ABS JEEP COMPASS 2020 Betriebsanleitung (in German)
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SICHERHEIT
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(Fortsetzung)
Knieschutzpolster
Die Knieschutzpolster schützen die Knie von
Fahrer und Beifahrer und sorgen dafür, dass
sie sich in einer Position befinden, in der die
Front-Airbags eine verbesserte Schutzwir-
kung haben.
Zusätzliche in den Sitzen eingebaute
Seiten-Airbags (SABs) (je nach Ausstattung)
Ihr Fahrzeug ist möglicherweise mit zusätzli-
chen in den Sitzen eingebauten
Seiten-Airbags (SAB) ausgestattet. Wenn Ihr
Fahrzeug mit zusätzlichen in den Sitzen
eingebauten Seiten-Airbags ausgestattet ist,
beachten Sie die folgenden Informationen.
Die zusätzlichen in den Sitzen eingebauten
Seiten-Airbags (SABs) befinden sich an der
Außenseite der Vordersitze. Die zusätzlichen
in den Sitzen eingebauten Seiten-Airbags
sind auf einem Etikett oder mit einer am
Sitzbezug auf der Außenseite des jeweiligen
Sitzes eingenähten Kennung SRS AIRBAG
oder AIRBAG versehen.Vordere zusätzliche in den Sitzen eingebaute Seiten-Airbags
WARNUNG!
Verwenden Sie NIE ein Kinder-Rückhal-
tesystem mit Blickrichtung nach hinten
auf einem Sitz, der von einem davor
befindlichen AKTIVEN AIRBAG
geschützt wird; dabei kann es zu
SCHWEREN oder TÖDLICHEN Verlet-
zungen für das KIND kommen.
Es ist ratsam, Kinder immer in einem
entsprechenden Kinder-Rückhalte-
system auf dem Rücksitz zu transpor-
tieren, da diese Position bei einem
Unfall den größten Schutz bietet.
Sollte es erforderlich sein, ein Kind auf
dem Beifahrersitz in einem Kinder-Rück-
haltesystem mit Blickrichtung nach hinten
zu transportieren, muss der Front-Airbag
auf der Beifahrerseite deaktiviert werden.
Stellen Sie immer sicher, dass die
Airbag-Deaktivierungskontrollleuchte bei
Verwendung eines Kinder-Rückhaltesys-
tems leuchtet. Der Beifahrersitz muss
außerdem so weit wie möglich nach hinten
geschoben werden, um zu vermeiden, dass
das Kinder-Rückhaltesystem mit dem
Armaturenbrett in Kontakt kommt.
Ein erweiterter Beifahrer-Front-Airbag
kann Kindern unter 12 Jahren sowie
Kindern in einem Kinder-Rückhalte-
system mit Blickrichtung nach hinten
beim Öffnen schwere oder lebensgefähr-
liche Verletzungen zufügen.
In einem Fahrzeug mit Rücksitz sollten
Kinder bis zum Alter von 12 Jahren
immer ordnungsgemäß auf dem Rück-
sitz angeschnallt werden.
WARNUNG!
Die Knieschutzpolster dürfen nicht
angebohrt, aufgeschnitten oder auf
andere Weise manipuliert werden.
Befestigen Sie kein Kraftfahr-
zeug-Zubehör wie Warnleuchten, Autora-
dios, Funkgeräte usw. an den
Knieschutzpolstern.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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Die SABs (je nach Ausstattung) können hilf-
reich sein, um das Verletzungsrisiko von
Insassen in bestimmten Seitenaufprallsitua-
tionen zusätzlich zu den Sicherheitsgurten
und der Karosseriestruktur zu reduzieren.
Wenn der SAB zündet, bricht er die Naht an
der Außenseite des Sitzlehnenbezugs auf.
Beim Aufblasen drückt sich der SAB durch
die Naht im Sitzbezug und entfaltet sich im
Bereich zwischen Insasse und Tür. Der
ausgelöste SAB wird sehr schnell und mit so
hoher Kraft aufgeblasen, dass Insassen
verletzt werden können, wenn sie nicht die
richtige Sitzhaltung eingenommen haben
oder wenn sich Gegenstände in dem Bereich
befinden, in dem sich der SAB entfaltet.
