Def JEEP COMPASS 2020 Betriebsanleitung (in German)
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KENNENLERNEN IHRES FAHRZEUGS
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Automatisches Scheinwerfer-Fernlicht – je
nach Ausstattung
Das automatische Scheinwerfer-Fernlicht
verbessert bei Nacht die Ausleuchtung in
Vorwärtsrichtung durch eine Automatisie-
rung der Fernlichtsteuerung. Dazu verwendet
es eine an der Frontscheibe montierte Digi-
talkamera. Diese Kamera erfasst Fahrzeug-
scheinwerfer und schaltet automatisch von
Fernlicht auf Abblendlicht um, bis das
entgegenkommende Fahrzeug außer Sicht
ist.
HINWEIS:
Die automatische Scheinwerfer-Fernlicht-
funktion kann mit dem Uconnect-System
ein- und ausgeschaltet werden. Weitere
Informationen hierzu finden Sie in der
Bedienungsanleitung unter „Ucon-
nect-Einstellungen“ in „Multimedia“.
Wenn die Scheinwerfer und Schluss-
leuchten von Fahrzeugen im Sichtbereich
defekt, verschmutzt oder verdeckt sind,
bleibt das Fernlicht länger (näher zu
diesen Fahrzeugen) eingeschaltet. Auch
Verschmutzungen, Schmierfilme und
andere Fremdkörper auf der Frontscheibe
oder der Kameralinse stören die ordnungs-
gemäße Funktion des Systems.
Lichthupe
Sie können anderen Fahrzeugen mit den
Scheinwerfern durch leichtes Ziehen des
Kombischalterhebels gegen sich Signale
geben. Dadurch wird das Fernlicht einge-
schaltet, und es bleibt solange einge-
schaltet, bis Sie den Hebel loslassen.
Scheinwerfer-Automatik – je nach Ausstat-
tung
Dieses System schaltet die Scheinwerfer
entsprechend den Lichtverhältnissen der
Umgebung automatisch ein oder aus. Um
das System einzuschalten, drehen Sie den
Lichthauptschalter im Uhrzeigersinn zur
dritten Raststellung für Scheinwerfer-Auto-
matikbetrieb. Durch das Einschalten des
Systems wird die Zeitverzögerungsfunktion
der Scheinwerfer ebenfalls aktiviert. Dies
bedeutet, dass die Scheinwerfer nach dem
Ausschalten der Zündung (OFF [Aus]) noch
bis zu 90 Sekunden lang eingeschaltet
bleiben. Um das Automatiksystem auszu-
schalten, den Lichthauptschalter in eine
andere Stellung als AUTO bringen.
HINWEIS:
Im Automatikmodus muss der Motor laufen,
bevor sich die Scheinwerfer einschalten.
Zeitspanne für die Ausschaltverzögerung
der Scheinwerfer
Diese Funktion sorgt bis zu 90 Sekunden
lang (programmierbar) durch die Scheinwer-
ferbeleuchtung für zusätzliche Sicherheit,
wenn Sie Ihr Fahrzeug an einem unbeleuch-
teten Ort verlassen.
Um die Verzögerungsfunktion zu aktivieren,
drehen Sie die Zündung in die Stellung OFF
(Aus), während die Scheinwerfer noch einge-
schaltet sind. Schalten Sie dann die Schein-
werfer innerhalb von 45 Sekunden aus. Das
Verzögerungsintervall beginnt, wenn der
Lichthauptschalter ausgeschaltet wird.
Wenn Sie die Scheinwerfer oder die Stand-
leuchten einschalten oder die Zündung in
die Stellung ACC (Zusatzverbraucher) oder
ON/RUN (Ein/Start) bringen, bricht das
System die Verzögerung ab.
Wenn zuerst die Scheinwerfer ausgeschaltet
werden und dann erst die Zündung ausge-
schaltet wird, erlöschen die Scheinwerfer auf
normale Art und Weise.
