweifel an Ihren Fähigkeiten
haben, lassen Sie die Arbeiten von quali-
fiziertem Personal durchführen.
Andernfalls können Bauteile ausfallen,
und die Fahreigenschaften und Leistung
des Fahrzeugs können beeinträchtigt
werden. Dies kann einen Unfall verursa-
chen.
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SERVICE UND WARTUNG
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(Fortsetzung)
Ölstand prüfen
Der Ölstand im Motor muss immer auf
korrektem Niveau gehalten werden, um eine
einwandfreie Motorschmierung zu gewähr-
leisten. Prüfen Sie den Ölstand regelmäßig,
am besten bei jedem Tanken. Der beste Zeit-
punkt zur Prüfung des Motorölstands ist ca.
fünf Minuten nach dem Abstellen eines
betriebswarmen Motors.
Stellen Sie zur Prüfung des Ölstands das
Fahrzeug auf waagerechtem Untergrund ab,
um einen ausreichend genauen Wert zu
erhalten.Es gibt drei mögliche Peilstabarten:
Schraffierter Bereich
Schraffierter Bereich, gekennzeichnet mit
SAFE (sicher).
Schraffierter Bereich, gekennzeichnet mit
MIN am unteren Ende des Bereichs und
MAX am oberen Ende des Bereichs.
Schraffierter Bereich, gekennzeichnet mit
Vertiefungen am MIN- und MAX-Ende des
Bereichs.
HINWEIS:
Der Ölstand sollte stets innerhalb der Kreuz-
schraffierungen auf dem Ölpeilstab liegen.
Wenn der Ölstand am unteren Ende des Peil-
stabbereichs liegt, steigt durch Einfüllen von
1 l bzw. 1 Quart Öl der Ölstand wieder bis
zum oberen Ende des Peilstabbereichs.
Nachfüllen, Scheibenwaschflüssigkeit
Der Vorratsbehälter ist vorn im Motorraum
eingebaut. Den Füllstand im Vorratsbehälter
regelmäßig prüfen. Füllen Sie den Vorratsbe-
hälter mit Scheibenreinigungsflüssigkeit
(nicht mit Kühlerfrostschutzmittel!) auf und
betätigen Sie die Anlage einige Sekunden
lang, um die restliche Reinigungsflüssigkeit
auszuspülen.
WARNUNG!
Bei Arbeiten im Motorraum niemals
rauchen: Gas- und entflammbare
Dämpfe können vorhanden sein, was das
Risiko eines Brandes erhöht.
Seien Sie bei Arbeiten im Motorraum
vorsichtig, wenn der Motor heiß ist: Sie
könnten sich verbrennen. Kommen Sie
dem Kühlerlüfter nicht zu nahe: Der
elektrische Lüfter könnte starten; Verlet-
zungsgefahr. Schals, Krawatten und
andere lose Kleidungsstücke könnten
durch bewegliche Teile in die Maschine
gezogen werden.
VORSICHT!
Achten Sie darauf, dass Sie die verschie-
denen Arten von Flüssigkeiten beim
Auffüllen nicht verwechseln: Sie sind
nicht miteinander kompatibel. Auffüllen
mit einer ungeeigneten Flüssigkeit kann
Ihr Fahrzeug schwer beschädigen.
Der Ölstand darf keinesfalls die Markie-
rung MAX überschreiten.
Immer mit Motoröl auffüllen, das die
gleichen Spezifikationen wie das bereits
im Motor befindliche Öl hat.
Warten Sie beim Auffüllen des Motoröls
darauf, dass der Motor abkühlt, bevor
Sie den Einfüllstutzen lösen; insbeson-
dere bei Fahrzeugen mit Stutzen aus
Aluminium (je nach Ausstattung).
ACHTUNG: Verbrennungsgefahr!
Füllen Sie nicht zu viel oder zu wenig Öl
in das Kurbelgehäuse, da dies ein
Aufschäumen des Öls oder verminderten
Öldruck zur Folge hat. Dies kann zu
einem Motorschaden führen.
VORSICHT! (Fortsetzung)
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SERVICE UND WARTUNG
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Druckwaschung
KUNDENDIENST IN DER
VERTRAGSWERKSTATT
Ein Vertragshändler verfügt über qualifizierte
Mitarbeiter, Spezialwerkzeuge und weitere
Einrichtungen, die zur fachgerechten
Ausführung aller Wartungs- und Instandset-
zungsarbeiten unerlässlich sind. Es stehen
Werkstatthandbücher zur Verfügung, die
auch detaillierte Wartungsinformationen für
Ihr Fahrzeug enthalten. Beachten Sie diese
Werkstatthandbücher, bevor Sie selbst
versuchen, Reparaturen durchzuführen.HINWEIS:
Absichtliche, nicht fachgerechte Eingriffe in
die Abgasreinigungsanlage können zu einem
Garantieverlust führen und Bußgelder nach
sich ziehen.
Wartung der Klimaanlage
Damit die Klimaanlage optimal funktioniert,
sollte sie zu Beginn der warmen Jahreszeit
von einem Vertragshändler geprüft und
gewartet werden. Dabei sind auch die
Kondensatorlamellen zu reinigen und es ist
eine Leistungsprüfung des Systems durchzu-
führen. Auch die Spannung des Antriebsrie-
mens ist dabei zu prüfen.