Kinder haben ein noch höheres Verletzungs-
risiko durch ausgelöste Airbags.Zusätzliche Seiten-Airbags (SABICs) – je nach
Ausstattung
Ihr Fahrzeug ist möglicherweise mit zusätzli-
chen Seiten-Airbags (SABIC) ausgestattet.
Wenn Ihr Fahrzeug mit zusätzlichen
Seiten-Airbags (SABICs) ausgestattet ist,
beachten Sie die folgenden Informationen.
Zusätzliche Seiten-Airbags (SABICs)
befinden sich über den Seitenfenstern. Die
Verkleidung, unter der die SABICs liegen, ist
mit „SRS AIRBAG“ oder „AIRBAG“ gekenn-
zeichnet.
Position der Aufkleber für zusätzliche Seiten-Airbags (SABIC)
SABICs (sofern mit SABICs ausgestattet)
können das Risiko von Kopf- und anderen
Verletzungen von Insassen auf den äußeren
Sitzplätzen bei bestimmten Seitenaufprallsi- tuationen verringern und werden dabei von
den Sicherheitsgurten und der Karosserie-
struktur unterstützt.
Der SABIC entfaltet sich nach unten und
bedeckt die Seitenfenster. Ein SABIC drückt
beim Aufblasen die Außenkante des Dach-
himmels beiseite und deckt das Fenster ab.
Die SABICs werden mit so hoher Kraft ausge-
löst, dass Insassen sich verletzen können,
wenn sie nicht richtig angeschnallt sind und
nicht richtig sitzen, oder wenn sich Gegen-
stände im Bereich befinden, in dem sich die
SABICs entfalten. Kinder haben ein noch
höheres Verletzungsrisiko durch ausgelöste
Airbags.
Die SABICs (sofern mit SABICs ausgestattet)
können die Gefahr verringern, dass Fahr-
zeuginsassen teilweise oder vollständig
durch die Seitenfenster bei bestimmten
Seitenaufprallsituationen herausgeschleu-
dert werden.
WARNUNG!
Verwenden Sie keine zusätzlichen
Sitzbezüge und legen Sie keine
Gegenstände zwischen sich und die
Seiten-Airbags. Die Entfaltung des Airbags
kann dadurch behindert werden und/oder
die Gegenstände können gegen Sie
gedrückt werden und schwere
Verletzungen verursachen.
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SICHERHEIT
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Seitenaufprall
Die Seiten-Airbags sind so konstruiert, dass
sie bei bestimmten Seitenaufprallsitua-
tionen ausgelöst werden. Das Rückhaltesys-
teme-Steuergerät (ORC) bestimmt, ob bei
bestimmten Seitenaufprallsituationen
abhängig von der Härte und Art des Aufprallsdie Seiten-Airbags ausgelöst werden. Die
Seitenaufprallsensoren das ORC tragen dazu
bei, die richtige Reaktion auf einen Aufprall
zu bestimmen. Das System ist so kalibriert,
dass die Seiten-Airbags auf der Fahrzeug-
seite bei einem Aufprall zünden, auf der die
Insassen durch den Airbag geschützt werden
sollen. Beim Seitenaufprall werden die
Seiten-Airbags unabhängig voneinander
ausgelöst; bei einem Aufprall auf der linken
Seite wird also nur der linke Seiten-Airbag
und auf der rechten Seite nur der rechte
Seiten-Airbag ausgelöst. Schäden am Fahr-
zeug selbst sind kein gutes Anzeichen dafür,
ob die Seiten-Airbags ausgelöst hätten
müssen.
Die Seiten-Airbags werden nicht bei jeder
Seitenaufprallsituation ausgelöst,
einschließlich bei Unfällen unter einem
bestimmten Winkel oder einige Seitenauf-
prallsituation, die keine Auswirkungen auf
den Fahrgastraum haben. Die Seiten-Airbags
können bei Frontalunfällen unter einem
Winkel oder mit Versatz zusammen mit den
Front-Airbags ausgelöst werden.
Seiten-Airbags sind eine Ergänzung zum
Sicherheitsgurt-Rückhaltesystem. Die
Seiten-Airbags werden in wenigen Millise-
kunden ausgelöst.