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HINWEIS:
Bleibt einer der Pfeile an und blinkt nicht
oder mit außergewöhnlich hoher Blinkfre-
quenz, ist die Glühlampe in einer der
Blinkleuchten außen am Fahrzeug defekt.
Leuchtet eines der beiden Pfeilsymbole
bei Betätigung des Blinkerhebels nicht
auf, lässt dies auf eine defekte Glühlampe
der Kontrollleuchte schließen.
Auf dem Display im Kombiinstrument wird
die Meldung „Turn Signal On“ (Blinker
Ein) angezeigt, und es ertönt ein Dauer-
warnton, wenn das Fahrzeug weiter als
1,6 km (1 Meile) mit eingeschaltetemBlinker gefahren wird.
Wenn das Tagfahrlicht eingeschaltet ist
und ein Blinker aktiviert wird, wird die
Tagfahrleuchte auf der Seite des Fahr-
zeugs ausgeschaltet, auf der der Blinker
aufleuchtet. Die Tagfahrleuchte wird
wieder eingeschaltet, wenn der Blinker
ausgeschaltet ist.
Leuchtweitenregulierung – je nach
Ausstattung
Dieses System erlaubt es dem Fahrer, die zur
Fahrbahnoberfläche passende Scheinwerfer-
position unabhängig von der Fahrzeuglast
beizubehalten.
Der Schalter der Leuchtweitenregulierung
sitzt auf der Instrumententafel neben dem
Helligkeitsregler.
Scheinwerfer Leuchtweitenregulierung
Bedienung: Den Regulierschalter so weit
drehen, bis die Zahl, die der in nachste-
henden Tabelle aufgelisteten Zuladung
entspricht, mit der Anzeigelinie auf dem
Schalter übereinstimmt.
Batterieentladungsschutz
Zum Schutz der Batterie werden die Innen-
raumleuchten automatisch 15 Minuten nach
Schalten der Zündung in die Stellung OFF
(Aus) ausgeschaltet. Dies ist der Fall, wenn
die Innenraumleuchten von Hand einge-
schaltet wurden oder wegen einer geöffneten
Tür eingeschaltet sind.
0/1 Nur Fahrer oder Fahrer und Beifahrer.
2 Alle Sitzpositionen besetzt, plus eine gleichmäßig ver-teilte Last im Kofferraum.
Das Gesamtgewicht von Pas-
sagieren und Last überschrei- tet nicht die maximale
Tragfähigkeit des Fahrzeugs.
3 Fahrer plus eine gleichmäßig verteilte Last im Kofferraum.
Das Gesamtgewicht des Fah- rers und die Last überschrei- ten nicht die maximale
Tragfähigkeit des Fahrzeugs.
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Taste „Entfrosten vorne“
Drücken Sie kurz die Schaltfläche auf dem Touchscreen oder drücken Sie kurz die Taste auf der Frontplatte, um
die Einstellung für die Luftverteilung in den Entfroster-Modus zu ändern. Die Anzeige für die vordere Entfrostung
leuchtet auf, wenn die Funktion für die vordere Entfrostung eingeschaltet ist. Die Luft strömt aus den Ausströmern
der Frontscheibe und den Ausströmern für die Seitenfenster. Die Gebläsestufe wird evtl. erhöht, wenn die Taste
„Defrost“ (Entfrosten) berührt wird. Nutzen Sie den Entfroster-Modus mit maximaler Gebläsestufe und Temperatur-
einstellungen für optimales Entfrosten und die optimale Beschlagentfernung von Frontscheibe und Seitenfenster.
Wenn die Taste „Front Defrost“ (Entfrosten vorn) betätigt wird, wechselt die Klimaregelung in die letzte gewählte
Einstellung.
