display JEEP COMPASS 2020 Betriebsanleitung (in German)
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KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
KOMBIINSTRUENT-
ANZEIGE
Ihr Fahrzeug ist möglicherweise mit einer
Kombiinstrumentanzeige ausgestattet, die
nützliche Informationen für den Fahrer
bietet. Wenn sich die Zündung im Modus
OFF (Aus) befindet, wird durch Öffnen/
Schließen einer Tür das Display aktiviert und
es werden die insgesamt gefahrenen Meilen
oder Kilometer im Kilometerzähler ange-
zeigt. Die Kombiinstrumentanzeige dient zur
Anzeige von wichtigen Informationen zu den
Systemen und Funktionen Ihres Fahrzeugs.
Über ein interaktives Fahrerdisplay auf der
Instrumententafel kann das Display des
Kombiinstruments Ihnen zeigen, wie die
Systeme funktionieren, und Sie erhalten
Warnungen, wenn sie nicht funktionieren.
Mit den am Lenkrad angebrachten Bedien-
elementen können Sie durch die Haupt-
menüs und Untermenüs blättern und diese
aufrufen. Sie können auf gewünschte spezi-
fische Informationen zugreifen und Einstel-
lungen sowie eine Auswahl vornehmen.
Display des Kombiinstruments – Lage und
Bedienelemente
Die Kombiinstrumentanzeige ist ein für den
Fahrer interaktives Display, das sich im
Kombiinstrument befindet.Lage und Bedienelemente des Kombiinstru -
ment-Displays bei Basis-Modellen
Lage und Bedienelemente des Kombiinstru -
ment-Displays bei Premium-Modellen Die Menüoptionen auf der Kombiinstrument-
anzeige bestehen je nach Ausstattung aus
Folgendem:Tachometer
Fahrzeuginfo
Fahrerassistenz
Kraftstoffverbrauch
Trip
Stopp/Start (je nach Ausstattung)
Audio
Meldungen
Bildschirm-Einrichtung
Vehicle Settings (Fahrzeugeinstellungen)
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MELDUNG
BESCHREIBUNG
Diesel Emissions Additive AdBlue® Warnmeldungen:
Low Diesel Emissions Additive
AdBlue® niedriger Stand –
Warnung Die erste Warnung für einen niedrigen Füllstand wird bei einer Reichweite von ca. 1.490 Meilen
(2.400 km) ausgegeben und wird durch den aktuellen Verbrauch bestimmt. Die Warnleuchte und
Meldung „UREA Low Level“ (Harnstoff niedriger Stand) wird auf der Instrumententafel angezeigt. Die
Warnleuchte „UREA Low Level“ leuchtet, bis der AdBlue®-Tank mit mindestens 1,32 Gallonen
(5 Litern) Harnstoff gefüllt wird.
Wenn der Füllstand nicht korrigiert wird, wird eine weitere Warnung angezeigt, sobald eine bestimmte
Schwelle erreicht wird, bis es nicht mehr möglich ist, den Motor zu starten.
Wenn 200 km (125 Meilen) bleiben, bevor der AdBlue®-Tank leer ist, wird eine Meldung auf der
Instrumententafel angezeigt, und ein Warnsummer ertönt. Wenn der Stand bei 0 liegt, zeigt das Display
eine entsprechende Meldung an (je nach Ausstattung). In diesem Fall kann der Motor nicht mehr
gestartet werden.
Der Motor kann wieder gestartet werden, sobald AdBlue® hinzugefügt wird; die erforderliche
Mindestmenge beträgt 1,32 Gallonen (5 Liter). Befüllen Sie den AdBlue®-Tank so bald wie möglich
mit mindestens 1,32 Gallonen (5 Litern) HARNSTOFF. Wenn der Füllvorgang abgeschlossen ist und der
AdBlue®-Tank auf Null steht, müssen Sie evtl. 2 Minuten warten, bevor Sie das Fahrzeug starten.