WARNUNG!
Ausrüstung darf nicht so montiert und
Gepäck oder Ladung nicht so hoch
gestapelt werden, dass sie die Entfal-
tung der zusätzlichen Seiten-Airbags
behindern. Die Türverkleidung über den
Seitenfenstern, wo sich die SABICs und
ihre Auslösungselemente befinden,
muss frei von jeglichen Hindernissen
bleiben.
Damit die SABICs-wie vorgesehen funk-
tionieren, dürfen keine Zubehörteile im
Fahrzeug montiert werden, die das Dach
verändern könnten. Montieren Sie kein
Schiebedach aus dem Zubehörhandel in
Ihrem Fahrzeug. Keine Dachgepäck-
träger anbringen, die dauerhafte Befesti-
gungen (Schrauben) zum Einbau in ein
Fahrzeugdach erfordern. Bringen Sie im
Fahrzeugdach keine Bohrungen an.
WARNUNG!
Insassen einschließlich Kindern, die
Seiten-Airbags gegenüber sitzen oder die
diesen Seiten-Airbags sehr nahe sind,
können schwer verletzt oder getötet
werden. Insassen, insbesondere Kinder,
sollten sich nie gegen die Tür, die
Seitenfenster oder den Bereich, in dem
die Seiten-Airbags aufgeblasen werden,
lehnen oder in angelehnter Stellung
schlafen, auch wenn sie sich in einem
Säuglings- oder Kinder-Rückhaltesystem
befinden.
Sicherheitsgurte (und Kinder-Rückhalte-
systeme, falls zutreffend) sind für Ihren
Schutz in allen Aufprallsituationen erfor-
derlich. Dabei tragen sie auch dazu bei,
Ihnen genügend Abstand von einem
auslösenden Seiten-Airbag zu bieten.
Fahrzeuginsassen erhalten den besten
Schutz vor Seiten-Airbags, wenn sie
ihren Sicherheitsgurt korrekt angelegt
haben und mit dem Rücken gegen die
Rückenlehne aufrecht in ihrem Sitz
sitzen. Kinder müssen in einem
Kinder-Rückhaltesystem oder auf einem
Sitzerhöhungskissen, das der Größe des
Kindes entspricht, korrekt angegurtet
sein.
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HINWEIS:
Die Airbag-Abdeckungen fallen in den
Innenverkleidungen möglicherweise nicht
auf, doch sie öffnen sich bei einer
Airbag-Auslösung.Überschlagssituationen (je nach Ausstattung
mit Überschlagserkennung)
Seiten-Airbags und Gurtstraffer sind so kons-
truiert, dass sie bei bestimmten Über-
schlagsituationen ausgelöst werden (je nach
Ausstattung mit Überschlagserkennung).
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
bestimmt aufgrund der Härte und Art des
Unfalls, ob die Auslösung dem jeweiligen
Unfall angemessen ist. Schäden am Fahr-
zeug selbst sind kein gutes Anzeichen dafür,
ob die Seiten-Airbags und die Sicherheits-
gurtstraffer zum Einsatz hätten kommen
müssen.
Die Seiten-Airbags und die Sicherheitsgurt-
straffer kommen nicht bei allen Überschlags-
ituationen zum Einsatz. Das
Überschlagerkennungssystem bestimmt, ob
gerade ein Überschlag stattfindet und die
Airbags ausgelöst werden müssen. Falls sich
das Fahrzeug überschlägt oder ein Über-
schlag wahrscheinlich und eine Auslösung
angebracht ist, löst das Überschlagsensor-
system die seitlichen Airbags und Gurt-
straffer auf beiden Seiten des Fahrzeugs aus.
Die SABICs können die Gefahr verringern,
dass Fahrzeuginsassen teilweise oder voll-
ständig durch die Seitenfenster beibestimmten Überschlag- oder Seitenauf-
prallsituationen herausgeschleudert werden.
Airbag-Systemkomponenten
HINWEIS:
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
überwacht die internen Stromkreise und die
Verkabelung der nachfolgend aufgeführten
Elektrikkomponenten des Airbag-Systems.