Taste „Heckscheibenheizung“
Drücken Sie kurz die Schaltfläche auf dem Touchscreen oder drücken Sie kurz die Taste auf der Frontplatte, um
die Heckscheibenheizung und die beheizten Außenspiegel (je nach Ausstattung) einzuschalten. Bei eingeschalte-
ter Heckscheibenheizung leuchtet eine Kontrollleuchte auf. Die Heckscheibenheizung wird automatisch nach
10 Minuten abgeschaltet.
Pfeiltasten für Fahrer- und Beifahrertemperatur
Gestattet dem Fahrer und Beifahrer eine unabhängige Temperaturregelung. Drücken Sie für wärmere Temperatur-
einstellungen die rote Taste auf der Frontplatte oder dem Touchscreen, oder drücken und schieben Sie auf dem
Touchscreen den Temperaturbalken in Richtung der Taste mit dem roten Pfeil. Drücken Sie für kältere Temperatur-
einstellungen die blaue Taste auf der Frontplatte oder dem Touchscreen, oder drücken und schieben Sie auf dem
Touchscreen den Temperaturbalken in Richtung der Taste mit dem blauen Pfeil.
SymbolBeschreibung
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Winterbetrieb
Für eine optimale Heiz- und Defrosterleis-
tung stellen Sie sicher, dass das Motorkühl-
system korrekt funktioniert und die richtige
Menge, Art und Konzentration von Kühl-
mittel verwendet wird. Die Nutzung des
Umluftbetriebs während der Wintermonate
ist nicht zu empfehlen, da dies zum
Beschlagen der Scheiben führt.
Längere Standzeit/Stilllegung
Bevor Sie Ihr Fahrzeug für zwei Wochen oder
länger nicht verwenden, z. B. weil Sie in
Urlaub fliegen, lassen Sie die Klimaanlage
im Leerlauf etwa fünf Minuten bei Frischluft-
gebläseeinstellung auf höchster Stufe
laufen. Dies gewährleistet eine adäquate
Systemschmierung, um möglichen Kompres-
sorschäden beim Neustart des Systems
vorzubeugen.
Beschlagen der Scheiben
Bei Nieselregen, sowie bei mildem und/oder
feuchtem Wetter neigen die Fahrzeug-
scheiben dazu, zu beschlagen. Um den
Beschlag der Scheiben zu entfernen, wählen
Sie den Defroster- oder Mix-Modus und
erhöhen Sie die vordere Gebläsedrehzahl.
Verwenden Sie den Umluftbetrieb ohneKlimaanlage nicht für längere Zeit, da dies
zum Beschlagen der Scheiben führen kann.
Frischlufteinlass
Stellen Sie sicher, dass der Lufteinlass, der
sich direkt vor der Windschutzscheibe
befindet, frei ist und nicht zum Beispiel von
Blättern verstopft ist. Blätter, die sich im
Lufteinlass angesammelt haben, können den
Luftstrom behindern, und falls sie in den
Ansaugluftsammler gelangen, den Wasser-
ablauf verstopfen. Stellen Sie in den Winter-
monaten sicher, dass der Lufteinlass frei von
Eis, Matsch und Schnee ist.
Innenraum-Luftfilter
Das Klimaregelungssystem filtert Staub und
Pollen aus der Luft. Wenden Sie sich bezüg-
lich der Wartung des Innenraum-Luftfilters
an einen Vertragshändler, um den Filter bei
Bedarf austauschen zu lassen.
FENSTER
Fensterheberschalter
Mit den Fensterheberschaltern auf der
Fahrertür werden alle Fensterheber in den
Türen betätigt.
VORSICHT!
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen
kann zu Beschädigung der Heizelemente
führen:
Gehen Sie beim Reinigen der Innenseite
der Heckscheibe behutsam vor.
Verwenden Sie zum Säubern der Innen-
seite der Heckscheibe keine aggressiven
Scheibenreiniger. Bewegen Sie ein mit
einer milden Reinigungslösung
getränktes weiches Tuch parallel zu den
Heizelementen auf der Scheibe.
Aufkleber lassen sich nach Einweichen
mit warmem Wasser entfernen.