HINWEIS:
Wenn der AdBlue®-Tank leer ist und das Fahrzeug steht, ist es nicht mehr möglich, das Fahrzeug erneut
zu starten, bis mindestens 1,32 Gallonen (5 Liter) AdBlue® in den AdBlue®-Tank gefüllt werden.
Diesel Emissions Additive AdBlue® – Störungswarnmeldungen:
Engine Will Not Restart Service
AdBlue® System See Dealer
(Motor startet nicht mehr
Wartung AdBlue® System
Vertragshändler kontaktieren) Diese Meldung wird angezeigt, wenn eine erkannte Störung im AdBlue® System nicht während des
zulässigen Zeitraums gewartet wird. Der Motor startet nicht mehr, bis Ihr Fahrzeug von einem
Vertragshändler gewartet wurde. Wenn der Füllstand nicht korrigiert wird, wird eine weitere Warnung
angezeigt, sobald eine bestimmte Schwelle erreicht wird, bis es nicht mehr möglich ist, den Motor zu
starten. Wenn 200 km (125 Meilen) bleiben, bevor der AdBlue®-Tank leer ist, wird eine Meldung auf
der Instrumententafel angezeigt, und ein Warnsummer ertönt.
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KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
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BORDCOMPUTER
Drücken Sie kurz die Pfeiltaste Nach oben
oder Nach unten , bis das Symbol für Fahrt A
oder B auf dem Kombiinstrument-Display
hervorgehoben wird (nach rechts oder links
umschalten, um Fahrt A oder B auszu-
wählen). Drücken Sie kurz die Taste OK, um
die Reiseinformationen anzuzeigen.
WARNLEUCHTEN UND
MELDUNGEN
Die Warn- und Kontrollleuchten leuchten in
der Instrumententafel zusammen mit einer
entsprechenden Meldung und/oder einem
akustischen Signal auf. Diese Angaben sind Richt- und Vorsichtswerte und dürfen nicht
als vollständig und/oder alternativ zu den
enthaltenen Informationen in der Bedie-
nungsanleitung angesehen werden, die Sie
auf jeden Fall sorgfältig durchlesen sollten.
Schlagen Sie im Falle einer Fehleranzeige
immer in den Informationen in diesem
Kapitel nach. Alle aktiven Warnleuchten
werden falls zutreffend zuerst angezeigt. Das
Systemprüfmenü kann anders aussehen, je
nach Geräteoptionen und aktuellem
Betriebszustand des Fahrzeugs. Einige Kont-
rollleuchten sind optional und werden mögli-
cherweise nicht angezeigt.
Rote Warnleuchten
Airbag-Warnleuchte
Diese Leuchte leuchtet auf, um
eine Störung am Airbag anzu-
zeigen, und leuchtet vier bis acht
Sekunden lang zur Glühlampenprü-
fung, wenn die Zündung in die Stellung ON/
RUN (Ein/Start) oder ACC/ON/RUN (Zusatz-
verbraucher/Ein/Start) gebracht wird. Diese
Kontrollleuchte leuchtet auf mit einzelnem
akustischem Warnsignal, wenn eine Störung
mit der Airbag-Warnleuchte erkannt wurde,
sie leuchtet, bis der Fehler behoben wurde.
Wenn die Leuchte beim Anlassen des Motors
nicht aufleuchtet, eingeschaltet bleibt oder
Engine Will Not Start Service
AdBlue® System See Dealer
(Motor startet nicht Wartung
AdBlue® System Vertragshändler
kontaktieren)
HINWEIS:
Es kann bis zu fünf Sekunden dauern, bis die Anzeige nach dem Einfüllen von mindestens 2 Gallonen
(7,5 Litern) AdBlue® in den AdBlue®-Tank aktualisiert wird. Wenn ein Fehler im Zusammenhang mit
dem AdBlue®-System vorliegt, wird die Anzeige möglicherweise nicht auf den neuen Stand aktuali-
siert. Lassen Sie diese Wartungsmaßnahme in Ihrer Vertragswerkstatt durchführen.