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
Airbag-Warnleuchte
Lenkrad und Lenksäule
Instrumententafel
Knieschutzpolster
Fahrer- und Beifahrer-Front-Airbags
Sicherheitsgurtschlossschalter
Zusätzliche Seiten-Airbags
Frontal- und Seitenaufprallsensoren
Sicherheitsgurtstraffer
Sitzschienen-Stellungssensoren
WARNUNG!
Seiten-Airbags brauchen Platz, um sich
zu entfalten. Lehnen Sie sich nicht
gegen die Tür oder das Fenster. Sitzen
Sie aufrecht in der Mitte des Sitzes.
Wenn Ihr Abstand zu den Seiten-Airbags
während der Auslösung zu klein ist,
könnten Sie sich ernsthaft verletzen oder
getötet werden.
Verlassen Sie sich nicht ausschließlich
auf die Schutzwirkung der
Seiten-Airbags, sonst können Sie bei
einem Unfall schwer verletzt werden.
Der Seiten-Airbag bietet Ihnen nur
zusammen mit dem Sicherheitsgurt den
bestmöglichen Schutz vor Verletzungen.
Bei manchen Unfällen werden die
Seiten-Airbags überhaupt nicht ausge-
löst. Legen Sie daher auch bei vorhan-
denem Seiten-Airbag immer den
Sicherheitsgurt an.
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SICHERHEIT
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Auslösung des Airbag-Systems
Die Front-Airbags sind so konstruiert, dass
sie sich unmittelbar nach dem Auslösen
aufblasen.
HINWEIS:
Die Front- bzw. Seiten-Airbags werden nicht
bei jedem Aufprall ausgelöst. Dies stellt
keine Fehlfunktion des Airbag-Systems dar.
Im Fall eines Frontalaufpralls mit Auslösung
des Airbag-Systems kann Folgendes
geschehen:
Wenn der Airbag ausgelöst wird und sich
entfaltet, kann das Material des Airbags
unter Umständen Abschürfungen und/
oder eine Rötung der Haut bei den
Insassen hervorrufen. Die Scheuerstellen
ähneln leichten Abschürfungen, wie sie
z. B. beim Ausrutschen auf einem
Teppich oder auf dem Bodenbelag einer
Sporthalle auftreten können. Die Hautrei-
zungen werden nicht durch Kontakt mit
Chemikalien hervorgerufen. Es handelt
sich nicht um bleibende Verletzungen und
normalerweise verschwinden sie nach
kurzer Zeit wieder. Falls die Haut wider
Erwarten nach einigen Tagen noch nichtabgeheilt ist oder sich Brandblasen
bilden, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Nach Auslösung der Airbags kann es zu
einer Art Rauchentwicklung kommen.
Dies ist das Ergebnis der chemischen
Reaktion, durch die das ungiftige Gas zum
Aufblasen der Airbags erzeugt wird. Diese
Rauchpartikel können zu einer Reizung
der Haut, Augen oder der Nasen- und
Rachenschleimhäute führen. Bei Reizung
der Haut oder Augen mit kaltem Wasser
spülen. Bei Reizung der Nase oder des
Rachens hilft das Einatmen frischer Luft.
Bei anhaltender Reizung einen Arzt aufsu-
chen. Sollte Ihre Bekleidung durch Abla-
gerung von Rauchpartikeln verschmutzt
werden, die betroffenen Kleidungsstücke
nach den Anweisungen des Bekleidungs-
herstellers reinigen.
Nachdem die Airbags ausgelöst wurden, darf
das Fahrzeug nicht mehr gefahren werden.
Sollten Sie in eine weitere Kollision verwi-
ckelt werden, können die Airbags Sie nicht
mehr schützen. HINWEIS:
Die Airbag-Abdeckungen fallen in den
Innenverkleidungen möglicherweise nicht
auf, doch sie öffnen sich bei einer
Airbag-Auslösung.
Nach einem Unfall müssen Sie das Fahr-
zeug sofort zu einem Vertragshändler
bringen.
WARNUNG!
Ausgelöste Airbags und Gurtstraffer haben
bei einem erneuten Unfall keine
Schutzwirkung mehr. Lassen Sie die
Airbags, die Gurtstraffer und die
Sicherheitsgurt-Aufroller sofort durch
einen Vertragshändler austauschen.