Verwenden Sie zum Säubern der Innen-
seite der Heckscheibe keine Schaber,
scharfen Gegenstände oder aggressive
Scheibenreiniger.
In unmittelbarer Nähe der Heckscheibe
sollten sich keine Gegenstände
befinden.
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KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
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Warnleuchte Wenig
Scheibenwaschflüssigkeit – je nach Ausstat-
tung
Diese Warnleuchte leuchtet auf,
wenn der Füllstand der Scheiben-
waschflüssigkeit niedrig ist.
Motorprüfung/Systemkontrollleuchte (MIL)
Die Motorprüfung/Systemkontroll-
leuchte (MIL) ist Teil des einge-
bauten Diagnosesystems (OBD II),
das die Steuerung von Motor und
Automatikgetriebe überwacht. Diese Warn-
leuchte leuchtet auf, wenn die Zündung vor
dem Motorstart in der Position ON/RUN (Ein/
Start) bist. Leuchtet die Leuchte nicht auf,
wenn der Zündschlüssel aus der Stellung
OFF (Aus) in Stellung ON/RUN (Ein/Start)
gebracht wird, muss dieser Umstand umge-
hend überprüft werden.
Bestimmte Bedingungen wie ein lose
sitzender oder fehlender Tankdeckel,
schlechte Kraftstoffqualität usw. können
zum Aufleuchten der Leuchte nach dem
Motorstart führen. Das Fahrzeug muss
gewartet werden, wenn die Leuchte auch
nach mehrmaligem Ein- und Ausschalten der
Zündung leuchtet. In den meisten Situa- tionen lässt sich Ihr Fahrzeug normal fahren
und muss nicht abgeschleppt werden.
Die Systemkontrollleuchte (MIL) kann bei
laufendem Motor leuchten, um vor schweren
Bedingungen zu warnen, die unmittelbar
zum Leistungsverlust oder einer schweren
Beschädigung des Katalysators führen
können. Ist dies der Fall, sollte das Fahrzeug
so schnell wie möglich von einem Vertrags-
händler gewartet werden.
Störungswarnleuchte der AdBlue®
(Harnstoff)-Einspritzanlage – je nach
Ausstattung
Diese Warnleuchte leuchtet
zusammen mit einer entspre-
chenden Meldung auf dem Display
auf (je nach Ausstattung), wenn
eine unbekannte Flüssigkeit, die nicht den
geeigneten Eigenschaften entspricht, hinzu-
gefügt oder wenn ein durchschnittlicher
Verbrauch von AdBlue® (Harnstoff) über
50 % festgestellt wird. Wenden Sie sich so
schnell wie möglich an einen Vertrags-
händler.
WARNUNG!
Ein defekter Katalysator wie oben
beschrieben kann höhere Temperaturen
erreichen als unter normalen
Betriebsbedingungen. Dies kann zu
Bränden führen, wenn Sie langsam über
brennbare Stoffe wie trockene Pflanzen,
Holz oder Karton usw. fahren bzw. darüber
parken. Dies kann schwere oder tödliche
Verletzungen des Fahrers, der Mitfahrer
oder anderer zur Folge haben.
VORSICHT!
Längeres Fahren bei eingeschalteter
Systemkontrollleuchte (MIL) ohne eine
Überprüfung durch den Vertragshändler
kann zu weiteren Schäden am
Fahrzeugsteuersystem führen. Außerdem
kann sich dies möglicherweise nachteilig
auf den Kraftstoffverbrauch und auf das
Fahrverhalten auswirken. Das Blinken der
Systemkontrollleuchte (MIL) zeigt an, dass
ein schwerer Katalysatorschaden und
Leistungsverlust unmittelbar bevorstehen.
Sofortige Instandsetzung ist erforderlich.
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Wenn das Problem nicht behoben ist, wird
eine diesbezügliche Meldung auf dem
Kombiinstrument angezeigt, sobald eine
bestimmte Schwelle erreicht wird, bis es
nicht mehr möglich ist, den Motor zu starten.