AdBlue® gefriert bei Temperaturen unter -11°C (12°F). Wenn das Auto für längere Zeit bei diesen
Temperaturen steht, kann das Auffüllen schwierig sein. Aus diesem Grund wird empfohlen, das Fahr-
zeug in einer Garage und/oder in einer beheizten Umgebung abzustellen und vor dem Auffüllen zu
warten, bis das AdBlue® wieder flüssig ist.
MELDUNG
BESCHREIBUNG
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KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
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Warnleuchte Wenig
Scheibenwaschflüssigkeit – je nach Ausstat-
tung
Diese Warnleuchte leuchtet auf,
wenn der Füllstand der Scheiben-
waschflüssigkeit niedrig ist.
Motorprüfung/Systemkontrollleuchte (MIL)
Die Motorprüfung/Systemkontroll-
leuchte (MIL) ist Teil des einge-
bauten Diagnosesystems (OBD II),
das die Steuerung von Motor und
Automatikgetriebe überwacht. Diese Warn-
leuchte leuchtet auf, wenn die Zündung vor
dem Motorstart in der Position ON/RUN (Ein/
Start) bist. Leuchtet die Leuchte nicht auf,
wenn der Zündschlüssel aus der Stellung
OFF (Aus) in Stellung ON/RUN (Ein/Start)
gebracht wird, muss dieser Umstand umge-
hend überprüft werden.
Bestimmte Bedingungen wie ein lose
sitzender oder fehlender Tankdeckel,
schlechte Kraftstoffqualität usw. können
zum Aufleuchten der Leuchte nach dem
Motorstart führen. Das Fahrzeug muss
gewartet werden, wenn die Leuchte auch
nach mehrmaligem Ein- und Ausschalten der
Zündung leuchtet. In den meisten Situa- tionen lässt sich Ihr Fahrzeug normal fahren
und muss nicht abgeschleppt werden.
Die Systemkontrollleuchte (MIL) kann bei
laufendem Motor leuchten, um vor schweren
Bedingungen zu warnen, die unmittelbar
zum Leistungsverlust oder einer schweren
Beschädigung des Katalysators führen
können. Ist dies der Fall, sollte das Fahrzeug
so schnell wie möglich von einem Vertrags-
händler gewartet werden.
Störungswarnleuchte der AdBlue®
(Harnstoff)-Einspritzanlage – je nach
Ausstattung
Diese Warnleuchte leuchtet
zusammen mit einer entspre-
chenden Meldung auf dem Display
auf (je nach Ausstattung), wenn
eine unbekannte Flüssigkeit, die nicht den
geeigneten Eigenschaften entspricht, hinzu-
gefügt oder wenn ein durchschnittlicher
Verbrauch von AdBlue® (Harnstoff) über
50 % festgestellt wird. Wenden Sie sich so
schnell wie möglich an einen Vertrags-
händler.
WARNUNG!
Ein defekter Katalysator wie oben
beschrieben kann höhere Temperaturen
erreichen als unter normalen
Betriebsbedingungen. Dies kann zu
Bränden führen, wenn Sie langsam über
brennbare Stoffe wie trockene Pflanzen,
Holz oder Karton usw. fahren bzw. darüber
parken. Dies kann schwere oder tödliche
Verletzungen des Fahrers, der Mitfahrer
oder anderer zur Folge haben.
VORSICHT!
Längeres Fahren bei eingeschalteter
Systemkontrollleuchte (MIL) ohne eine
Überprüfung durch den Vertragshändler
kann zu weiteren Schäden am
Fahrzeugsteuersystem führen. Außerdem
kann sich dies möglicherweise nachteilig
auf den Kraftstoffverbrauch und auf das
Fahrverhalten auswirken. Das Blinken der
Systemkontrollleuchte (MIL) zeigt an, dass
ein schwerer Katalysatorschaden und
Leistungsverlust unmittelbar bevorstehen.
Sofortige Instandsetzung ist erforderlich.