Lassen Sie außerdem das
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
überprüfen.
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Erweitertes Unfallschutzsystem
Bei einem Aufprall, bei dem das Kommuni-
kationsnetzwerk sowie die Stromversorgung
intakt bleiben, bestimmt das Rückhaltesys-
teme-Steuergerät (ORC) je nach Art des
Ereignisses, ob das erweiterte Unfallschutz-
system die folgenden Funktionen auslösen
soll:
Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr zum
Motor (je nach Ausstattung)
Unterbrechung der Stromversorgung bei
Elektromotoren (je nach Ausstattung)
Warnblinkanlage, solange die Batterie
geladen ist
Die Innenraumleuchten einschalten, die
so lange eingeschaltet bleiben, wie die
Batterie über ausreichend Spannung
verfügt, oder für 15 Minuten nach
Eingreifen des Erweiterten Unfallschutz-
systems
Türverriegelung entriegeln
Ihr Fahrzeug ist eventuell mit folgenden
Funktionen ausgestattet, die vom erwei-
terten Unfallschutzsystem ausgelöst werden:
Ausschalten der Kraftstofffilterheizung,
Ausschalten des Klimaanlagengebläsemo- tors, Schließen der Klimaanlagen-Zirkula-
tionsklappe
Unterbrechen des Batteriestroms für:
Motor
Elektromotor (je nach Ausstattung)
Elektrische Servolenkung
Bremskraftverstärker
Elektrische Parkbremse
Schalthebel für Automatikgetriebe
Hupe
Frontscheibenwischer
Scheinwerferwaschanlagenpumpe
HINWEIS:
Denken Sie nach einem Unfall daran, die
Zündung des Fahrzeugs auszuschalten (OFF
[Aus]) und den Schlüssel aus dem Zünd-
schalter zu entfernen, um die Batterie nicht
zu entladen. Prüfen Sie aufmerksam das
Fahrzeug auf Kraftstoffundichtigkeiten im
Motorraum und auf dem Boden unter dem
Motorraum und Kraftstofftank, bevor Sie das
System zurückstellen und den Motor starten.
Wenn keine Kraftstofflecks oder Beschädi-
gungen der elektrischen Geräte des Fahr- zeugs (z. B. Scheinwerfer) nach einem
Unfall zurückbleiben, setzen Sie das System
mithilfe des im Folgenden beschriebenen
Vorgangs zurück. Wenden Sie sich bei
Fragen an einen Vertragshändler.
Erweitertes Unfallschutzsystem – Rückstel
-
lung
Wenn das System aktiviert ist, wird nach
Eintritt des Ereignisses eine Meldung bezüg-
lich Kraftstoff-Abschaltung angezeigt.
Drehen Sie den Zündschalter von AVV/
START (AVV/Anlassen) oder MAR/ACC/ON/
RUN (MAR/Zusatzverbraucher/Ein/Betrieb)
auf STOP/OFF/LOCK (Stopp/Aus/Verriegeln).
Prüfen Sie aufmerksam das Fahrzeug auf
Kraftstoffundichtigkeiten im Motorraum und
auf dem Boden unter dem Motorraum und
Kraftstofftank, bevor Sie das System zurück-
stellen und den Motor starten.
Je nach Art des Ereignisses können die linke
und rechte Blinkleuchte auf der Instrumen-
tentafel dauerhaft blinken. Um Ihr Fahrzeug
an den Straßenrand zu bewegen, müssen Sie
die Vorgehensweise zum Zurücksetzen des
Systems befolgen.
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Universal-Kinder-Rückhaltesysteme
Die Abbildungen in den folgenden
Abschnitten zeigen Beispiele für die
unterschiedlichen Arten von
Universal-Kinder-Rückhaltesystemen. Es
werden typische Einbauvarianten darge-
stellt. Installieren Sie das Kinder-Rück-
haltesystem immer gemäß den
Anweisungen des Herstellers des
Kinder-Rückhaltesystems, welche demKinder-Rückhaltesystem immer beiliegen
müssen.
Es sind Kinder-Rückhaltesysteme mit
ISOFIX-Befestigungspunkten erhältlich,
mit denen das Kinder-Rückhaltesystem
ohne die Verwendung der Sicherheitsgurte
des Fahrzeugs im Fahrzeug montiert
werden können.