Wenn etwa 125 Meilen (200 km) bleiben,bevor der AdBlue® (Harnstoff)-Tank leer ist,
wird eine ständige spezielle Meldung auf der
Instrumententafel angezeigt, und ein Warn-
summer ertönt (je nach Ausstattung).
Kontrollleuchte für Abstandstempomat
warten – je nach Ausstattung
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf,
wenn der Abstandstempomat (ACC)
nicht funktioniert und gewartet
werden muss. Weitere Informa-
tionen finden Sie unter „Abstandstempomat
(ACC)“ in „Start und Betrieb“.
Kontrollleuchte Wartung permanenter
Allradantrieb (AWD) – je nach Ausstattung
Diese Kontrolllampe leuchtet auf,
um einen Fehler des 4WD Systems
anzuzeigen. Sollte die Leuchte
nicht erlöschen oder während der
Fahrt aufleuchten, zeigt dies eine Störung
des zuschaltbaren Allradantriebs an, die eine
Instandsetzung erfordert. Wir empfehlen, das Fahrzeug zur nächsten Vertragswerkstatt
zu bringen und es dort sofort reparieren zu
lassen.
Kontrollleuchte Kollisionswarnsystem (FCW)
leuchtet – je nach Ausstattung
Diese Warnleuchte leuchtet auf,
wenn eine Fehlfunktion des Kolli-
sionswarnsystems vorliegt. Kontak-
tieren Sie einen Vertragshändler für
die Wartung.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Kollisionswarnsystem (FCW)“ in „Sicher-
heit“.
Warnleuchte „Stopp/Start-System warten“ –
je nach Ausstattung
Diese Warnlampe leuchtet auf,
wenn das Stopp/Start-System nicht
ordnungsgemäß funktioniert und
eine Wartung erforderlich ist.
Kontaktieren Sie einen Vertragshändler für
die Wartung.
Warnleuchte Reifendrucküberwachungs -
system (TPMS)
Die Warnleuchte schaltet sich ein
und eine Meldung wird angezeigt,
um anzuzeigen, dass der Reifen-
druck geringer ist als der empfoh-
lene Wert und/oder dass langsamer
Druckverlust auftritt. In diesen Fällen kann
eine optimale Reifenlebensdauer und ein
optimaler Kraftstoffverbrauch nicht garan-
tiert werden.
Sollten ein oder mehrere Reifen sich in dem
oben genannten Zustand befinden, werden
im Display die Anzeigen für jeden Reifen
angezeigt.
VORSICHT!
Fahren Sie mit einem oder mehreren
defekten Reifen nicht weiter, da das
Verhalten nicht korrekt sein könnte. Halten
Sie das Fahrzeug an, vermeiden Sie
scharfes Bremsen und lenken. Führen Sie
bei einem Loch im Reifen sofort eine
Reparatur mithilfe des speziellen
Reifenreparatursatzes durch, und wenden
Sie sich so bald wie möglich an einen
Vertragshändler.
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KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
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LaneSense-Kontrollleuchte – je nach
Ausstattung
Die LaneSense-Anzeige leuchtet
dauerhaft grün, wenn beide Fahr-
bahnmarkierungen erkannt wurden
und das System „scharf“ und
bereit ist, ein optisches Warnsignal und eine
Drehmoment-Warnung auszugeben, wenn
eine unfreiwillige Fahrspurabweichung
auftritt.
Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „LaneSense – je nach Ausstattung“ in
„Start und Betrieb“.
Kontrollleuchte Standlicht/Scheinwerfer ein
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf,
wenn die Standleuchten oder die
Scheinwerfer eingeschaltet
werden.
Kontrollleuchte Nebelscheinwerfer – je nach
Ausstattung
Bei eingeschalteten Nebelschein-
werfern leuchtet diese Leuchte auf.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Außenbeleuchtung“ in „Erläuterung der
Funktionen Ihres Fahrzeugs“.