VORSICHT!
Beim Anschließen der Batterie zuerst
das Pluskabel (+) an den Pluspol und
danach das Minuskabel (-) an den
Minuspol klemmen. Die Batteriepole
sind auf dem Batteriegehäuse mit (+)
und (-) gekennzeichnet. Die Polklemmen
müssen fest auf den Batteriepolen sitzen
und frei von Schmutzablagerungen und
Korrosion sein.
Soll die Batterie im eingebauten Zustand
mit einem Schnellladegerät geladen
werden, sind vor dem Anschließen des
Ladegeräts beide Batteriekabel zu
trennen. Kein Schnell-Ladegerät als
Starthilfe verwenden.
VORSICHT!
Das Reinigen des Motorraums mit einem
Hochdruckreiniger wird nicht empfohlen.
Es wurden Vorsichtsmaßnahmen zum
Schutz aller Teile und Anschlüsse
getroffen. Die von diesen Maschinen
erzeugten Drücke sind jedoch so stark,
dass ein vollständiger Schutz gegen das
Eindringen von Wasser nicht gewährleistet
werden kann.
WARNUNG!
Bei der Durchführung von Arbeiten an oder
in einem Kraftfahrzeug können Sie
ernsthaft verletzt werden. Es sollten nur
Arbeiten ausgeführt werden, für die die
benötigten Fachkenntnisse und Werkzeuge
vorhanden sind. Wenn Sie bei der
Durchführung von Wartungsarbeiten
Zweifel an Ihren Fähigkeiten haben, lassen
Sie die Arbeiten von qualifiziertem
Personal durchführen.
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SERVICE UND WARTUNG
280
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
Wenn Sie ungewöhnliche Auspuffgeräusche
wahrnehmen, sich Abgasgeruch im Innen-
raum bemerkbar macht oder wenn der Unter-
boden oder Heckbereich des Fahrzeugs
beschädigt ist, sind die gesamte Auspuffan-
lage und die angrenzenden Karosseriebe-
reiche durch autorisiertes Personal auf
gebrochene, beschädigte, undichte oder
falsch montierte Teile zu überprüfen. Durch
offene Schweißnähte und gelockerte
Anschlüsse können Abgase in den Fahrzeug-
innenraum eindringen. Darüber hinaus ist
der Zustand der Auspuffanlage jedes Mal zu
prüfen, wenn das Fahrzeug zum Ölwechsel
oder Schmierdienst angehoben wird. Schad-
hafte Teile sind auszutauschen. Unter normalen Betriebsbedingungen sind
keine Wartungsmaßnahmen am Katalysator
erforderlich. Es ist jedoch auf eine korrekte
Einstellung des Motors zu achten, um eine
einwandfreie Funktion des Katalysators zu
gewährleisten und mögliche Katalysator-
schäden zu verhindern.
HINWEIS:
Absichtliche, nicht fachgerechte Eingriffe in
die Abgasreinigungsanlage können recht-
liche Konsequenzen nach sich ziehen.
WARNUNG!
Motorabgase können zu Verletzungen
oder zum Tod führen. Sie enthalten
Kohlenmonoxid (CO), ein farb- und
geruchloses Gas. Das Einatmen von
Kohlenmonoxid verursacht Bewusstlo-
sigkeit und kann schließlich zu einer
Vergiftung führen. Um das Einatmen von
Kohlenmonoxid zu vermeiden, finden
Sie weitere Informationen unter „Sicher-
heitstipps“ in „Sicherheit“.
Eine heiße Auspuffanlage kann einen
Brand auslösen, wenn Sie das Fahrzeug
auf Flächen mit leicht brennbarem
Untergrund parken. Das kann trockenes
Gras oder Laub sein, das mit der
Auspuffanlage in Berührung kommt.
Fahren oder parken Sie nicht in Berei-
chen, in denen die Auspuffanlage mit
brennbaren Stoffen in Berührung
kommen kann.
VORSICHT!
Der Katalysator erfordert die ausschließ-
liche Verwendung von bleifreiem Kraft-
stoff. Die Verwendung von verbleitem
Kraftstoff verhindert die Funktion des
Katalysators als Abgasreinigung und
kann die Motorleistung erheblich
einschränken bzw. zu schweren Motor-
schäden führen.
WARNUNG! (Fortsetzung)
Bei nicht einwandfreiem Betriebszu-
stand Ihres Fahrzeugs kann es zu
Schäden am Katalysator kommen. Wenn
Störungen am Motor wie z. B. Fehlzün-
dungen oder ein spürbarer Leistungsver-
lust auftreten, ist umgehend ein
Vertragshändler aufzusuchen. Sollten
Sie dies trotz einer offenkundig vorlie-
genden schweren Störung versäumen,
kann es zu einer Überhitzung des Kata-
lysators kommen, die Schäden am Kata-
lysator und am Fahrzeug verursachen
kann.
VORSICHT! (Fortsetzung)
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