Gruppe 0 und 0 +
Abb. A
Sicherheitsfachleute empfehlen, dass
Kinder so lange wie möglich mit Blickrich-
tung nach hinten im Fahrzeug sitzen. Kinder
mit einem Körpergewicht bis zu 13 kg
dürfen in rückwärts gerichteten Sitzen, wie
in Abb. A dargestellt, transportiert werden.
Diese Art von Kinder-Rückhaltesystem stützt
den Kopf des Kindes und übt keine Kraft auf den Nacken bei einer plötzlichen Bremsung
oder bei einem Unfall aus.
Das rückwärts gerichtete Kinder-Rückhalte-
system wird durch die Sicherheitsgurte des
Fahrzeugs gehalten (siehe Abb. A). Der
Kindersitz hält das Kind mit seinem eigenen
Gurt.
WARNUNG!
Sollte es erforderlich sein, ein Kind auf
dem Beifahrersitz in einem
Kinder-Rückhaltesystem mit Blickrichtung
nach hinten zu transportieren, muss der
Front-Airbag auf der Beifahrerseite sowie
der Seiten-Airbag (länder-/
modellabhängig) über das
Einrichtungsmenü deaktiviert werden. Die
Deaktivierung muss kontrolliert werden,
indem überprüft wird, ob die Warnleuchte
in der Instrumententafel aufleuchtet. Der
Beifahrersitz muss außerdem so weit wie
möglich nach hinten geschoben werden,
um zu vermeiden, dass das
Kinder-Rückhaltesystem mit dem
Armaturenbrett in Kontakt kommt.
WARNUNG!
Bringen Sie niemals ein nach hinten
gerichtetes Kinder-Rückhaltesystem vor
einem aktiven Airbag an. Ein erweiterter
Beifahrer-Front-Airbag kann Kindern
unter 12 Jahren sowie Kindern in einem
Kinder-Rückhaltesystem mit Blickrich-
tung nach hinten beim Auslösen lebens-
gefährliche oder schwere Verletzungen
zufügen.
Deaktivieren Sie immer den
Front-Airbag, wenn Sie ein Kinder-Rück-
haltesystem mit Blickrichtung nach
hinten auf dem Vordersitz verwenden.
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SICHERHEIT
146
4. Wenn das Kinder-Rückhaltesystem einHalteband hat, verbinden Sie es mit der
oberen Haltebandverankerung. Eine
Anleitung zur Befestigung einer Halte-
bandverankerung finden Sie im
Abschnitt „Einbau von Kinder-Rückhal-
tesystemen mithilfe der oberen Halte-
bandverankerung“.
5. Ziehen Sie alle Haltebänder fest, während Sie das Kinder-Rückhalte-
system nach hinten und nach unten in
den Sitz drücken. Straffen Sie die Halte-
bänder gemäß den Anweisungen des
Herstellers des Kinder-Rückhaltesys-
tems.
6. Prüfen Sie, dass das Kinder-Rückhalte- system straff eingebaut ist, indem Sie
am Kindersitz auf dem Gurtweg vor- und
zurückziehen. Er darf sich nicht mehr als
25 mm in beliebiger Richtung bewegen.Einbau von Kinder-Rückhaltesystemen
mithilfe der oberen Haltebandverankerung:
1. Schauen Sie hinter die Sitzposition, ander Sie den Einbau des Kinder-Rückhal-
tesystems planen, um die Haltebandver-
ankerung zu finden. Sie müssen
gegebenenfalls den Sitz nach vorn
schieben, damit die Haltebandveranke-
rung leichter zugänglich ist. Wenn keine
obere Haltebandverankerung für diese
Sitzposition vorhanden ist, versetzen Sie
das Kinder-Rückhaltesystem an eine
andere Position im Fahrzeug, falls
verfügbar.
2. Das Halteband so ausrichten, dass es den Kindersitz auf dem kürzesten Wege
mit der Verankerung verbindet. Wenn Ihr
Fahrzeug mit verstellbaren hinteren
Kopfstützen ausgestattet ist, heben Sie
die Kopfstütze an, und führen Sie das
Halteband unter der Kopfstütze und
zwischen den zwei Säulen hindurch
(sofern möglich). Ist dies nicht möglich,
senken Sie die Kopfstütze ab und führen
Sie das Halteband um die Außenseite der
Kopfstütze herum.