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Wenn das Problem nicht behoben ist, wird
eine diesbezügliche Meldung auf dem
Kombiinstrument angezeigt, sobald eine
bestimmte Schwelle erreicht wird, bis es
nicht mehr möglich ist, den Motor zu starten.
Wenn etwa 125 Meilen (200 km) bleiben,bevor der AdBlue® (Harnstoff)-Tank leer ist,
wird eine ständige spezielle Meldung auf der
Instrumententafel angezeigt, und ein Warn-
summer ertönt (je nach Ausstattung).
Kontrollleuchte für Abstandstempomat
warten – je nach Ausstattung
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf,
wenn der Abstandstempomat (ACC)
nicht funktioniert und gewartet
werden muss. Weitere Informa-
tionen finden Sie unter „Abstandstempomat
(ACC)“ in „Start und Betrieb“.
Kontrollleuchte Wartung permanenter
Allradantrieb (AWD) – je nach Ausstattung
Diese Kontrolllampe leuchtet auf,
um einen Fehler des 4WD Systems
anzuzeigen. Sollte die Leuchte
nicht erlöschen oder während der
Fahrt aufleuchten, zeigt dies eine Störung
des zuschaltbaren Allradantriebs an, die eine
Instandsetzung erfordert. Wir empfehlen, das Fahrzeug zur nächsten Vertragswerkstatt
zu bringen und es dort sofort reparieren zu
lassen.
Kontrollleuchte Kollisionswarnsystem (FCW)
leuchtet – je nach Ausstattung
Diese Warnleuchte leuchtet auf,
wenn eine Fehlfunktion des Kolli-
sionswarnsystems vorliegt. Kontak-
tieren Sie einen Vertragshändler für
die Wartung.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Kollisionswarnsystem (FCW)“ in „Sicher-
heit“.
Warnleuchte „Stopp/Start-System warten“ –
je nach Ausstattung
Diese Warnlampe leuchtet auf,
wenn das Stopp/Start-System nicht
ordnungsgemäß funktioniert und
eine Wartung erforderlich ist.
Kontaktieren Sie einen Vertragshändler für
die Wartung.
Warnleuchte Reifendrucküberwachungs -
system (TPMS)
Die Warnleuchte schaltet sich ein
und eine Meldung wird angezeigt,
um anzuzeigen, dass der Reifen-
druck geringer ist als der empfoh-
lene Wert und/oder dass langsamer
Druckverlust auftritt. In diesen Fällen kann
eine optimale Reifenlebensdauer und ein
optimaler Kraftstoffverbrauch nicht garan-
tiert werden.
Sollten ein oder mehrere Reifen sich in dem
oben genannten Zustand befinden, werden
im Display die Anzeigen für jeden Reifen
angezeigt.
VORSICHT!
Fahren Sie mit einem oder mehreren
defekten Reifen nicht weiter, da das
Verhalten nicht korrekt sein könnte. Halten
Sie das Fahrzeug an, vermeiden Sie
scharfes Bremsen und lenken. Führen Sie
bei einem Loch im Reifen sofort eine
Reparatur mithilfe des speziellen
Reifenreparatursatzes durch, und wenden
Sie sich so bald wie möglich an einen
Vertragshändler.
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KENNENLERNEN DER INSTRUMENTENTAFEL
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HINWEIS:
Bei einigen Versionen wird bei Aufleuchten
des Symbols auch eine entsprechende
Meldung im Display angezeigt.
Kontrollleuchte für Kollisionswarnsystem –
je nach Ausstattung
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf,
um Sie vor einem möglichen Fron-
talunfall zu warnen.
Kontrollleuchte für Kollisionswarnsystem
Aus – je nach Ausstattung
Diese Kontrollleuchte leuchtet auf,
um anzuzeigen, dass das Kolli-
sionswarnsystem ausgeschaltet ist.
Kontrollleuchte für Wegfahrsperren-Funk-
tionsstörung/elektrischer VPS-Alarm
Diese Warnleuchte leuchtet, wenn
die Diebstahlwarnanlage einen
Einbruchversuch in das Fahrzeug
erkannt hat.