Blinkerkontrollleuchten
Wenn der linke oder rechte Blinker
aktiviert ist, leuchtet unabhängig
davon die Blinkerkontrollleuchte
und die betreffenden Blink-
leuchten außen blinken. Die Blinker lassen
sich aktivieren, wenn der Kombischalter-
hebel nach unten (linker Blinker) oder nach
oben (rechter Blinker) bewegt wird.
HINWEIS:
Fährt das Fahrzeug weiter als 1,6 km
(1 Meile) mit eingeschaltetem Blinker,
ertönt ein akustisches Dauersignal.
Prüfen Sie auf eine defekte Außenglüh-
birne, wenn einer der Blinker schnell
blinkt.
Kontrollleuchte für Tempomat EINGESTELLT
– je nach Ausstattung mit einem
Premium-Kombiinstrument
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf,
wenn der Tempomat eingeschaltet
auf die gewünschte Geschwindig-
keit eingestellt ist. Weitere Infor-
mationen hierzu finden Sie unter
„Tempomat – je nach Ausstattung“ in „Start
und Betrieb“.
Kontrollleuchte Stopp/Start aktiv – je nach
Ausstattung
Diese Kontrollleuchte leuchtet,
wenn die Stopp-/Start-Funktion im
Modus „Autostop“ (Automatischer
Stopp) ist.
Kontrollleuchte „Automatisches Fernlicht“ –
je nach Ausstattung
Diese Anzeige zeigt an, dass das
automatische Fernlicht einge-
schaltet ist.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Außenbeleuchtung“ in „Erläuterung der
Funktionen Ihres Fahrzeugs“.
Weiße Kontrollleuchten
Kontrollleuchte für aktiven Geschwindig -
keitsbegrenzer bereit – je nach Ausstattung
mit einem Premium-Kombiinstrument
Diese Leuchte leuchtet auf, wenn
der aktive Geschwindigkeitsbe-
grenzer eingeschaltet wurde, aber
nicht eingestellt ist.
Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „Aktiver Geschwindigkeitsbegrenzer –
je nach Ausstattung“ in „Start und Betrieb“.
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Durch kurzes Drücken der Taste „ESC OFF“
(ESP Aus) erfolgt die Teilabschaltung des
ESP und die Kontrollleuchte „ESC OFF“
(ESP aus) leuchtet auf. Zum Wiederein-
schalten des ESP den Schalter „ESC OFF“
(ESP Aus) erneut kurz drücken, die Kontroll-
leuchte „ESC OFF“ (ESP Aus) erlischt dann.
HINWEIS:
Beim Fahren mit Schneeketten oder beim
Anfahren in tiefem Schnee, Sand oder Geröll
kann ein stärkerer Radschlupf erforderlich
sein. Dies kann durch kurzes Drücken der
Taste „ESC OFF“ (ESP Aus) erreicht werden,
um in den Modus „Teilabschaltung“ zu
wechseln. Sobald die Fahrsituation, die die
Teilabschaltung des ESP erforderlich
machte, überwunden ist, ist das ESP durch
kurze Betätigung der Taste „ESC OFF“ (ESP
Aus) wieder einzuschalten. Dies kann bei
fahrendem Fahrzeug erfolgen.Vollständiges Abschalten (nur bei Modellen mit
Allradantrieb)
Dieser Modus ist nur für Geländefahrten
vorgesehen, bei denen das ESP die Manöv-
rierbarkeit des Fahrzeugs aufgrund der
Geländebedingungen behindert. Dieser
Modus wird durch fünf Sekunden langes
Drücken des Schalters „ESC OFF“ (ESP Aus)
bei stehendem Fahrzeug und laufendemMotor eingegeben. Nach fünf Sekunden
leuchtet die „Kontrollleuchte ESC OFF“
(ESP Aus) auf und in der Kombiinstrument-
anzeige erscheint die Meldung „ESC OFF“
(ESP Aus).