WARNUNG!
Ein falsch an den ISOFIX-Verankerungen
montiertes Kinder-Rückhaltesystem
kann seine Schutzfunktion nicht
erfüllen. Das Kind kann dadurch schwer
verletzt oder getötet werden. Beachten
Sie beim Einbau des Kleinkind- oder
Kinder-Rückhaltesystems genau die
Hinweise des Herstellers.
Verankerungen für das Kinder-Rückhal-
tesystem sind so ausgelegt, dass sie nur
den Lasten standhalten, die von richtig
eingebauten Kinder-Rückhaltesystemen
auferlegt werden. Unter keinen
Umständen dürfen sie für Sicherheits-
gurte für Erwachsene verwendet werden,
als Kabelbäume oder zum Befestigen
anderer Teile oder Geräte am Fahrzeug.
Bauen Sie das Kinder-Rückhaltesystem
bei stehendem Fahrzeug ein. Das
ISOFIX-Kinder-Rückhaltesystem ist
ordnungsgemäß an den Halterungen
befestigt, wenn ein Klicken zu hören ist.
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START UND BETRIEB
158
3. Das System versucht das Fahrzeug zustarten. Wenn der Motor nicht anspringt,
rückt der Anlasser automatisch nach
10 Sekunden aus.
4. Wenn Sie vor dem Motorstart das Anlassen abbrechen möchten, drücken
Sie die Taste erneut.
HINWEIS:
Der normale Start bei kaltem oder warmem
Motor erfolgt ohne Betätigung des Gaspe-
dals.
Elektronisches Zündschloss Funktionen – bei
nicht gedrücktem Bremspedal (in der Stellung
PARK (Parkstellung) oder NEUTRAL (Leerlauf))
Das elektronische Zündschloss funktioniert
ähnlich wie ein Zündschalter. Es hat drei
Modi, OFF (Aus), ON/RUN (Ein/Betrieb) und
START (Ein/Start). Um die Zündungsmodi zu
ändern, ohne den Motor anzulassen und
Zusatzverbraucher zu verwenden, gehen Sie
wie folgt vor, während sich der Zündschalter
in der Stellung OFF (Aus) befindet:
1. Drücken Sie die Taste ENGINE START/ STOP (Motorstart/-stopp) einmal, um die
Zündung in den Modus ON/RUN (Ein/
Betrieb) zu bringen. 2. Drücken Sie die MOTORSTART-/
-STOPP-Taste noch einmal, um den
Zündschalter in den Modus OFF (Aus) zu
schalten.
Abstellen des Motors
Fahrzeuge mit einem mechanischen
Schlüssel-Griffstück:
Zum Abstellen des Motors gehen Sie wie
folgt vor:
1. Parken Sie das Auto in einer Position, dieden Straßenverkehr nicht gefährdet.
2. Legen Sie einen Gang ein (Modelle mit Schaltgetriebe) oder stellen Sie den
Gangwahlhebel in Stellung PARK (P)
(Modelle mit Automatikgetriebe).
3. Lassen Sie den Motor im Leerlauf laufen und stellen Sie die Zündung in die Stel-
lung STOP/OFF (Stopp/Aus).
4. Ziehen Sie den Zündschlüssel aus dem Zündschloss ab, wenn der Motor ausge-
schaltet ist.
Fahrzeuge mit elektronischem Schlüssel
(Schlüssellose Zündung):
Zum Abstellen des Motors bei einer Fahrge-
schwindigkeit von mehr als 8 km/h (5 mph) müssen Sie die Taste START/STOP (Motor-
start/-stopp) drücken und gedrückt halten
oder die Taste START/STOP (Motorstart/
-stopp) drei Mal hintereinander innerhalb
von ein paar Sekunden drücken. Der Motor
schaltet sich ab, und die Zündung wird in die
Stellung RUN (Betrieb) gestellt.