HINWEIS:
Wenn der Zündschalter in Stellung ON/RUN
(Ein/Start) gebracht wurde, leuchtet die
Kontrollleuchte der Diebstahlwarnanlage
möglicherweise auf, wenn ein Problem mit
dem System erkannt wurde. Diese Störung
führt dazu, dass der Motor nach zwei
Sekunden abgeschaltet wird.
Kontrollleuchte für niedrigen Diesel Emis -
sions Additive AdBlue® (Harnstoff) – je nach
Ausstattung
Die Kontrollleuchte für den Diesel-
abgas-Zusatz AdBlue® (Harnstoff)
leuchtet auf, wenn der AdBlue®
(Harnstoff)-Stand niedrig ist.
Befüllen Sie den AdBlue® (Harnstoff)-Tank
so bald wie möglich mit mindestens
1,3 Gallonen (5 Litern) AdBlue® (Harn-
stoff).
Wenn die Betankung des Fahrzeugs bei einer
verbleibenden AdBlue® (Harnstoff)-Reich-
weite von Null erfolgt, müssen Sie vor dem
Starten des Fahrzeugs 2 Minuten warten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in
„Betanken des Fahrzeugs“ in „Start und
Betrieb“.
Nebelschlussleuchtenanzeiger – je nach
Ausstattung
Bei eingeschalteter Nebelschluss-
leuchte leuchtet diese Leuchte auf.
Weitere Informationen finden Sie unter
„Außenbeleuchtung“ in „Erläuterung der
Funktionen Ihres Fahrzeugs“.
VORSICHT!
Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs muss
immer an den Verkehr und die
Witterungsverhältnisse angepasst sein.
Auch müssen die Verkehrsregeln immer
eingehalten werden.
Der Motor kann ausgeschaltet werden,
wenn die DPF-Warnleuchte leuchtet.
Wiederholte Unterbrechungen des
Regenerierungsvorgangs können jedoch zu
einer vorzeitigen Alterung des Motoröls
führen. Aus diesem Grund sollte gewartet
werden, bis das Symbol erlischt, bevor der
Motor ausgeschaltet wird. Den
DPF-Regenerierungsvorgang nicht bei
angehaltenem Fahrzeug abschließen.
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SICHERHEIT
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Alarm für tote Winkel - nur Leuchten (Standard-
einstellung)
Im Modus des Alarms für tote Winkel zeigt
das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) im entsprechenden Außen-
spiegel einen optischen Alarm an, wenn ein
Objekt erfasst wird. Wenn das System jedoch
im Modus „Heckseitiger Querverkehr“ (RCP)
betrieben wird, reagiert es auf ein erfasstes
Objekt sowohl mit einem optischen als auch
mit einem akustischen Alarm. Bei Auslösung
eines akustischen Warnsignals wird das
Radio stumm geschaltet.
Leuchten/akustisches Warnsignal des Alarms
für tote Winkel
Wenn beim Alarm für tote Winkel die
Leuchten/ein akustisches Warnsignal akti-
viert werden, zeigt das System zur Überwa-
chung der toten Winkel (BSM) im
entsprechenden Außenspiegel einen opti-
schen Alarm an, wenn ein Objekt erfasst
wird. Wenn dann der Blinker auf der Seite
betätigt wird, auf der auch ein Alarm ausge-
löst wurde, ertönt darüber hinaus ein akusti-
sches Warnsignal. Wenn auf derselben Seite
gleichzeitig der Blinker betätigt und ein
Objekt erfasst wird, werden sowohl der opti-
sche als auch der akustische Alarm ausge- löst. Zusätzlich zum akustischen Warnsignal
wird das Radio stummgeschaltet, sofern es
eingeschaltet ist.
HINWEIS:
Bei Auslösung eines akustischen Warnsig-
nals durch das System zur Überwachung der
toten Winkel (BSM) wird auch das Radio
stumm geschaltet.