In diesem Modus sind ESP und ASR mit
Ausnahme der im Abschnitt ASR beschrie-
benen Sperrdifferenzialfunktion ausge-
schaltet, bis das Fahrzeug eine
Geschwindigkeit von 40 mph (64 km/h)
erreicht. Bei 64 km/h (40 mph) schaltet das
System automatisch in die oben beschrie-
bene Teilabschaltung zurück. Die Antriebs-
schlupfregelung (ASR) bleibt ausgeschaltet.
Verringert sich die Fahrgeschwindigkeit auf
unter 48 km/h (30 mph), schaltet sich das
ESP-System ab. ESP wird bei niedrigen
Fahrzeuggeschwindigkeiten deaktiviert,
damit es nicht zu Störungen bei Fahrten im
Gelände kommt. Die ESP-Funktion wird
jedoch bei Geschwindigkeiten über 64 km/h
(40 mph) wieder aktiviert, um die Stabili-
tätsfunktion bereitzustellen. Die „Kontroll-
leuchte ESC Off“ (ESC Aus) leuchtet bei
abgeschaltetem ESP ständig.
Zum Wiedereinschalten den Schalter „ESC
Off“ (ESP Aus) kurz betätigen. Dadurch wird
die normale ESP-Betriebsart „ESC On“ (ESP
ein) wiederhergestellt. WARNUNG!
In der teilabgeschalteten Betriebsart ist
die Antriebsschlupfregelung des ESP
mit Ausnahme der im Abschnitt
„Antriebsschlupfregelung“ beschrie-
benen Sperrdifferentialfunktion deakti-
viert, und die „Kontrollleuchte ESP Aus“
leuchtet auf. In der teilabgeschalteten
Betriebsart wird die Funktion zur Verrin-
gerung der Motorleistung von der
Antriebsschlupfregelung deaktiviert und
die erhöhte Fahrzeugstabilität durch das
ESP-System nicht mehr im vollen
Umfang gewährleistet.
Die Anhänger-Schlingerstabilisierung
(TSC) wird deaktiviert, wenn sich das
ESP-System im Modus „Teilabschal-
tung“ befindet.
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Bergabfahrhilfe (Hill Descent Control,
HDC) – je nach Ausstattung
Bergabfahrhilfe (Trailhawk)
HDC ist für niedrige Geschwindigkeiten bei
Geländefahrten im Bereich 4L (zuschalt-
barer Allradantrieb, untere Ganggruppe)
vorgesehen. Während verschiedener Fahrsi-
tuationen behält HDC bei Bergabfahrten die
Fahrgeschwindigkeit bei. Die HDC kontrol-
liert die Fahrgeschwindigkeit durch aktive
Regelung der Bremsen.
HDC hat drei Zustände:
1. Aus (Funktion ist nicht eingeschaltet und wird nicht aktiviert).
2. Eingeschaltet (Funktion ist eingeschaltet und betriebsbereit, aber die Aktivie-
rungsbedingungen sind nicht erfüllt,
oder Fahrer hebt aktiv die Funktion durch Betätigen von Bremse oder Gaspedal
auf).
3. Aktiv (Funktion ist eingeschaltet und kontrolliert aktiv die Fahrgeschwindig-
keit).
Einschalten der Bergabfahrhilfe
Die Bergabfahrhilfe (HDC) wird durch
Drücken des HDC-Schalters eingeschaltet,
die folgenden Bedingungen müssen jedoch
erfüllt sein, um die HDC zu aktivieren:Antriebsstrang befindet sich in 4L-Bereich
Fahrgeschwindigkeit unter 12 km/h
(7,5 mph)
Die Elektrische Feststellbremse (EPB)
wird losgelassen
Die Fahrertür ist geschlossen
Aktivieren der HDC
Nachdem die HDC eingeschaltet wurde, wird
sie automatisch aktiviert, wenn ein Gefälle
von ausreichender Stärke befahren wird
(über ungefähr 8 %). Die für die HDC einge-
stellte Geschwindigkeit ist durch den Fahrer
wählbar und lässt sich innerhalb der Schwel-
lenwerte einstellen, wozu das Gas- oder
Bremspedal betätigt wird. Manuelle Umgehung durch den Fahrer:
Der Fahrer kann den Wert für die Geschwin-
digkeit zur HDC-Aktivierung durch Betätigen
von Bremse oder Gaspedal jederzeit
aufheben.