Durch Ausschalten des Fahrzeugs (und
Wechsel der Zündung von der Stellung RUN
(Betrieb) in die Stellung STOPP) bleibt die
Stromversorgung der Zusatzverbraucher für
einen Zeitraum von drei Minuten erhalten.
Durch das Öffnen der Fahrertür bei einge-
schalteter Zündung ertönt ein kurzer
Warnton, um den Fahrer daran zu erinnern,
die Zündung auf STOPP zu stellen.
Wenn die Zündung sich in der Stellung
STOP/OFF (Stopp, Aus) befindet, bleiben die
Fensterheberschalter drei Minuten lang
aktiv. Durch das Öffnen einer Vordertür
erlischt diese Funktion.
Lassen Sie den Motor nach heftigen Fahrma-
növern im Leerlauf laufen, damit sich der
Motorraum abkühlen kann, bevor der Motor
abgestellt wird.
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161
(Fortsetzung)
(Fortsetzung)
drücken Sie den Schalter der elektrischen
Feststellbremse so lange nach oben, wie
das Betätigen der Bremse gewünscht wird.
Die Bremswarnleuchte leuchtet auf, und
ein dauerhaftes akustisches Warnsignal
ertönt. Die hinteren Bremsleuchten
leuchten ebenfalls automatisch auf,
während das Fahrzeug in Bewegung ist.
SafeHold ist eine neue Funktion, mit der
die Feststellbremse unter bestimmten
Bedingungen automatisch betätigt wird.
Die EPB überwacht den Status des Sicher-
heitsgurts des Fahrers und die Stellung
der Fahrertür und des Pedals, um festzu-
stellen, ob der Fahrer das Fahrzeug
verlassen hat, das sich möglicherweise
noch bewegen kann. Sie betätigt dann
automatisch die Feststellbremse, um ein
Rollen des Fahrzeugs zu verhindern.
Die EPB-Störungsleuchte leuchtet auf,
wenn der EPB-Schalter länger als
20 Sekunden in der gelösten oder betä-
tigten Stellung gehalten wird. Die Leuchte
erlischt beim Loslassen des Schalters.
Siehe „Feststellbremse“ im Abschnitt
„Start und Betrieb“ in Ihrer Bedienungs-
anleitung.
WARNUNG!
Sie können sich nicht darauf verlassen,
dass die Feststellbremse wirksam funk-
tioniert, wenn die Hinterradbremsen in
Wasser oder Schlamm eingetaucht
worden sind.
Verwenden Sie niemals die Stellung
PARK eines Automatikgetriebes als
Ersatz für die Feststellbremse. Ziehen
Sie die Feststellbremse vor dem
Verlassen des Fahrzeugs stets fest an,
um es gegen Wegrollen zu sichern, da
dies zu Schäden oder Verletzungen
führen kann.
Stellen Sie beim Verlassen des Fahr-
zeugs immer sicher, dass sich die
Zündung im Modus OFF (Aus) befindet,
nehmen Sie das Schlüssel-Griffstück
aus dem Fahrzeug, und verriegeln Sie
das Fahrzeug.
Lassen Sie Kinder auf keinen Fall unbe-
aufsichtigt im Fahrzeug oder mit Zugriff
auf ein entriegeltes Fahrzeug. Kinder
unbeaufsichtigt im Fahrzeug zu lassen,
ist aus verschiedenen Gründen gefähr-
lich. Ein Kind oder andere Personen
können schwer oder sogar tödlich
verletzt werden. Kinder sollten ermahnt
werden, die Feststellbremse, das Brems-
pedal oder den Gangwahlhebel auf
keinen Fall zu berühren.
Lassen Sie das Schlüssel-Griffstück
nicht im Fahrzeug oder in der Nähe des
Fahrzeugs (oder für Kinder zugänglich)
liegen, und belassen Sie die Zündung
nicht im Modus ACC (Zusatzverbrau-
cher) oder ON/RUN (Ein/Start). Ein Kind
könnte die elektrischen Fensterheber
oder andere elektrische Systeme betä-
tigen oder das Fahrzeug in Gang setzen.
Überzeugen Sie sich vor dem Losfahren,
dass die Feststellbremse vollständig
gelöst ist. Fahren mit angezogener Fest-
stellbremse kann zu Bremsversagen und
zu einem Unfall führen.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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