Wenn das System im RCP-Modus betrieben
wird, reagiert es auf ein erfasstes Objekt
sowohl mit einem optischen als auch mit
einem akustischen Alarm. Bei Auslösung
eines akustischen Warnsignals wird die
Radiolautstärke vermindert. Der Status des
Blinkers oder der Warnblinkanlage wird igno-
riert; der RCP-Status löst stets das akusti-
sche Warnsignal aus.
Ausschalten des Alarms für tote Winkel
Wenn das System zur Überwachung der
toten Winkel (BSM) ausgeschaltet ist,
werden vom BSM- und vom RCP-System
weder optische noch akustische Alarme
ausgelöst.
HINWEIS:
Beim Ausschalten der Zündung speichert
das System zur Überwachung der toten
Winkel (BSM) die gegenwärtige Betriebsart.Bei jedem Anlassen des Motors wird der
zuvor gespeicherte Modus aufgerufen und
eingesetzt.
Sensor blockiert
Wenn das System eine schlechtere Leistung
aufgrund von Verunreinigung oder Fremd-
gegenständen erkennt, werden Sie durch
eine Meldung auf einen blockierten Sensor
hingewiesen und die Warnanzeigen in den
Außenspiegeln leuchten auf. Die Warnan-
zeigen leuchten weiter, bis die Bedingungen
für die Behebung der Blockierung erfüllt
sind. Entfernen Sie zuerst alle Blockie-
rungen aus dem Bereich der Blende um die
Sensoren. Nach dem Entfernen der Blockie-
rung, setzen Sie das System zurück, indem
Sie die Zündung von EIN auf AUS und dann
wieder auf EIN schalten.
Kollisionswarnsystem (FCW) mit
Überrollschutz – Je nach Ausstattung
Funktion des Kollisionswarnsystems (FCW)
mit Schutz
Das „Forward Collision Warning (FCW) with
Mitigation“ (Kollisionswarnsystem (FCW) mit
Schutz) bietet dem Fahrer akustische Warn-
signale, visuelle Warnungen (innerhalb des
Kombiinstrument-Displays) und warnt den
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SICHERHEIT
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(Fortsetzung)
sicherer untergebracht sind als auf den
Vordersitzen. (Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter „Kinder-Rückhaltesysteme“
in diesem Kapitel.)Der erweiterte Beifahrer-Front-Airbag kann
durch Auswählen der gewünschten Einstel-
lung im Menü auf der Kombiinstrumentan-
zeige aktiviert (Ein) oder deaktiviert werden
(Aus). Weitere Informationen über den
Zugriff auf die Kombiinstrumentanzeige
finden Sie unter „Kombiinstrumentanzeige“,
„Kennenlernen der Instrumententafel“.Die DEAKTIVIERUNGS-Funktion des Beifahrer
-
airbags besteht aus folgenden Elementen:
Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
Beifahrer-Airbag DEAKTIVIE-
RUNGS-Kontrollleuchte (Aus) – Eine
gelbe Leuchte befindet sich an der Mittel-
konsole
Beifahrer-Airbag AKTIVIE-
RUNGS-Kontrollleuchte (Ein) – Eine
gelbe Leuchte befindet sich an der Mittel-
konsole
Airbag-Warnleuchte – Eine gelbe
Leuchte befindet sich im Display des
Kombiinstruments
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
überprüft außerdem bei jedem Einschalten
des Zündschalters (Stellung START oder ON/
RUN (Ein/Start)) die Funktionsbereitschaft
der Elektronikbauteile des Airbag-Systems.
Das Rückhaltesysteme-Steuergerät (ORC)
beleuchtet die Beifahrer-Airbag DEAKTIVIE-
RUNGS-Kontrollleuchte (Aus) und die
WARNUNG!
Ein deaktivierter (OFF) erweiterter
Front-Airbag auf der Beifahrerseite wird
bei einem Unfall nicht ausgelöst.
Ein deaktivierter (OFF) erweiterter
Front-Airbag auf der Beifahrerseite
bietet als Ergänzung der Sicherheits-
gurte dem Beifahrer keinen weiteren
Schutz.