Deaktivieren der HDC
Die HDC wird deaktiviert, bleibt aber in
Bereitschaft, wenn eine der folgenden
Bedingungen auftritt:
Der Fahrer hebt die eingestellte
HDC-Geschwindigkeit durch eine
Geschwindigkeit von über 7,5 mph
(12 km/h) auf, bleibt aber unter 25 mph
(40 km/h).
Das Fahrzeug befindet sich auf einem
Gefälle mit unzureichender Stärke
(weniger als ungefähr 8 %), auf einer
Ebene oder auf einem Anstieg.
Das Getriebe wird in die Stellung PARK
(P) geschaltet.
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SICHERHEIT
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Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) zeigt im entsprechenden
Außenspiegel einen optischen Alarm an,
wenn ein Objekt erfasst wird. Wenn dann der
Blinker auf der Seite betätigt wird, auf der
auch ein Alarm ausgelöst wurde, ertönt
darüber hinaus ein akustisches Warnsignal.
Wenn auf derselben Seite gleichzeitig der
Blinker betätigt und ein Objekt erfasst wird,
werden sowohl der optische als auch der
akustische Alarm ausgelöst. Zusätzlich zum
akustischen Warnsignal wird das Radio
stummgeschaltet, sofern es eingeschaltet
ist.Warnleuchte des Systems zur Überwachung der toten Winkel (BSM)
Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) überwacht während der Fahrt
die Erfassungszonen an drei verschiedenen
Eintrittszonen (Seite, hinten, vorn) und löst bei Bedarf einen Alarm aus. Beim Eintritt
eines Objekts in eine dieser Zonen löst das
System zur Überwachung der toten Winkel
(BSM) einen Alarm aus.
Seitliche Annäherung
Fahrzeuge, die sich auf benachbarten Fahr-
spuren von links bzw. rechts annähern.
Annäherung von hinten
Fahrzeuge, die sich von hinten links oder
rechts Ihrem Fahrzeug nähern und mit einer
Relativgeschwindigkeit von weniger als
30 mph (48 km/h) in die Erfassungszone
gelangen.
Überholvorgänge
Wenn Sie ein anderes Fahrzeug langsam (mit
einer Relativgeschwindigkeit von weniger als
16 km/h [10 mph]) überholen und das Fahr-
zeug etwa 1,5 Sekunden im toten Winkel
bleibt, leuchtet die Warnleuchte auf. Wenn
die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen den
beiden Fahrzeugen mehr als 16 km/h
(10 mph) beträgt, leuchtet die Warnleuchte
nicht auf.
Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) ist so konstruiert, dass bei
feststehenden Objekten wie Leitplanken,
Pfählen, Mauern, Laubwerk, Böschungsan-
sätzen usw. kein Alarm ausgelöst wird. Gele-
gentlich kann das System jedoch bei solchen
Objekten einen Alarm auslösen. Es handelt
sich dabei um eine normale Funktion und an
Ihrem Fahrzeug liegt kein Defekt vor, der
behoben werden müsste.
Das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) warnt Sie nicht vor Objekten,
die sich auf benachbarten Fahrspuren in
Gegenrichtung bewegen.
HINWEIS:
Beim System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) können die LED-Symbole am
Außenspiegel ausfallen (blinken), wenn ein
Motorrad oder eine kleiner Gegenstand
längere Zeit an der B-Säule des Fahrzeugs
bleibt (länger als ein paar Sekunden).
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