Bauen Sie kein Kinder-Rückhaltesystem
auf dem Vordersitz ein, es sei denn, die
Kontrollleuchte DISABLE (OFF) (Deakti-
vieren (Aus)) für den Beifahrer-Airbag
an der Mittelkonsole leuchtet, um anzu-
zeigen, dass erweiterte Front-Airbag für
den Beifahrer deaktiviert (Aus) ist.
Bei einem Unfall können Sie und Ihre
Passagiere deutlich schwerer verletzt
werden, wenn die Sicherheitsgurte nicht
korrekt oder überhaupt nicht angelegt
wurden. Es kann zu Kollisionen mit
Teilen im Fahrzeuginnenraum oder mit
anderen Passagieren kommen oder Sie
können aus dem Fahrzeug geschleudert
werden. Achten Sie immer darauf, dass
Sie und Ihre Mitfahrer den Sicherheits-
gurt korrekt angelegt haben.
WARNUNG! (Fortsetzung)
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START UND BETRIEB
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Aktivierung
Drücken Sie zum Aktivieren dieser Funktion
die Taste des aktiven Geschwindigkeitsbe-
grenzers. Eine Meldung wird zusammen mit
einer Kontrollleuchte im Display des Kombi-
instruments angezeigt, um darauf hinzu-
weisen, dass der aktive
Geschwindigkeitsbegrenzer aktiviert wurde.
Drücken Sie die Tasten SET (+) (Einstellen
(+)) und SET (-) (Einstellen (-)) rechts am
Lenkrad, um die aktive Geschwindigkeitsbe-
grenzung auf den gewünschten Wert zu
erhöhen bzw. zu verringern. Durch Gedrückt-
halten der Tasten SET (+) (Einstellen (+))
und SET (-) (Einstellen (-)) erhöht bzw.
verringert sich der Geschwindigkeitswert in
Schritten von 5 mph (5 km/h).
Bei jeder erneuten Aktivierung wird der
aktive Geschwindigkeitsbegrenzer auf den
letzten programmierten Wert der vorherigen
Aktivierung eingestellt.
HINWEIS:
Der Tempomat (je nach Ausstattung) und der
Abstandstempomat (je nach Ausstattung)
stehen nicht zur Verfügung, solange der aktive
Geschwindigkeitsbegrenzer in Verwendung ist.
Überschreiten der eingestellten Geschwin-
digkeit
Wenn das Gaspedal vollständig betätigt wird,
kann bei aktiviertem Geschwindigkeitsbe-
grenzer die programmierte Höchstgeschwin-
digkeit überschritten werden.
Wird der eingestellte Wert des aktiven
Geschwindigkeitsbegrenzers manuell durch
Beschleunigen des Fahrers überschritten,
ertönt ein akustisches Signal, die Kontroll-
leuchte blinkt schnell und eine Meldung
wird auf dem Kombiinstrument angezeigt.
Die Funktion bleibt so lange deaktiviert, bis
die Fahrgeschwindigkeit unter den einge-
stellten Wert des aktiven Geschwindigkeits-
begrenzers sinkt. Anschließend wird die
Funktion automatisch neu aktiviert.
Deaktivierung
Drücken Sie zum Ausschalten des aktiven
Geschwindigkeitsbegrenzers den Schalter
für den aktiven Geschwindigkeitsbegrenzer
rechts am Lenkrad. Auf dem Kombiinstru-
ment wird eine Meldung angezeigt, die
bestätigt, dass die Funktion deaktiviert
wurde.
TEMPOMAT – JE NACH
AUSSTATTUNG
Bei eingeschaltetem Tempomat übernimmt
diese Funktion bei Geschwindigkeiten über
32 km/h (20 mph) die Funktion des Gaspe-
dals.
Die Tempomattasten sind rechts am Lenkrad
eingebaut.
Tempomattasten
1 – Ein/Aus
2 – SET (+) (Geschwindigkeit erhöhen)
3 – RES (Wiederaufnahme)
4 – SET (-) (Geschwindigkeit verringern)
5 – CANC (Abbrechen)
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Bei Aktivierung des Systems bei einer Fahr-
geschwindigkeit über 30 km/h (19 mph)
bleibt die aktuelle Fahrgeschwindigkeit
erhalten.
HINWEIS:
Der Abstandstempomat (ACC) kann nicht
eingestellt werden, wenn in unmittelbarer
Nähe ein Fahrzeug vor Ihrem Fahrzeug still-
steht.
Den Fuß vom Gaspedal nehmen. Wenn Sie
dies nicht tun, kann das Fahrzeug eventuell
über die eingestellte Geschwindigkeit hinaus
beschleunigen. Falls dies eintritt, geschieht
Folgendes:
Die Meldung „DRIVER OVERRIDE“
(manuelle Umgehung durch Fahrer) wird
auf dem Kombiinstrument-Display ange-
zeigt.
Das System regelt nicht den Abstand
zwischen Ihrem und dem vorausfahrenden
Fahrzeug. Die Fahrgeschwindigkeit wird
lediglich von der Stellung des Gaspedals
bestimmt.
Wiederaufnahme
Wenn eine Soll-Geschwindigkeit gespeichert
ist, drücken Sie die Taste RES (Wiederauf-
nahme) und nehmen dann Ihren Fuß vomGaspedal. Die Kombiinstrumentanzeige zeigt
die letzte eingestellte Geschwindigkeit an.
Ändern der Geschwindigkeitseinstellung
Erhöhen der Geschwindigkeit
Wenn der Abstandstempomat (ACC) einge-
schaltet ist, können Sie durch Drücken der
Taste SET
(+) die Soll-Geschwindigkeit
erhöhen.
Die vom Fahrer bevorzugten Maßeinheiten
können über die Einstellungen der Instru-
mententafel (je nach Ausstattung) ausge-
wählt werden. Weitere Informationen finden Sie unter „Kennenlernen der Instrumenten-
tafel“ in Ihrer Bedienungsanleitung. Die
dargestellte Geschwindigkeitserhöhung ist
abhängig von der gewählten Maßeinheit für
die Geschwindigkeit: imperial (mph) oder
metrisch (km/h):
US-Geschwindigkeit (mph)
Einmaliges Drücken der Taste SET (+)
erhöht die Soll-Geschwindigkeit um etwa
1 mph. Jedes nachfolgende Antippen der
Taste führt zu einer Erhöhung der
Geschwindigkeit um 1 mph.
Durch ununterbrochenes Drücken der
Taste steigt die Soll-Geschwindigkeit
schrittweise um je 5 mph, bis die Taste
losgelassen wird. Die Erhöhung der einge-
stellten Geschwindigkeit wird auf der
Kombiinstrumentanzeige angezeigt.
Metrische Geschwindigkeit (km/h)
Einmaliges Drücken der Taste SET (+)
erhöht die Soll-Geschwindigkeit um etwa
1 km/h. Jedes nachfolgende Antippen der
Taste führt zu einer Erhöhung um 1 km/h.
Durch ununterbrochenes Drücken der
Taste steigt die Soll-Geschwindigkeit
schrittweise um je 10 km/h, bis die Taste
losgelassen wird. Die Erhöhung der einge-
stellten Geschwindigkeit wird auf der
Kombiinstrumentanzeige angezeigt.
WARNUNG!
Die Wiederaufnahmefunktion sollte nur
verwendet werden, wenn Verkehr und
Straßenbedingungen dies zulassen. Die
Wiederaufnahme einer für den
herrschenden Straßenverkehr zu hohen
oder zu niedrigen voreingestellten
Geschwindigkeit kann zur Folge haben,
dass das Fahrzeug abrupt beschleunigt
oder bremst und dadurch die Sicherheit
gefährdet wird. Bei Nichtbeachtung dieser
Warn- und Sicherheitshinweise kann es zu
einem Unfall und/oder schweren oder
tödlichen Verletzungen kommen.
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